Pro:
Grafik, Steuerung, viele Parts aus älteren Resident Evil
Kontra:
schnell langweilig, kurze Spielzeit
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Resident Evil ist mir ja schon seit der Kindheit bekannt und auf der Wii Spielte ich auch meine ersten Teile. Gerade Remakes waren sehr begeht und so gab es sogar eine Neuauflage des ersten Teiles und Teil 0 für Game Cube. Da die Wii abwärtskompatibel ist, war es mir möglich beide Teile zu spielen. Ein weiteres Objekt schmückte meine Sammlung und nannte sich Darkside Chronicles, bei dem es aber um ein ganz andere Genre handelte. Wer sich das Spiel kaufen mag, findet ein Shoot'em up vor, dass inzwischen aber schon stark mit dem Preis gesunken ist, da es gute 5 Jahre zählt. Ich leihe mir diese Spiele hingegen nur aus, da ich so etwas ansich nicht spiele.
Gameplay:
Lange rede kurzer Sinn. Also noch einmal zur Erklärung, ein Action-Adventure wie die bekannten Teile ist Darkside Chronicles nicht. Ihr müsst weder Rätsel knacken, noch langsam hinter Türen gucken, ob euch ein Zombie begrüßt. Nein, dieses Spiel spezialisiert sich darauf, euch das Schießen zu überlassen. Das bedeutet euer weiblicher oder männlicher Charakter bewegt sich selbstständig durch die Areale und ihr haltet lediglich die Waffe, die über die Remote simuliert wird.
Bei den bekannten Schauplätzen, die aus anderen Resident Evil Teile stammen, ist aber das Unheil unumgänglich, denn Zombies sind überall wo das Auge hinschaut. Egal in welche Richtung ihr euren Blick werft, stehen oder kriechen diese herum. Nun ist es eure Aufgabe blitzschnell zu reagieren und ihnen den endgültigen Tod zu bescheren. Dabei ist es natürlich wichtig wie genau ihr zielt, denn gerade Schüsse in Richtung Kopf, zeigen die schnellste Wirkung. Glücklicherweise ist die Munition der Pistole grenzenlos und ihr könnt wie wild rumballern, leider muss ab und zu nachgeladen werden, was wertvolle Zeit kostet.
Seid ihr beim nachladen, oder unachtsam, nutzt der Gegner es gerne für Gegenangriffe und beißt euch. Gelegentlich beißt er sich sogar in euch fest, was bedeutet, die Remote schnell zu schwenken, um den ungeliebten Gast abzuschütteln. Auch Zombie-Hunde sind wieder mit von der Partie und sind so flink wie eh und je. Da ihr alles aus der Ego-Perspektive erlebt, habt ihr aber einen guten Angriffsradius. Läuft euch doch mal die Zeit davon und ihr seid von einer Gruppe Untoter umzingelt, solltet ihr die Waffe wechseln. Gerade Gewehre hinterlassen eine anständige Wirkung, haben dafür aber nur begrenzte Munition zur Verfügung. Zudem muss das Gewehr erst gefunden werden, denn auch die Umgebung bietet einige Objekte, die mit der Zeit wichtig werden.
Gerade Heilpflanzen sind wichtig. Seht ihr eines dieser Items, oder weitere Munition, solltet ihr schnell die A-Taste betätigen, um diese einzusammeln. Besitzt dann euer Charakter wenig Lebensenergie und ist dem Tode nah, wird die Pflanze automatisch eingesetzt und verlängert die Möglichkeit des Überlebens. Damit ihr aber auch ohne Heilmittel nicht ganz Chancenlos bleibt, setzt das Spiel einen Checkpoint. Dies bedeutet, wenn ihr die Kämpfe nicht überlebt, müsst ich nicht von vorne anfangen, sondern beginnt am genannten Checkpoint neu.
Das Kapitel ist erst abgeschlossen, wenn ihr am Ende jedes Levels den Endboss besiegt und der benötigt einiges mehr als nur einen Kopfschuss. Euer Begleiter, der euch auf Schritt und Tritt folgt, wird euch dabei aber nicht helfen. Ihr seid also gänzlich auf euch alleine gestellt und müsst alles tun um zu überleben. Wer es schafft, wird gegen Ende noch mit einer Statistik belohnt, die sonst aber keinen weiteren Einfluss auf das Spiel hat.
Technik:
Ich kann nicht wirklich meckern. Die Grafik ist sauber und düster. Würde ich es mir House of Dead vergleichen, lägen Welten zwischen. Natürlich ist es auf dem normalen Wii Niveau und sicher kein Meilenstein in der optischen Darstellung, doch mir reicht es vollkommen. Durch die Begehung bekannter Areale, kommt noch ein wenig Nostalgie auf, dass sogar mir gefällt, obwohl ich doch solche Games ansonsten nicht anfasse.
Der Sound ist fordernd und das ist auch gut getroffen, denn ihr müsst ständig bereit sein, um die Zombies und restlichen Monster ins Jenseits zu schicken. Dazu begleitet euch noch eine englische Sprachausgabe, denn euer Held ist nicht alleine Unterwegs und so werden nebenbei Unterhaltungen geführt. Natürlich gibt es auch hier eine deutsche Übersetzung in Schriftform am unteren Bildschirmrand.
Auch hier ist das Augenmerk die Steuerung, die alle Möglichkeiten der Wii nutzt. Eure Remote simuliert die Waffe, die ihr in euer Hand haltet. Das heißt, ihr richtet die Fernbedienung waagerecht auf den Fernseher und und feuert mit der Z-Taste die Schüsse ab. Per Fadenkreuz seht ihr, wohin eure Kugel wandert. Die Steuerung ist recht genau und macht keine Fehler bei der Bekämpfung von Untoten Wesen aller Art. Dazu muss noch die Remote geschüttelt werden um nachzuladen, oder ungeliebte Zombies abzuschütteln, die sich in euren Körper festgebissen haben. Ohne lange Einarbeitung wird aber jeder gleich zurecht kommen, sondern er sich mit dieser Art an Spiel anfreunden kann.
Fazit:
Na das hatten wir doch erst. Ja, House of Dead ist demselben Prinzip geschuldet, doch sieht Resident Evil einfach hübscher aus und verbreitet noch ein wenig Nostalgie, wenn ihr durch bekannte Schauplätze wandert. Das Spiel ist zusätzlich auch etwas fordernder, bietet aber nicht viel neues. Die Steuerung ist gut umgesetzt, doch wird es doch nach einigen Stunden stupiden geballers etwas langweilig. Wer diese Art von Spielen mag, der ist hier genau richtig. Alle anderen sollten gerne mal reinschnuppern, aber dann nicht all zu enttäuscht sein, wenn sie feststellen, dass sich das Prinzip über Stunden erstreckt, ohne dem Spieler etwas neues zu bieten. weiterlesen schließen
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