Pro:
edles Design, gesund und ergiebig, besser zu reinigen
Kontra:
Preis
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich über den nahen Verwandten zu dem Kaffeekocher von meinem vorigen Bericht. (Ich versuche so gut wie möglich diesen Bericht hier natürlich anders zu schreiben , auch wenn Vieles gleich ist).Wie man auf dem Bild schon erkennen kann, ist es vom Aussehen her ein sehr edler Kaffeekocher. Aus rostfreiem Edelstahl! Wir benutzen den Bialetti Musa (2 Tassen steht zwar drauf, aber man bekommt gut 3 kleine Espresso-Tassen damit gefüllt) seit ca. einem halben Jahr!
^^VORGESCHICHTE^^
Von meinen Berichten her, weiß ja jetzt inzwischen (hoffentlich) jeder, wie gerne ich Espresso trinke und dies eben auf die italienische Art. In meiner italienischen Firma haben wir 4 verschiedene solcher Artgenossen. Der Schönste und auch Beste von allen ist nun also dieser hier.
^^PREIS^^
Mein Chef hat den Bialetti Musa beim italienischen Groß- und Einzelhändler in Heilbronn gekauft. Für sage und schreibe 19.90 €. Wie ich bei meinen Recherchen gesehen habe, kann man ihn zwar im Internet, vor allem bei ebay kaufen, aber da kostet er wahrlich das Doppelte! Also aufpassen. Übrigens wer seinen Urlaub in Italien verbringt: dort sind die Produkte noch billiger zu bekommen.
^^HERSTELLER^^
Hersteller ist natürlich wieder die italienische Firma Bialetti
www.bialetti.com
Darüber hatte ich schon geschrieben: Ein Besuch der Seite lohnt sich auf jeden Fall, denn Bialetti stellt wirklich hübsche und auch nützliche Dinge her. Hier die Adresse:
Bialetti Industrie Spa
Via Fogliano, 1
25030 Coccaglio
Brescia
Tel: +39 030 7720011
Fax: +39 030 7722389
E-mail: [email protected]
^^VERPACKUNG^^
Der Kaffeekocher ist wie alle anderen auch in einem Karton mit schönem großen Foto drauf, der Name Bialetti, sowie das Zeichen davon (das lustige Männle mit Hut und dickem Schnauzer) sind auf jeder Seite abgebildet. Auch das rote Gütesiegel (Original Bialetti) ist oben rechts auf der Vorderseite zu sehen. Öffnet man den Karton, befindet sich der Kaffeekocher in einem Plastikbeutel. Im Karton ist noch eine Gebrauchsanleitung, auf der Wichtiges, sowie auch die einzelnen Teile abgebildet und beschrieben werden, drin steht. Auch auf deutsch. Gott sei Dank.
^^DER KAFFEEKOCHER^^
Dieses wunderschöne Designer-Kännchen um das es hier geht, ist aus rostfreiem Edelstahl. Seit ich weiß wie ungesund die Aluminium-Kaffeekocher sind benutze ich viel lieber das hier. Er ist ein bissle größer (höher und schlanker) wie sein Kumpel aus Aluminium und wesentlich schwerer. Das Kännchen besteht aus den drei gleichen Teilen (rechnet man den Gummidichtring mit, dann aus 4). Ganz unten der Wasserbehälter (Tank), danach kommt der trichterförmige Filter, in den man das Pulver gibt und der in den Tank eingelegt wird. Oben drauf kommt der Aufsatz (in der Mitte ist er mit einer Säule versehen, aus der dann der fertige Kaffe in den oberen Teil gelangt), der einen Klappdeckel hat und einen schwarzen Plastikgriff. Das Ganze schraubt man auf den Tank drauf – und fertig ist der ganze Kerl.
Bei dem Bialetti-Musa ist der trichterförmige Filtereinsatz etwas tiefer geformt. Das ganze Kännchen ist länglicher und durch die Form des Deckels ähnelt es für mich einem Milchkännchen. Das Edelstahl glänzt wunderschön (auch heute nach 1 halben Jahr).
^^KAFFEE KOCHEN^^
Das Kaffee kochen an sich ist natürlich derselbe Vorgang wie bei allen Kaffekochern.
Man gibt in den Tank kaltes Wasser (ist besser, da nicht so kalkhaltig). Genau bis zum Ventil am oberen Randbereich. Hinein steckt man den Kaffee-Filter-Einsatz und mit einem kleinen Löffel kommt das Pulver rein (übrigens kann man dazu wirklich jedes Kaffeepulver verwenden, auch Billig-Kaffee vom Discounter schmeckt bei dieser Herstellung um einiges besser). Danach schraubt man den oberen Teil kräftig auf den Behälter drauf und ab auf den Herd damit. Am Besten die Herdplatte schon während dem Befüllen anschalten. Die höchste Stufe wählen, denn je schneller der Kaffe durchläuft und fertig wird, umso besser der Geschmack. Das ist wirklich eine Erfahrung, denn ich hab das am Anfang falsch gemacht, und der Kaffee schmeckt irgendwie ein wenig bitter.
Bei diesem Kocher kommt während des Brühvorganges KEIN Wasser auf die Herdplatte, denn durch die längere Form und die etwas anders konstruierte Trichtereinlage ist der hier richtig dich! Ist das ganze Wasser komplett durchgelaufen, entsteht ein röchelndes, brutzelndes, aber leises Geräusch und gleichzeitig duftet es im ganzen Raum nach frischem Kaffee! Den Kocher sofort vom Herd nehmen (ausschalten nicht vergessen) und sofort in kleine Tassen einfüllen, am Besten mit ein wenig Zucker (kann man ja schon vorbereiten) gut umrühren und heiß genießen.
Oder man macht sich damit einen Latte oder was auch immer…
Bei dem Bialetti-Musa dauert das Ganze etwas länger (vermutlich weil Aluminium einen bessere Leitfähigkeit hat und zudem auch dünner ist). Der Kaffee läuft auch langsamer durch und die fertigen Kochgeräusche sind viel dezenter – riechen tut es genauso gut. Es bleibt ein kleiner Rest Wasser im Tank, das ist extra so gedacht. Falls der Kaffeekocher mal länger auf der Herdplatte stehen bleibt, so kann in dieser Zeit das Wasser verdunsten und das Gerät wird nicht zu heiß. Während bei den Aluminium-Kaffeekochern es schon mal sein kann, dass sie durch die starke Hitze der Gummi-Dichtring verformt und sich dann auch mit der Zeit auflöst.
Diese Dichtungen gibt es jedoch extra zu kaufen und sind nach 1 Jahr sowieso porös und zu ersetzen. Beim Einschenken kann man schon mal kleine Pfützen machen wenn man nicht aufpasst. Denn die Öffnung ist ganz oben auf dem kleinen Deckel. Beim Eingießen der ersten Tasse, falls mal zuviel Schwung dabei ist, kann es schon mal passieren dass viel zu viel rausläuft. Also ganz langsam und vorsichtig einschenken.
^^REINIGUNG^^
Den Kaffeekocher ganz abkühlen lassen und dann aber gründlich reinigen, nur mit Wasser-ist klar, wegen dem Geschmack. Am besten mit einem weichen Schwamm unter bissle fließendem Wasser. Alle Kaffeespuren sollte man beseitigen und Ganz wichtig: Auf der Unterseite des oberen Teiles ist der Dichtungsring. Der ist ja sehr wichtig und sollte wirklich immer ganz sauber und ohne Spuren sein. Zum Abtropfen einfach auf ein Küchentüchlein legen. Danach ist es sehr ratsam komplett alle Teile abzutrocknen, damit keine feuchten Stellen bleiben.
Bei dem Edelstahl-Bialetti gibt es keine hässlichen Flecken, auch deswegen nur zu empfehlen!
^^EIGENE MEINUNG UND FAZIT^^
Ich bin natürlich wieder restlos begeistert.
Im direkten Vergleich zu seinem Freund aus Aluminium kann ich nur sagen:
Besser, schöner, edler, gesünder und ergiebiger!
Er kostet zwar etwas mehr, aber Summa Summarum gibt man dieses Geld doch gerne aus, weil man einfach mehr davon hat.
Die richtige Pflege – vor allem nach „JEDEM“ Genuss ist der wichtig, sonst hat man nicht lange Freude an seinem Bialetti – egal wie teuer.
Erfahrung:
Oftmals machen auch unsere italienischen Arbeiter abends noch einen Kaffee. Die vergessen den schon mal auf der Herdplatte – irgendwann brodelt das dann über und nicht nur die Küche (und die Wände) sind schmutzig, sondern der Kaffee brennt sich auch richtig in das Kännchen rein. Vor allem der Gummidichtring kann diese Überhitze gar nicht leiden. Das ist dann bei allen so, denn die Ringe sind überall die gleichen.
Oder aber unsere Männer lassen den Kaffeekocher einfach noch halbvoll rumstehen. Da schneidet der Edelstahl-Bialetti wesentlich besser ab, durch die glatte Oberfläche kann man ihn immer super reinigen.
Also wenn ihr euch nicht entscheidet konntet bisher jetzt schon!
Der Musa bekommt von mir alle Sterne und noch einen extra Stern weil er so wunderschön aussieht!
Gruß Bettina weiterlesen schließen
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