Pro:
interessante Charaktere
Kontra:
weniger spannend, schlecht recherchiert
Empfehlung:
Nein
Liebe Leser,
heute möchte ich euch über ein Buch berichten, das ich geschenkt bekommen habe.
Anfangs habe ich mich sehr gefreut ein weiteres Buch von Eric Walz zu haben, denn nach Die Herrin der Päpste wurde ich zum echten Fan, doch dann wurde ich doch sehr zweigeteilt in meiner Meinung, aber dazu später mehr.
@@ Allgemeines @@
Das mir vorliegende Taschenbuch ist die Erstauflage aus dem Jahr 2007 bei Blanvalet, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, München.
Es ist erhältlich unter der ISBN 978-3-442-36718-4 und kostet 12 Euro im Handel.
Es umfasst 430 Seiten und ist in Prolog, 6 Teile und Epilog unterteilt.
Die Umschlaggestaltung ist sehr gelungen, insbesonder farblich in Rottönen, siehe Abbildung.
@@ Der Autor @@
1966 wurde der Autor in Königstein im Taunus(Nähe Frankfurt) geboren.
Er absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitet in ganz verschiedenen Branchen 10 Jahre lang. Dann erfüllte er sich seinen Kindheitstraum Bücher zu Schreiben und landete mit seinem ersten Roman Die Herrin der Päpste gleich einen Volltreffer, dem weitere Bücher folgten. Heute lebt der Autor in der Nähe von Stuttgart.
@@ Inhalt @@
Das Buch spielt im Jahr 1551 in Trient während dem Konzil, dabei geht es darum, ob sich die katholische und evangelische Kirche wiedervereinigen.
Doch dann geschehen einige Morde an Bischöfen und der Jesuit Sandro wird damit beauftragt diese aufzuklären.
Die junge Glasmalerin Antonia Bender , die sich in Sandro verliebt, unterstützt ihn dabei.
Antonia wiederum ist mit der Hure Carlotta befreundet und erzählt ihr davon.
Carlotta wiederum ist nur in Trient um den Sohn des Papstes zu ermorden.
Soviel zum Inhalt, das weitere sollt ihr schon selbst lesen, wenn es euch interessiert.
@@ Meine Meinung @@
Wie schon am Anfang berichtet ging ich mit recht hohen Erwartungen ans Lesen dieses Buchs, denn die Herrin der Päpste fand ich einfach nur toll. Ich dachte mir Liebesgeschichte und Krimi in einem und dann noch mit Mittelalterhindergrund klingt einfach nur interessant und begann zu lesen.
Den Anfang fand ich auch sehr interessant und spannend, die Charactere sind auch recht gut herausgearbeitet, Intrigen und Verknüpfungen auch ganz interessant, aber dann wurde die Handlung immer mehr vorhersehbar und auch etwas langatmig, lange nicht mehr so interessant als am Anfang. Nur das Ende ist dann wieder unerwartet, aber auch so gestaltet, das ein Fortsetzung schon fast in der Luft liegt.
Aber ich schweife ab, wer gerne sich mit Geschichte beschäftigt wird schon bald merken, dass die Hintergründe vom Autor nicht so gut recherchiert wurden, denn die Inhalte des Konzils und die Vorgänge rund ums Konzil wurden nicht ganz korrekt dargestellt.
Insgesamt gesehen wurden meine Erwartungen in dieses Buch nicht erfüllt, man kann es lesen, muss es aber auch nicht zwangsläufig.
Für Fans von Mittalterbücher ist es weniger geeignet, eher für Krimifans weiterlesen schließen
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