Pro:
Vorteile: ich bin mir nicht wirklich sicher
Kontra:
Nachteile: lächerlich, albern, peinlich - ich bin schockiert!
Empfehlung:
Nein
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----------------------Einleitung -------------------------------
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Nein - ich bin kein Rezensent, der eigentlich für eine große, überregionale Tageszeitung schreibt, die sich jeder zwölfte nachher auf dem Weg zur Arbeit am Kiosk kaufen wird. Ich habe dieses Handwerk nicht gelernt und bin damit eigentlich gar nicht befugt zu euch zu sprechen.
Aber wenn ich kein professioneller Rezensent bin, dann gibt es andererseits auch Leute, die keine professionellen Autoren sind und damit leider ebenso schnell Bücher, die keine Weltliteratur sein dürften.
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----------------------------Warum Diabolus? ------------------------
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Ihr kennt das wahrscheinlich, dass man sich bei einem plötzlichen Bestseller eines Autors (oder Autorin, gemeint ist immer auch der weibliche Charme von Tinte und Feder) in seinen Werken zeitlich zurück liest und das entdecken will, was geschrieben wurde, bevor er die Bühne des Ruhms betrat. Oder man mag schlicht und ergreifend, was man gelesen hat und stolpert über einen weiteren Titel. So erging es mir mit Dan Brown's Diabolus.
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----------------------------Geschichte --------------------------
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Der Geheimdienst NSA (National Security Agency) hat ein Problem. Bisher gab es den geheimen, hochentwickelten und schier unbezahlbaren "Translator", der als Decodierungsprogramm in einer langen Reihe von Chiffrier- und Dechiffriermethoden bislang jeden Code geknackt hat.
Susan Fletcher, eine der besten und fähigsten Kryptographen der Abteilung seit Bits und Bytes erfunden wurden, wird nach und nach auf den immer mysteriöser werdenden Fall angesetzt, der sich schon bald zu einem Wettlauf gegen die Zeit - und um Leben und Tod - entwickeln soll.
Ensei Tankado, ein Ex-Mitarbeiter der NSA hat mit Diabolus einen unknackbaren Code kreiert und ihn in den Translator geschmuggelt, so scheint es jedenfalls. Als dann klar wird, dass es sich keineswegs nur einen harmlosen Code handelt, wird man in der Abteilung hektisch, dann panisch.
Denn Ensei Tankado ist mittlerweile tot und (wie es der Zufall so will) wird Susan Fletchers Freund auf die Fährten des oder derjenigen angesetzt, die Tankados Geheimnis bekommen haben, mit dem der Diabolus rechtzeitig zu stoppen ist, bevor eine Katastrophe passiert.
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---------------------------- Kritik ----- -----------------------
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Dieses Buch will mich schreien lassen. Ungerecht, dass ich so viele Stunden ins Lesen investiert habe, unfair, dass ich mich auf das Glatteis habe führen lassen es zu lesen und schade, dass Dan Brown damit auf ewig in Verbindung gebracht wird - trotz aller Millionenbestseller, die er bislang der Welt hinterlassen hat.
Die Story des Buches ist nett - nicht mehr und nicht weniger. Die beiden Handlungsstränge werden selbst für 1998 eher künstlich zusammengeführt, die ganzen Wendungen sind entweder so billig, dass man es kaum glauben möchte oder derart vorhersehbar, dass man es sich dringend anders gewünscht hätte.
Meine Rezension, die ja nach dem Beginn meines Berichts eigentlich gar keine sein soll, endet mit dem Ende des Buches. Eigentlich logisch, aber dennoch immer spoilerverdächtig. Die letzten Seiten des Buches musste ich mich quälen wie ein Marathonläufer und bin froh es geschafft zu haben. Nachdem ich das Buch vor Jahren gelesen habe und nun über das Hörbuch (fragt nicht warum, ich schreibe es euch) bereits einen zweiten Marathon absolviert habe, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es das erste und eizige Buch von Format ist, bei dem ich bereits 15 Seiten vorher die Lösung des Rätsels wusste ... Zu nervig waren die stümperhaften Versuche derr Spezialisten, zu dämlich bahnte man sich seitenlang einen Weg, zu oft hörte ich den Satz "Es muss eine ganz einfache Lösung geben!". Die gab es auch - und das wäre gewesen, das Buch nicht ein einziges Mal in die Hand zu nehmen. weiterlesen schließen
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