Pro:
Schauspieler, Geschichte, Eisbär und Dämonen
Kontra:
knappes Ende
Empfehlung:
Ja
Der Goldene Kompass stand schon eine ganze Weile auf unserer DVD-Ausleihliste. Warum wir uns den Film ausgeliehen haben, weil wir zum Einen nicht dazu kamen ihn im Kino zu sehen und zum Anderen so viele verschiedene Meinungen darüber gehört haben. Der Film wurde zum Beispiel zerrissen, weil er nicht an die Herr der Ringe - Verfilmungen herankommt, aber das kommen viele nicht. Bzw. wenn das so einfach wäre, wäre doch die Herr der Ringe Verfilmung nichts besonderes mehr. Meine Erwartungen waren da etwas anders. Zum Ersten interessierten mich die Schauspieler, Nicole Kidman und Daniel Craig und zum Zweiten die Geschichte.
Also haben wir uns die DVD ausgeliehen. So konnten wir kein Risiko eingehen.
Fakten
Regisseur: Chris Weitz
Autoren: Drehbuch - Chris Weitz
Roman - Philip Pullman
Genre: Abenteuer, Familienfilm, Fantasy, Thriller
Schauspieler:
Nicole Kidman ........... Mrs. Coulter
Daniel Craig .............. Lord Asriel
Dakota Blue Richards .. Lyra Belacqua
Serafina Pekkala ........ Eva Green
Lee Scoresby ............ Sam Elliott
Roger ....................... Ben Walker
Billy Costa ................. Charlie Rowe
DVD-Features
Dolby, PAL, Surround Sound
Sprachen: Deutsch und Englisch
Untertitel: Englisch, Deutsch
Bildseitenformat: 16:9
FSK: ab 12 Jahren
Spieldauer: 109 Minuten
Features: Audiokommentar von Regisseur Chris Weitz, Trailer
Die Geschichte
Ein Aspekt der mir an dem Film besonders gut gefallen hat ist die Fantasie der Geschichte und der Umstand, dass jeder der handelnden Charaktere einen sogenannten Dämon besitzt. Diese Dämonen sind mit dem Menschen verbunden und repräsentieren ihre Seele. Der Dämon kann nicht ohne den Menschen, aber die Menschen können ohne ihren Dämon. Bei Kindern kann sich die Form des Dämons ändern. Ab einem gewissen Alter ändern die Dämonen ihre Gestalt nicht mehr. Die Form des Dämonen sagt viel über den Charakter einer Person aus.
Ein häufig beachteter Umstand ist das Lyra Belacqua gespielt von Dakota Blue Richards einer 14-jährigen Britin einen wechselnden Dämonen hat, der sich noch nicht auf seine Form festgelegt hat. Im Film erweist sich das als nützlich. Denn er kann sich ebenso durch schmale Schlitze quetschen und Lyra etwas holen, als auch größer und kräftiger werden, wenn eine Bedrohung naht. Lyras Dämon heißt Pantalaimon und ihr bester Freund ist Roger.
Lyra ist ein Waisenkind und lebt am Jordan College in Oxford. Ihre ganze Familie ist ihr Onkel Lord Asriel gespielt von Daniel Craig. Sie sieht ihn nicht sehr häufig, da er sehr viel unterwegs ist, Lyra aber regelmäßig besucht.
Sehr gerne würde sie ihn auf seinen Reisen begleiten. Vor allem auf seine nächste Reise, die ihn zum Nordpol führt. Allerdings ist Lyra mit ihren 12 Jahren in Gefahr. In genauso großer Gefahr wie jedes Kind. Denn die Kinder sind in Gefahr von den Gobbler. Von den Gobblern ist nur bekannt, dass sie Kinder verschleppen.
Als eine elegante Dame names Mrs. Coulter gespielt von Nicole Kidman das Waisenhaus besucht, wird es für Lyra spannend. Sie bietet ihr an sie auf ihre Reise in den Norden mitzunehmen. Vor ihrer Abreise erhält Lyra vom Rektor des Colleges einen goldenen Kompass, der auch als Alethiometer bezeichnet wird. Der Rektor bittet sie den Kompass nicht in der Gegenwart von Mrs. Coulter zu erwähnen. Wie man ihn allerdings verwendet, kann der Rektor ihr nicht erklären, nur dass der Kompass immer die Wahrheit kennt.
Meine Meinung
Es ist wie so oft, dass die DVD mit keinen besonderen Feature aufwartet. Aber darum ging es uns bei dem Film auch nicht. Der Film allein hat sich für die DVD schon gelohnt. Die Zusammenstellung der Schauspieler, mit Nicole Kidman als unterkühlte Mrs. Coulter, Daniel Craig als bewunderter Lord Asriel und Sam Elliott als freundlicher Aeronaut. Außerdem eine bildhübsche Eva Green als Serafina Pekkala. Deren Namen man sich noch einmal auf der Zunge zergehen lassen sollte. Denn Serafina Pekkala ist eine Hexe, der man ihr hohes Alter in keiner Weise ansieht. Lange habe ich überlegt, woher mir die Schauspielerin bekannt vorkommt. Doch mein Freund brachte mich darauf, dass sie im letzten James Bond den wir gesehen haben, gespielt hat. Die Schauspielerzusammenstellung ist ein großes Plus des Films. Auch der Eisbär Iorek Byrnison weckte meine Symphatien und gerne hätte ich gewußt welches Tier meinen Dämon verkörpern würde, wenn wir so etwas hätten. Die Geschichte ist überaus fantasievoll und wunderschön erzählt. Allerdings finde ich es bedauerlich. Dass man Szenen des Ende des Films einfach gekürzt hat, diese aber im Trailer erschienen um den Film schmackhafter zu machen. Diese aber im Film selbst nicht vorkommen. Vielleicht werden sie für den zweiten Teil verwendet. Der Übergang sollte spannender werden. Ich finde es hätte dem Film nicht geschadet noch ein bisschen länger zu sein. Auch wenn ich mir den zweiten Teil gerne ansehen werde.
Ich gebe dem Film vier Sterne und kann ihn jedem nur empfehlen. Die Schauspieler und die Geschichte, der Eisbär und die Dämonen der einzelnen Charaktere machen den Film mehr als sehenswert.
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten
Gruß Drea
Auch auf anderen Plattformen tätig
Fazit: Schauspieler, Geschichte, Eisbär und Dämonen machen den Film sehenswert weiterlesen schließen
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