Pro:
Schnelle knuspirge Steinofenpizzas
Kontra:
Temperaturregelung ist nicht optimal
Empfehlung:
Ja
Der örtliche Italiener kann einpacken! :)
Vor einiger Zeit wurden meine Freundin und ich auf ein kleines technisches Meisterwerk aufmerksam. Dem Alfredo Pizzaofen DLD9070.
Es gibt ja viele Leute, die machen sich ihre Pizza zu Hause selbst. Das ist lecker... haben wir so immer gemacht. Nur, es mag an unserem Ofen in der Küche liegen, wird das Ergebnis in Sachen Knuspirgkeit nicht immer so wie es sein soll. An eine Pizza vom Italiener, aus dem Steinofen, kommt zumindest der Boden nie ran.
Darum haben wir uns, aufgrund überwiegen begeisterter Rezessionen auf Amazon.de den Backofen mit Steineinsatz von Bestron bestellt für 64,45.
Bestron ist eine Firma aus Holland, die Küchengeräte herstellt. Weitere Produkte kenne ich nicht, aber auf www.bestron.nl wird man schlauer. Der Hersteller gibt übrigens 5 Jahre Garantie auf das Produkt.
Das Gerät war auf jeden Fall zwei Tage nach der Bestellung bei uns zuhause. Es ist sehr gut verpackt. Beim Transport kann also nichts kaputt gehen. Sauber in Styropor gefasst.
Der Ofen enthält
Das Gerät selbst (ca. 5kg)
2 Metall-Pizzaspaten
1 Steinofeneinsatz (30cm Durchmesser)
1 Die Anleitung mit mehrere Pizza und Teigrezepten
Nun lässt sich ja jetzt nicht sonderlich schwer erraten was es an diesem Tag abends zu Essen gab... Pizza!!! richtig.
Laut Anleitung haben wir das Gerät erstmal 10 Minuten auf vollen Touren laufen lassen. Soll man beim ersten Betrieb machen, aber vorheizen muss man eigentlich sowieso immer. Die Besonderheit des Ofens ist, dass er gegenüber einem herkömmlichen Küchenbackofen bis zu 470°C aufheizt, zumindest theoretisch. Aber konnte schon hinkommen.
Einen Nachteil möchte ich zwischendrin erwähnen. Man kann nicht gezielt auf eine Temperatur aufheizen, aber bei einer Pizza dreht man eh voll auf. Es gibt ausserdem Ober und Unterhitze. Den Boden kann man also knusprig machen und den Belag labrig, wie man will.
OK, der Ofen war nun vorbereitet. Den selbstgemachten Pizzateil ausgerollt auf 30cm Durchmesser (am Anfang haben wir dafür noch die beiliegende "Schablone" verwendet, irgendwann hat mans aber im Gefühl. Die Pizza dann mit Tomatensauce, Käse und Salami belegt und bequem mit den zwei Spateln auf die Steinbackofenfläche gelegt. Die ersten paar Pizzen werden meist noch nicht so wie gewünscht, aber man sollte das Gerät nicht verteufeln, daran liegt es nicht.
Nach 5 Minuten war meine Pizza auf jeden Fall fertig. Der Boden lecker knusprig und der Käse noch schön saftig.
Ohne übertreiben zu wollen, die Pizza war wie eine bestellte.
Die Optik des Geräte trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack, ich empfinde sie aber als stylisch. Der Ofen erinnert etwas an einen Kugelrot. Es gibt nur ein Modell, das in bordeaux-rot. Am Deckel befindet sich noch ein kleines Sichtfenster.
Den Stromverbrauch empfinde ich als sehr angenehm. 1000 Watt. Bei den momentanen Strompreisen kommt eine Stunde Betrieb auf ca. 10 Cent. Hat den Vorteil, dass man wirklich nur die Fläche beheizen muss, die die Pizza benötigt. Nicht den kompletten Backofen in der Küche.
Der Ofen lässt sich auch leicht reinigen. Verkrustungen lassen sich leicht abkratzen und den Pizzastein (kann man übrigens nachkaufen, falls beschädigt 16,95) kann man sauberbrennen. weiterlesen schließen
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