Pro:
-die Ausführungen der Museumsführerin waren interessant und sie hatte scheinbar Ahnung von dem, was sie erzählte
Kontra:
-langweilige Ausstellung
-Eintrittspreis
-kaum Originale
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich Euch das „Magaret Mitchell Haus“ in Atlanta vorstellen. Ein Tipp vorweg: Spart es Euch, es macht null Sinn sich dieses Haus anzuschauen, selbst wenn der Eintritt umsonst wäre, aber nun zum ausführlichen Bericht:
Das Museum:
Das Margaret Mitchell Haus ist das Haus in dem die Autorin gelebt hat und ihren Erfolgsroman „Vom Winde verweht“ geschrieben hat. Sie hat im unteren Teil des Hauses gewohnt. Im oberen Teil befindet sich eine Ausstellung mit Bildern, mit Fotos aus Atlanta und Verwandten der Autorin, die unter anderem als Namensparten für Figuren aus den Büchern dienten.
Außerdem befindet sich noch ein Filmmuseum auf dem Gelände in dem Merchandising Material zum Film ausgestellt wird und sich das Portait von Scarlett befindet, welches im Film, in dem Haus hängt in dem sie zusammen mit Rhett wohnt.
In einem weiteren Teil des Hauses ist eine Fotoausstellung über Martin Luther Kind und die Bewegung zu der Zeit.
Des Weiteren werden Briefe von Margaret Mitchell und ihrer Familie ausgestellt.
Des weiteren befindet sich ein Museumsshop auf dem Gelände.
Eintrittspreise:
Erwachsene: 12 Dollar
Studierende /Senioren::9 Dollar
Kinder (6-12 Jahre): 5 Dollar
Zu den Preisen kommen noch die Steuern hinzu.
Lage:
990 Peachstreet an der ecke der 10th Street. Es ist in der Nähe vom Midtown und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Bewertung:
Die Tour durchs Museum wird geleitet, was auch sehr viel Sinn macht, das sonst das gezeigte noch langweiliger wäre. Das ist auch das einzig Positive. Es wird ausführlich berichtet, was zu sehen ist, was gerade für Kinder das Museum langweilig macht, da es keine interaktiven Elemente gibt. Des Weiteren ist in der Wohnung von Margaret Mitchell nichts Original, außer einem Stuhl und ein Küchengerät (habe leider vergessen welches). Auch das Haus selbst ist schon 2 mal dem Feuer zum Opfer gefallen und steht nach der Erweiterung der Peachstreet nicht mehr an Originalstelle (wann die umsiedelung war, weiss ich leider nicht mehr)
Das Absolute Highlight war, alle eine Touristin fragte, ob das Kleid, welches auf dem Bett lag von Margaret sei folgende Antwort erhielt: „ Nein, dass ist nicht ihr Kleid, ich glaube sie würde nicht mal darein passen, weil sie so klein war. Ich denke es liegt da nur, weil es schön aussieht und ich vermute es ist noch nicht einmal aus der Zeit.“ Da war für mich klar, das Museum ist nichts und ich hätte mir das Geld sparen können. Vor allem die Ausstellung der Briefe war sehr öde und Warum Martin Luther King noch eine Ausstellung bekam ist mir völlig rätselhaft, da es nicht zum Rest des Museums passt und es wirkt eher als müsse man noch Platz füllen.
Auch das Filmmuseum war langweilig. Es gab kaum Requisiten aus dem Film zu sehen und es war auch sehr klein.
Wie gesagt, das Geld kann man sich echt sparen. Und falls man sich etwas kaufen möchte, kann man den Museumsshop auch besuchen, ohne vorher die Ausstellung gesehen zu haben. Der Shop ist nämlich in einem Extrahaus untergebracht.
Falls mein Bericht nicht zu abschrecken war, kann man sich noch die Homepage des Musseums anschauen www.gwtw.org
Ein weiterer Nachteil könnte für viele sein, dass es Informationen nur auf Englisch gibt, deshalb lohnt sich der Besuch für Menschen die die Sprache nicht so gut beherrschen noch weniger. weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben