Pro:
Super Qualität, langer Spielspaß, Klasse Kalender
Kontra:
Der Zusammenbau ist sowas von nervig * grrrrrrrr *
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben !!!
Wie jedes Jahr um diese Zeit werden mal wieder die Türchen von einem Adventskalender geöffnet. Viele Jahre habe ich für meinen Sohn selber einen zusammengestellt, aber es wurde immer schwieriger nette Kleinigkeiten zu finden, denn davon benötigt man ja 24 Stück. So habe ich letztes Jahr zu Lego gegriffen und dieses Jahr ist zur Abwechslung mal Playmobil dran. Eigentlich sollte er dieses Jahr nur einen Schokoladenkalender bekommen, denn er bekommt sooooo viele Geschenke zu Weihnachten, das ich gesagt habe, nun reichts. Aber wie Mütter so sind: Sie können es eh nicht lassen *g*. Dazu bekam er natürlich auch noch seinen Schokoladenkalender. Ist halt nur einmal im Jahr *gg*.
Der Preis
Ich habe ihn mit meinem süßen Teufelchen in der Metro gekauft. Dort war er für 10,85 Euro im Angebot. Der Preis kann sich sehen lassen, denn letztes Jahr habe ich für Lego einiges mehr bezahlt. Für Playmobil geht das in meinen Augen völlig in Ordnung, denn schließlich kann er sich damit auch noch beschäftigen.
Der Hersteller
Geobra Brandstätter GmbH & Co. KG
Brandstätterstr. 2 - 10
90513 Zirndorf
www.playmobil.com
Altersempfehlung: Ab 4 Jahre
Die Verpackung
Gut das wir mit dem Auto Unterwegs waren, denn der ganze Spaß ist nicht gerade klein. Der Karton hat eine Größe von 40 x 30 x 8 cm, also schon ganz schön sperrig. Auf der Vorderseite sieht man einen Dieb, der auf einem Fahrrad davon fährt. Mit Augenmaske, Mütze und er verliert Geld beim abhauen. Dahinter ein Polizei Motorrad und eine Polizistin mit Hund. Es ist Dunkel und es schaut sehr spannend aus. Klappt man nun den Deckel auf, nachdem man das hartnäckige Klebeband entfernt hat, sieht man auch den eigentlichen Adventskalender. Auch das Bild von der Vorderseite nur diesmal mit den Zahlen von 1 bis 24 versehen. Wenn man sich den Karton näher anschaut, was ich leider erst zu Hause getan habe, sieht man, das man den ganzen Spaß noch zusammenbauen darf. Holla, da kommt Freude auf :-)
Der Inhalt
Öffnet man den Karton liegen dort vier Tütchen mit allen möglichen Teilen die man zur Verbrecherjagd braucht. Diese sind allerding alle einzeln und nicht zusammengebaut geschweige denn sortiert. Zudem findet man auch noch eine kleine Din A5 Anleitung, die aber sowas von blöde beschrieben ist, aber sowas von blöde. Unter dem Kalender gibt es dann noch die vorgestanzten Teile aus denen man nun den Kalender zusammenbasteln muss. Und zum Schluß gibt es auch noch eine Kulisse aus Pappe, damit die Kinder jeden Tag Ihre Verbrecherjagd vervollständigen können. So können sie gleich alles aufbauen und die kleinen Teile fliegen nicht so im Zimmer rum.
Das befindet sich im Karton:
1 : Verbrecher mit Mütze, Handschellen und Halstuch
2 : Seil mit Fanganker
3 : Koffer mit Brecheisen
4 : Axt und Taschenlampe
5 : Geldmünzen
6 : Polizist mit Mütze
7 : Pistole und Funkgerät
8 : Spürhund mit Geschirr + Leine
9 : Handschellen und Knüppel
10 : Laterne
11 : Verbrecher-Foto
12 : Fahrrad
13 : Mülltonne
14 : Katze
15 : Rabe und 3 Mäuschen
16 : Motorrad Polizist
17 : Pistole, Funkgerät und Kappe
18 : Absperrgitter
19 : 4 x Blinklichter und Megaphone
20 : 2 x Pylonen und ein Warndreieck
21 : Polizeimotorrad
22 : Motorradhelm und Kelle
23 : Für´s Revier : Waschbecken und WC
24 : Für´s Revier : Bett Zahnbürste, Zahnpasta, Tasse und Teller
Dazu gibt es noch wie schon erwähnt die Kulisse aus Pappe und ein Poster mit dem Motiv des Kalenders. Natülich hat Playmobil auch nicht vergessen ein Katalog mit den neuesten Produkten beizulegen, damit die Kinder Ihren Wunschzettel vergrößern können. Das ist ja ganz wichtig *gg*
Der Zusammenbau
*Ächzzzzzzz* kann ich da nur sagen. Ich weiß nicht, wie lange ich vor dieser komischen Anleitung und dem Karton gesessen habe. Das darf man eigentlich gar keinem erzählen. Es müssen Ewigkeiten gewesen sein. Ich baue gerne Lego Sachen auf und das bekomme ich auch sehr gut hin, aber dieser Kalender war mir komplett zu viel. Ich war zu dusselig dazu. Auf der Anleitung konnte man weder richtig erkennen, wie das ganze Funktionieren soll, noch wo welche Teile hingehören. Es war der Horror für mich. Klar, auf den Pappen waren Scheren abgebildet und so wusste ich zumindest, wo ich was ausschneiden sollte, aber das war es dann auch. Wohin mit den Dingern und vor allem, wie?? Zum Glück kam mein Schatzi an diesem Tag und so grübelten wir zu zweit weiter *lach*. Irgendwann hatten wir es tatsächlich geschafft, aber mich darf keiner Fragen wie wir das gemacht haben. Der Kalender stand, die Fächer waren unterteilt und nun konnten wir in der Anleitung schauen, wann genau welches Teil wo reinkommt. Das hieß für uns: 4 Tüten mit Playmobil sortieren und jedes Teil in das entsprechende Fach legen. Aber auch das haben wir irgendwann mal geschafft und der Kalender war fertig. Aber es war wirklich Mühsam, denn die Teile waren ja alle wild verstreut in einer der vier Tüten. Hier war rein gar nichts geordnet. Und es waren ja auch nicht nur 24 Teile, sondern an manchen Tagen mussten mehrere in ein Türchen rein und da hieß es noch mehr suchen. Alles wieder zusammen packen und dann konnte er Platz in dem Zimmer meines Sohnes nehmen. Aber Stop.... eins war da ja noch: Die Kulisse aus Pappe musste ja auch noch aufgebaut werden. Aber das ging zum Glück mal einfach und ohne Probleme, denn man musste ja wirklich nur die Pappe auf irgendeinen Tisch stellen.
Irgendwo stand, das man für den Aufbau 15 Minuten braucht. Hahahaaaaaa....... ich möchte gar nicht wissen, wieviele Stunden ich an dem Teil verbracht habe. Das darf man gar keinem erzählen. Peinlich, Peinlich *lach*
Die Aufbauanleitung
Nun ja.... was sich Playmobil dabei gedacht hat ist mir ein Rätsel. Ein dünnes Din A5 Heftchen mit ein paar Bildchen. Man kann fast nichts erkennen darauf und es wird auch nichts erklärt. Man muss wirklich selber ausprobieren und machen und tun, bis man es irgendwann so hat, wie es auf dem Bild abgebildet ist. Wahrscheinlich ist es noch nicht einmal schwer, wir waren wahrscheinlich nur zu doof dazu *lach*. Aber die Anleitung hätte man doch etwas besser gestalten können. Zumindest so, das man weiß, wie man die Teile richtig einsetzt, denn auf den Pappen ist nur makiert an welchen Stellen man sie durchschneiden soll, mehr nicht. Aber egal, der Kalender steht und gut ist :o))
Die Figuren und Zubehör
Wie man es von Playmobil kennt sind die Figuren sehr stabil und Detailgerecht nachempfunden wurden. Alle Figuren und auch die kleinen Teile sind in schönen leuchtenden farben gehalten. Die Arme und selbst die handgelenke sind beweglich und so können auch die Waffen ganz einfach hineingesteckt werden und sie halten dann auch Bombenfest. Auch sitzen können die Figuren und wenn man sie auf das Motorrad packt sitzen sie so fest, das man es auch auf den Kopf stellen kann ohne das es hinunterfällt. Aber auch die Kulisse ist aus sehr dicker Pappe. Hier reißt so schnell nichts ein und der Dieb, der ein Seil mit Fanganker dabei hat, kann ohne Mühe die Wand erklimmen. Da stürzt nchts um oder verschiebt sich. Durch die Falt- und Knicktechnik hat man eine schöne 3D Kulisse gezaubert. Sollte mal irgendetwas dreckig werden, kann man sie ganz einfach unter warmen Wasser wieder abspülen und schon sind sie wieder sauber.
Der Spielspaß
Am Anfang ist der Spielspaß natürlich noch nicht sehr groß. Mit jedem Tag und mit jedem Türchen wird er größer, denn dann kommen ja die neuen Figuren und Teile dazu. Aber das finden die Kinder ja gerade so spannend daran. Jeden Tag kann die Kulisse um ein Teil erweitert werden und nach ein paar Tagen kann man auch schon damit spielen, denn es fängt gleich mit dem Dieb und dem Seil an. Da können die Kinder schon einmal den Dieb die Wand hochklettern lassen und üben, wie am besten der Haken befestig wird. Mein Sohn hat auf jeden Fall sehr viel Spaß mit dem Kalender und freut sich jeden Tag aufs neue darüber.
Mein Fazit
Der Kalender von Playmobil hat schon was. Besonders das Thema Verbrecherjagd ist genau das richtige für meinen Sohn. Schon alleine wegen der ganzen Figuren plus dem Motorrad ist er auf alle Fälle sein Geld wert. Mich hat an dem ganzen wirklich nur der Aufbau gestört und ich war nahe eines Nervenzusammenbruchs *gg*. Sowas kann Playmobil doch nicht mit Erwachsenen machen. Die Anleitung ist völliger Mist und man bekommt es wirklich nur mit ausprobieren hin. Aber ok, vielleicht waren wir nur zu blöd und zu doof dazu. Ich weiß es nicht. Es hat jedenfalls Ewigkeiten gedauert bis alles fertig war und ich habe den Tag tausend Kreuze gemacht, als wir damit fertig waren. Die Pappkulisse wird nun nicht Jahre überleben, zumindest nicht bei meinem Sohn, aber dafür haben die Playmobil Teile eine hervorragende Qualität und daran wird er noch lange Zeit seinen Spaß haben. Auch wenn das zusammenbasteln nun mal so gar nicht mein Ding war, bekommt der Kalender die verdienten fünf Sternchen von mir, denn Spielspaß ist hier garantiert. Kann ja der Kalender nichts dafür, wenn wir zu dusselig sind .ö-))
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren !!!
Eure Nicki
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