Pro:
standsicher, schnell steifen Eischnee
Kontra:
Preis
Empfehlung:
Ja
Nach meiner Schreibpause ist nun mal wieder ein Bericht fällig. Sonst komm ich noch ganz aus der Übung. Das Produkt, über welches ich Euch meine Erfahrungen mitteilen möchte, habe ich bei einer Tupperparty für die erworbenen Sterne geschenkt bekommen. Es handelt sich um einen Küchenhelfer, und zwar um den
Speedychef.
Der Speedychef ist ein Mixer, der ohne Strom arbeitet und auf die Muskelkraft des "Mixers" angewiesen ist.
# Kaufort und Preis #
Wie schon eingangs erwähnt, habe ich diesen Küchenhelfer bei meiner Tupperparty für die erworbenen Sterne erhalten. Kaufe ich mir dieses Teil dann muss ich 39,90 Euro locker machen. Im Angebot kann man ihn auch schon für 29,90 Euro erhalten. Für diese Preise hätte ich mir diesen Chef auf keinen Fall gekauft.
Ich selbst gehe gern auf eine Tupperparty, da ich mir dort die Produkte ansehen und auch teilweise ausprobieren kann. Ab und an bin auch ich mal Gastgeberin. Auf so einer Party bekommt jeder Gast auch ein kleines oder manchmal auch ein etwas größeres Gastgeschenk. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zuviel auf die Bestell-Liste schreibt, da die Angebote doch recht verführerisch sein können.
Man kann sich aber auch im Internet die nächste Tupper-Beraterin heraussuchen und dort bestellen oder in bestimmten Städten einen Tupperladen besuchen. Ich weis, dass es in Leipzig so ein Geschäft gibt.
# Aussehen, Erfahrungen und Verwendungsmöglichkeiten #
Der Speedychef besteht aus einem dunkelblauen durchsichtigen Kunststoff-Behälter mit einem Fassungsvermögen von ca. 1,35 l und einem Durchmesser von ca. 14,5 cm. Auf dem Behälter ist eine Skala von 50 ml bis 1,2 l zu sehen. Auf den Behälter kommt ein hellblauer Rühreinsatz mit sechs hellblauen Mixstäben und einer cremfarbigen Kurbel mit dunkelblauen Knauf. An dieser Kurbel ist ein kleiner Einfülltrichter integriert. Dazu gibt es noch einen hellblauen Deckel zum Verschließen des Behälters, wenn man das Gemixte noch etwas im Kühlschrank aufbewahren möchte.
Nun kommen meine Erfahrungen mit dem Chef. Als erstes wurde das Schlagen von Sahne getestet. Da ich gern Sahnetorten herstelle, könnte mir ja dieser Mixer recht dienlich sein.
Ich gieße einen Becher Sahne in den Behälter, setze den Rühreinsatz auf und beginne zu drehen. Die Rührbesen bewegen sich recht schnell und ich hoffe, dass die Sahne auch so schnell steif wird. Nachdem die Sahne etwas fester wird, lasse ich durch den Einfülltrichter das Sahnesteif rieseln. Nun dauert es nur noch Sekunden und die Sahne ist in einem festen Zustand. Knapp eine Minute habe ich dafür gebraucht und ich merke, dass ich das mit meiner Muskelkraft geschafft habe. So einfach wie mit dem elektrischen Mixer ist es nicht. Etwas Mühe gehört dazu. Es ist nicht so anstrengend, wie mit dem Schneebesen, aber ich merke es doch im Oberarm. Ich hätte es mir etwas leichter vorgestellt. Wenn man die Kurbel im leeren Behälter dreht und man sieht wie schnell sich die Rührbesen drehen, dann hätte ich gedacht es wird schneller steif. Ich muss aber auch dazu sagen, dass es von Sahnetypen her unterschiedlich schnell geht. Bei manchen Becher Sahne habe ich länger als eine Minute gebracht und bei manchen auch etwas kürzer.
Für meinen Quarkkuchen mit Eischneehaube benötige ich Eischnee von 4 Eiweiss. Ich gebe die vier Eiweiss in meinen Speedychef und fange an mit drehen. Es dauert hier gar nicht lange und mein Eiweiss ist herrlich steif. Benötigt habe ich dazu ca 35 Sekunden. Wenn das mal nicht schnell ist. Diesen Test hat der Chef mit Bravour bestanden.
Mayonnaise lässt sich in diesem Gerät auch sehr leicht herstellen. Durch den integrierten Einfülltrichter kann man das Öl nach und nach einlaufen lassen ohne dass man den Mixer öffnen muss.
Gestern Abend habe ich meinem Mann und mir eine Speedy Colada gemixt. Dieses Rezept habe ich aus dem mitgelieferten Rezeptbüchlein.
Man benötigt dazu:
200 g süße Sahne
100 ml Kokosmilch
250 ml Ananassaft
50 ml Kokoslikör
Zuerst wird die Sahne steifgeschlagen und dann die anderen Zutaten dazugeben. Alles gut durchmischen und mit Eiswürfeln servieren. Schmeckt ganz lecker.
Desweiteren kann man den Teig für Pfannkuchen oder Quark in diesem Chef anrühren. Man kann alles ausprobieren. Natürlich lässt sich ein sehr fester Teig mit diesen Rührstäben nicht herstellen. Dabei würden diese sicherlich aus der Halterung fallen oder sogar brechen.
Ist der Speedychef mal nicht im Mixeinsatzt, dann kann man den Behälter mit Deckel auch zum Aufbewahren oder Servieren verwenden.
Habe ich Quark angerührt, dann kommt dieser gleich in dem Behälter auf den Tisch.
# Reinigung #
Nachdem der Speedychef seine Arbeit getan hat möchte er auch gereinigt werden. Dazu hält man das Oberteil fest und dreht die Kurbel entgegen dem Uhrzeigersinn ab. Nun kann man die restlichen Teile auseinandernehmen und einzeln abspülen oder in den Geschirrspüler geben. Nach dem Trocknen werden die Teile wieder zusammengebaut und es kann wieder gemixt werden.
# Fazit #
Bereut habe ich den Erwerb des Speedychefs bisher noch nicht, aber hätte ich ihn nicht, dann wäre das auch weniger schlimm. Mit Schneebesen und elektrischen Mixer bin ich bisher auch ausgekommen. Man braucht mit ihm etwas weniger Kraft als mit dem Schneebesen und man spart Strom. Das würde ich mal als Vorteile nennen. Günstig ist auch, dass nichts herumspritzen kann, da er dicht abgeschlossen ist. Ein Gummiring am Boden sorgt auch für die richtige Standfestigkeit beim Mixen. Als Nachteil sehe ich die Größe. Durch die Kurbel braucht man schon einigen Platz im Schrank, um diesen Mixer zu verstauen oder man legt die Kurbel daneben. Den größten Minuspunkt bekommt der Preis. Für 39,90 Euro ist er schon ganz schön happig.
Wie auf alle Tupperwaren hat man auch hier eine 30-jährige Garantie. Also, wenn mal ein Teil bei ordnungsgemäßen Gebrauch kaputt gehen sollte, dann bekommt man dies wieder ersetzt.
Ich vergebe für den Speedychef drei Sterne und eine Kaufempfehlung. Zwei Sterne muss ich wegen dem enormen Preis abziehen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und evtl. Kommentieren. Eure Eva weiterlesen schließen
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