Pro:
Sieht chic aus und ist robust
Kontra:
Flüssigkeiten würden auslaufen
Empfehlung:
Ja
Unsere Enkelkinder (3,5 und 1,5 Jahre) entwickeln sich dank tatkräftiger Unterstützung der Großeltern mehr und mehr zu Lego- beziehungsweise Duplo-Fans. Nun müssen sie sogar beim Frühstück nicht mehr auf die Lego-Optik verzichten, wofür die Großmutter höchstpersönlich sorgte, denn auch die Butterbrotdose (neudeutsch: Lunchbox) sieht enorm nach Lego aus . . .
Der Kauf
Eine Treue-Aktion des Marktkaufes sorgte für diese Anschaffung. Man kennt das ja: Für jeweils fünf Euro Einkaufswert gibt es einen Sammelpunkt und schon für zehn Sammelpunkte kann ein Lego-Utensil preislich herabgesetzt erworben werden. Dieses Utensil war im speziellen Falle die Lunchbox, die uns statt der normalerweise geforderten 9,99 Euro nur nur 5,99 Euro kostete. Wäre diese Box also ohnehin gekauft worden, dann wären auch 4 Euro gespart worden.
Der Hersteller
Hier gab es für mich die erste Überraschung, denn Hersteller der Kunststoff-Box ist nicht etwa die dänische Lego-Group, sondern das Unternehmen Room Copenhagen A/S, Neden Vandet 19A, DK-1414 Kopenhagen, das es als Lego-Lizenznehmer herstellte. Im Internet ist dieses Unternehmen unter www.roomcph.com zu finden.
Das Aussehen
Erhältlich war die Lunchbox im Marktkauf in den Farben rot oder blau - weil unsere Enkelkinderschar aus einem Mädchen und einem Jungen besteht, wurde ein Modell jeder Farbe gewählt. Die Box ist 10 mal 20 mal 7,5 Zentimeter groß und sieht aus wie ein überdimensionaler Legostein mit acht Noppen. Das gesamte Produkt besteht aus zwei Teilen, wobei sich das Oberteil leicht abziehen lässt, damit in das Unterteil entsprechend auch Leckereien eingefüllt werden können - Legosteine sind nämlich nicht enthalten.
Das Versprechen
Auf der Packung heißt es: Praktisch und spaßige Lunch-Box. Wenn die kleineren Boxen mit der Lunchbox kombiniert werden, ergibt dass einen sicheren Platz, um das favorisierte Essen wie Obst und Gemüse aufzubewahren, wobei alles voneinander getrennt wird und den gesamten Tag über frisch bleibt (freie Übersetzung meinerseits aus dem englischen).
Meine Meinung
Wären da nicht die Noppen auf dem Oberteil dieser Box, sie wäre in Sachen Schlichtheit wohl nicht mehr zu überbieten. Aber diese Noppen machen eben den entscheidenden Unterschied und asszoziieren bei jedem sofort "Lego". Und damit ist diese kleine Aufbewahrungskiste immerhin schon einmal optisch gelungen.
Als "Lunchbox" allerdings wurde dieses für Kinder ab drei Jahren vorgesehene Produkt von und und den Enkelkindern bislang noch nicht benutzt. Natürlich könnten auch ein Keks oder ein Bonbon darinter untergebracht werden, aber irgendwie hat die Schachtel doch ein merkwürdiges Format. Für Lebensmittel ist sie mir einfach zu schmal, dafür aber auch etwas zu hoch. Irgendwie verfehlt sie da ihren Sinn - und wenn nur ein kleines Leckerchen darin liegt, dann rutscht das hin und her, denn im Inneren gibt es keine weitere Einteilung. Bei Flüssigkeiten hätte ich zudem die Befürchtung, dass die auslaufen würden, denn obwohl der Noppen-Deckel sich auch an allen vier Seiten über das Unterteil schließt, glaube ich nicht daran, dass er ganz fest sitzt.
Deswegen aber müssen diese Boxen nun trotzdem nicht völlig sinnfrei sein, denn bei uns daheim werden sie schlicht und einfach als Aufbewahrungsboxen benutzt - für Lego- und Duplo-Steine. Leider kann die Schachtel nicht direkt ins Spiel mit einbezogen werden, weil die acht Noppen überdimensional groß sind und sich nicht mit Duplo-Steinen verbauen lassen. Aber auch das ist nicht schlimm, denn zumindest unsere Enkeltochter nutzt die Box ständig: Da wird etwas hinein gesteckt (und versteckt), dann wieder etwas heraus geholt - das ist schon eine sinnvolle Anschaffung. Und wer weiß: Vielleicht bekommt sie ja die Box doch auch irgendwann mit in den Kindergarten. Ich bin mir sicher, dass sie ihre Butterbrot-Dose recht stolz den anderen Kindern präsentieren würde.
Da die Box im Normalfall hohl ist, wirkt sie zunächst natürlich auch nicht ganz so stabil wie die eigentlichen Lego- oder Duplo-Produkte. Allerdings besteht sie aus Hartplastik und hält schon Einiges aus, ein kleineres Kind kann sich sogar darauf stellen, ohne dass etwas kaputt geht - wie ich gerade erst selbst erlebte. Die Reinigung der Box erweist sich als ausgesprochen einfach und kann entweder einfach mit einem nassen Lappen oder auch mit Spülmittel und Wasser vorgenommen werden. Ganz nett ist im übrigen auch noch, dass es an der Unterseite der Box eine Möglichkeit gibt, seinen eigene Namen darauf zu schreiben, wobei allerdings auch das dafür vorgesehene Feld aus Hartplastik besteht, so dass schon ein entsprechend kräftiger Filzstift dafür genommen werden muss und die Schrift stets Gefahr läuft zu verwischen. weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben