Pro:
einfach, günstig, idiotensicher
Kontra:
Beschreibung nicht all zu präzise
Empfehlung:
Ja
INTRO
Eigentlich bevorzuge ich es ja, frisch zu kochen. Allerdings kommt man ab und an schon einmal in die Verlegenheit eine Dose öffnen zu müssen. Bei mir ist das sehr selten der Fall, und für diesen Fall der Fälle hatte ich mich eigentlich immer darauf verlassen, das große silberne Monster aus unserer gemeinsamen WG Schublade nutzen zu können. Eines Tages war dieses Monster allerdings verschwunden – ein ehemaliger Mitbewohner fand diesen Dosenöffner wohl so toll, dass er ihn mitgenommen hatte. Und ich musste eine Dose öffnen, schließlich sollte es Pizza geben und ich wollte selbst Tomatensoße machen. Also musste ein Dosenöffner her. Praktischerweise habe ich genug Mitbewohner, dass die Wahrscheinlichkeit sich einen Öffner kurz zu leihen relativ groß war.
THE LOOK
Als einer meiner Mitbewohner mir einen schwarzen knapp kleines Lineal langen robusten schwarzen Stab in die Hand drückte, der mich irgendwie an einen Hundeknochen erinnerte, war ich irritiert. Sollte das wirklich ein Dosenöffner sein? Dafür sprach, dass sich am 15 cm langen robusten Plastikgegenstand (laut Verpackung: ABS-Kunststoff und Polyacetal) ein silbernes Drehrädchen (laut Packung aus Edelstahl) befand, das man über einen schwarzen Griff bedienen konnte. Allerdings vermisste ich die beiden Griffe.
ANWENDUNG
Da ich keine Ahnung hatte, wie ich mit diesem Teil meine Tomatendose aufbekommen sollte, bat ich meinen Mitbewohner, mir zu zeigen, wie das mit dem Dosenöffnen funktioniert – so hatte ich praktischerweise dann auch schon die Dose offen, den mit meinen beiden linken Händen hatte ich bis jetzt jeden Dosenöffner zur Verzweiflung gebracht. Nun gut, jedenfalls zeigte mir mein Mitbewohner, wie man die Griffe findet, sie sind nämlich im Plastikstab versteckt. Man muss sie einfach – wie bei einem Taschenmesser – ausklappen, und schon kann es losgehen. Man legt den Öffner dann so auf die Dose, dass das silberne kleine Zahnrädchen parallel zum Dosendeckel liegt. Dann klemmt man das Rädchen an den Dosenrand und dreht dann am großen schwarzen Gewinde. Dass das Öffnen einer Dose wirklich so einfach ist, hätte ich nicht gedacht. Denn sonst stand ich immer minutenlang mit dem Öffner vor der Dose und wusste nicht wie man woran klemmen und drehen muss. Was zudem praktisch ist: der Charm-Dosenöffner im Schweden-Design ist sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder geeignet.
KAUF
Bei meinem nächsten IKEA Besuch beschloß ich, dass ich auch einen CHARM Dosenöffner brauche, und so habe ich den nicht einmal 100g wiegenden Dosenöffner mit der Nummer 10083486 gekauft, und zwar für 99 Cent – das liegt allerdings daran, dass mein nächstes IKEA sich in den Niederlanden befindet. Solltet ihr den Öffner haben wollen, bezahlt ihr für den gleichen Dosenöffner 1,50 Euro mehr. Für 2,49 pro Stück kann man ihn nämlich auch in den deutschen Filialen erstehen. Beim Kauf habe ich mir auch noch die Packung angesehen, darauf stand, neben der Links- und Rechtshändergeschichte noch, dass man ihn per Hand spülen muss. Eine bebilderte Bedienungsanleitung „Den Griff seitlich herausziehen. Den Öffner auf der Dose festklemmen. Drehen“ gab es auch - nun ja, das einzige was man vielleicht bemängeln kann, schließlich ist die Beschreibung nicht all zu präzise.
FAZIT
Ich nutze den Charm Dosenöffner nun seit etwas mehr als einem Jahr. Er ist wirklich stylisch, praktisch und idiotensicher zu bedienen. Ich hab es bis jetzt weder geschafft, mich irgendwie beim Dose öffnen zu verletzen, noch den Öffner kaputt zu bekommen. Für 99 Cent ein wirklich tolles Schnäppchen, und selbst für 2,49 Euro ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Charm kann ich uneingeschränkt empfehlen und vergebe deshalb 5 Sterne. weiterlesen schließen
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