Pro:
leicht, handlich, Tasche
Kontra:
stinkt, stinkt . . . und stinkt
Empfehlung:
Nein
m September 2007 ging es für eine Woche nach Wien und da ich zu diesem Zeitpunkt meine Haare immer gefönt habe, musste natürlich ein Haartrockner mit. Allerdings besaß ich selber zu diesem Zeitpunkt keinen und der meiner Mutter konnte schlecht mit, da er erstens zu groß war und zweitens hier gebraucht worden ist. Also musste ein Reisehaartrockner her.
Preis und Kaufort
Fündig wurde ich bei Rossmann im Ideenweltregal. Der kleine Haartrockner hat mich 4,49€ gekostet. Gut, für vier Euro mehr bekommt man aus demselben Regal einen gescheiten Haartrockner, aber der wäre ja wieder zu groß gewesen…
Der Haartrockner
Praktischerweise befindet sich der Haartrockner in einer Art Kulturtasche, in der er sorglos mit herumgeschleppt werden kann. – Was ich auch ausgiebig tue, falls ich mal einen Haartrockner bei einer gewissen Person brauchen sollte und der Familienhaartrockner gerade in Benutzung oder verschollen ist.
Der Haartrockner nimmt nicht viel Platz weg und da man den Griff umklappen kann, lässt er sich wirklich wunderbar verstauen.
Der 1200 Watt starke Trockner verfügt über zwei Heizstufen, was auch nicht zu verachten ist. Eine Kaltstufe ist allerdings leider nicht dabei.
Benutzen tue ich ihn allerdings eher selten. – Warum? Nunja… lest selbst.
Bei der ersten Benutzung in Wien habe ich sofort einen Schock bekommen, weil irgendwas tierisch verbrannt roch. Also schnell den Haartrockner ausgemacht und geguckt. Okay… meine Haare waren noch vollständig und nicht angekokelt, in der Ansaugdüse fanden sich ebenfalls keine Haare, obwohl sie schonmal gerne an ihnen zieht. Kam der Geruch vielleicht von meiner rauchenden Mitbewohnerin? Also wurde der Trockner wieder angemacht und die Heizstäbe begutachtet. Auch diese waren nicht besonders schnell extrem rot geworden, so dass es eigentlich auch nicht daran liegen konnte.
Beim zweiten Versuch stank der Haartrockner schon etwas weniger, aber irgendwas schien da noch immer nicht zu stimmen. Zum Glück föne ich meine Haare nie wirklich warm, so dass ich die höhere der beiden Heizstufen gar nicht erst ausprobiert habe, da ich mir schon gedacht habe, dass dies in einem geruchstechnischen Desaster enden könnte.
Allerdings schien ich eine der wenigen Personen gewesen zu sein, die einen Haartrockner dabei hatten, und somit ging er öfters auf Reisen über den Flur, damit auch andere Weibchen nicht mit nassen Haaren herumlaufen mussten. Ein paar dieser Weibchen haben anscheinend die höchste Stufe benutzt, denn wenn ich den Trockner zurückbekommen habe, roch er meist ein wenig verbrannt.
Das Beste war jedoch, als eine Person auf die glorreiche Idee gekommen ist, während des Fönens Haarspray zu benutzen. Danach war die kleine Aufsatzkappe nicht mehr die Alte und hat vorne ein paar seltsame Blasen. Wenn ich den Trockner nun benutze, riecht er zwar nicht mehr unbedingt verbrannt, aber seeeeehr merkwürdig.
Naja… wenigstens trocknet er ganz gut, auch, wenn es relativ lange dauert, wenn man die Haare nicht hat antrocknen lassen. So ein kleines Reisehaartröcknerchen ist natürlich nicht ganz so stark wie die großen Modelle und somit hat man eher eine leichte Brise um den Kopf wehen als einen Hurricane um sich herum. Die Haare werden leider manchmal ein wenig strohig, aber worauf genau das zurückzuführen ist, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Auf die Temperatur vielleicht?
Positiv:
* Aufhängeöse (nie benutzt, aber ist ganz nett)
* trocknet die Haare
* relativ preiswert
* der Beutel zur Aufbewahrung
* liegt gut in der Hand
* sieht nicht allzu schlimm aus
* nicht zu laut
Negativ:
* stinkt
* fängt Haare mit der Ansaugdüse
* etwas schwach
* nur warme Heizstufen
* wirft Blasen?!
Fazit
Joah.. für ab und zu ist der Haartrockner sicher ganz okay, aber für den täglichen Gebrauch ist er aus meiner Sicht absolut nicht zu empfehlen. Die Gründe dafür, stehen ja hier drüber.
Wichtiges Zeug
1200 Watt
115/230V ~ 50Hz
24 Monate Garantie
nur bei Rossmann erhältlich weiterlesen schließen
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