Pro:
Film für kleine Mädchen, alles Rosa
Kontra:
nix mehr ab ca. 9 Jahre
Empfehlung:
Ja
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Dienstag – Kinotag in Berlin/Steglitz.
Eine kleine, sechsköpfige aber überschaubare Gruppe von Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren bahnte sich zusammen mit meiner Wenigkeit einen Weg durch die Straßen von Berlin. Begonnen hatte der Ausflug im Hort der Grundschule und unser Weg führte uns zum „Titania Palast“ in einer Seitenstraße der Schlossstraße.
Lange war es nun schon besprochen, dass die Kinder gerne den Film:
PRINZESSIN LILLIFEE
sehen wollen. Und nun war es endlich auch soweit. Aufgeregt und voller Übereifer – wahrscheinlich auch wegen dem ersten wunderschönen Sonnentag in diesem Jahr – versuchte ich nun die Bande zu bändigen.
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INFOS ZUM FILM
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* Spiellänge: ca. 85 min
* Altersbeschränkung: KEINE
* Homepage: http://www.prinzessin-lillifee-derfilm.de/
* Kinostart: 26. März 2009
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DIE SPRECHER/INNEN
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* Clara & Wolke: Sabine Bohlmann
* Feuer: Ma Felder
* Iwan: Stefan Günther
* Cindy: Julia Haacke
* Carlos: Gudo Högel
* Pechfee: Domenic Redl
* Eis: Patrick Roche
* Wind: Barbi Schiller
* Pupsi: Sandra Schwittau
* Lillifee: Maresa Sedlmeir
* Plätzchen: Andrea Wick
* Glücksfee: Angela Wiederhut
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DIE STORY
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Prinzessin Lillifee ist die Herrscherin über ganz Rosarien. Ein wunderbarer Ort voller Elfen, Trollen, Meerjungfrauen und Feen. Lillifee möchte Rosarien jeden Tag noch ein bischen schöner machen und schöner machen bedeutet bei ihr alles Rosa zaubern, denn Rosa ist auch ihre Lieblingsfarbe.
.Weil das Schweinchen Pupsi so herrlich Rosa ist, ist er auch gleichzeitig der beste Freund der Prinzessin. Gemeinsam fliegen sie Tag für Tag über Rosarien und verwandeln alles Rosa:
* den Teich,
* die Kuh,
* die Blumen und Wiesen,
* und so weiter,
* ja sogar ihre Milch zaubert sich die kleine Fee immer nur Rosa, weil sie ihr so am besten schmeckt.
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Lillifee ist aber nicht die einzige Fee, denn es gibt da noch die anderen Feen: Feuer, Eis, Glück, Plätzchen, Wind, Pech und Wolke. Diese jedoch tragen jeden Tag einen kleinen Machtkampf zwischen einander aus.
.Den Elfen reicht es, sie haben sich versammelt und wollen etwas gegen die Feen unternehmen. Dank dem Igel Iwan erfährt nun auch Lillifee vom Unmut der Elfen und verspricht ihnen, bis zum nächsten Vollmond eine Lösung zu finden, ansonsten wollen sie nach Plutopia auswandern, weil die dort keine Feen ins Land lassen.
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Zunächst spricht Lillifee mit den anderen Feen, die ihr aber nun erst einmal ihr Leid und ihre Probleme untereinander schildern. Die Probleme werden Lillifee in Liedform aufgezählt. Besonders Feuer und Eis haben hier ein riesiges Problem miteinander. Doch komisch, solange sie gemeinsam singen, sind sie ganz friedlich und harmonisch miteinander. Das bringt Lillifee auf eine Idee.
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Sie will die Feen animieren gemeinsam an einem Strang zu ziehen und das erreicht sie nur mit einer Aufführung:
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EIN MUSICAL.
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Doch da beginnen wieder neue Probleme, aber auch die weiß Lillifee zu umgehen.
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MEINE MEINUNG
Für mich als doch inzwischen schon erwachsene Frau war es eine sehr sehr leichte Kost. Ich fand den Film selber wirklich gut gemacht, aber es tat mir auch keinen Abbruch, wenn ich mit dem ein oder anderen Kind zwischendurch einmal auf die Toilette gehen musste.
Die Kinder hingegen sind durch die Bank weg in genau dem richtigen Prinzessin Lillifee Alter, vielleicht sogar teilweise schon wieder darüber hinaus gewesen, so dass eigentlich Hannah Montana mehr angesagt gewesen wäre. Dennoch waren sie alle ganz begeistert und haben mit Lillifee mitgefiebert. Teilweise waren die kleinen so sauer auf die anderen Feen, weil sie Lillifee einfach nicht helfen wollten und sie alle fühlten mit, als Lillifee dann auch noch ihre Zauberkräfte verlor und nur noch hässliche dunkle Sachen zaubern konnte.
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Ich denke, die im Film sehr kindlich und vereinfacht dargestellte Wichtigkeit des Zusammenhaltes hat die Kinder schon zum nachdenken und verstehen gebracht. Lange danach haben sie sich noch über den Film unterhalten und teilten sich im Nachhinein die Rollen der einzelnen Feen zu. 6 Kinder hatte ich und insgesamt 7 Feen plus Lillifee hätten es also sein sollen. Plätzchen ist nicht so begehrt in ihrer Rolle gewesen und auch Pech – mit denen konnten sie nichts anfangen. Hingegen aber Pupsi das Schweinchen hatte es allen besonders angetan. Jeder wurde nun liebevoll einmal Pupsi genannt. Irgendwann musste ich aber dazwischen gehen, sonst wären dicke Tränen geflossen.
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Ich hatte allen Kindern eine kleine Popcorn-Tüte und ein kleines Getränk geholt, beides ohne jeden Schnickschnack für 5,60 € ich hätte allerdings auch ein Spezial Prinzessin Lillifee Set bekommen können mit einer Lillifee Trinkflasche, Popcorntüte mit Lillifee drauf, dem Getränk in der Flasche und noch einer kleinen Figur für rund 10 Euro. Diesen Unterschied fand ich schon recht heftig, obwohl ich es wahrscheinlich für meine Tochter alleine ausgegeben hätte.
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Wie auch immer, kleine Mädchenherzen kann man mit diesem Film also ohne weiteres zum höher schlagen bringen und es wird den Kindern beim schauen nicht langweilig oder zu aufregend. Ich hoffe, dass ich wegen der Bilder keinen Ärger bekomme.
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Ich für meinen Teil bin froh, dass ich mein Versprechen eingelöst habe und dass ich diesen Tag nun hinter mir habe. Süß und sehenswert ist der Film auf jeden Fall – ich würde allerdings nicht mit Kindern unter 6 Jahren ins Kino gehen. Daher eine Sternenanzahl von 5 Punkten, wenn auch nur knapp.
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Lieben Dank für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare! weiterlesen schließen
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