Pro:
wunderschön, relativ pflegeleicht, winterhart
Kontra:
zerbrechlich
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr Lieben!
Ich habe gerade mit Entsetzen festgestellt, dass ich ja schon ewig keinen Bericht mehr über meine geliebten Blümchen geschrieben habe! Das muss ich ja mal gleich ändern! Unsere Pergola steht wieder! Hatte ich das schon erwähnt? Weiß nicht, ist ja auch egal! Na jedenfalls ist es nun an der Zeit alle Pflänzchen die ausgebuddelt werden mussten, wieder an die richtige Stelle zu pflanzen!
Leider musste ich auch eine Clematis ausgraben, da sie sonst wahrscheinlich den Füßen meines Mannes zum Opfer gefallen wäre. Nun ist sie wieder an ihrem angestammten Platz!
Beschreibung:
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Die Clematis ist eine Schling bzw. Rankpflanze, daher auch ihr Platz an unserer Pergola! Es gibt über 200 verschiedene Arten, die ursprünglich aus den gemäßigten Klimazonen Europas, Amerikas und Asiens stammen.
Der deutsche Name der Clematis ist Waldrebe. Sie halten sich mit ihren Blattranken an Pergolen, Drähten oder anderen Sträuchern und Bäumen fest. Die meisten Clematis sind mittel- bis starkwüchsige Klettersträucher, die zwischen 2 und 6 Meter hoch ranken.
Die Blüte ist stern- oder schalenförmig die es mittlerweile auch gefüllt gibt. Farben: weiß, rosa, rot, blau, violett, purpur. Blütezeit ist von Juni bis September.
Die Früchte der Clematis sind interessante, silbrig-weiße, fedrige kleine Samenbüschel. Deren einzelne „Fäden“ jeweils einen Samenkern enthalten.
Boden und Standort:
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Die Clematis ist nicht sehr anspruchsvoll, doch es gilt wie bei allen anderen Pflanzen auch, je besser der Boden desto schöner die Pflanze. Sie liebt die volle Sonne ist aber auch mit halbschattigen Plätzchen zufrieden.
Pflege:
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Die beste Pflanzzeit ist im August/September. Da sie auch, wie fast alle Rankpflanzen „kühle Füße“ bevorzugt ist es ratsam etwas Mulch auf die Erde zu geben. Wildarten wie Alpen-Waldrebe und Berg-Waldrebe brauchen keinen Schnitt. Abgestorbene oder schwache Triebe sollten sofort nach der Blüte im Frühjahr entfernt werden.
Gerade jetzt, wenn es so warm ist sollte man die Clematis regelmäßig gießen, Jungpflanzen so wie so aber auch die alten Pflanzen, vertragen die Trockenheit eher schlecht.
Die Clematis ist winterhart.
Vermehrung:
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Da die meisten Pflanzen keine wilden Reben sind werden sie durch Veredelung herangezogen, manchmal hat man Glück und eine Ranke hat von selbst Wurzeln gebildet. Das ist aber eher selten. Also am besten kaufen.
Krankheiten:
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Eine gefürchtete Krankheit ist die Clematis-Welke, eine Pilzkrankheit, bei der Triebe von der Spitze her absterben. Die Pflanzen sind besonders bei Bodentrockenheit anfällig. Nicht anfällig ist die Italienische Waldrebe (Clematis viticella).
Fazit:
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Eine Clematis darf eigentlich in keinem Garten fehlen. Es findet sich bestimmt überall ein Plätzchen, das man mit dieser wunderschönen Pflanze noch verschönen kann. Sie ist winterhart und relativ Pflegeleicht. Mit einer kleinen Düngergabe, entwickelt sie sich zu einem wahren Blühwunder.
Leider verholzen die jungen Triebe sehr schnell und bilden somit recht dünne Holzstäbchen, die sehr leicht brechen. Da es bei uns fast immer windig ist und Stürme nicht selten, bricht sie mir trotz allen Versuchen, sie richtig zu befestigen, fast jedes Jahr unten ab.
Sie treibt dann zwar im Frühjahr von unten her neu aus, schafft es jedoch nie zu einer richtig schönen großen, verzweigten Pflanze zu werden. Dafür bekommt sie von mir auch einen Punktabzug.
Alles in allem aber trotzdem empfehlenswert.
Bis bald eure
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