Pro:
Preis, Handhabung
Kontra:
problematischer Wechsel der Scherköpfe, Rasur-Ergebnis
Empfehlung:
Nein
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich melde mich heute mit einem neuen Bericht zurück.
Schon vor einiger Zeit hat mein Ladyshaver von Philips den Geist aufgegeben. Ich habe immer mal wieder nach einem neuen geschaut, aber entweder waren die Produkte zu teuer oder sahen aus, als würden sie beim Anfassen kaputt gehen. Beim Stöbern durch das um die Ecke liegende Rossmann fiel mir dann dieser Ladyshaver von der Eigenmarke Ideenwelt ins Auge. Als ich den Preis sah, musste ich zugreifen: nur 6,99€!
Also kam das gute Stück gleich in den Einkaufskorb. An der Kasse dann gleich die Information zur Garantie: Der Kassenbeleg gilt als Garantieschein und die Garantie beläuft sich auf zwei Jahre.
Zuhause angekommen packte ich den Rasierer dann aus. Die Lasche der Verpackung ließ sich nur mit stärkerem Ziehen bewegen. Im Grunde ist das aber positiv, da dann nicht jeder im Laden die Verpackung aufreißt und das Innere begutachtet. Oder zumindest hätte dies der nächste interessierte Käufer dann anhand massiver Einwirkungen vor dem Kauf feststellen können.
Der Rasierer selbst ist in Pappe gut und sicher verwahrt. Da rumpelte nichts im kleinen Karton.
Im Lieferumfang enthalten sind das Hauptgerät, zwei Aufsätze, eine Schutzkappe für diese Aufsätze, ein kleines Bürstchen zur Reinigung, zwei Batterien, ein großes Blatt Papier mit Garantiekarten in verschiedenen Sprachen sowie die Bedienungsanleitung, die ich fast nicht gefunden hätte, da sie in der Papphalterung des Rasierapparates versteckt lag.
Bevor es losgeht, müssen die Batterien (AAA Alkaline) noch in das Gerät. Da gibt es zwei Stolpersteine: Zum Einen sind die beiden Batterien knalleng aneinander geschweißt; sie müssen erstmal „enthäutet“ werden. Hat man das geschafft, müssen sie nur noch in das Gerät gelegt werden. Am Gerät befindet sich eine Kordel. Als ich diese gesehen habe, dachte ich „Oh toll, wohl zum Aufhängen“. Es stellte sich aber heraus, dass die Hauptfunktion dieses Bandes vermutlich eine andere sein soll: Daran muss heftigst gezogen werden, um das Batteriefach zu öffnen. Ich hatte schon Angst, dass ich etwas kaputt mache, aber nur so geht’s wohl auf. Warum hier nicht eine Schiebevorrichtung angebracht wurde, verstehe ich nicht.
Nach Lektüre der Gebrauchsanweisung stellte ich später fest, dass einfach Drehen gegen den Uhrzeigersinn auch zum gewünschten Ergebnis geführt hätte, aber das bleibt besser unter uns ;)
Sind die Batterien nun im Gerät und hat man den Verschluss nach ein bisschen Herumprobieren auch wieder zu gemacht, kann es also losgehen.
Zuvor muss noch die Schutzkappe abgenommen werden, hier ist auch wieder etwas Kraft nötig.
Die Rasur
Es ist möglich, mit diesem Gerät trocken und nass zu rasieren. Der Hersteller empfiehlt ersteres. Die Trockenrasur erklärt sich von selbst. Bei der Nassrasur wird Rasierschaum oder Ähnliches benutzt und dann wie bei der Trockenrasur vorgegangen.
Das Ergebnis ist bei der Trockenrasur nicht ganz zufriedenstellend. Es mag aber daran liegen, dass meine Haare eh nicht so lang werden, dass sie optimal gepackt werden können. Beim Drüberstreichen merkt man noch kleinste Stoppeln. Das Ergebnis bei der Nassrasur ist besser, aber da greife ich eher zum Einwegrasierer.
Der zweite Aufsatz ist praktischer, da die kleinen Zähne hier etwas überstehen und man beispielsweise einen Nacken sehr gut damit ausrasieren kann.
Noch mehr Eindrücke
Dass selbst bei so einem günstigen Gerät ein Bürstchen zur Reinigung dabei ist, find ich super.
Das Gerät liegt sehr gut in der Hand, die rosa Seiten fühlen sich fast etwas gummiartig an und sorgen so für guten Halt. Zum Schutz vorm Herunterfallen kann auch noch die Kordel um das Handgelenk gebunden werden. Es ist nicht zu schwer. Zudem gibt es keinen störenden Kabelsalat, da das Gerät mit Batterie betrieben wird.
Was gar nicht geht: Das Wechseln der Scherköpfe. Hier gibt es keinen Knopf, der diese aus der Verankerung löst. Man muss den Kopf packen und abziehen. Auch hier wird wieder etwas Kraftaufwand erforderlich. Schlimmer ist das Einsetzen des anderen Scherkopfes. Das habe ich nicht geschafft, da musste mein Liebster her und den Aufsatz reindrücken. Eine Seite rastet schnell ein, die andere bekommt man nur schwer runtergedrückt.
Der Ein-/Aus-Knopf ist mit etwas Druck zu betätigen. Das finde ich sehr praktisch: Würde er bei der zartesten Berührung reagieren, müsste man die Rasur ja alle paar Sekunden unterbrechen, weil das Gerät aus geht.
Das Produkt wurde hergestellt für Dirk Rossmann GmbH
30938 Burgwedel
Fazit
Es handelt sich hier um ein sehr günstiges Gerät, das dementsprechend und erwartungsgemäß einige Macken und Schwachstellen aufweist. Das Ergebnis der Rasur ist durchschnittlich, es bleiben noch Stoppeln zurück. Für das Grobe, wie das Stutzen von Körperhaaren, ist das Gerät aber durchaus geeignet.
Insgesamt vergebe ich aber nur zwei Sterne und spreche keine Empfehlung aus.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Wenn mir jetzt noch jemand sagt, wie ich Bilder hochladen kann, wär ich sehr dankbar. weiterlesen schließen
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