Pro:
günstiger Preis, Edelstahltank ohne Heizspirale
Kontra:
breiter Ausguss aus dem ein Wasserschwall kommt .
Empfehlung:
Ja
Es wurde ja endlich Zeit. Meine alten Wasserkocher hatten schon seit Monaten ihren Geist aufgegeben. Jahrelang habe ich erst einmal meine Altgeräte aus meinen beiden ehemaligen Gärten benutzt. Aber nichts hält ewig. Als das letzte Gerät vor rund 3 Monaten seinen Geist aufgab, habe ich erst mal mit einer alten Kaffeemaschine Wasser gekocht. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, das das Wasser nicht richtig kocht. Und da ich am 1.9 meine neue MAE Tätigkeit angefangen habe, musste endlich ein richtiger Wasserkocher her, um Tee zu kochen für die Arbeit. Ich habe mir auch gleich eine neue Thermoskanne besorgt. So bin ich wieder erst einmal gut versorgt.
Allerdings war ich mit den Erwartungen losgelaufen für 10 € einen Wasserkocher zu bekommen. Aber da habe ich Pech gehabt. Der billigste Wasserkocher bei Media Markt war ein Reise-Wasserkocher mit 0,5 Liter Inhalt. Das ist für einen Haushalt aber einfach zu klein. Ich hatte ja noch einen 10 € Gutschein für Media Markt. Also wollte ich den Wasserkocher bei Media Markt kaufen. Und so fiel meine Wahl auf das preisgünstigste Gerät für 17 e. Der Wasserkocher nennt sich: “Cloer 4701”.
Verpackung
Der Wasserkocher stand in einer Pappverpackung. Die beiden Teile waren extra in eine durchsichtige Kunststoff-Folie gehüllt. Dazu gibt es eine wirklich brauchbare Bedienungsanleitung, die ich empfehle auch einmal zu lesen. Ich werde die Anleitung hier auch nicht abtippen.
Der Hersteller ist laut Gesetz verpflichtet, sämtliche Warnhinweise in der Anleitung hineinzuschreiben. Ich erwarte, das der Leser dieses Berichtes weiß, das heißes Wasser eine Gefahrenquelle darstellen kann. Auch denke ich, das ein gebildeter Mensch weiß, wie Elektrogeräte behandelt werden sollten.
Preis.
Bei Media Markt habe ich genau 17 Euro dafür bezahlt
Hersteller
Cloer Elektrogeräte GmbH
Größe und Aussehen
Das Wasserkocher fasst 1,5 Liter.
Der Wasserkocher bestehe aus weißem Kunststoff und Edelstahl. Es gibt zwei Hauptbestandteile. Einmal die Plattform aus Kunststoff mit der elektrischen Leitung und dem Stecker. Diese hat in der Mitte so eine Art Knubbel, auf den man den Wasserkocher stellt, damit der Stromkreis geschlossen wird.
Der Wasserkocher ist also abnehmbar. Der Kontaktsockel besitzt auch eine Kabelaufwicklungsmöglichkeit unter dem Boden. Aber da das Kabel recht kurz ist, brauche ich diese nicht. Nur beim Transport ist so etwas praktisch.
Der runde Wassertank ist aus silbernen Edelstahl. Alle anderen Teile bestehen aus weißem Plastik. Im Edelstahltopf gibt es keine Heizspirale. Dadurch wird die Reinigung natürlich viel einfacher. Und man hat keinen Ärger mit einer verkalkten Heizspirale.
Ansonsten lässt sich der Wasserkocher gut auf den Standfuß stellen und steht auch sicher. Sollte der Wasserkocher einmal wackeln - schaut nach ob, aus Versehen, eurer Feuerzeug unter dem Wasserkocher liegt. Und Edelstahl hat eine glatte Oberfläche, glänzt schön, isoliert aber schlecht. Solche Dinge sind auch Allgemeinwissen.
Es gibt einen Ein- und Ausschalter, der sich leicht betätigen lässt (Kippschalter)
Erfahrung
Nun - es ist ein Wasserkocher. Und die meisten Wasserkocher sind alle gleich. Es wird also in diesen Bericht, Parallelen zu anderen Wasserkochern geben. Für mich ist das logisch. Und ich werde jetzt auch nicht 2 Jahre mit diesem Bericht warten. Denn in zwei Jahren findet ihr das Gerätemodell, sicher nicht mehr im Laden. Falls es kaputt geht, habt ihr eine Garantie von 2 Jahren. Ich werde auch keine Versuche mit dem Gerät machen, um alle möglichen Fragen einiger Leser zu beantworten. Also - ich werde keine Wäsche in dem Gerät kochen. Ich finde auch, das der Wasserkocher sich nicht als Spiegel eignet, auch wenn er glänzt.
Ich fülle einfach Wasser ein, lasse es kochen und gieße das Wasser wieder aus. Da das Gerät aus Edelstahl besteht, wird es sich dabei kaum verformen und mir in zwei Monaten ein anderes Ergebnis liefern. Sollte das eintreten - verweise ich an die Garantiefrist. Ich werde es auch nicht fallen lassen, um zu sehen, ob der Wasserkocher das aushält. Und ich werde kein Kind an das Gerät lassen, weil ich weiß das das gefährlich ist.
Zuerst einmal öffnet man den Deckel. Der Deckel wird mit einer Deckelöffnungstaste geöffnet und ist nicht abnehmbar.
Beim Erstgebrauch spüle ich das neue Gerät erst einmal mit Wasser aus. Der Deckel ist praktisch und bestimmte auch meine Wahl für das Gerät. Es gab nämlich noch einen 1,7 Liter Wasserkocher, an dem mir aber der Deckel nicht gefiel.
Vor dem füllen des Wasserkochers muss der Deckel geöffnet werden. Dies geschieht durch Druck, auf einem Knopf am Wasserkochergriff. Dann klappt der Deckel automatisch hoch. So kann man einhändig den Kocher halten und den Deckel öffnen. Das ist angenehm praktisch. Allerdings lässt sich der Deckel nicht abnehmen, auch wenn die Gebrauchsanleitung etwas anderes sagt. Aber ich denke, das die Gebrauchsanleitung für mehrer Wasserkochertypen geschrieben wurde.
Zuerst einmal gebe ich Wasser in den Wasserkocher. Meist nehme ich gleich warmes Wasser, weil dann das aufheizen schneller geht. Der Wasserkocher benötigt so um die 3 Minuten, bis die 1,5 Liter Wasser kochen. Natürlich füllt man den Wasserkocher nicht bis zum Rand. Schließlich dehnt sich warmes Wasser ja aus und blubbert vor sich hin. Und weil heißes Wasser zu Verbrennungen führt, lässt man Kinder nicht an den Wasserkocher. Wenn das Wasser heiß ist, isoliert der Tank des Wärmekochers nicht. Auch er wird dann heiß. Ein Umstand der beim hantieren mit dem Kocher zu beachten ist. So kann schon das berühren des äußeren Wasserkochertanks bei Kinderfingern zu Verbrennungen führen. Aber für 17 € ist das normal finde ich.
Möchte man einen Isolierten Wasserkocher haben, muss man einfach tiefer in die Tasche greifen. Eingeschaltet wird der Wasserkocher über einen breiten, Kippschalter unter dem weißen, großen Griff des Wasserkochers. Der Griff ist unten offen. Also es ist kein geschlossener Griff. Der Kippschalter lässt sich leicht hinunterdrücken und ist funktionell. Aber das Model ist nicht der Porsche unter den Wasserkocher. Große Gewalteinwirkungen werden die Teile sicher übel nehmen. Dafür kommt dann sicher auch nicht die Garantie auf.
Etwas Kritik:
Der Ausfluss ist für meinen Geschmack zu breit. Das ist fast so, als würde man aus einem runden Topf das Wasser ausgießen. Die kleine Tülle hilft hier wenig. Und so sprudelt das Wasser, aus einer breiten Öffnung im Deckel, hinaus. Kleine Gefäße lassen sich so schlecht mit dem kochendem Wasser befüllen. Bei einer Teekanne macht das nichts. Aber wenn man eine Tasse füllen möchte, muss man schon etwas aufpassen, das kein Wasser daneben läuft. Nun, ok bei dem Preis des Kochers, kann ich auch damit leben.
Sicherheit
Der Wasserkocher schaltet sich automatisch ab, wenn das Wasser kocht und wenn kein Wasser im Topf mehr ist (Weil es verdunstet ist oder man vergessen hat, es einzufüllen)
Reinigung
Man spült den Wasserkocher einfach aus. Man kann ihn mit einem weichen, nicht kratzenden schwamm sauber wischen. Wenn eine Kalkablagerung auftritt, beseitigt man diese erst einmal mit einer einfachen Essiglösung oder Zitronensäure. Nur bei wirklich stark verkalkten Geräten empfehle ich einen Handelsüblichen Kalkreiniger.
Essig und Zitronensäure sind auch besser für die Umwelt. Hat man den äußeren Tank mit einem feuchten Lappen abgewischt, sollte man ihn danach auch trockenreiben, damit es keine Wasserflecken gibt. Gute Hausfrauen wissen so etwas aber. Denn das trifft auf alle Edelstahlteile zu.
Und natürlich reinigt man elektrische Geräte nicht unter fließendem Wasser.
Einen Kalkfilter gibt es nicht. Aber den brauche ich auch nicht.
Fazit
Der Wasserkocher bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sollte er nicht zuverlässig arbeiten, gibt es zwei Jahre Garantie. Also brauche ich hier keine zwei Jahre zu warten , ob er so lange hält. Bei normalen Gebrauch arbeitet er zuverlässig und schnell. Und natürlich ist so ein Gerät kein Spielzeug. Er ist solide und robust verarbeitet und ich habe bis auf die Sache mit dem ausgießen, keine Schwachstelle entdeckt. Praktisch ist der Klappmechanismus des Deckels. Allerdings wird der sicher keine 10 - 20 Jahre halten.
Einen Punkt ziehe ich wegen der breiten Öffnung ab. Für Menschen mir gestörter Feinmotorik ist das nicht so günstig.
VIELEN DANK für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten.
BERLIN, 04.09.2010
Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa
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