Pro:
Hochwertig, gut verarbeitet, stabil, langlebig
Kontra:
Fuß bleicht in der Sonne aus, aufwändige Aufstellung/Abbau
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen,
in diesem Land einen Testbericht über einen Sonnenschirm zu schreiben erscheint mittlerweile
aufgrund der klimatischen Bedingungen etwas unglaubwürdig (Wann soll der den den getestet haben,
hat doch nur geschneit und kein Sommer in Sicht...).
Aber das war ja nicht immer so. Unser Schirmchen hat jetzt sein 4. Jahr auf dem Buckel und auch
schon so einige Supersonnensommer mitgemacht.
Inhalt:
1. Allgemeines und Technisches
2. Erfahrungen
3. Sicherheit
4. Tipps
1. Allgemeines und Technisches
Hersteller und Kontakt:
SUN GARDEN GmbH
Emsdettener Straße 233
D-48485 Neuenkirchen
Sevice - Hotline:
05973 / 934 958 -6
Telefon: 0 59 73 / 6 09 - 0
Telefax: 0 59 73 / 6 09 - 109
Beschreibung
Sun Garden Easy Sun
Europäisch gebogener Schirm
-Bespannung: Polyestergewebe mit wasserabweisender Beschichtung
-Bezug ist für eine Reinigung mittels Reißverschluß auswechselbar
-Gestell: Aluminiumrohr Durchmesser: 70mm
-pulverbeschichtet
-schwenkbar
-mit Handkurbel und Rohrfeststeller für variable Winkelstellungen
-Durchmesser: 350/ 8 Streben
-TÜV/ GS geprüft
-Durchgangshöhe: ca. 2,05 m
Ausführungen und Details unter http://www.sun-garden.de/catalog,de,ampelschirme,1 8.html
Hier finden sich auf einer ansprechenden Webseite Ausführungen, Farben und Formen und Vorteile des Schirmes
die ich hier nicht alle wiedergeben kann.
Grundsätzlich gibt es den Schirm in verschiedenen Größen und Farben in rund, oval oder eckig.
Aufmotzen kann man ihn noch mit den Tuningsets "Mückennetz" oder "Schirmlicht". Der Schirm wird
in einem mit Sand befüllten Kunststoffständer aufgestellt.
2. Erfahrungen
Wir haben uns den Schirm vor 4 Jahren in der Farbe "Terracotta" gekauft, passte am besten zu den Terassenplatten.
Unser Exemplar ist rund und hat einen Durchmesser von 350 cm. Das Stoffdach des Schirmes wird von 8 Streben gehalten.
Bei der Erstaufstellung wird einem erst mal klar, was für ein Riesending man da erstanden hat.
Zunächst einmal muß man genau überlegen, wo man den Fuß auf der Terasse plaziert, denn wenn er dann mit Sand
befüllt ist, bewegt er sich keinen Millimeter mehr.
Daas Innere des Fußunterteils sieht aus wie eine Dartscheibe, die einzelnen Segmente sind kleine Kammern, die mit Sand befüllt werden.
Danach heisst es schüppen und wässern, denn der Sand mus nass sein, wenn er in die kleinen Fächer des Ständers eingefüllt wird, damit das Ganze schön schwer wird und Halt hat. Kann man grobmotorisch mit einer klassischen Schüppe oder Fach für Fach mit einer kleinen Gartenschaufel erledigen. Wenn dann die Sonne scheint und die Bierversorgung stimmt, macht das Ganze richtig Spaß... Nach getaner Arbeit kommt die "Kappe", also das Schirmfußoberteil oben drauf. Wichtig ist, das man die Fächer bis obenhin mit Sand gefüllt hat.
Danach wird die Hülse mit Hilfe eines mitgelieferten Eisenrohrs eingeschraubt, dann die Innenhülse, die den Schirm
gerade hält.
So, jetzt kann der eigentliche Schirm aufgestellt werden. Sollte man zu zweit machen, da er ziemlich sperrig ist.
Einsetzen, Hülse verschrauben und dann:
Das obere Teil des Ständers, welches den Schirm hält, ist mit einem Gleitlager an dem unteren Ständerteil angebracht und kann mit leichtem Druck nach oben geschoben werden, um den Schirm in die "Öffnungsposition" zu bringen. Dann wird es mit einer griffigen Handschraube justiert, damit es nicht wieder runterrutscht.
Kurbel drehen, äh, warum geht das so schwer ? Ah, da ist noch ein Zusammenhalteband dran. Jetzt aber: Flupf macht es und der Schirm öffnet sich zu seiner vollen Ausbreitung, Schatten, endlich. Der durchgeschwitzte Aufsteller atmet durch und setzt sich auf den Liegestuhl. Der Sommer kann kommen.
Der Schirm ist echt schick, kann in tausenden von Winkeln verstellt werden, der Bezug ist abnehmbar für die Reinigung. Flecken von z.B. widerwärtigen Flugtieren, die sich nicht zusammenreissen können sind schnell und rückstandsfrei mit Lappen, Warmwasser und Spüli entfernt.
Überhaupt ist das ganze eine sehr massive und qualitativ hochwertige Angelegenheit. Okay, das erwarte ich bei dem Preis auch. Dafür bekäme man auch einen netten Flachbildfernseher. Aber der Schirm ist im Vergleich zu einer fest angebrachten Markise finanziell doch das kleinere Übel.
In den ersten zwei Jahren habe ich den Schirm samt Fuß noch vorm Winter brav in die Garage verfrachtet, dafür geht allerdings fast ein halber Tag drauf, bis man den Fuß wieder ausgeschaufelt hat. Das nervt ganz schön, deshalb habe ich es irgendwann gelassen und der Ständer blieb im Winter draußen, neuen Sand gab es dann erst im Sommer wenn es wieder schön warm war.
Zur Haltbarkeit: Gestänge, Ständer und Schirmbezug sind für die Ewigkeit gemacht, der Schirmbezug trotzt Wasser serh gut, ist aber bei starkem Regen nicht wasserdicht.
Der Fuß bleicht nach ein paar Jahren in der Sonne aus. Wen das stört, der möge sich doch für 150 Euro einen neuen kaufen.
3. Sicherheit
Auch bei fas Sturmstärke wackelt er zwar, hält aber prima durch.
Der Easy Sun zeichnet sich durch eine hervorragende Kippsicherheit aus, allerdings sollte man für den Fuß unbedingt nassen Sand oder Kies als Füllung verwenden. Eine Klemmgefahr geht von den Bedienungselementen nicht aus.
Die einzige ernsthafte Schmerzhaftigkeit zog ich mir zu, als ich den Schirm alleine in die Garage bringen wollte, er steckte recht fest im Fuß und ich verrenkte mir den Rücken. Anwenderfehler.
4. Tipps
Als Zubehör gibt es auch eine elegantere Hülle, als die graue, die beigelegt ist. Die haben wir gleich mitgekauft.
An der Hülle gibt es eine eingebaute Stange, mit der man sie ohne Leiter über den Schirm bekommt.
Der Schirm sollte ohne Hülle und am besten aufrecht gelagert werden um Stockflecken zu vermeiden.
Tips zum Kauf kann ich keine geben, da dieser Schirm eine enorme Wertstablilität hat, er ist noch genauso teuer wie vor 4 Jahren.
Bericht auch bei Dooyoo und von GoldenHind, also mir, bei Ciao weiterlesen schließen
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