Pro:
Keine Automatikmaschine kriegt einen so leckeren, starken, kräftigen und genussvollen Kaffee hin!
Kontra:
Ist etwas mühsam zum Reinigen, man muss vor dem Herd stehen und eben die 5 Minuten (oder länger) abwarten
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
ich bin nicht nur eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, nein, ich bin richtig süchtig nach dem braunen Getränk. Stark muss es sein, kräftig im Aroma und ganz schön heiss. Als Italienerin ist es einfach unmöglich einen anderen Kaffee zu trinken ohne innerlich zu fluchen he he he.
Ich hab Zuhause eine automatische Kaffeemaschine welche auch richtig leckeren Kaffee liefert, kein Thema. Ab und an gehe ich mit einer meiner besten Freundinnen in dessen Ferienwohnung in den Bergen und da ist leider keine „anständige“ Kaffeemaschine dabei. Meine Freundin lacht mich immer aus dabei, ist mir aber egal, ich nimm mir meine Kaffeemaschine mit. Nein natürlich nicht die Vollautomatische, die ist mir zu gross, zu schwer und zu voluminös um Sie hin und her zu schleppen..! Ich habe eine Mokka-Maschine gekauft, einer von denen, welche man auf dem Herd stellen kann, Herd einschalten und warten.
Mit einer solchen Mokka-Kanne hat meine Oma und meine Mama als Kind, bereits Kaffee zubereitet. George Cloney wird mir verzeihen aber da kommt keine Nespresso-Maschine so wie keine Maschine einer anderen Marke heran. Den absolut besten Espresso kommt nur aus einer Mokka-Maschine. So und nun mein Bericht über einer dieser Wunderdinger aus Omas Zeiten:
Das Produkt
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Folglich werde ich über die Espresso-/Mokka-Kaffeemaschine respektive Kaffeekanne der Marke Bialetti berichten. Dies ist eine Italienische Marke, dieser Hersteller ist sehr beliebt und bekannt in Italien und produziert seit Jahrzehnte qualitativ hochwertige und langlebige Mokkas her. Diese Mokka wurde vom Hersteller „Musa“ getauft.
Sieht etwas moderner aus als die herkömmliche Mokkas (obwohl ich die alte Form einfach schön fand und naja, vermisse diese ein wenig). Die Form ist geschwungener und erinnert an eine Teekanne, meiner Meinung nach. Schaut euch das Foto oberhalb meines Berichtes an, und ihr wisst was ich meine. Die Mokka sieht schon ziemlich elegant und schick aus, das steht nicht zur Diskussion. Ich fand nur die herkömmliche, alte und doch so typische Form, passender, traditioneller eben. Als ob man einen runden Bildschirm am PC hätte. Sieht bestimmt cooler, toller und innovativer aus, doch wenn man sich an die Rechteckigen gewöhnt ist, sieht alles andere einfach doof und unpassend aus. Genau so ergeht es mir mit dieser Mokka.
Das Positive am „neuen“ (denn so neu ist es auch wieder nicht, dieses Design gibt es schon seit Jahrzehnte auf dem Markt) Design, ist dass es auch zu moderneren Küchen passt.
Das Prinzip einer solchen Mokka-Maschine ist relativ einfach erklärt. Man schraub diese auf und tut zuerst kaltes (das ist wichtig!! Spielt eine enorme Rolle im Geschmack!) Wasser im unteren Teil und zwar bis zur Markierung. Danach kommt der Metall-Filter darauf (respektive darin, da ein Teil dieses Metallfilters im vorher-erwähnten Teil geht), in diesem Filter wird nun Kaffeepulver herein geschüttet. Auch ganz wichtig um einen guten Kaffee geniessen zu können: den Pulver NICHT andrücken. Es soll luftig im Filter sein. Wenn man es andrückt schmeckt der Kaffee danach immer etwas verbrannt.
Danach kommt der obere und letztere Teil der Mokka darauf, die Kanne. Am unteren Teil der Kanne, dort wo man diese eben am vorher beschriebene Teil schraubt, ist ein Gummifilter. Dieser sollte jedes kontrolliert werden. Denn wenn dieser verschmutzt, brüchig oder beschädigt ist, ist der Kaffee auch nicht mehr so lecker sondern wird ungeniessbar.
Nun ist unsere Mokka fertig montiert und bereit für die Nutzung. Die Mokka wird auf die Herdplatte gestellt, die Platte wird eingeschaltet und zwar aufs Minimum. Auch dies ist sehr wichtig um einen leckeren Kaffee zu erhalten. Wenn man dies nicht beachtet schmeckt und riecht der Kaffee sonst verbrannt und hat mit Genuss nichts mehr zu tun. Das Wasser wird nun mittels physikalischer Prozedur (kocht, dadurch wird es durch den Filter und Kaffeepulver gezogen und landet im oberen Teil, in der Kanne) zum Kaffee.
Nun muss man warten bis das Wasser vom unteren Teil der Mokka zum Oberen gelangt. Diese Prozedur kann ein paar Minuten dauern. Ich schätze so um die 10 Minuten sollten reichen. Man sollte nicht einfach die Kanne auf dem Herd stehen lassen und sich was anderem widmen und erst wenn der obere Teil voll mit Kaffee ist, von der Herdplatte nehmen, denn sonst hat man schon wieder (ich weiss, ist mühsam aber eben wahr!) einen ekligen Geschmack von verbranntem Kaffe im Munde.
Man sollte den Herd abstellen sobald man hört dass das Wasser im oberen Teil tröpfelt. Ich lasse es dann meisten noch etwas auf dem Herd und dann nehme ich die Mokka ganz vom Herd und warte bis der letzte Tropfen in die Kanne gelangt. Diese Art der Zubereitung dauert etwas länger und man muss eben präsent sein, doch das zahlt sich aus mit einem fantastischen Kaffee (meine Meinung!). Dies ist eben auch der negative Aspekt dieser Mokka-Maschine. Es dauert eben seine Zeit und man muss eben vor dem Herd stehen oder in unmittelbarer Nähe sein. Es ist ein Zeitaufwendiger Spass. Naja Kaffee trinken soll ein Genuss sein und als solcher lohnt sich das auch. Ich hätte die materielle Zeit für diese Prozedur nicht, zumindest nicht morgens. Da muss es einfach schnell und speditiv gehen. Wenn man aber eine Person zu Besuch hat, ist es durchaus machbar.
Der Gummi unterhalb der Kanne ist relativ stabil und hält wirklich eine lange Zeit, vorausgesetzt man reinigt es richtig und regelmässig. Das heisst, nach jeder Benutzung nehme ich den Gummifilter weg (ist absolut keine Sache, da es nicht sonderlich befestigt ist) und spüle es mit kaltem Wasser ab. Finger weg von Abwaschmittel und zwar nicht nur beim Gummi-Reinigen sondern allgemein. Eine Mokka-Maschine darf nur mit kaltem/warmen Wasser ausgespült werden. Nur so wird der Kaffee jedes Mal leckerer und vom Geschmack her intensiver. Wäscht man die Mokka mit Spülmittel dann nimmt man dem Kaffee einen Teil des Geschmackes weg. Das hat mir meine Oma bereits vor Jahrzehnte (als ich noch ein kleines und unschuldiges Kaffee-Mädchen war) beigebracht und tausende von Male wiederholt.
Der Nachteil einer Mokka-Maschine ist eben genau das hier, man muss halt alles von Hand abwaschen, keine Abwaschmaschine und eben auch kein Spülmittel. Und doch muss man alle Kaffeespüren entfernen. Dies ist mit reiben möglich. Ergo ist es etwas Zeitaufwendig.
Der Hersteller sagt zwar aus dass die Mosa-Mokka-Maschine spülmaschinenfest ist. Ich persönlich tue diese aus dem oben erwähnten Grund, NICHT in die Spülmaschine. Dies ist jedoch jedem selber überlassen.
Die Mokka-Maschine ist aus Edelstahl, stabil und praktisch nicht kaputt zu kriegen. Das Einzige was eventuell kaputtgehen könnte ist der Henkel aus schwarzem Plastik. Der kann zwar nicht abbrechen aber was ich auch schon gesehen habe, ist dass er etwas geschmolzen war. Naja wenn man die Mokka-Maschine natürlich nicht richtig auf der Herdplatte stellt und den Plastikhenkel direkt oberhalb der Platte stellt, kann dies schon vorkommen. Aber eben nicht bei dieser Mokka, denn der Griff ist wärmeisoliert und das heisst 1. Es kann nicht schmelzen und 2. Man verbrennt sich daran die Pfötchen nicht.
Der Gummi könnte auch kaputtgehen respektive sollte man sowieso nach einem Jahr spätestens auswechseln. Dieser ist relativ günstig, kostet knappe 5 CHF (3.5 EUR) und ist praktisch überall kaufbar da es Normgrösse ist.
Die Musa-Mokka ist in 3 Grössen kaufbar und zwar 18, 10 und 4 Tassen. Damit sind natürlich Espresso-Tassen gemeint. Mit Espressotassen sind wirklich die Kleinen gemeint. Da haben 2 kleine Schlucke darin Platz und nicht mehr.
Der Hersteller erwähnt dass die Musa-Mokka-Maschine für alle Herde ausser Induktionsherde (gemäss Wikipedia: Energie wird in Form eines magnetischen Wechselfeldes auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen und dort in Wärme umgewandelt => http://de.wikipedia.org/wiki/Induktionskochfeld) geeignet sein. Mhh ich muss sagen, mag alles war und richtig sein, bei der oben in der Einleitung erwähnten Ferienwohnung ist auch ein solcher Induktionsherd vorhanden. Mein Kaffee wird trotzdem lecker.
Der Preis
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Gekauft habe ich diese Mokka-Maschine, wie praktisch alle von mir beschriebenen Produkten, in der Schweiz. In einem ganz normalen Supermarket, um genau zu sein. Bezahlt habe ich dafür knappe CHF 45.00 (ca. 30.00 EUR gemäss Wechselkurs von oanda.com). Ich finde den Preis absolut ok. Ist wirklich nicht teuer wenn man beachtet dass es aus Edelstahl besteht und dass eine grosse Marke mit einem Namen welcher einen hervorragenden Ruf hat, dahinter steckt. Die Lebensdauer dieser Mokka-Maschine ist sehr lange und man kriegt dieses Ding praktisch nicht kaputt.
Fazit
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Kaffee auf einer Art und Weise geniessen, wie es unsere Grosseltern/Eletern als Kinder, getan haben. Eine Mokka-Kanne die etwas moderner aussieht als die Herkömmlichen, auch wenn ich dieses nicht als Vorteil sehe. Der Kaffee ist einfach fantastisch, wenn man die Mokka richtig anwendet und auf die paar Punkte achtet, welche ich in meinem Bericht erwähnt habe.
2 Nachteile hat dieses Ding (so wie alle Mokkas und nicht nur diese hier spezifisch!):
1) Man muss alles von Hand und ohne Spülmittel abwaschen (auch wenn der Hersteller was anderes sagt!), ergo es ist zeitaufwendig
2) Man muss in der Küche sein und einen Blick/Ohr immer darauf werfen während man den Kaffee zubereitet, denn sonst könnte es verbrannt schmecken, wennman die Kanne zu spät vom Herd nimmt
Eine klare Kaufempfehlung wenn man nicht im Dauerstress lebt und/oder wenn man sich die Zeit für einen leckeren Kaffee nimmt, der eben ein wahrer Genuss ist. weiterlesen schließen
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