Pro:
Geschmack, Preis, prickend
Kontra:
nur halbtrocken
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
endlich wieder mal ein Bericht von mir. Bin leider momentan mal wieder im Lernstress, den leider habe ich solange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe :( geht jetzt auf die Zwischenprüfung zu und wenn man den meisten, die das schon hinter sich haben und vor allem den Professoren Glauben schenken darf, dann wird da richtig aussortiert und die Durchfallquote ist enorm hoch :( Also wenn jemand bessere Erfahrungen im Studiengang Rechtswissenschaften gemacht hat, der möge mich bitte aufmuntern und motivieren :). Aber nun zurück zu Etwas erfreulicherem *g* nämlich meinem Bericht.
Das neue Jahr ist nun schon knapp eine Woche alt und die meisten haben sicherlich gut reingefeiert (manche können sich vielleicht auch gar nicht mehr erinnern ;) Bei uns sind auf jeden Fall die ein oder anderen Sektkorken (und diverse andere alkoholische Getränke) geknallt.
Eine davon war ein roter, halbtrockener Sekt von Söhnlein Brillant.
> Kaufort:
Die 0,75 Liter Flasche habe ich beim Kaufland in der Sektabteilung entdeckt. Da der Sekt zu dieser Zeit im Angebot war, wurde er außerhalb der Regale platziert, so dass man unmittelbar auf dem Weg zur Kasse draufstoßen musste. Den Sekt kann man aber eigentlich in jedem größeren Supermarkt kaufen.
> Preis:
Der Sekt gehört jetzt nicht gerade zu den teuren Sektmarken, allerdings ist er auch keiner von den Discountern. Normalerweise kostet eine Flasche 2,99 Euro, es gibt ihn aber auch regelmäßig im Angebot (z.B. bei Kaufland, E-Center, Marktkauf, Real…) für 1,99 Euro. Wenn bei uns in der Familie zum Geburtstag mit Sekt angestoßen wird und jeder ein Glas bekommt, dann sind schon mal 2 Flaschen leer, obwohl noch keiner was getrunken hat. Da kann man sich dann schon mal die ein oder andere Flasche leisten.
> Aussehen der Flasche:
Ich habe ja auch Fotos eingestellt, auf der ihr die Flasche ganz gut erkennen könnt.
Deshalb spare ich mir eine detaillierte Beschreibung. An dieser Stelle könnte ich aber auch erwähnen, dass ein Plastikkorken die Flasche verschließt.
Neben der roten Sektsorte gibt es auch noch den weißen Sekt in halbtrocken bzw. trocken. Und für alle Autofahrer oder Antialkoholiker gibt es auch noch eine weiße alkoholfreie Sorte. Habe gerade auch auf der Homepage entdeckt, dass es ihn auch noch als Diabetikervariante in weiß und trocken gibt und neuerdings auch als Rosé.
> Der Hersteller:
Leider gibt es nicht gerade viele Anhaltspunkte:
Söhnlein Rheingold
SEKTKELLEREI GmbH
Wiesbaden
Steht zwar nicht auf der Flasche, aber der Sekt hat natürlich auch seine eigene Homepage auf der man leckere Rezepte finden kann. www.soehnlein-brilliant.de
> Lagerung und Haltbarkeit:
Ich lagere meinen Sekt grundsätzlich im Kühlschrank, denn er schmeckt gut gekühlt einfach am Besten. Wer nicht erst lange abwarten möchte oder es vergessen hat, bis der Sekt kühl ist, kann die Flasche auch für eine halbe Stunde ins Gefrierfach legen, da wird er schneller kalt, man sollte die Flasche allerdings nicht dort vergessen, da die Flasche sonst platzen kann.
Eine angerissene Flasche sollte auf jeden Fall innerhalb 2 Tagen geleert oder bedeckt aufbewahrt werden, damit die Kohlensäure nicht verloren geht. Sonst schmeckt der Sekt grauenhaft…
Eine geschlossene Flasche lässt sich normalerweise einige Jahre problemlos lagern.
> Der Geschmack:
Nun kommen wir zum wichtigsten Punkt. Zunächst muss die Flasche geöffnet werden, natürlich muss erst mal die Metallfolie entfernt werden, dann muss der Draht, der den Sektkorken festhält, aufgeschraubt werden und dann sollte man die Flasche leicht schräg halten (davor bitte auch nicht unnötig schütteln). Wer nicht ganz geübt ist, der benutzt am Besten ein Geschirrtuch, um es eventuell auf die Flaschenöffnung zu stopfen, falls es zu ungeplanten Ausbrüchen des Sekts kommen sollte. Gerade bei diesem roten Sekt muss man vorsichtig sein, da dieser sich, genau wie Rotwein, nur sehr schlecht aus der Kleidung, an der Tapete oder aus dem Teppich entfernen lässt. Dann macht es auch schon PLOPP und der Plastikkorken ist draußen. Den Sekt sollte man dann langsam und lieber nach und nach in die Sektgläser einschenken um ein Überlaufen des Glases zu vermeiden.
Der Sekt ist ganz schön in Bewegung, die kleinen Bläschen zeigen deutlich den Kohlensäuregehalt. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich Sekt viel lieber als Wein trinke. Der Sekt prickelt schön auf der Zunge und man kann jeden Schluck genießen. Obwohl es ein halbtrockener Sekt ist, finde ich ihn doch sehr gut. Leider gibt es die rote Variante nicht als trockenen Sekt, ist aber dennoch eine gute Abwechslung zum weißen Sekt.
Hier noch ein persönlicher Tipp von mir: gerade im Sommer nutze gebe ich gefrorene Himbeeren oder Erdbeeren in einen Mixer (sie müssen wirklich noch halbgefroren sein oder man gibt Eiswürfel noch dazu), dann je nach Geschmack eine ordentliche Portion Puderzucker dazugeben und mit Sekt auffüllen. Schmeckt einfach klasse, hat die Konsistenz wie Erdbeerlimes, schmeckt aber viel fruchtiger und erfrischender. Für solche Mixgetränke verwende ich so einen Sekt viel lieber, ein Freixenet-Sekt wäre dafür schon zu Schade und zu teuer ;) Noch besser passt allerdings der weiße Sekt zu diesem Drink.
> Der Geruch:
Ich finde, dass der Sekt nicht stark duftet, aber ein leicht fruchtiger Geruch ist wahrnehmbar und natürlich riecht man auch ein bisschen, dass Alkohol enthalten ist.
> Der Alkoholgehalt:
Der Sekt hat einen Alkoholgehalt von 12 % vol., Man merkt auch ziemlich schnell (zumindest ich) den Alkohol. Leider gehöre ich zu den Personen, die schon nach einem halben Glas Sekt einen roten Kopf bekommen, als hätte ich schon eine ganze Flasche intus. Auto fahren darf man dann natürlich nicht mehr (vor allem als Fahranfänger mit der 0-Promille-Grenze) und jeder sollte selbst entscheiden, wie viel man verträgt, denn zuviel von dem guten Tropfen kann man am nächsten Tag unter Umständen auch bereuen. Allerdings hatte ich bisher von diesem Sekt noch keine Beschwerden bekommen, im Gegenteil zu anderen Billigsektmarken (Vor allem eben vom Discounter).
> Inhaltsstoffe und Nährwerte:
Zu diesem Punkt kann ich leider gar nichts sagen, da keinerlei Angaben auf der Flasche enthalten sind. Es gibt nur einen Hinweis, dass Sulfide enthalten sind.
> Mein Fazit:
“ Sorgfältig ausgewählte Rotweine eines Jahrgangs und unsere über hundertjährige Tradition garantieren Flasche für Flasche eine Qualität, die seinen unvergleichlichen Geschmack ausmacht.“ Ok, man sollte nicht alles auf die Waagschale legen, deshalb hier wieder meine kleine Zusammenfassung über die einzelnen Punkte:
+ Preis
+ Geschmack
+ sehr prickelnd
+ gut verträglich
- nur als halbtrockener Sekt erhältlich
- wenig Angaben auf der Flasche
- zu viel davon, kann enorme Persönlichkeitsveränderungen hervorrufen ;)
-> also ich freue mich immer, wenn dieser Sekt im Angebot ist und ich dann ein paar Flaschen auf Vorrat kaufen kann. Deshalb gebe ich diesem Sekt auch die volle Punktzahl und natürlich eine Kaufempfehlung.
Liebe Grüße
Und vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren meines Berichtes.
JULIE weiterlesen schließen
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