Hewlett Packard HP Officejet 6000 Testberichte


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Auf yopi.de gelistet seit 05/2009
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Geschwindigkeit:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Pro & Kontra
Vorteile
- Solide Verarbeitung und geringe Druckkosten. Netzwerktauglich
Nachteile / Kritik
- Teilweise etwas zu laut
Tests und Erfahrungsberichte
-
Rentner-kompatibel
Pro:
Solide Verarbeitung und geringe Druckkosten. Netzwerktauglich
Kontra:
Teilweise etwas zu laut
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Tagen baten mich meine Nachbarn (beide deutlich über 60) doch 'mal eben einen kurzen Blick auf ihre neueste Errungenschaft zu werfen. Horst hatte in der örtlichen "Ich-bin-doch-blöd"-Filiale einen neuen Drucker erworben. Genauer gesagt den HP Officejet 6000. Seine Frau Erika hatte nun gewisse Bedenken, ob der Anschluss an ihren etwas betagteren Rechner genauso einfach zu bewerkstelligen wäre, wie es Ihnen der freundliche Verkäufer versichert hatte. Da ich selbst das Multifunktionsgerät, den HP Officejet 6500 Wireless, aus dieser Modellreihe besitze, kannte ich den Installationsvorgang und erklärte mich schnell bereit, "die Kiste anzuklemmen".
Technische
Hersteller: Hewlett-Packard
Herstellerbezeichnung: CB051A
Handelsbezeichnung: "HP Officejet 6000"
Preis: ca. € 100,00
Abmessungen: 46 x 39 x 16,5 (alle Angaben in cm)
Gewicht: ca. 5 kg
Farbe: schwarz mit weissen Seitenteilen
Energieverbrauch: max. 50 Watt, 32 Watt beim Druck, 0,4 Watt ausgeschaltet
Drucktechnologie: Thermischer Tintenstrahldruck
Randloser Druck bis 21,0 x 29,7cm (DIN A4-Format)
Anschlüsse: USB 2.0, Ethernet
Die Angaben zur Druckgeschwindigkeit sind meiner Erfahrung nach Werbelyrik vom allerfeinsten und deshalb spare ich mir das Abtippen an dieser Stelle.
Aufbau
Der Drucker kommt zusammen mit 4 einzelnen Tintenpatronen (920er-Serie, schwarz, yellow, magenta, cyan), dem separaten Druckkopf, Software, Kurzanleitung, Installationsposter, Netzteil und -kabel. Leider ohne USB-Kabel!
Mit Hilfe des Installationsposters gelingt der Zusammenbau der einzelnen Komponenten recht schnell. Wichtig ist, dass alle Transportklebestreifen entfernt werden und der Drucker vor Einbau des Druckkopfs mit dem Stromnetz verbunden und eingeschaltet ist. Beim Öffnen des Gehäusedeckels fahrt der Druckschlitten automatisch in eine Position, die das mühelose Einsetzen des Druckkopfs und der Patronen ermöglicht.
Das Schwierigste beim Aufbau ist die Entfernung der Kunststofffolie, in welche die Patronen eingeschweisst sind.
Falls jemand eine erfolgreiche Methode kennt, eine Mischung aus Blut und Druckertinte aus einem Perserteppich zu entfernen, gebt mir bitte Bescheid ;)
Installation der Software
Die mitgelieferte CD startet automatisch sofern die "AutoStart"-Funktion des Laufwerks aktiviert ist.
Nach dem Start des Installationsvorgangs wird gefragt, ob das Gerät direkt per USB oder im Netzwerk über den entsprechenden Netzwerkanschluss angeschlossen werden soll. Ab einem bestimmten Punkt fordert die Software dazu auf, das Gerät jetzt mit dem USB-Kabel zu verbinden und kurz darauf ist die Installation abgeschlossen und es könnte theoretisch gedruckt werden. Bevor es jedoch dazu kommt, "rödelt" der Drucker ca. 10 Minuten herum. Dies dient zum Ausrichten und zur Befüllung des Druckkopfs. Verläuft dieser Vorgang erfolgreich, bekommt man eine ziemlich bunte Testseite, die vermutlich schon mal 5% der Tintenvorräte verbraucht und das Gerät ist von nun an einsatzbereit.
Drucktechnik
Im Gegensatz zu älteren HP-Modellen sind hier Druckkopf und Tinten getrennt.
Der Druckkopf selbst soll laut Herstellerangaben "ein Druckerleben lang" (was, nach meiner Erfahrung übersetzt ca. 3 Jahre heisst) halten. Man muss also "nur" die Patronen von Zeit zu Zeit wechseln.
Durch den Einsatz von 4 separat zu tauschenden Farben sollen allerdings die Druckkosten etwas gesenkt werden, da nun, nicht wie bei den älteren HP-Modellen, die komplette Farbpatrone (bestehend aus den 3 Grundfarben yellow, cyan, magenta), sondern nur die wirklich leer Patrone ersetzt werden muss. Nachteil dieser Technik ist der Umstand, dass der Drucker die Arbeit verweigert, sobald auch nur eine Farbe leer ist. Mann kann also auch kein schwarz drucken, wenn die gelbe Farbe gerade leer ist.
Wer viel druckt, der sollte darauf achten, die "XL"-Version der Tintenpatronen zu kaufen, da diese durch die höhere Füllmenge bedingt, einen deutlich geringeren Preis pro gedruckte Seite garantieren.
Vor dem Hintergund der aktuellen Patronenpreise dürfte die Motivation der Druckerhersteller, diese Drucktechnik zum Einsatz zu bringen, nachvollziehbar sein ;)
Druckqualität
Nachdem das Gerät installiert war, haben wir gleich die Fotoqualität getestet. Der Ausdruck erfolgte auf 180g/m² schwerem Fotopapier. Bei Bildern mit viel "Hauttönen" war, meiner Meinung nach, ein leichter Rotstich zu erkennen. Die Druckgeschwindigkeit lag bei der Grösse 15x10 cm bei ca. 1 Minute pro Bild und eingestellter höchster Qualitättsstufe.
Horst war auf jeden Fall ganz begeistert, zumal er nach kurzer Einführung schnell selbst mit dem Gerät und der Software zurecht kam.
Fazit
Aus meiner Sicht eignet sich dieser Drucker vor allem für Benutzer, die viel drucken und nicht unbedingt auf perfekte Fotoqualität Wert legen. Durch den leichten Rotstich bei Hauttönen ziehe ich hier einen Stern ab. Die Qualität ist bei Textdruck sehr gut und auch bei umfangreicheren Dokumenten (z.B. Handbüchern oder Präsentationen) ausreichend schnell.
Leicht störend ist auch das zeitweilig auftretende "Rödeln" des Gerätes. Ich gehe davon aus, dass es sich hierbei um einen periodisch auftretenden Reinigungsvorgang handelt, der im Schnitt ca. 20 Sekunden andauert.Zusammenfassend ein grundsolider Drucker, der im Hausgebrauch eigentlich etwas unterfordert ist und als Netzwerkdrucker durchaus auch im Büroalltag eingesetzt werden könnte.Kommentare & Bewertungen
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