Pro:
Preis, Reinigung, Handhabung, die perfekte Maschine für Anfänger :)
Kontra:
Für größere Mengen ungeeignet
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben,
der Sommer ist im vollen Gange und meine beiden Kinder lieben in dieser Jahreszeit natürlich Eis! Ständig liegen sie uns mit der Forderung zum Eisladen gehen zu dürfen in den Ohren, da dies aber eben nicht immer möglich ist, entschieden wir uns eine Eismaschine zu kaufen. Natürlich haben mein Mann und ich uns genau vorher informiert, da es ja bei Eismaschinen einiges zu beachten gibt und auch die Preisspanne wahnsinnig groß ist. Da wir das ganze Thema erstmal antesten wollen, entschieden wir uns für eine kleine preiswerte Maschine, um erste Erfahrungen sammeln zu können und um dann bei positiver Resonanz vielleicht eine größere Anschaffung zu tätigen.
Bei Amazon wurden wir dann wieder mal fündig: Die Bestron DMX2518 Eismaschine für knapp 35 Euro ist wirklich ein absolutes Schnäppchen im Vergleich zu den meisten anderen Maschinen deren Preisgestaltung jenseits der 100 Euro anfängt... Bestellt, geliefert, ausgepackt und voila!
Wirklich groß ist sie natürlich nicht. Sie besitzt ein Fassungsvermögen von 0,6 Litern was für unsere ersten Erfahrungen vollkommen ausreichend ist. Das Design ist unspektakulär: Kühlbehälter, Deckel und der Kasten mit Motor und Antriebswelle sind komplett aus weißem Kunststoff. Nur der Deckel mit Füllöffnung ist transparent gehalten um die Konsistenz der Eismasse bei der Herstellung überprüfen zu können. Sie muss an eine Stromquelle angeschlossen werden und besitzt oben einen Ein-Aus-Schalter. Im Ganzen ist sie also eher nüchtern gehalten und auf keinen Fall der absolute Hingucker der Küche. Aber wir wollen ja auch Eis haben, keinen Designpreis!
Die Zubereitung soll laut Hersteller Bestron extrem einfach sein und es wurde auch eine Anleitung mitgeschickt incl. vieler toller Rezepte für Sorbets, Sahne- und Fruchteis. Das ist wirklich gut, da man als Laie ja nun nicht wirklich sofort weiß, was alles zu beachten ist. Es empfiehlt sich daher, erst einmal einige vorgeschriebene Sorten auszuprobieren bevor man dann selbst experimentiert.
Bevor es aber ans Eingemachte geht, ist unbedingt zu beachten, dass der Kühlbehälter vor der Benutzung der Maschine ungefähr 10-12 Stunden bei -18 Grad gekühlt werden muss! Dazu nimmt man den Kühlbehälter einfach aus der Maschine und stellt ihn in den Tiefkühlschrank. Eventuell wird es etwas knapp, wenn man nur ein im Kühlschrank integriertes Tiefkühlfach hat, da der Kühlbehälter doch etwas Platz in Anspruch nimmt. Im Sommer sollte man versuchen das Vorkühlen nicht zu vergessen, denn ich habe die Erfahrung machen müssen, dass oft der Kühlungsprozess noch nicht fertig war während meine Meute zu Hause Eishunger hatte. Tipp: beim Herausnehmen des Kühlbehälters aus dem Tiefkühlschrank sollte man einen Handschuh tragen :)
Wenn allerdings der Kühlbehälter einsatzbereit ist, kann es sofort losgehen! Wir haben uns anfangs, wie schon erwähnt, mit einfachen Rezepten begnügt, wie zum Beispiel Erdbeereis. Im Supermarkt muss man dann nur noch die laut Rezeptanleitung erforderlichen Zutaten einkaufen (frische Erdbeeren, Sahne, Vollmilch, Zucker und Zitronensaft), Erdbeeren zerdrücken und mit den anderen Bestandteilen und der richtigen Dosierung verrühren. Dann wird der Brei in die Füllöffnung der Maschine gegossen und danach muss man sie einfach einschalten und los geht’s! Man kann wunderbar beobachten wie der Brei sich langsam durch die Bewegungen der Antriebswelle härtet und nach ungefähr 20-25 Minuten (je nachdem welche Konsistenz man bevorzugt) ist der Prozess vollendet. Dabei arbeitet die Maschine erstaunlich leise, was ich so nicht erwartet hätte, mir aber sehr gut gefällt. Das Eis muss jetzt nur noch aus dem Füllbehälter entnommen werden. Dazu empfiehlt sich ein Kunststoffspachtel, da bei Metallgegenständen Kratzer entstehen könnten. Wenn alles leer ist (was bei uns öfter passiert) sollte man die Maschine gut reinigen und sie auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Da man die einzelnen Teile sehr gut auseinander nehmen kann und sie auch problemlos in die Spüle passen, ist der Reinigungsaufwand wirklich gering.
Zusammenfassend kann ich nur jedem raten: Die Investition in eine kleine Maschine rentiert sich auf jeden Fall. Die Eis-Menge ist zwar für größere Familien zu gering, da 0,6 Liter nicht sonderlich viel sind, aber die Vorteile sind unumstritten. Flexible Eisherstellung direkt zu Hause und genau auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Grenzenlose Sortenvielfalt (Nutella-Eis!) wo kein Eishändler mithalten kann und das alles für knapp 35 Euro ist für mich eine absolute Top-Empfehlung! Wir werden uns sicher noch ein größeres Modell anschaffen, aber die erste selbstgemachte Kugel Eis werden wir nie vergessen! weiterlesen schließen
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