Pro:
Fantastische Optik, brachialer Sound, selten unfair, Steuerung sehr präzise und schnell erlernt, abwechslungsreiche Kampagne, Mehrspieler-Modus motiviert für lange Zeit, vier verschiedene Schwierigkeitsgrade
Kontra:
Kurze Einzelspieler-Kampagne, 08/15 Story, deutsche Synchronisation könnte besser sein, Texturenqualität schwankt manchmal, Flughafen-Mission moralisch fragwürdig
Empfehlung:
Ja
Zwei Jahre ist es nun her, als wie den Nationalist Imran Zakhaev ausgeschaltet und somit getötet haben. Was wir aber nicht dabei beachtet haben, das wir für seinen Nachfolger Vladimir Makarov nun den Weg frei gemacht haben und für ihn gute Karten ausgespielt haben. Wir befinden uns im Spiel Call of Duty: Modern Warfare. Doch jetzt nach fünf Jahren in der Ego-Shooter Geschichte werden wir erneut die Welt retten müssen. In Russlands Hauptstadt Moskau, erinnert nur noch eine Steinstatue an das Schicksal aus dem Vorgänger von Modern Warfare 2. Die Statue zeigt unseren Feind Zakhaev, die russische Art einen Verrückten zu würdigen. Die Inschrift der Figur lautet: Held des neuen Russlands. Doch die Statue wird nicht wirklich das Problem in Modern Warfare 2 sein.
Viel Action - wenig Geschichte
Uns wird schnell klar, dass ich in den fünf Jahren, die inzwischen vorüber gegangen sind, sich nichts zum Guten gewendet hat. Überall wo man hinschaut herrscht der reinste Krieg und wir stecken mitten drin. Wir schlüpfen zu Beginn des Spiels in die Haut des Ranger Joseph Allen.
Bevor ihr direkt in den Krieg entlassen werdet, müsst ihr ein bestimmtes Trainingsprogramm in einer amerikanischen Militärstation in Afghanistan hinter euch bringen. Hier wird direkt euer Können und eure Erfahrungen eingeschätzt. Habt ihr dies hinter euch gebracht, so werdet ihr ohne zögern in den harten Krieg geschickt.
Joseph Allen ist einer von insgesamt vier Charaktere, über die ihr die Rolle nach einander übernimmt. Ihr werdet später in der Gesellschaft von SAS-Soldat Gary Sanderson, von allen nur Roach genannt, US-Ranger James Ramirez und Soap MacTravish sein. Viele von euch werden vermutlich jetzt aufhorchen und die Stirn runzeln. Aber ihr habt richtig gehört. MacTravish,der Protagonist aus Call of Duty 4, ist auch wieder von der Partie. In verschiedenen Missionen wird Soap, aber eher nur euer "Vorgänger" in den Arealen sein. Mit diesen vier Herrschaften werdet ihr etwa fünf bis 10 Stunden Spielzeit (je nach Schwierigkeitsgrad) hinter euch bringen, um den Weltfrieden wieder herzustellen. Jeder Schwierigkeitsgrad verlangt einiges an Können und Vorerfahrungen. In Modern Warfare 2 wurde genauso wie im Vorgänger der Schwerpunkt auf die Brachial-Action gelegt und wirkt immer wieder einzigartig. Dennoch ist die Story in manchen Momenten sehr verständnislos und lässt euch mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf zurück. Das Entwicklerteam von Infinity Ward sind ohne Zweifel wirkliche Experten wenn es um die Technik, Atmosphären und Inszenierungen geht, doch bei der Story beziehungsweise der Sinn der Geschichte die hinter den Spielen steht, müssen sie noch einiges lernen. Die Story wirkt häufig unecht und einfach unrealistisch. Doch kommen wir mal zu der Geschichte.
Ein sehr jugendlich auftretender, mit Hass und Wut erfüllter Russe Namens Vladimir Makarov hat in Russland die Zügel in die Hand genommen. Das was sein Vorgänger vergebens versucht hat umzusetzen, hat er nun endlich in die Wirklichkeit umgesetzt. Er hat es geschafft, dass in den Vereinigten Staaten nur noch Krieg,Tod und Zerstörung auf dem Tagesablauf stehen. Makarov hatte alles genau geplant. Er gab sich mit einer Truppe seiner Männer auf dem Moskauer Flughafen als eine Gruppe Amerikaner aus. Denn er plante ein schreckliches Attentat. Die Gruppe ist bis zu den Zähnen bewaffnet und nimmt die gesamten Zivilisten auf dem Flughafen unter Beschuss und die Folge ist ein entsetzliches Massaker - aber zu dieser moralisch äußerst fragwürdigen Situation später mehr. Dadurch, dass sie sich als Amerikaner ausgegeben haben, sind die Russen natürlich sehr verärgert und der Hass der Bevölkerung im Osten widmet sich gegen Amerika.
Die Russen schaffen das unmögliche und kommen so nah wie möglich an die amerikanischen Abwehr Anlagen heran, die sie mit samt der Stadt Washington in Schutt und Asche legen. Die Handlung ist in Modern Warfare eigentlich relativ einfach gestrickt, doch die Entwickler haben diese meist irreführend verpackt, sodass man erst zum Spielende hin, einen guten Überblick erhält. Mono- und Dialoge die grundsätzlich während der Ladezeiten auftreten, geben nicht wirklich eine Erklärung ab und klären nicht über die momentane Situation auf. Zum Ende wird eine spektakulärer Story-Twist gezeigt.
Action-non-stop
Der Spielbeginn wird, wie nicht anders von Infinity Ward gewohnt, atemberaubend in Szene gesetzt. Wie schon erwähnt haltet ihr euch zu Beginn des Spiels in einem amerikanischen Stützpunkt in Afghanistan auf. Hier werdet ihr über die Waffenführung aufgeklärt, das heißt mit anderen Worten, ihr schießt erst einmal eine ganze Runde auf Pappfiguren, damit man euer Können einschätzen kann. Im Stützpunkt erhaltet ihr urplötzlich den Befehl in einen Humvee-Jeep zu steigen, um dort das MG zu besetzten und dann seid ihr auch schon mitten im Krieg. Euer erster Missionsantritt ist in einer afghanischen Stadt. Ihr müsst direkt dafür sorgen, das der Zufahrtsweg für den Jeep sicher ist und dann geht es auch schon los. Euer Adrenalingehalt im Blut wird locker verdreifacht und ihr wisst gar nicht wo ihr zuerst hinschauen sollt. Sobald ihr in die Stadt einfahrt, hört man alle paar Sekunden einen ohrenbetäubenden Raketeneinschlag. In den engen Gassen der Stadt sind Zivilisten unterwegs, die wie wild hin und her laufen. Auf den Dächern der Häuser stehen unzählige Gegner mit euch unter ständigen Beschuss nehmen. Irgendwo fallen die letzten Überreste einiger Häuser in sich zusammen und schließlich wird euer Jeep von einer Rakete getroffen. Kurz bevor er endgültig in die Luft fliegt, rettet ihr euch in letzter Not und schleppt euch in ein altes Gebäude. Wenn man sich diese Szenen wieder vor Augen führt, so kommt es einem vor, diese Szenen schon einmal in einem Kriegsfilm gesehen zu haben. Anders wird es auch nicht bei der Mission sein, wo ihr in die Haut des britischen Soldaten Gary Sanderson schlüpft. Mit ihm und dem Soap MacTavish macht ihr euch auf den Weg in das tiefste Russland, was es gibt. Eine Gulag gilt es schließlich zu stürmen, um eine bestimmte Person zu befreien. Hier ist der Höhepunkt eine besonders actionreiche und eindrucksvolle Schießerei in einem Duschraum. Das alles sind immer wieder beeindruckende Momente, wo einem wirklich manchmal das Herz stehen bleibt. So auch zum Beispiel in der gerade erwähnten Mission, wo es zum Ende darum geht mit einem Schneemobil einen Abhang hinunter zu rasen um flüchten zu können. Hier sind nicht die Russen die schlimmsten Feinde, sondern die Bäume die euch immer wieder den Weg versperren - also schön die Augenn aufhalten. Aber auch im Kapitel, welches in Rio de Janeiro spielt, ist die Spannung wirklich unerträglich. Ihr befindet euch nun auf der Flucht und euer einziges Ziel ist ein Helikopter, den ihr noch rechtzeitig erreichen müsst. Getoppt wird dieser Druck jedoch noch einmal - Ihr seid nun unbewaffnet und überall warten Feinde auf euch. Also bahnt ihr euren Weg, so wehrlos wie ihr seid, über viele Häuserdächer und versucht in einem weiten Sprung und mit eurer letzten Kraft, die ihr noch in euch habt, die Strickleiter des Helikopters zu erreichen.
In gewisser Weise, wird erfahrenen Spielern diese Szene etwas bekannt vorkommen. So eine ähnliche Inszenierung gab es schon in Call of Duty: Modern Warfare. Aber das wird nicht die einzige Stelle sein, wo manche das Stirnrunzeln im Gesicht haben. Auch die aus dem ersten Teil all so beliebte Schleicheinlage in der Tschernobyl Mission, wird hier ihren zweiten Auftritt haben.
Obwohl Modern Warfare 2 im Großen und Ganzen ein spannendes und vor allem abwechslungsreiches Videospiel ist, gibt es doch ab und an ein paar langweilige und nervenzermürbende Stellen. Hier kann man die erste Mission im zweiten Abschnitt als gutes Beispiel nehmen. Hier muss man zwischen verschiedenen Fast Food Läden hin und her laufen, immer wieder Gegner-Horden erledigen bis man eine gewisse Raptor Drohne gefunden hat. Dies ist eine fliegende mit GPS-gesteuerte Raketenabschuss-Vorrichtung, die ihr natürlich dann benutzen könnt. Habt ihr diese nun gefunden, steigt das Spielgeschehen rapide an. Auch eine langweilige und nervende Situation ist der Aufenthalt in dem Unterschlupf von unserem netten Freund Makarovs. Hier müsst ihr dafür sorgen, dass gewisse Daten auf eine Festplatte gespeichert und kopiert werden. Aber das ist nicht alles, denn anstatt abzuwarten, werden euch immer wieder Gegner von allen möglichen Richtungen um die Ohren geknallt und das dauert eindeutig zu lange.
Aber es auch eine entscheidende Verbesserung in Modern Warfare 2 zum Vorgänger. Seid ihr in den bestimmten Gebieten beziehungsweise Arealen unterwegs, so besteht für jedes Areal eine maximale Gegnerzahl, die sich euch in den Weg stellen um euch das Leben schwer zu machen. Doch habt ihr den letzten Mann dieser gesamt Anzahl erledigt, machen sich eure Kollegen, die eine KI besitzen, selbstständig auf den Weg in das nächste Gebiet, das heißt, ihr müsst nun nicht mehr gezwungen als erster vorne mitlaufen, sondern könnt auch eure Gruppe mal vorstoßen lassen.
Doch eins solltet ihr euch auf jeden Fall merken, Modern Warfare 2 ist keines Falls ein Spaziergang, sondern ganz im Gegenteil. Es ist wirklich ein richtig schwerer Brocken. Es gibt vier unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, die es alle in sich haben. Wer dachte, der zweite Grad ist bestimmt nicht all zu schwer, gibt ja schließlich vier, der sollte sich jetzt schon auf was gefasst machen. Denn auch der zweite Grad verlangt von euch viel Können und vor allem Erfahrung.
Bestes Beispiel für die Schwere in dem Spiel ist die Mission in der Bettlersiedlung von Rio de Janeiro. Hier sind die Wege eng und sehr verwinkelt. Man denkt man kommt nicht weiter, denn dort steht direkt ein Haus, doch es gibt auch Gänge, die einem eben nicht sofort auffallen. Hier wird mal wieder aus allen Richtungen auf euch geschossen, von oben, links und recht. Die Gegner sehen zwar schwach aus, sind aber ziemlich gut Ausgerüstet. Sie haben Scharfschützengewehre und Raketen, aber auch Granaten im Handgepäck und sie wissen diese Dinge auch gekonnt einzusetzen. Überall lauern sie auf euch, sie kommen aus allen Ecken auf euch zu, doch als würde das nicht schon reichen, so können sie auch Fenster öffnen und schießen somit aus unmittelbarer Nähe auf euch. Besonders die Fenster-Attacken, haben es in sich, denn damit würde man nie rechnen. Doch nicht nur das Armenviertel ist hart, auch die russische Mission am Gulag hat es in sich. Wenn ihr beispielsweise keine Granaten mehr habt, wird es noch einen Tick schwieriger. Denn dort warten Wachen auf euch, die mit einem Schild ausgerüstet sind, dass heißt von vorne Angreifen ist fast unmöglich. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit. Ihr müsst die Wachen geschickt umlaufen und darauf achten, dass ihr nicht auffallt, damit ihr sie von hinten niederstrecken könnt. Doch auch diese Möglichkeit ist relativ knifflig, denn seid ihr auf leisen Füßen auf dem Weg zu den Wachen, so gibt es noch die berühmten Scharfschützen mit Laserpointern die die Umgebung absuchen. Das waren ein paar Beispiele, die euch den Druck im Kampf immer wieder spüren lassen. Das einzige was man in solchen Situationen tun kann, man sollte über jeden Schritt, den man als nächstes machen wird, nachdenken und vor allem langsam und ruhig an die Sache heran gehen, sonst hat man kaum eine Chance. Auch wenn es solche Momente oft gibt, die Fairness siegt bei Modern Warfare 2 immer. Unfaire Stellen sind mir persönlich nicht wirklich aufgefallen.
Starke Nerven von Vorteil
An der KI wurde im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert. Die Gegner sind mit Schusswaffen, Raketen und Handgranaten ausgestattet. Sie können sich auf der einen Seite logisch und Taktvoll in Deckung begeben, aber auf der anderen Seite, können sie genauso stur, einfach auf euch zulaufen. Es bleibt nicht immer bei den Angriffen von vorne, sie können euch auch von hinter niedermachen, deswegen sollte man immer auf der Hut sein. Sie können auch immer den gleichen Weg gehen, den ihr geht. Somit können die zum Beispiel im Armenviertel in Rio de Janeiro auch die Häuser als Durchgang benutzen . Die Gegner-Horden und vor allem die Gegneraustattung an Waffen, hat es in sich, demnach ist hier viel Können angesagt. Grundsätzlich befindet ihr euch immer in einer schlechteren Position als eure Gegner, doch Augen zu und durch, denn einen Weg gibt es bei Modern Warfare 2 immer.
Technik vom Allerfeinsten
Im Hinblick auf die Grafik wird einem auf den ersten Blick kaum ein Unterschied zu Call of Duty: Modern Warfare auffallen, doch wenn man die Spielkulissen nach dem Spielbeginn betrachtet, so wird man doch gewaltige Unterschiede feststellen. So sind viele Umgebungen deutlich detailreicher, als man vorher angenommen hat. So gibt es beispielsweise im Auto am Armaturenbrett witzige Figuren, die während der Fahrt mit den Köpfen wackeln und in dem russischen Duschraum wird einem die Moosbewachsung in den Feuchtzellen in die Augen fallen. Animationen der Charaktere sind im Großen und Ganzen viel flüßiger und wirken realer als im Vorgänger, zudem kommen noch eindrucksvolle und einzigartige Explosionen und Feuereffekte. Doch leider gibt es auch ihr ein Manko, denn der Regeneffekt in einer Mission wo man als James Ramirez durch die zerstörten Straßen von Washington spaziert, wirkt etwas überzogen, denn an Häuserwänden entstehen gewisse Wasserfilme.
Doch abgesehen davon, bietet Modern Warfare 2 eine technische Darbietung, die man kaum hätte besser machen können.
Gesteigert wird die dichte Atmosphäre noch von einem gewissen Hans Zimmer. Dieser Herr war schon für die Musik für Filme wie Batman, Der Fluch der Karibik oder Der da Vinci Code verantwortlich und legt auch hier ein Meisterwerk hin. Immer wieder werden Momente geschickt mit einer passenden und spürbar eindrucksvollen Musik untermalt, die einem fast schon die Tränen in die Augen treibt. Denn immer wieder werdet ihr Zeuge von gelungenen und perfekten Kostrasten von Bild und Ton. Das Gesamtpaket verleiht dem Spieler einfach nur Gänsehaut. Hans Zimmer schreibt hier ein starkes Stück Videospiel-Musik-Geschichte, die sich hören lässt. Die deutsche Synchronisation ist leider dagegen wieder mal nur passabel, den die Sprecherauswahl passt nicht immer zu dem bestimmen Charakter. Auch Betonungen und Ausdruck sind hier eigentlich erwünschenswert gewesen. So hat die englische Synchronisation deutlich mehr zu bieten und dient natürlich der ohnehin schon überragenden Atmosphäre.
DIE FLUGHAFEN-MISSION
In der umstrittenen Flughafen-Mission schlüpft ihr in die Haut von Joseph Allen. Er ist nur als Undercover-Agent unterwegs. Vor dem Missionsantritt, werdet ihr vom Spiel gewarnt und vor die Wahl gestellt, ob ihr die Mission spielen wollt oder sie einfach weg fallen lassen wollt. Entscheidet ihr euch für die Mission, so sei eins gesagt, der Spieler , der Spaß bei diesem Szenario hat, sollte vielleicht so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.
Ihr befindet euch auf dem Flughafen in der russischen Hauptstadt Moskau und steigt schwer bewaffnet aus einem Fahrstuhl aus und seht nur die Menschenmenge vor auch, die es kaum erwarten kann in den Urlaub zu fliegen. Dann geht es los und eure Kollegen schießen einen nach dem anderen der Zivilisten über den Haufen. In der deutschen Fassung dürft ihr aber nicht auf die Zivilisten schießen, denn dann gilt die Mission als gescheitert. Ihr dürft "nur" auf die Polizisten und die Soldaten schießen, die euch versuchen festzunehmen.
Jeder der diese Bilder gesehen hat, kann sich nun selbst ein Urteil über diese Mission bilden. Bitte versteht mich nicht falsch, diese Szene hat schon für genug Aufruhr gesorgt. Sicher, es ist nur ein Spiel, aber sollte so eine provokante Mission wirklich in solchen Zeiten, wo ohnehin alle Videospieler als potenzielle Amokläufer gehandelt werden, jetzt in einem Videospiel vorkommen ? Fragen über Fragen und sicherlich ist so eine Mission für die Medien ein gefundenes Fressen. Fakt ist aber auch das jeder einigermaßen im Kopf gesunde und vernünftige Mensch auch so eine Mission spielen kann, ohne gleich gewalttätig oder ähnliches zu werden.
Fazit
Infinity Ward liefert genau das was sich alle Fans des Vorgängers erwartet und erhofft haben. Action ohne Ende und das mit einer überaus beeindruckenden Technik und damit ist nicht nur die Grafik, sondern auch der hervorragende Sound gemeint. Sicher hätte man die Einzelspieler-Kampagne bisschen länger gestalten können, aber dafür bietet das Spiel Spannung vom Anfang bis zum Ende ohne irgendwelche langweiligen und in die Länge gezogenen Missionen. Die Präsentation ist einfach nur einmalig und sucht im Shooter-Genre seines gleichen. Action Fans und Ego-Shooter Freunde können, nein, müssen bei diesem Titel zugreifen. Hier wird innerhalb der Spielzeit beste Unterhaltung geboten und das ist schließlich das einzige was zählt. Spieler, die viel Wert auf eine gute Geschichte legen, sind hier dagegen völlig falsch. Das Motto kann hier nur so lauten: Gehirn ausschalten und einfach nur Spaß haben. Ideal für einen gemütlichen Abend nach einem harten Arbeitstag.
(Dieses Review habe ich bereits auf gamezone.de veröffentlicht) weiterlesen schließen
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