Pro:
klein, leicht, macht gute Bilder, schnell, Stabilisator, Gesichtserkennung
Kontra:
manchmal schlechte Qualität, kaum manuell einstellbar, 2 aus 510 Bildern kaputt :(
Empfehlung:
Ja
Willkommen zu meinem neuen Testbericht!
Heute möchte ich euch wieder eine Digitalkamera der Marke Panasonic vorstellen, also insgesamt jetzt das dritte Modell.
Dieses Modell heißt Panasonic FS3 und es ist der Nachfolger der FX Reihe. Ich habe die Kamera bei Media Markt für 179€ gekauft, im Internet kann man sie schon ab 136€ inklusive Versand bestellen.
Lieferumfang und Inhaltsangabe:
Den Lieferumfang kann man im Etwa auf dem Foto erkennen, aber hier noch mal alles im Überblick.
1) Panasonic Lumix DMC-FS3 Kamera
2) Li-Ion Akku-Akku
3) Ladegerät
USB-Anschlusskabel
Audio/Video-Kabel
Trageschlaufe
Bildbearbeitungssoftware ArcSoft PhotoImpression
Kamerasoftware Lumix Simple Viewer
Bildverwaltungssoftware ArcSoft PhotoBase
Bildverwaltungssoftware Photofun Studio Viewer
USB-Gerätetreiber
4)Fazit
1) Zu der Kamera FS3
Ich habe mir die schwarze Farbe ausgewählt, es gibt die Kamera noch in Silber, Blau und Pink. Das Gehäuse ist aus Plastik, aber es verschafft trotzdem einen sehr stabilen Eindruck, lediglich bei dem Verschluss vom Akku und SD-Karte habe ich kein gutes Gefühl.
Die Tasten sind vielleicht etwas klein, für große Hände wäre es wahrscheinlich schwierig die Kamera zu bedienen, da ich eher kleine Hände habe, hatte ich keine Probleme mit der Bedienung. Den Griff finde ich etwas klein, aber dadurch bleibt die Kamera immerhin schlank.
Mit den Abmessungen von 9,5x2,3x5,3 cm ist sie klein genug um in eine Hosentasche zu passen und das Gewicht von 118g (ohne Akku) ist ebenfalls ziemlich gering.
Auch hier verwendet Panasonic das Leica-Objektiv.
Technische Daten:
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Größe des optischen Sensors: 1/2.5"
Digitalzoom x4
Optischer Zoom x3
Integrierter Speicher: 50MB
Effektiver Blitzbereich: 0.3 m - 6.3 m
Objektiv:
Typ: Zoomobjektiv - 5.5 mm - 16.5 mm - f/2.8-5.1
Brennweite: 5.5 mm - 16.5 mm
Äquivalente Brennweite bei Kleinbild: 33 - 100mm
Min. Scharfeinstellbereich: 50 cm
Makro-Fokusbereich: 5cm
Die Kamera schaltet sich schnell ein, in ca. 2 Sekunden ist sie Fotobereit, mit dem 3x optischen Zoom bringt man auch Einiges näher, mit der Taste E.Zoom, die sich rechts oben befinden lässt sich das Objektiv schnell auf 3x bzw. 4,8x Zoom herausfahren.
Von der Qualität der Bilder ist die FS3 gar nicht mal so schlecht, auf jeden Fall ist sie besser als das Budget-Modell LS80, ebenfalls mit 8Megapixel, aber 129€ bei Media Markt, bzw. 100€ online. Nur ist dieses „besser“ nicht gut genug, um gute Fotos in einer abgedunkelten Wohnung zu machen, ohne den Blitz zu verwenden. Im Folgenden werde ich einzeln Noten vergeben für die Qualität der Bilder in verschiedenen Situationen.
Das ganze teile ich in zwei Modi ein, es gibt den Normalbild-Modus und den Intelligente Automatik-Modus, wählen kann man die mit der Taste „Mode“.
Normalbild-Modus
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Dieser Modus ist für die Leute, die nicht im Automatikmodus fotografieren möchten, sondern etwas einstellen möchten, leider gibt es hier nicht sehr viel einzustellen, das wichtigste, was man hier einstellen kann ist die ISO-Einstellung. Man kann manuell auf ISO 100, 200, 400, 800, 1600 setzen, sodass die Fotos nur mit dieser Einstellung gemacht werden. Hier kann man auch die Bildqualität wählen, es gibt wohl nur 2 Einstellungen, 6Kästchen für gut und 3 Kästchen für mäßig. Man kann hier verschiedene Bildverhältnisse 4:3, 3:2 und 16:9. Bildgröße 8, 5, 3, 2 und 0,3 MP. Weißabgleich ist ebenfalls vom Vorteil, wenn man mit künstlichem Licht fotografiert.
Es gibt hier 4 verschiedene Autofokus-Modi. Man kann außerdem Quick-Autofokus anmachen, dieser sollte den Autofokus schneller machen.
2 Arten des Bildstabilisators kann man hier wählen, der eine stabilisiert die ganze Zeit, der andere beim Auslösen, diese versagen übrigens bei schlechten Lichtverhältnissen.
Sonst kann man hier noch den Digitalzoom, Serienbilder, Farbmodus, AF-Hilfslicht und Uhr einstellen. LCD kann man auch einstellen, dafür drückt man die Taste Q. Menu und dort wählt man im Menü den LCD aus, es gibt Autopower, Power und großer Betrachtungswinkel LCD.
Wobei bei Autopower passt sich die Helligkeit des LCD der Umgebung an, bei Power wird das LCD heller und beim g.B. wird’s am hellsten, sodass ich bei einem Winkel von ca. 70-80° das Bild noch sehen kann.
ISO 100, Blitz auf Automatik, gute Lichtverhältnisse:
Wenn die Sonne gerade scheint und man draußen fotografiert werden wirklich tolle Bilder gemacht, die Qualität ist meiner Meinung nach beinah mit der Qualität der Spiegelreflexkamera zu vergleichen, also, wenn man die Bilder mit bloßem Auge betrachtet. In solchen Fällen wird auch kein Blitz verwendet, da ja schon genug Licht vorhanden ist.
Der Autofokus kann auch ziemlich schnell das Motiv anvisieren und man macht damit wirklich gute und schnelle Schnappschüsse.
***Für diese Einstellung vergebe ich die Note 1 bis 1- .
ISO 100, Blitz auf Automatik, mäßige bis schlechte Lichtverhältnisse:
Bei Makroaufnahmen mit diesen Einstellungen schaltet sich der Blitz dazu, falls es schon einigermaßen hell ist und dann noch der Blitz automatisch angeht, dann wird das Motiv oft zu hell, so hell, dass man manchmal nur den gelben bis weißen Ton auf einigen Stellen des Fotos sieht. Deshalb ist die Kamera für Makroaufnahmen (im Automatikmodus) in schlechten Lichtverhältnissen weniger geeignet.
In schlechten Lichtverhältnissen sehen die Fotos gut aus, das Motiv sollte aber nicht zu weit entfernt sein, da es dann etwas verschwommen aussieht, ab ca. 20cm bis 3 Meter sind die Bilder im grünen Bereich.
Der Autofokus braucht ein ganz wenig länger zum Anvisieren.
***Für diese Einstellung vergebe ich die Note 2- bis 3-.
ISO 100, Blitz forciert aus:
Bei einer schwachen natürlichen Lichtquelle sehen die Fotos noch gut aus, können manchmal etwas verschwommen sein, aber noch akzeptabel.
Wenn es aber wenig Licht gibt und dabei Lampenlicht verwendet wird, dann sind die Fotos abgedunkelt. Man kann keine Verschlusszeit einstellen und die ändert sich auch nicht automatisch, dadurch sind die Fotos oft nicht zu gebrauchen, man sollte hier mit Blitz fotografieren. Der Autofokus braucht auch hier länger als oben, manchmal bis zu ca. 2 Sekunden.
***Diese Einstellung erhält von mir die Note 3 bis 4+.
Intelligente Automatik
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Diesen Modus habe ich ganz am Anfang gewählt, es war aber schon abends und man müsste mit dem Blitz fotografieren. Es gibt hier weniger Einstellungen, man kann hier wieder den Bildstabilisator einstellen, Serienbilder, Farbmodus, Bildverhältnis, Megapixel und den LCD durch die Taste Q. Menu.
Mit Blitz abends:
Gewählt wurde automatisch ISO 250 mit 1/30Sek Verschlusszeit, ich habe mein Zimmer fotografiert. Das Foto sieht fast gut aus, in manchen Bereichen ist es auf jeden Fall gut, in anderen Bereichen kommt es aber zu kleinen Detailverlusten, ich verstehe auch nicht so ganz, warum mit Blitz noch ISO 250 gewählt wird und nicht gleich die rauschschwächste ISO 100.
***Hier vergebe ich die Note 3+ bis 3.
Mit Blitz nahe Objekte:
Zum Glück wird hier so gut wie nur ISO100 gewählt und die Fotos sehen gut aus, das Objekt sollte nur nicht zu weit vom Objektiv sein.
***Note 2
Blitz forciert aus:
Als ich den Blitz ausgestellt habe, kam es zu den schlechtesten Ergebnissen. Bei den Fotos wurde ISO400 und ISO800 automatisch gewählt. Auf einer weißen Tür in der Wohnung kam es zum hässlichen Rauschen (ISO800), das den gelb-blauen Farbton hat, Blumen und grüne Pflanzen sehen eher verschwommen aus und haben Verluste bei Details, große grüne Blätter sind noch erkennbar, aber bei den kleinen wird’s problematisch.
***Hierfür Note 4 bis 4-.
Fotos, die draußen gemacht wurden, sind obwohl es wieder ISO400 bis selten ISO800 noch akzeptabel, sind sogar mit meiner Benq dc c50 auf ISO100 zu vergleichen, kleine Details werden etwas verschwommen dargestellt, der Rest aber gut.
Ich denke man kann diese Fotos noch gut auf 10x15 Format ausdrucken.
***Note 3+.
Fotos draußen am Tag, mit genug Sonne:
Immerhin wird hier automatisch auf ISO100 gesetzt und es werden gute Fotos gemacht, so wie im Normalbildmodus.
***Note 1 bis 1-.
Videoaufnahme:
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Man kann auch bei der Videoaufnahme einiges einstellen, die Auflösung und die Bilder pro Sekunde (fps) sind wichtig, um die Aufnahmedauer zu verlängern. Es gibt 2 Auflösungen VGA und QVGA mit 30 bzw. 10 Bildern pro Sekunde. Ich finde es gut, dass man auf dem LCD sieht, wie lange man noch aufnehmen kann, so kann man mit dem integrierten Speicher ca. 5 Minuten in QVGA und 10fps aufnehmen.
Ich habe ein kleines Video mit den Einstellungen QVGA und 30fps von 19Sekunden aufgenommen, es verbraucht 25MB auf der Speicherkarte, die Qualität ist gut genug um es auch auf einem normalen Röhrenfernseher anzuschauen.
Da ich das Video draußen aufgenommen habe, hört man noch verschiedene Geräusche, Ton wird in Mono aufgenommen.
***Für das Video würde ich der Kamera die Note 2 bis 2- geben.
Zum Abschluss zur Kamera:
Wer sich diese Kamera kauft oder kaufen möchte, empfehle ich doch den Normalbild-Modus zu verwenden, denn mit diesem gelingen die besten Fotos. Es ist auch nicht schwer hier etwas einzustellen, das ganze geschieht intuitiv, wenn man auf Menü klickt. Die Anleitung zur Kamera habe ich erst gar nicht auspacken müssen, da auch so alles klar ist.
Die Kamera hat kein Drehrad, wie viele andere, die automatischen Einstellungen für andere Szenen findet man unter „Mode“. Bei einer dieser Szeneneinstellung (Nachtaufnahme) kann man sogar die Verschlusszeit selber einstellen: 15, 30, 45 und 60Sekunden sind möglich.
Was mir noch negativ aufgefallen ist, ist dass aus 510 gemachten Fotos 2-3 Fotos nicht zu gebrauchen waren, sie waren zerstückelt dargestellt, ich weiß leider nicht, woran das liegen könnte, ich vermute aber, dass es die fehlerhafte Software der Kamera ist, also ein Bug, sozusagen. Ein deutlicher Minuspunkt.
LCD:
Um sich die Fotos auch auf der Kamera anzuschauen reicht ein 2,5“ mit 230.000 Bildpunkten Display gut aus. Wenn man Fotos macht, sieht man auch meistens, ob die Fotos gelungen sind, oder eher verschwommen sind. Die Helligkeitseinstellung finde ich ganz toll, denn dadurch vergrößert sich der Blickwinkel ca. auf 70-80°.
2)Der Li-Ion Akku-Akku hat eine Kapazität von 1000mAh und reicht nach CIPA Standart für 330 Bilder aus. Ich konnte mit voller Ladung insgesamt 510 Fotos und 1 Video machen. Dabei habe ich mindestens die Hälfte der Bilder mit einem Blitz geschossen.
3)Das Aufladen mit dem Ladegerät ging schnell, ca. 2 Stunden habe ich für das Aufladen gebraucht. Ob der Akku voll aufgeladen ist, zeigt die grüne LED, solange sie leuchtet wird der Akku aufgeladen.
4)Fazit:
Wer eine einfache Schnappschusskamera sucht, der wird mit dieser Kamera sehr zufrieden sein, die Qualität der Fotos ist sehr gut, solange man die Fotos draußen mit natürlichem Licht macht, die Gesichtserkennung und der Bildstabilisator machen ihre Arbeit gut, ich würde die Kamera auch noch mal kaufen, nur nicht zu dem Preis von 179€, eher zu dem niedrigeren, weil man für 179€ schon eine Megazoomkamera bekommen kann, aber da diese Kamera sehr leicht ist und auch in eine Hosentasche passt, kann man das auch nicht so direkt vergleichen.
Ich empfehle diese Kamera für die, die wenig einstellen möchten und sich lieber auf die Automatik verlassen, aber ich rate trotzdem wenigstens ISO manuell einzustellen.
Meine eigene Auswertung für die einzelnen Modi:
Normalbild: 2-
Intelligente Automatik: 2-
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