Pro:
TÜV- und GS-Zeichen ;-)
Kontra:
Kochergebnis unbefriedigend und instabil, Dauerproblem Restwasser,
Empfehlung:
Nein
Fast mein ganzes Leben habe ich mit Eierkochern zugebracht - gut, nicht nur, aber sie waren immer irgendwie da. Unauffällig, problemlos, unkaputtbar sozusagen auch noch. Also kein Ding, über das man sich groß Gedanken machen müsste - dachte ich.
Als also der ja eigentlich unkaputtbare Alte nach mehr als 15 Jahren ausgemustert werden musste, dachte ich, bei so einem unproblematischen Gerät kann man ja eigentlich nichts falsch machen und einfach das nächste Angebot bei ALDI kaufen.
Also wurde es der
LIFETEC
Eierkocher
praktisch - komfortabel - energiesparend
so heißt es jedenfalls auf der Packung.
Hersteller:
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Hersteller ist Aldis bekannter Lieferant
MEDION
www.medion.de
Mehr verrät die Firma nicht über sich.
Preis:
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Ich habe wie gesagt bei ALDI Nord 11,99 Euro dafür bezahlt. Erschien mir angemessen.
Technische Infos:
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Das Gerät ist für bis zu 7 Eier geeignet, gibt bei Kochende ein Tonsignal ab und hat eine Edelstahl-Heizschale.
Die Leistung beträg 350 Watt.
Es wird noch erwäht, dass der Eierträger herausnehmar und die Abdeckhaube abnehmbar ist, nun ja, anders würde es ja auch kaum funktionieren.
Alles weitere dann unter den Bedienungserlebnissen..
Handling:
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Der Kochvorgang läuft wie folgt ab:
Man positioniert die Eier im Eierträger, sticht sie bei bedarf mit dem in den Messbecher integrierten Eierstecher (ich tu das meistens nicht) und füllt das Wasser mit dem Messbehälter ein. Dieser hat zwar eine Füllanzeige, aber man muss unabhängig von Eierzahl und gewünschtem Härtegrad immer die gleiche Menge einfüllen. Das wird vom Hersteller als Vorteil betrachtet, man wird unten sehen, dass ich eine andere Auffassung dazu vertrete. Aber weiter im Text. Man betätigt jetzt nur noch ein Ein/Aus Schalter und wartet auf das Tonsignal, dass die Eier fertig sind. Von allein schaltet sich das Gerät nicht ab. Ich habe es allerdings auch nicht drauf ankommen lassen. Dann entnimmt man die gekochten Eier und bewundert das Ergebnis - oder auch nicht.
Meine Wertung:
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Ich kenne es bisher nur so, dass der Härtegrad der Eier über die Wassermenge geregelt wird. Das hat ja auch einen physikalischen Hintergrund. Ich wäre ja nicht so pingelig, wenn dieses Gerät auch so problemlos funktionieren würde, aber genau das tut es nicht. Man muss bei der Einstellung immer einen Eiertanz zwischen der Anzahl der Eier und dem gewünschten Härtegrad vollziehen, der leider oft genug fehlschlägt. Da man zwei Kriterien gleichzeitig beachten müsste und nur eine Skala hat, bleibt das schwierig. Und selbst wenn man einmal ein passables Ergebnis hatte, ist es beim nächsten Mal dann schon wieder unpassend -warum auch immer. Durch die ewig gleiche Wassermenge verkocht das Wasser auch nicht vollständig, man hat im Gegenteil immer noch Restwasser im Gerät. Das Gerät ist auch nach Kochende recht heiß, so dass man das Wasser zu diesem Zeitpunkt besser nicht ausschüttet. Man hat schon Mühe genug, die Eier herauszubekommen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Oft genug muss ich sie ja auch wieder hineinstecken, weil das Ergebnis unbefriedigend ist. Weiterhin stört es, dass das Kabel irgendwie unintelligent angebracht ist, so dass man ständig Gefahr läuft, dass auszugießende Wasser über das Kabel zu schütten.
Meine Reaktion:
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Da wir nur sehr selten Eier in der gewünschten Art aus dem Gerät herausziehen und anscheinend weder das Gerät noch wir hinreichend lernfähig waren, haben wir uns schon ein neues gekauft - nach wenigen Monaten.
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