Pro:
Leckere Vollmilch - Schokoladenfüllung
sehr leckere Füllung
Kontra:
Kalorienbombe:-(
Empfehlung:
Ja
Erfahrungsbericht Reber Mozartkugeln Vollmilch
Einleitung:
Am 4. November 2008 feierte ich meinen 41. Geburtstag. Und wie das so ist, bekommt man neben Geschenken auch zahlreiche Naschereien dazu. Unter anderem esse ich auch sehr gerne Mozartkugeln. Eine mir bis dahin völlig unbekannte Sorte schenkte mir meine Mutter: Reber Mozartkugeln Vollmilch.
1. Das Produkt
Es handelt sich um die allseits bekannten Mozartkugeln, die mit Pistazien-Marzipan, Mandeln und Haselnuss-Nougat gefüllt sind. Bei diesem Produkt ist allerdings die Schokoladen-Umhüllung anders: Statt der gewohnten Zartbitter-Schokolade wird hier Alpen-Vollmilch-Schokolade verwendet. In meinem Fall hatte ich eine Schachtel von 120 Gramm mit sechs Kugeln geschenkt bekommen.
2. Das sagt der Hersteller
"Die echten Reber Mozart-Kugeln: allerfeinst gefüllt mit Pistazien-Marzipan, aus frischen grünen Pistazien, Mandeln, Hasenuss, Haselnuss-Nougat, umhüllt mit edler Alpen-Vollmilch-Schokolade."
So kann man es lesen, wenn man die Schachtel umdreht.
3. Aussehen der Schachtel
Yopi hat meinen Produktvorschlag angenommen und auch ein sehr schönes Produktbild links oben eingestellt. Dazu habe ich noch ein paar Bilder vom Genuss dieser Mozartkugeln gemacht. Ihr findet sie am Fuße dieses Berichtes bzw. in der Bilderleiste links oben.
Zur Unterscheidung beim Kauf ist noch zu sagen: Diese Schachtel hat ein hellblaues Siegel, das Original hingegen nicht. Also Augen auf beim Einkauf!
4. Der Hersteller
Es handelt sich um die Paul Reber GmbH & Co.KG mit Sitz in Bad Reichenhall (Bayern), ein Unternehmen im Familienbesitz, das die berühmten Mozartkugeln schon seit über 140 Jahren herstellt.
Kontaktdaten:
Paul Reber GmbH & Co.KG
Ludwigstr. 10-12
83435 Bad Reichenhall
Deutschland
Telefon: 08651-6003-0
Telefax: 08651-6003-73
Internet: www.reber.com
Eine E-Mail-Adresse gibt es nicht; allerdings kann man über ein Online-Formular - zu finden über den Reiter "Kontakt" auf der Homepage - zu den einzelnen Abteilungen des Unternehmens Kontakt aufnehmen.
5. Verfügbarkeit und Preis
Diese Mozartkugeln werden - soweit ich weiß - ganzjährig in den verschiedensten Variationen in den Süßwaren-Abteilungen der gängigen Supermärkte und Kaufhäuser angeboten.
Diese Sorte wird in Schachteln zu 6 bzw. 12 Stück angeboten. Meine 6er-Packung ist - wie ich herausgefunden habe - zum Preise von 3,95 Euro erhältlich (Stand: 04.01.2009). Okay, das ist zwar ein stolzer Preis, aber die hohe Qualität dieser Pralinen rechtfertigt dies meiner Meinung nach.
6. Eigene Erfahrungen und Geschmack
Hat man die durchsichtige Folie von der Schachtel entfernt, den Deckel entnommen und ebenso die weiße Abdeckpappe, dann liegen sie auch schon prachtvoll vor einem: Sechs Kugeln in goldene Folie eingewickelt. Unverkennbar darauf abgebildet ist das Konterfei Mozarts, der dieser Spezialität den Namen gab, auf hellblauem Hintergrund (bei der Original Mozartkugel ist Mozarts Kopf auf schwarzem Hintergrund abgebildet).
Dann erfolgte noch ein letzter Handgriff beim Auswickeln der Goldfolie, und schon lag sie in meiner Hand, die Mozartkugel. Was mir direkt auffiel: Die Schokolade war ein zartes Hellbraun (das Original ist wesentlich dunkler), und ich roch neugierig daran: Ein kräftiges Schokoladenaroma stieg mir in meine Nase ganz so, wie man es von einer Tafel Vollmilch-Schokolade her kennt. Auch ein leichter Marzipan-Geruch war zu vernehmen.
Zärtlich und vorsichtig biss ich nun hinein: Sofort machte sich das vollmundige, süße Schokoladenaroma bemerkbar – mmmmh! Lecker! Aber lange hatte ich nicht Zeit, darüber nachzudenken, denn schon machte sich die nächste Schicht bemerkbar: das Pistazien-Marzipan. Der typische Marzipan-Geschmack, jedoch von einer dezenten Süße und nicht ganz so süß wie das „normale“ Marzipan lag nun auf meiner Zunge. Mmmmh – ein Genuss!
Und schon kam ich zum Kern der Sache, der Haselnuss-Nougat-Füllung. Diese rundete mit einem süßen, halt typischen Nougatgeschmack, der auch sehr nach den Haselnüssen schmeckte, den Genuss dieser Mozartkugel ab. Hach, war das ein Genuss!
Und da ich ein Genießer bin, genoss ich diese Kugel noch auf andere Art: Ich ließ sie ganz zart in meinem Munde zergehen. Dabei drehte ich sie mit meiner Zunge immer wieder in alle Richtungen. Ergebnis: Die Schokolade löste sich langsam auf, und ich konnte die Vollmilch-Schokolade in vollen Zügen ganz alleine genießen. Es dauerte ziemlich genau fünf Minuten, bis sich die Schokoladenschicht aufgelöst hatte, und die rechte raue Marzipanschicht auf meiner Zunge lag. Das Marzipan selber löste sich hier nicht auf, sondern wurde nur weicher, und so biss ich ganz leicht zu; dann lag die Haselnuss-Füllung auf meiner Zunge. Allerdings vermischte sich hier das süße Marzipan stark mit dem Nougat, so dass der Nussgeschmack bei dieser Form des Genusses leider nicht zum Tragen kam. Dennoch: Auch hier war Genuss-Erlebnis und der Suchtfaktor – leider – sehr hoch! Trotzdem konnte ich mich geradewegs beherrschen, um nicht die ganze Schachtel an einem Abend aufzuessen.
Als Gesamtergebnis möchte ich schlussendlich festhalten: Diese Variante der Mozartkugeln schmeckt – bedingt durch die Vollmilch-Schokoladen-Hülle - etwas süßer als die klassische Variante, aber nicht so, dass es aufdringlich wirkt.
7. Wissenschaftlicher Teil: Zutaten und Nährwerte
Pralinen aus Alpenvollmilch-Schokolade (35 %) mit einer Haselnuss-Nougat- (10 %), Pistazienmarzipan- (30 %), und Marzipanfüllung (25 %), Kakao 35 % mindestens in der Alpenvollmilch-Schokolade
a) Zutaten:
Zucker, Mandel (36 % im Marzipan), Kakaobutter, Vollmilchpulver, Haselnüsse (38 % im Haselnuss-Nougat), Kakaomasse, Pistazienkerne (3,5 % im Pistazienmarzipan), Feuchthaltemittel: Invertase, Emulgator, Sojalecithin, Aroma, Alkohol. Kann Spuren von Weizen- und Eibestandteilen enthalten.
b) Nährwerte:
Wie das bei gehaltvollen Naschereien oft so ist, sind weder auf der Verpackung noch auf der Homepage des Herstellers Angaben darüber zu finden, was in einer Mozartkugel alles so drin ist.
Ich habe daher mal wieder den Kalorienrechner von www.fettrechner.de zu Rate gezogen, und der hat mir folgendes Ergebnis ausgespuckt:
Durchschnittwert für sechs Mozartkugeln:
Brennwert: 600 Kalorien
Fett: 30 g
Dazu ein paar Anmerkungen von mir:
Kein Wunder, dass sich da der Hersteller sehr bedeckt halt: Denn in einer Schachtel sind rund 30 % der täglich zulässigen Menge an Kalorien und rund 43 % der höchstzulässigen Fettmenge pro Tag enthalten. Aber wenn man es nicht allzu sehr übertreibt – für den Genuss zwischendurch können ein oder zwei Mozartkugeln bestimmt nicht schaden, oder?
8. Kaufempfehlung und Fazit
Also, Wolfgang Amadeus Mozart hätte sich bestimmt sehr gefreut, wenn er gewusst hätte, dass man eine solche köstliche Spezialität einmal nach ihm benennen würde!
Die Mischung aus zartschmelzender Vollmilch-Schokolade und den Füllungen aus Pistazien-Marzipan und Haselnuss-Nougat – da ist wirklich Musik drin! Womit ich wieder bei der Überschrift meines Berichtes wäre: Diese Variante der Mozartkugeln schmeckt etwas süßer als die klassische Variante, die ja mit Zartbitter-Schokolade umhüllt ist. Wer es also nicht ganz so süß mag, der sollte lieber den Klassiker wählen.
Ansonsten kann ich nur sagen: Diese Pralinen sind eine ideale Geschenkidee (nicht nur) zu Weihnachten, und ich kann gar nicht anders, als eine ganz klare Kaufempfehlung auszusprechen: Von mir bekommen diese Mozartkugeln in Vollmilch die volle Punktzahl, nämlich alle fünf Sterne!
In diesem Sinne einen lieben Gruß an alle Ciao-Mitglieder und an alle Gäste von draußen, eine besinnliche und stressfreie Adventszeit wünscht Euch
Euer Miraculix1967:-) für Yopi und Ciao
Asterix für Preisvergleich (dort veröffentlicht am 23.12.2008 unter dem Titel „Frohe Weihnachten aus dem gallischen Dorf !!!“)
Düsseldorf, den 4. Januar 2009 weiterlesen schließen
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