Pro:
Detailgetreues Modell, macht sich gut in der Vitrine
Kontra:
Ein Unimog sollte robust sein, das ist dieser absolut nicht
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe yopi-Leser, als ersten Bericht bei yopi gibt's einen Spielzeugauto-Bericht von mir, der so ähnlich bereits auf dooyoo erschienen ist. Es geht um den Mercedes-Benz Unimog 411 aus der Siku Farmer Classic Serie im Maßstab 1:32.
Hersteller:
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Sieper GmbH
Schlittenbacher Straße 60
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-876-0
Fax.: 02351-876-166
www.siku.de
Das Unternehmen wurde 1921 gegründet und stellt seit 1950 Spielwaren her. Ich hab' bereits als kleiner Junge immer gern mit den Siku Autos gespielt, und viele davon sind bis heute (gut) erhalten.
Warum gekauft?
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Ich habe den Unimog für unseren Sohn gekauft, da er alles rund um Traktoren liebt und da ich Siku und den Unimog an sich als sehr robustes Spielzeug bzw. Fahrzeug kenne. Die Herstellerangabe "METALL" auf der Verpackung deutet ja bereits an, dass es etwas "Stabiles" ist.
Wo gekauft?
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Bei www.mytoys.de für 14,99 EUR zzgl. Versandkosten (ich hatte da noch mehr bestellt, damit sich die Lieferung "lohnt").
Verpackung
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Grüner Karton + Klarsichtfenster, durch das man den Unimog sieht. Warnaufdruck "Small parts. Not for children under 3 yrs." (nur in Englisch). Sohnemann ist knapp über 3 Jahre alt, gehört also fast schon zur Zielgruppe. TÜV-Prüfzeichen, GS-Zeichen, CE-Zeichen, Grüner Punkt - kann also nix schiefgehen ...
Zu öffnen am linken oder rechten Ende. Etwas Fummelei, dann kann man den Innenkarton samt Unimog herausziehen.
Erster Eindruck
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Der Unimog ist ca. 10 cm lang. Die grüne Karosserie ist aus Metall. Die Ladeklappe hinten lässt sich öffnen. Über das Lenkrad lassen sich die Vorderräder lenken (wobei der Lenkeinschlag nur 5-10 Grad beträgt, was einen Wendekreis von deutlich über 1 m ergibt!). Die Frontscheibe ist klappbar und wirkt äußerst zerbrechlich. Das graue Dach ist aufsetzbar (ich schreibe extra nicht "abnehmbar", denn es hält in keinster Weise). Vorn und hinten steht je eine Anhängerkupplung zur Verfügung. Am grauen Chassis sind vier Felgen mit großen Vollgummireifen, die ein gutes Profil aufweisen. Von unten besehen sieht man das fein detaillierte Lenkgestänge und zwei Schrauben, die grüne Karosserie und graues Chassis verbinden. Der Unimog ist insgesamt fein detailliert, sogar das "SI KU" auf den Nummernschildern ist lesbar.
Kurzer Abstecher in die Realität
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Der Unimog U411 ist die Weiterentwicklung des U401/402 und wurde seit 1956 im Mercedes Werk Gaggenau gebaut (Unimog-Geschichte: http://de.wikipedia.org/wiki/Unimog).
Technische Daten: knapp über 30 PS, Höchstgeschwindigkeit 53 km/h, Kriechgeschwindigkeit: 250 m/h (!), Wendekreis 7,60 m, zul. Gesamtgewicht 3500 kg, Zugleistung max. 38 t.
Vom U411 wurden etwa 40000 Stück gebaut, und viele davon sind bis heute als zuverlässiges Arbeitstier im Einsatz.
Die Angaben auf der Siku-Verpackung sind etwas anders und beziehen sich wohl auf ein älteres Modell.
Einsatz?
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Der harte Einsatz im Spielalltag unseres Sohnes bedeutet u.a., Autoweitwürfe bis zu 2 m Wurfweite überstehen zu müssen (zum Glück meist nicht in Richtung Fenster), als fahrender Untersatz unter der rechten oder linken Hand zu dienen (also eine Last von schätzungsweise 5 kg bewegen zu müssen), und als unerwartetes Hindernis irgendwo auf dem Teppich zu warten, bis Mama und Papa darüber stolpern oder das gute Teil wenigstens mit einem leichten Fußtritt zur Seite in Sicherheit schubsen.
Angesichts dieser Randbedingungen, die für jedes Spielzeugauto gelten, und den Ergebnissen des ersten Augenscheins (siehe "Erster Eindruck") hat sich Papa (ich) entschlossen, den Unimog vorerst nicht auszuhändigen (sondern selbst damit zu spielen). Soweit jedenfalls der Entschluss, aber Sohnemann hat natürlich seinen eigenen Kopf und einen recht guten Instinkt, bislang unentdecktes Spielzeug zu lokalisieren. Kurz: Mit dem U411 wurde und wird ab und zu gespielt. weiterlesen schließen
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