Pro:
Praktische Handhabung, präzises Dekorieren ohne Kleckereien möglich
Kontra:
Bei festeren Füllungen etwas kraftaufwändiger, braucht lange zum trocknen
Empfehlung:
Ja
Jetzt war es auch bei mir soweit: Anfang Januar war ich auf meiner allerersten Tupperparty. Und kurz darauf dann auch direkt auf der zweiten. Das ist nämlich gar nicht so schrecklich, wie es klingt und Tupper hat tatsächlich schöne, praktische Dinge im Sortiment - ich dachte bis vor ein paar Wochen selbst nicht, dass ich das mal sagen würde. ;)
Mein allererstes Tupper-Produkt, gekauft auf meiner allerersten Tupper-Party, soll heute auch einen eigenen Bericht bekommen. Es handelt sich dabei um die “Deko-Biene” für die ich mich ziemlich schnell entschieden habe, weil ich mit Spritzbeuteln, Gebäckpressen und Konsorten einfach nicht so gut klarkomme und mir beim Anblick der “Deko-Biene” dachte, dass das hier anders sein könnte. Nachdem ich das Helferlein dann auch “in echt” begutachten und anfassen konnte, war meine Entscheidung gefallen und die Biene bestellt.
Die “Deko-Biene” ist eine Art zieharmonikaförmige Spritztülle. Man füllt hier Sahne, Eischnee, Buttercreme etc. hinein, drückt die Biene zusammen und kann so beispielsweise Torten und Kuchen verzieren.
Das Praktische an der Biene ist, dass man sie komplett verschließen kann. So kann die eventuellen Reste problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Es sind fünf verschiedene Spritzaufsätze im Lieferumfang enthalten - ein ganz kleiner für feinere Verzierungen, ein großer für größere Tupfen und eben noch 3 mittlere. Die fünf Aufsätze kann man nach Verwendung in der Biene verstauen und so gut aufbewahren, ohne dass man sie verliert.
Und der Hauptgrund, warum ich diesen Haushaltshelfer haben wollte: Die “Deko-Biene” liegt super in der Hand, lässt sich wunderbar führen und ist praktisch zu “bedienen”. Bei Spritztüllen hatte ich dauernd irgendwelche Probleme - entweder ist die Masse an den Seiten herausgequillt oder es hat aus der Öffnung herausgetropft, außerdem habe ich bis heute keine gute Haltung gefunden, mit der ich wirklich präzise arbeiten konnte. Mit der “Deko-Biene” von Tupper fallen all diese Probleme weg.
In den “Bienenkörper" passen 450 ml Füllung. Die Menge finde ich angebracht - zu wenig ist immer bös nervig und zuviel nimmt nachher zu viel Platz weg. Aber ein knapper halber Liter ist nach meinem Empfinden genau richtig.
Die Biene ist 11,7 cm groß und hat einen Durchmesser von 11,1 cm. Sie ist in gelb und hellem orange gehalten. Die Opik macht schon etwas her, das Gerät sieht ziemlich schick aus und vor allem hochwertig. Die Verarbeitung verspricht eine hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer - was bei Tupper ja sowieso immer so ist, sonst bekommt man anstandslos Ersatz.
Bevor man anfängt, mit der Biene zu arbeiten, muss man sich natürlich für einen geeigneten Spritzaufsatz entscheiden. Je nachdem, wie fest die Masse ist, mit der man arbeiten nöchte, sollte der Aufsatz eben größer oder kleiner sein - für relativ flüssige Dekorationen nimmt man eine kleinere, besonders, wenn man sehr präzise arbeiten möchte. Für feste Cremedekorationen nimmt man am besten den größten Aufsatz.
Die Biene lässt sich in sämtliche Einzelteile zerlegen: Der gelbe Zieharmonika-Körper, der orangefarbene Bodenverschluss, der orangefarbene obere Aufsatz, auf den man anschließend den Spitzaufsatz schraubt und ein weißer Deckel, mit dem man den oberen Aufsatz verschließen kann, wenn man die Biene nur aufbewahrt. Alle Teile lassen sich unkompliziert aufdrehen, das erfordert weder Bedienungsanleitung noch technisches Geschick. ;)
Man wählt also den Spritzaufsatz aus und schraubt diesen oben auf, dann füllt man die Biene von unten mit der Spritzmasse, welcher Art auch immer. Anschließend wird die Biene von unten verschlossen, umgedreht und die Arbeit kann beginnen. ;)
Wie ich zu Beginn schon gesagt habe, hat das Arbeiten mit diesem Gerät deutliche Vorteile. Durch die Zieharmonika-Form der Biene kann zum einen nichts mehr heraustropfen, denn nachdem man sie zusammengedrückt hat, um die Spritzmasse herauszupressen, lässt man sie ja los und der Körper geht wieder auseinander. So tritt auch die Füllung wieder zurück. Von Vorteil ist daran auch, dass man die Biene jederzeit ohne Kleckereien neu befüllen kann (dabei hab ich mit Spritzbeuteln auch immer schlechte Erfahrungen gemacht).
Hat man Sahne oder Buttercreme übrig, kann man die Biene einfach wieder verschließen und in den Kühlschrank stellen. Der Verschluss hält wirklich sehr dicht und somit hält sich die Füllung noch einige Zeit. Das ist definitiv ein Vorteil, den ähnliche Produkte nicht bieten können.
Beim Arbeiten hat man zu jeder Zeit saubere Hände, es läuft nichts heraus und man kann so einfach viel besser arbeiten. Aus Spritztüllen läuft ja doch öfter mal etwas heraus, vor allem diese Stoffdinger sind in der Hinsicht echt katastrophal. Dann hat man schmierige Hände, rutscht ab etc. - das passiert mit der “Deko-Biene” nicht, kann gar nicht.
Die Form der Biene ist auch super praktisch. Auf den ersten Blick denkt man das vielleicht gar nicht, aber ich habe jetzt schon ein paar mal damit gearbeitet und sie liegt einfach toll in den Händen. Man hat die Biene mit beiden Händen im Griff und drückt somit auch gleichmäßiger zu, man hat mehr Kraft zur Verfügung - und kann trotzdem, auch wenn man beide Hände benutzt, sehr genau arbeiten.
So begeistert, wie ich auch bin - leider hat die “Deko-Biene” auch Nachteile. Zum einen darf die Füllmasse nicht zu fest sein. Ich verwende die Biene gerne für Cupcakes und diese werden mit Frischkäsecreme, Mascarpone o. Ä. verziert - da benötige ich schon etwas mehr Kraft, es ist aber noch möglich. Festeres Spritzgebäck ist allerdings auch schwieriger zu handhaben.
Desweiteren habe ich jedesmal Mühe, die letzten Reste aus der Biene herauszuquetschen. Diese sammeln sich am Boden und man braucht schon wirklich Kraft, um auch diese noch herauszubekommen, wenn die Masse fester ist - aber auch das ist möglich.
Und zuletzt die Reinigung: Per Hand ist das sicherlich relativ nervtötend, das haben solche Geräte ja leider so an sich. Besonders durch die Zieharmonika dürfte es per Hand ziemlich viel Gefriemel sein, die Biene wieder sauber zu bekommen. Ich habe eine Spülmaschine und kann man darüber nicht beschweren, das klappt perfekt - allerdings dauert es ewig, den Körper trocken zu bekommen. Das Wasser setzt sich nämlich genau so in den Rillen ab wie die Sahne etc. Ich stopfe den Körper also nach der Wäsche immer mit etwas Küchenrolle aus und lasse ihn dann einen Tag lufttrocknen, bevor ich ihn verschließe und wieder im Schrank verstaue - wenn man die Biene schließt, sollte sie auf jeden Fall richtig trocken sein, sonst fängt sie an zu müffeln, logisch. Darauf muss man achten.
Für 22,90 Euro ist die “Deko-Biene” keine ganz günstige Anschaffung. Wenn ich jedoch bedenke, wie viele ähnliche Produkte ich bereits ins Jenseits befördert habe, oft schon nach nur einer einzigen Anwendung, relativiert sich der Preis wieder.
Das Gerät ist nicht perfekt, aber bisher das perfekteste, das ich je gekauft habe - und wie es aussieht, werde ich auch noch lange etwas davon haben, denn die Biene macht so einiges mit und hat mich bisher nicht enttäuscht - sie sieht auch immer noch aus wie neu.
Ich gebe 4 Sterne und kann nur jedem, der ähnliche Schwierigkeiten mit anderen Deko-Geräten dieser Art hatte, raten, sich die “Deko-Biene” mal genauer anzuschauen. Es ist ein hübsches, hochwertiges und überaus praktisches Gerät, das ich trotz kleiner Macken nicht missen möchte. weiterlesen schließen
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