Pro:
relativ sauber, für Kinder super Spielmöglichkeiten, nette Gegend, super Schwimmbad
Kontra:
einfach zu dunkel durch viel zu viel Wald, demnach Insektenalarm hoch 10!
Empfehlung:
Ja
Da wir letztes Jahr keinen wirklichen Sommerurlaub gemacht haben, suchten wir im September noch etwas Entspannung. Diese wollten wir im Centerparcs Het Heijderbos finden und buchten für 345,- EUR eine Wochenmitte in einem 2-Personen-Appartment.
Die Anfahrt:
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Da wir ein Navi im Auto hatten, kein Problem! Der Park ist ziemlich abseits gelegen, die Zufahrt führt quasi durch Wald und Felder, man erwartet eigentlich keinen Park dort. Und plötzlich: das rettende Centerparcs-Schild! Direkt am Parkeingang drückten wir dem Mitarbeiter unser Check-In-Ticket in die Hand und erhielten daraufhin unsere Schlüssel. Ab 14.00 Uhr durfte man mit dem Auto in den Park, da wir früher dort waren, suchten wir unser Apartment vorerst zu Fuß auf.
Das Apartment:
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Wie gewünscht lag unser 2-Personen-Apartment nah am Market-Dome und quasi direkt am See, lediglich getrennt durch einen Spielplatz. Der erste Eindruck: nett, aber recht dunkel. Trotz der großen Frontscheiben nahmen einem die großen Bäume quasi das ganze Tageslicht, denn die Bungalows liegen quasi im Wald! Ansonsten gabs direkt nichts zu meckern, der Bungalow war sauber (auch das Geschirr), lediglich in der Badezimmer-Dachluke befanden sich Spinnweben der letzten 28 Jahre ;-) Unser Haus bestand aus einem Wohnraum mit Küchenzeile und einem angrenzenden, nicht abgetrennten Schlafraum, sowie einem kleinen Badezimmer. Den Fernseher konnte man drehen, sodass man sowohl von der Couch, als auch vom Bett aus TV schauen konnte – praktisch! Außerdem war im Wohnzimmer noch ein Kamin, welchen wir aber nicht genutzt haben.
Wie man halt so ist, reißt man direkt die riesige Glasschiebetür im Wohnzimmer zur angrenzenden Terrasse auf – dies stellte sich als großer Fehler raus, denn wir haben unsere 5 Tage und 4 Nächte quasi komplett damit verbracht, Schnaken, Mücken und sonstiges Viehzeug, was in den Ecken, an den Decken und auf dem Boden saß, zu töten! Hierbei erwies sich ein mitgebrachter „Insekten-Tennisschläger“ als hilfreich, sonst wären wir wohl komplett durchgedreht! Man sollte betonen, dass wir die Tür ca. 30 Minuten offen hatten, danach nur noch wenn nötig...echt schade, denn es war eigentlich wirklich schön dort! Nachts nicht geschlafen wegen Schnaken *bbbbbsssssssssssssssssssssssssstttttttttttttt*, tagsüber juckten die 50 Stiche an allen Körperteilen und sämtliches Insektenmittel im parkeigenen Supermarkt war ausverkauft...so was kann einem den Urlaub echt vermiesen!
Daher hier die hilfreichen Tipps:
-Insektenvernichtungsmittel einpacken (Fliegenklatsche, Spray, etc.)
-Insektennetz für übers Bett mitnehmen
-Türen nicht lange offen lassen
-oder einfach kein Bungalow im Wald mieten! ;-)
Der Park:
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Der Park hat einiges zu bieten, unter anderem:
-das Aquamundo:
sehr schön eingerichtet! Hier überzeugen das riesige Wellenbad, die Rutschen und das Schnorchelbad, wo man Fische unter Wasser in einem riesigen Aquarium beobachten konnte. Positiv aufgefallen ist, dass man sich die Taucherbrillen hierzu kostenlos ausleihen konnte! Der Oberhammer ist die Wildwasserbahn im Außengelände! Ich habe selten so etwas rasantes gesehen und bin wirklich schon erprobt auf diesem Gebiet! Eltern sollten die Schilder wirklich befolgen und vor dem letzten Abgrund ihre Kinder ans rettende Ufer bringen! Dummerweise ist mein Partner am vorletzten Tag bei einer rasanten Rutschaktion mit dem Finger an eine Metallschiene geschlagen und hat sich diesen komplett aufgeschlitzt. Die Versorgung im Aquamundo hierzu war gut, allerdings das Schwimmen für den restlichen Urlaub gelaufen...
-den Jungle-Dome:
ein riesiges Glaskuppelgebäude, welches mit den Schwimmbadkarten kostenlos betreten werden konnte. Innerhalb schlägt einem sofort subtropische Wärme entgegen, es sind unglaublich viele Pflanzen, Palmen und exotische Tiere (Flamingos, Papageien, etc.) zu finden. Besonders für Kinder ist der Jungle-Dome ein Erlebnis, da über riesige Bambus-Klettergerüste bis fast unter die Decke in schwindelerregender Höhe geklettert und gespielt werden kann. Hierzu tragen verschiedene Stationen bei, an denen quasi eine Entdeckungstour mit Rätseln und Aufgaben gemacht werden kann. Es gibt einfach unwahrscheinlich viel zu sehen und zu erleben, wir sind täglich dort gewesen!
-der Kinderbauernhof:
Hier sind Ziegen, Meerschweinchen, Esel, Hasen und und und zu finden. Alles darf gestreichelt werden, außerdem gibt es feste Fütterzeiten an denen die Kleinen teilnehmen können. Zum Spielen steht außerdem ein ausrangierter Trecker, so wie verschiedene Trampeltrecker zur Verfügung.
-der Marketdome:
Hier spielt das Leben! Neben dem Market-Restaurant, in dem die Verpfegungsgäste ihre Buffets einnehmen, gibt es auch ein Market Café (die Preise sind okay), einen Supermarkt (hier ebenfalls, es ist halt etwas teuer, aber man ist doch im Urlaub!), einen Spielzeug- und Bekleidungsladen, eine Bühne für Kinderbelustigung und Abendprogrammen. Von hier aus erreicht man den Eingang des Schwimmbads und die Hotelzimmer. Außerdem findet man im Markedome noch ein Grillrestaurant (gehobene Preise) und eine Art Fastfood-Restaurant. Im angrenzenden House of Games kann gebowlt werden, außerdem stehen Spielautomaten und Billard-Tische zur Verfügung. Man fühlt sich wohl und kann einfach sehr viel beobachten und entdecken! Insgesamt könnte der Marketdome vllt. entsprechend der Parkgröße etwas größer und gestreckter sein um das Ganze etwas zu entzerren.
-sonstiges:
Es ist noch etwas abseits auf dem Gelände ein Reitstall, welchen wir aber nicht genutzt haben. Außerdem kann an einer Kletterwand geklettert werden und man kann anschließend an einem Seil über den kompletten See sausen und sich in ein Motorboot abseilen. Dies haben wir allerdings auch nicht in Anspruch genommen.
Fazit:
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Es war okay, aber wenn ich die Wahl zwischen dem damals bereits bekannten Centerparcs Port Zélande direkt an der holländischen Küste hätte, würde ich immer wieder nach Port Zélande fahren. Ein absolutes Muss für See-Freaks! Het Heijderbos würde mich nicht mehr reizen, aufgrund dieser extremen Bewaldung. 5 Tage reichen auch vollkommen, viel länger kriegt man sich nicht beschäftigt, was vielleicht mit Kindern aufgrund spezifischer Angebote (viele Spielplätze, Kinderbauernhof, Kinderbelustigung, etc.) anders aussehen mag. Wir jedenfalls bleiben weiterhin unserer Nordseeküste treu ;-) weiterlesen schließen
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