Pro:
Gute Bedienbarkeit, klasse Bildqualität, sofortiger Ausdruck möglich
Kontra:
Eigentlich nichts
Empfehlung:
Ja
Jeder, der bei tollen Motiven schnell aus dem Häuschen gerät und diese auf alle Fälle festhalten möchte, benötigt diesbezüglich eine passende Kamera.
Mit dieser sollte man sicherlich in erster Linie einwandfreie Bilder machen können, sie sollte aber gleichermaßen auch einfach in der Bedienung sein, was sich durchaus auch ihre Form bezieht.
An Kameras gibt es diesbezüglich auf dem Markt eine ganze Palette, die diesen Vorstellungen entspricht, wobei sich einzelne letztendlich dann doch mehr in den Vordergrund drängen, was
durchaus auch mit deren Marke zu tun hat.
Anlässlich eines Geburtstags suchte ich zusammen mit einer Bekannten für einen Freund ein Geburtstagsgeschenk. Da dieser ausgesprochen gerne fotografiert und eine neue zusätzliche Kamera benötigte, war die Überlegung nahe, ihm ein passendes Teil zu besorgen.
Aufgrund guter Kritiken und auch eigener Erfahrungen, fiel mir die schmucke Canon Powershot A460 ein, mit der ich schon richtig tolle Bilder gemacht hatte. Ohne lange zu überlegen wurde daher diese bei EG Electronics besorgt, wofür insgesamt 87,50 Euro bezahlt wurden.
- Verpackung -:
Die rechteckige orangefarbene Kartonage zeigt auf dem Deckel sowie auf den Rändern neben dem weißen Canon-Logo eine Abbildung der Kamera. Darüber hinaus wird die Produktbezeichnung –Powershot A460- angegeben sowie auch auf dem Deckel die wichtigsten Merkmale, die sich auf die Kamera vereinen.
Auf der Rückseite bekommt man außerdem Infos viersprachig bezüglich der Systemvoraussetzungen, die man benötigt, um die Kamera letztendlich auch am PC anschließen und benutzen zu können.
- Lieferumfang -:
Klappt man den Deckel nach oben, findet man in der Kartonage zum einen die in einer Kartonschale liegenden Kamera, eine Handschlaufe, ein USB-Kabel und Audiokabel, zwei Mignon AA-Batterien, eine Speicherkarte mit 16 MB, zwei CDs mit Treiber Utilities, Canon Zoom Browser Ex sowie dem Canon Image Browser und einem erweiterten Handbuch. Zudem lagen auch noch vier Benutzerhandbücher dabei jeweils in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.
- Einige wichtige technische Daten -:
Die silberne Digital- bzw. Kompaktkamera mit Selbstauslöser hat eine Größe von 10,5 x 5,2 x 4 cm und ein Gewicht von 165 Gramm. Sie hat eine Auflösung mit 5 Megapixel und einen vierfachen Zoom. Das Objektiv mit automatischer Fokuseinstellung und Objektivschutz hat dabei eine Brennweite von 5,4 bis 21,6 mm
Ausgestattet ist die Kamera mit zahlreichen Aufnahmeprogrammen wie Hochformat, Macro, Feuerwerk, Indoor, Follage, Strand, Kinder, Tiere, Schnee. Außerdem können Spezialeffekte beim Fotografieren eingesetzt werden wie Schwarzweiß, Sepia, Neutral, Vivid und der Benutzerdefinierte Effekt.
Die Verschlussgeschwindigkeit beläuft sich minimal bei 15 Sekunden, maximal hingegen bei 1/2000 Sekunden. Die Belichtung erfolgt entweder über Programm, automatisch oder manuell.
Das Standardbildformat ist JPEG, wobei 1,5 Bilder/Sekunde geschossen werden können.
Durch die 16 MB Flach Multimedia Karte liegt die Anzahl der Bilder beispielsweise mit einer Auflösung von 640 x 480 normal bei 138, fein bei 88 und superfein bei 56.
Wählt man hingegen die höchste Auflösung von 2592 x 1944 normal so liegt die Anzahl da bei lediglich 21, fein bei 10 und superfein bei 5.
Das Digital-Video-Format ist AVI, wobei hier die Anzahl der Bilder pro Sekunde mit einer Auflösung von 640 x 480 bei 10 liegt und gesamt 23 Sekunden, bei geringerer Auflösung von 160 x 120 bei 15 Bildern und gesamt 107 Sekunden.
Die Kamera mit 2 Zoll LCD-Anzeige und einem Anzeigeformat von 86000 Pixeln, hat neben einem eingebauten Mikrofon, einem Audio-Video-Anschluss und einem USB-Anschluss einen eingebauten Blitz.
Dieser zeit mit seiner Red Eye Reduction seine Effektivität im Bereich von 0,47 bis 3 Metern, wobei er sowohl manuell als auch auf Auto-Modus gestellt werden kann.
Um die Kamera auch am PC anschließen und verwenden zu können, benötigt man als Betriebssystem auf alle Fälle 2000, XP oder Vista. Gleichermaßen geht auch Apple MAC OS x 10.2 bis 10.4. Der Rechner sollte zudem einen Pentium-Prozessor mit 500 MHz bzw. für Vista einen mit 1,3 GHz oder höher haben sowie 256 MB RAM bzw. für Vista 512 MB RAM oder mehr. Für die Installation der Software muss auf der Festplatte mindestens ein freier Speicherplatz von rund 265 MB vorhanden sein.
Außerdem muss der PC mit einem USB-Anschluss ausgestattet sein, einem SVGA-Monitor sowie einem CD-ROM Laufwerk.
- Sitz der Komponenten -:
An der Vorderseite der Kamera befindet sich links die Handschlaufenhalterung, mittig der Lautsprecher, mittig vorne der Blitz, darunter das AF-Hilfslicht, die Red Eye Reduction Lampe, und die Lampe für den Selbstauslöser. Überhalb des Objektivs das Mikrofon, daneben das Suchfenster und rechts seitlich der A/V OUT Anschluss.
An der Rückseite der Kamera findet man links das LCD-Display, darüber den Sucher, rechts oben den Digital-Anschluss, den Netzanschluss und die Abschlussabdeckung, gefolgt von der Abdeckung des Speicherkartensteckplatzes und der Batterien. Links unten befindet sich die Abdeckung für die Speicherbatterie sowie eine Stativbuchse.
Die eigentlichen Bedienelemente sind an der Rückseite zum einen die Kontrollleuchten am Sucher, rechts das Modus-Wahlrad, oben der Auslöser und die ON/OFF Taste. Zum anderen die DISP Taste und MENU Taste unterhalb des Wahlrades, dann die Taste FUNC/SET und Print Taste sowie die Tasten Makro, Zoomen, Blitz und Löschtaste.
- Vorbereiten und Aktion der Kamera -:
Bevor man die Kamera zum Einsatz bringen kann, müssen als erstes die Batterien sowie die Speicherkarte eingesetzt werden. Nach Einschalten der Kamera wird mit Navigationspfeilen an der Rückseite das Datum und die Uhrzeit eingestellt sowie über Modus die Sprache.
Danach kann man das Modus-Wahlrad auf Auto stellen und sich ein Motiv aussuchen. Durch Antippen des Auslösers wird das Bild scharf, zudem leuchtet die Kontrollleuchte grün, worauf man dann endgültig den Auslöser drücken kann.
Möchte man nun den Modus entsprechend ändern, wählt man diesen über das Modus-Wahlrad und drückt dann zum Speichern auf FUNC/SET.
Soll ein Motiv näher herangeholt werden, drückt man die Zoom-Taste, soll der Selbstauslöser verwendet werden, geht man dafür ins MENU und ändert den Auslösemodus.
Hat man einige Bilder gemacht und möchte diese anschauen, wählt man im Modus-Wahlrad Wiedergabe und wählt dabei mit Pfeiltasten vor oder zurück. Gefällt dabei ein Bild nicht, dann wählt man den Papierkorb zum Löschen.
Überhaupt lassen sich über das MENU zahlreiche Einstellungen bezüglich Aufnahme, Wiedergabe und Druckmodi festlegen und ändern.
Soll ein Bild direkt von der Kamera gedruckt werden, wird diese zuerst mit einem USB-Kabel an dem jeweiligen Drucker angeschlossen, dann schaltet man die Kamera im Wiedergabemodus ein, wählt nach erleuchten der Drucktaste ein entsprechendes Bild und drückt dann diese Taste.
- Übertrag auf den PC -:
Sollen Bilder auf einen Computer übertragen werden, ist diesbezüglich zuerst die Software zu installieren. Ist dies erfolgt, nimmt man die Kamera, schließt diese am Computer mit einem USB-Kabel an und schaltet diese ein. Dann stellt man wieder das Modus-Wahlrad auf Wiedergabe, sodass nun die Voraussetzung zur Bilderübertragung gegeben ist.
Daraufhin erscheint ein Fenster am Bildschirm, dass die Verbindung mit der Kamera hergestellt ist. Nun muss nur noch die Canon Camera und das Herunterladen von Bildern gewählt werden und die Übertragung kann stattfinden.
Den dafür passenden Ordner kann man auswählen wie auch das Bildformat oder standardmäßig in Eigene Bilder belassen. Übertragen werden übrigens nur Bilder, die sich noch nicht auf dem PC befinden. Angezeigt werden sie im Hauptfenster des Zoom Browser EX als Miniaturbilder.
- Hersteller -:
Produziert wird die Kamera eigentlich in China, wobei der zuständige Auftraggeber die Firma Canon ist. In Deutschland ist es die Canon Deutschland GmbH, Europapark Fichtenhain A10, 47807 Krefeld. Nähere Infos bekommt man unter anderem telefonisch unter 02151/345-0 oder über die URL www.canon.de.
- Erfahrung -:
Die Kamera selbst hatte ich ja vor dem Kauf schon einige Male selbst verwendet, was dadurch möglich war, dass jemand in meiner Familie diese besitzt und mir mal aus reinem Interesse zum Testen ausleihen wollte.
Die Kamera an sich ist schön handlich und vom Design her ein wirklich schmuckes Teil, was jedoch noch nichts über die Leistung aussagt.
Da in der Kamera bereits Batterien und die Speicherkarte eingesetzt waren konnte ich damit schon mal mit dem Fotografieren loslegen.
Was ich als überaus angenehm empfand war die relativ einfache Handhabung der Kamera, wobei das rückseitige übersichtliche Navigationsfeld seinen Hauptanteil liefert.
Zuerst wollte ich zuerst einmal ein paar Aufnahmen von einigen Zimmern machen, dann Außenaufnahmen, wobei mir dabei Pflanzen und einige Tiere vorschwebten.
Bei den Zimmeraufnahmen wählte ich zuerst die Standardauflösung 640 x 480 superfein. Da einige Stellen etwas dunkler waren, stellte ich den Blitz auf Auto ein, sodass sich dieser automatisch einschaltete. Die Aufnahmen als solche waren zwar ganz gut, allerdings merkte man schon, dass es durchaus auch noch besser und schärfer geht und ich diese Auflösung doch eher für Dokumente einstellen sollte.
Darum löschte ich diese und stellte um auf Auflösung 2592 x 1944 superfein. Das Ergebnis war schon recht deutlich. Super klare und scharfe Konturen.
Für die Außenaufnahmen entschied ich mich gleich für diese Auflösung, wobei ich vor allem Bäume, Büsche, Tiere und einige Leute aufnehmen wollte.
Hier stellte ich zudem noch je nach Aufnahme entsprechende Effekte ein. Auch hier war das Ergebnis, dass die Bilder doch von super Qualität waren, was sich vor allem an Personen- und Tieraufnahmen zeigte.
Was mich allerdings etwas nervte war die Tatsache, dass bei der superfeinen Auflösung, die Speicherkarte nach gerademal 5 Bildern voll war, weshalb ich die Auflösung in der Folge etwas änderte und mich für die Normalvariante entschied mit insgesamt 21 Bildern.
Dann wollte ich auch noch die Videofunktion testen, wobei ich mich für die Auflösung von 320 x 240 mit 30 Bildern in der Sekunde entschied. Hier wollte ich meinen 8 Monate alten Neffen filmen, der sich durch sein Lachen dafür wunderbar eignete und für insgesamt 22 Sekunden super herüberkam.
Wenn die Speicherkarte voll war, schloss ich die Kamera an meinem HP Drucker an und wählte nacheinander das jeweilige Bild zum Ausdruck auf Fotopapier. Die Bilder kamen in der Feinauflösung super gut heraus.
Die Bilder löschte ich nicht gleich, sondern übertrug sie dann auch noch auf einen PC, auf dem sich die Canon-Software befand und wo die Bilder dann komplett übertragen wurden und
Komplett in Miniaturgröße betrachtet werden konnten.
- Fazit -:
Die Kamera an sich ist durchaus klasse und mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, sodass man sich doch auch relativ schnell damit vertraut machen kann, was mir der Beschenkte auch bestätigen konnte. Die Kapazität der Speicherkarte ist zwar nicht allzu groß, sodass man entweder die Auflösung der Bilder reduzieren oder sich mit weniger begnügen muss. Die andere Möglichkeit besteht auch, dass man sich eine größere Speicherkarte zulegt, am besten eine mit 1 GB. Ansonsten kann man die Kamera ohne weiteres empfehlen. weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben