Pro:
lustige Sportarten, Spielspaß, Preis uvm . . .
Kontra:
Grafik, Sound, unnötige Disziplinen . . .
Empfehlung:
Ja
Vorwort
Hallo liebe Leser, heute schreibe ich euch wieder über ein Produkt, welches ich schon seit längerer Zeit besitze. Es geht um Sports Island für die Nintendo Wii. Ich stehe einfach auf Sportspiele wie diese und deshalb viel es mir auch nicht schwer, dieses Spiel zu kaufen. Es sind mittlerweile auch Sports Island 2 und 3 erhältlich, aber ich entschiede mich für die erste Version, da die Spiele mich mehr ansprechen. Das Spiel wirbt mit großen Spielspaß ohne Grenzen. Ob das stimmt, werdet ihr in meinen Bericht noch erfahren.
Kaufort & Preis
Gekauft habe ich das Spiel im Globus Isserstedt, welcher für hohe Preise bekannt ist. Das Spiel lag jedoch in der Software Pyramide und da sind die Preise ja relativ einheitlich. Das Spiel kostete 20 Euro, was ich für angemessen halte.
Zum Spiel an sich
Sports Island ist so eine Art Spielesammlung, die Sportarten wie Volleyball, Badminton und sogar Fußball beinhaltet (siehe Sportarten). Das Spiel ist komplett auf Deutsch, was ich auch sehr wichtig finde. Man kann alleine, zu zweit, zu dritt und zu viert spielen, das macht das Spiel für mich zum „Partyspiel“ macht. Publisher des Spiels ist Hudson Software und herausgebracht hat es KONAMI.
Spielmodi
Man kann die Sportarten in unterschiedlichen Modi spielen, die ich euch nun kurz erkläre.
Einzelspieler
Freies Spiel
Beim Freien Spiel handelt es sich um die einfache Variante. Man wählt die Sportart aus, nehmen wir zum Beispiel Badminton, sucht man sich als erstes eine Mannschaft aus, dann bestimmt man welche Leute der gewählten Mannschaft antreten werden. Zum Schluss stellt man noch die Schwierigkeit und die Spiellänge ein, zum Beispiel Leicht, 3 Sätze mit jeweils 11 Bällen. Wenn man gewinnt, bekommt man nichts, außer Lust auf eine Revanche.
Turnier
Man Spielt eine gewählte Sportart in verschiedenen Schwierigkeitsgraden durch. Nehmen wir als Beispiel Fußball. Man sucht sich die Mannschaft aus und stellt die Leute, wie man sie gerne hätte. Die erste Runde des Turniers bestreitet man gegen einen schwachen Gegner, gewinnt man, trifft man in der zweiten Runde auf einen mittleren Gegner und wenn man in der dritten Runde, im Finale, steht, muss man sich gegen einen starken Kontrahenten durchsetzen. Wenn man dann ein das Turnier gewinnt, bekommt man einen Pokal, den man sich in seiner Umkleide anschauen kann.
Liga
Man kann sich zwischen der Anfängerliga, der Normalen Liga und Profiliga entscheiden. Die Profiliga steht erst zur Verfügung, wenn man die Normale Liga gewonnen hat. Am Anfang sucht man sich wie immer eine Mannschaft aus, mit der man sich dann durch alle Sportarten kämpfen muss. Spielt man also in der Normalen Liga, werden alle zehn Sportarten im Schwierigkeitsgrad Mittel gespielt. Alle anderen Einstellungen werden vom Computer bestimmt, also Spiellänge und ähnliches, man kann nur für jede Sportart bestimmte Leute stellen. Nach einen mit undurchschaubarem System werden dann Punkte vergeben. Auch hier erhält man eine Trophäe wenn man siegt.
Minispiel
Im Minispielmodus spielt man jede Sportart einzeln. Beim Curling muss man beispielsweise die Steine in eine Zielscheibe befördern. Schwierigkeitsgrade gibt es hier nicht, nur bei Supercross, Karting und Snowboarding, wo nach Zeit gefahren wird, kann man zwischen den Anfänger-, Amateur- und Profipisten wählen. Die Zeit muss unterboten werden, mit welchen Team beziehungsweise Sportler man es gerne hätte. Hat man das dann auch geschafft, erhält man eine Medaille.
Steuerung
Naja, das ist mehr oder weniger eine Spielmodus, da hier in verschieden Punkten die Steuerung zur einzelnen Disziplin aufgelistet ist und mit Skizzen veranschaulicht wurde. Ich habe diesen Punkt trotzdem mit aufgezählt, da man, indem man auf Üben „klickt“, in eine Art Trainingsmodus gelangt. So kann man zum Beispiel beim Beachvolleyball stundenlang den Aufschlag trainieren.
Mehrspieler
Es können bis zu vier Spieler gegeneinander oder miteinander in verschieden Sportarten antreten. Jeder Spieler benötigt eine Wii Fernbedienung, was ein klarer Nachteil ist, der bei Wii Sports Resort nicht vorhanden ist, denn da kann man sich beispielsweise beim Bowling abwechseln. So können 4 Spieler mit nur einer Fernbedienung spielen. Das hätte ich mir auch beim Curling gewünscht, da ja ohnehin immer nur eine Person an der Reihe ist. Am besten finde ich den Mehrspiermodus beim Volleyball, weil alle vier Spieler ordentlich eingebunden werden. Nicht alle Disziplinen sind zu viert spielbar. Basketball und Badminton bilden die Ausnahmen und sind nur zu zweit möglich.
Grafik & Sound
Die Grafik ist nicht besonders Gut, für die Wii aber in Ordnung. Die Bewegungen sind klar erkennbar und die Umgebung ist auch gut dargestellt. Für ein Partyspiel ist die Grafik ausreichend, trotzdem streiche ich diesen Punkt als Kontra an. Zum Sound kann man nicht viel sagen. Im Menü läuft ein nerviges Lied in der Endlosschleife. Während der Spiele läuft keine Musik, es sind nur die jeweiligen Effekte zu hören.
Mannschaften
Die acht Mannschaften bestehen jeweils aus fünf Teammitgliedern. Nun möchte ich euch die Mannschaften erst einmal vorstellen, damit ihr wisst, mit wen ihr es zu tun habt. Das L hinter den Namen steht für einen großen und kräftigen Spieler, der jedoch nicht sehr schnell ist. Hinter dem M verbirgt sich ein Allrounder und hinter dem S ein kleiner und schneller, dafür aber auch schwacher Spieler.
Team Thunder
Kraftorientiert
Farbe: dunkelblau
Das Team besteht aus fünf Männern (Casey (S), Charlie (M), Brandon (L), Flores (L) und Jarod (L)). Das Team ist relativ ausgewogen aber trotzdem sehr kräftig.
Mad Maidens
Tempoorientiert
Farbe: pink
Das Team besteht aus 5 Frauen (Meredith (S), Ash (S), Sarah (S), Chilla (M) und Amy (L)). Die Mitglieder sind zwar schnell, aber überwiegend sehr schwach.
Speed Strikers
Tempoorientiert
Farbe: hellblau
Bestehend aus zwei Männern (Pete (S) und Samuel (S)) und drei Frauen (Devi (S), Shelly (S) und Caroljean (S)) ist das Team nicht sonderlich gut für die Liga geeignet da alle Mitglieder schnell aber schwach sind.
Hard Hitters
Kraftorientiert
Farbe: gelb
Eine Frau (Kate (L)) und vier Männer (Lebron (L), Urbando (L), Kevin (L) und Calyx (L)) bilden das kräftigste Team des Spiels. Sie sind jedoch nicht für alle Sportarten geeignet, da sie nicht schnell genug sind.
Average Joes
Balanceorientiert
Farbe: rot
Das Team ist aus einer Frau (Carnegie (M)) und vier Männern (Brain (M), Pepe (M), Riley (M) und Jackie (M)) zusammengesetzt. Es ist ausgezeichnet für fast jede Disziplin geeignet, da alle Mitglieder Allrounder sind.
Crusaders
Balanceorientiert
Farbe: dunkelgrün
Zu diesen Team gehören 2 Frauen (Stephanie (M) und Ali (L)) und 3 Männer (Ted (S), Adrian (M) und Rufus (M)). Auch dieses Team ist sehr ausgewogen und somit flexibel.
Boost Force
Kraft- und Tempoorientiert
Farbe: hellgrün
Drei Frauen (Laura (S), Sadie (L) und Olivia (L)) und zwei Männer (Billy (S) und Jay (S)) bilden das Team Boost Force, welches ebenfalls relativ flexibel ist.
Disco Knights
Ausgewogen
Farbe: Lila
Das ausgewogene Team aus den Achtzigern ist aus zwei Frauen (Lucy (M) und Sabine (L)) sowie drei Männern (Stephan (S), Cliff (M) und Tony (L)) zusammengesetzt und eignet sich perfekt für die Liga.
Disziplinen
Folgende Sportarten stehen zur Verfügung:
Badminton
Supercross
Karting
Beachvolleyball
Curling
Eiskunstlauf
Snowboarding
Basketball
Bogenschießen
Fußball
Ich erkläre ich euch nun einzeln die verschiedenen Rubriken.
Badminton
Beim Badminton spielt man 1 gegen 1 gegen den Computer oder einen Freund. Laufen tut die Figur von allein, was leider nicht immer funktioniert. Da kann ich auch machen was ich will, er läuft einfach nicht dahin, wo er soll. Das macht das Erreichen mancher Bälle unmöglich. Das Spiel beginnt mit einen Aufschlag. Den macht man, indem man die Fernbedienung kurz nach oben und dann wieder nach unten schwingt. Nun ist der Ball im Spiel. Beim Schlagen kommt es auf das richtige Timing an, das heißt, wenn man den Ball möglichst spät schlägt, wird er flach und kurz gespielt, schlägt man eher, fliegt der Ball hoch und weit ins gegnerische Spielfeld, oder ins Aus. Wenn der Ball vom Gegner hoch gespielt wird, hat man die Möglichkeit, den Ball zu schmettern, indem man den Ball trifft, wenn er kurz aufblinkt. Die Steuerung in diesen Spiel lässt zu wünsche übrig, da sie nicht präzise genug ist. Schwingt man die Fernbedienung nach links, fliegt der Ball meistens nach rechts. Da wären wir auch schon beim Minispiel, bei dem es darum geht, den Ball in markierte Felder zu spielen. Das ganze ist schier unmöglich. Trifft man mehrere Felder hintereinander, kriegt man Bonuspunkte für eine Combo. Das macht wirklich keinen Spaß. Man kann das Spiel zu zweit Spielen, oder eben allein. Der Nunchuk wird nicht benötigt.
Badminton macht im Prinzip schon richtig Spaß, nur ist die Steuerung ungenau, was das Minispiel nicht gerade unterstützt.
Supercross
Acht Bikes kämpfen um den Sieg auf verschiedenen Indoorpisten. Die Steuerung ist für dieses Spiel ausreichend und genügend. Man lenkt, indem man die Fernbedienung nach links und rechts neigt. Man muss den Controller so halten, dass man gerade auf die Vorderseite schaut. Beschleunigen tut man mit den 2-Knopf und die Bremsen werden durch den 1-Knopf ausgelöst. Vor engen Kurven muss man ganz schön in die Eisen treten, um nicht aus der Strecke zu fliegen. In der Luft kann man das Motorrad positionieren, indem man die Fernbedienung nach vorn oder hinten neigt. Der Sinn des Minispiels ist, 3 Runden der verschiedenen Strecken in einer kurzen Zeit zu fahren. Das ganze macht eigentlich ziemlich viel Spaß und ist auch nicht zu schwer, da man zwischen den Schwierigkeitsgraden Anfänger, Amateur und Profi entscheiden kann. Unabhängig vom Schwierigkeitsgrad kann man sich eine Strecke aussuchen. Supercross ist zu viert und natürlich auch allein spielbar. Es ist schon ziemlich lustig, zu viert vor der Wii zu sitzen und über eine Indoorpiste zu brettern. Es ist empfehlenswert, einen kleinen Spieler zu wählen, da man dann logischerweise schneller und beweglicher ist.
Supercross ist nicht sehr umfangreich, hält aber trotzdem viel Spielspaß bereit. Die Steuerung ist ausreichend und präzise.
Karting
Diese Disziplin ist dem Supercross sehr ähnlich. Die Steuerung ist dieselbe, das Spielprinzip ist gleich. Auch hier treten acht Männer und Frauen gegeneinander an und wollen natürlich gewinnen. Die Haltung der Wii Fernbedienung ist gleich wie bei Supercross, nun neigt man den Controller nach rechts und links, um zu lenken. Gas gibt man mit dem 2-Knopf und gebremst wird mit der 1-Taste oder man benutzt das Steuerkreuz. Es stehen die drei altbekannten Schwierigkeitsstufen mit den dazugehörigen Strecken bereit. Auch die Aufgabe des Minispiels ist die Selbe: Zeitfahren. Nur ist Karting eher ein „Bleifußgame“, das heißt, dass man alle Strecken fahren kann, ohne vom Gas zu gehen. Wenn man sich ein wenig an die Lenkung gewöhnt, ist diese Disziplin extrem einfach.
Karting unterscheidet sich kaum vom Supercross und ist trotzdem ein klasse Partyspiel.
Beachvolleyball
Beim Beachvolleyball spielt man im Doppel gegen den Computer oder Freunde. Leider bewegen sich die Figuren von selbst, was nicht immer von Vorteil ist. Die Situation ist ähnlich wie beim Badminton. Manche Bälle kann man einfach nicht erreichen, wobei sich schon eine deutliche Besserung zeigt. Das Spiel beginnt wie beim Original mit einen Aufschlag, den man ausführt, wenn man den Controller erst nach oben und dann nach unten schwingt. Nun ist der Ball auf der Gegnerischen Seite. Im Normalfall spielen sich die Teams den Ball untereinander zwei Mal zu, bevor sie den ball über das Netz spielen. Wenn der Ball besonders gut angenommen wird, kann man den Ball bereits nach einen Zuspiel über das Netz schmettern. Das ist aber relativ selten der Fall. Die Steuerung ist befriedigend und ausreichend, jedoch nicht perfekt. Wenn man sich jedoch an die grobe Steuerung gewöhnt, geht das schon. Da man im Doppel spielt, ist der hintere Spieler meistens der, der den Ball über das Netz schlägt. Man kann auch, wie beim Badminton, den Ball schmettern, denn erblinkt kurz in der Luft auf und kriegt dabei einen roten Rand. Wenn man in die Rolle des vorderen Spielers schlüpft, kann man die gegnerischen Bälle blocken. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass man nicht mehr rechtzeitig anspielbereit ist. Die Rollen des vorderen und hinteren Spielers wechseln. Das ganze geschieht nach folgenden Prinzip: Angenommen, man ist der vordere Spieler und verliert dann den nächsten Ball. Man bleibt noch der vordere Spieler, solange, bis dein Team den nächsten Punkt erzielt. Dann ist man der hintere.
Die Aufgabe des Minispiels ist, den Ball in verschiedene Felder der gegnerischen Hälfte zu schmettern. Da die Steuerung recht simpel ist, funktioniert das Minispiel nicht besonders gut. Trotzdem ist das Minispiel besser als beim Badminton.
Beachvolleyball macht alleine sowie zu zweit, zu dritt und auch zu viert einen riesigen Spaß. Das Spiel ist einfach genial.
Curling
Curling ist nicht sehr bekannt – leider! Im Fernsehen hab ich Curling nie verstanden, aber auf der Wii ist es super leicht. Es sind drei Spieler pro Team notwendig. Am besten, man wählt Spieler der Klasse M, da diese ein bisschen Kraft und auch die notwenige Geschicklichkeit haben. Ein Spieler beginnt, den ersten Stein zu spielen. Man bestimmt die Richtung des Steines mit den Richtungstasten. Sie werfen den Stein, indem sie den B-Knopf drücken und gedrückt halten. Nun erscheint eine Kraftanzeige, die immer hoch und runter geht. Auf dieser Anzeige ist eine Skala eingezeichnet, auf dieser ein orangener Strich zu sehen ist. Wenn die der schwankende Balken an diesen Strich angehalten wird, rutscht der Stein genau in die Mitte des Hauses. Der eigentliche Wurf erfolgt dann, wenn sie den Controller im richtigen Moment schnell nach oben bewegen. Wenn man ein bisschen zu wenig Power gegeben hat, kann man das durch Wischen mit den Besen ausgleichen. Ab einer Linie steuert man dann die Wischer. Das passiert, wenn man die Fernbedienung hysterisch von rechts nach links bewegt. Wenn man zu stark wischt, driftet der Stein ab. Das kann man sich aber auch zu nutze machen, indem man den Stein so andreht. Ziel des Spiels ist es, am Ende mehr Steine im Haus zu haben als sein Gegner. Im Minispiel ist im Haus eine Art Dartscheibe aufgemalt, in der man die Mitte treffen sollte. Im Multiplayermodus ist das Prinzip dasselbe. Es ist zu viert spielbar und hat einen gewissen Charme.
Curling ist nicht langweilig, wie viele denken, sondern es macht einen riesigen Spaß.
Eiskunstlauf
Nun komm zum ersten Mal der Nunchuk zum Einsatz, jedoch wertet das diese Disziplin kein bisschen auf. Es geht im Groben darum, den Eisläufer an den gelben Punkten entlang zu den großen roten, gelben, blauen oder grünen Punkten. Im Mittelpunkt dieser Punkte muss man die Fernbedienung schnell nach oben schwingen, um ein Kunststück zu vollführen. Dazu kommt noch, dass man im Takt der Musik bleiben soll. Es ist so gut wie unmöglich, eine hohe Punktzahl zu erreichen. Ich habe mich andauert verirrt und dann angefangen, laut zu lachen. Die Figur steuert man mit den Joy-Stick des Nunchuks. Soviel kann man zu dieser Sportart auch nicht sagen, da sie nicht sehr umfangreich ist. Im Mehrspielermodus ist das ganze auch nicht viel besser. Die Kontrahenten starten nacheinander und nicht gleichzeitig. Im Minispiel muss man Figuren wie ein Quadrat oder ein Herz abfahren. Es ist unmöglich die vorgegebene Punktzahl zu erreichen.
Diese Disziplin ist langweilig und viel zu schwer, jedoch recht amüsant.
Snowboarding
Beim Snowboarding rast man auf einen Snowboard eine präparierte Piste herunter. Der Nunchuk wird nicht benötigt. Man sollte sich vorstellen, dass die Fernbedienung das Snowboard ist. Man hält es so, dass die Vorderseite mit den Infrarotsender direkt auf die Magnetleiste zeigt. neigt man den Controller nun nach rechts oder links, lenk der Spieler. Wenn man die Wii Fernbedienung nach oben neigt, wird gebremst. Neigt man die Fernbedienung nach unten, beschleunigt man. Aber Vorsicht: Man sollte sich nie zu weit in die Kurve lehnen, denn dann fällt der Charakter auf den Hintern. Ich bremse nie, ich fahre einfach mit Vollgas die Piste herunter. Wenn ich mal eine Kurve nicht kriegen sollte, dann fahr ich in die Absperrung, denn dann fällt die Figur komischerweise nicht hin. Man kann auch Tricks in der Luft machen, indem man den A- oder B-Knopf vor dem Sprung drück und die Fernbedienung in eine Richtung schwingt. Nur Punkte oder so was gibt es dafür nicht. Es ist einfach nur da, damit es nicht zu langweilig wird. Beim Snowboarding fahren 4 Personen gegeneinander. Wenn man mit einen Gegner zusammenstößt, fallen beide auf den Hosenboden. Im Minispiel gilt auch hier: Zeitfahren. Die Anforderungen sind nicht sehr hoch, also durchaus machbar. Im Multispielermodus macht das ganze genauso viel Spaß. Ich würde sagen, noch mehr, da Spannung und Spielspaß garantiert ist.
Snowboarding macht viel Spaß, bietet Spannung und hält eine Menge Langzeitspielspaß bereit.
Basketball
Nun heißt es wieder: Nunchuk her! Es treten 3 Spieler pro Mannschaft an. Schnelle Spieler sind hier klar von Vorteil, da sie die großen ganz leicht austricksen können. Wenigstens kann man die Spieler diesmal selbst steuern und muss nicht hoffen, dass der Computer es schon richten wird. Es ist alles gut, solange man im Ballbesitz ist, denn dann kann man sich den Ball zuspielen und im richtigen Moment werfen. Das ist relativ einfach. Nur wenn dann der Gegner an den Ball kommt, ist es richtig schwer, sich den Ball zurück zu erobern. In der Anleitung steht, man soll die Fernbedienung in der Nähe eines Gegners schwingen. Das ist leichter gesagt als getan, denn es passiert sehr oft, dass man einfach daneben greift. Aber ansonsten ist Basketball ganz cool, sogar an das spektakuläre „dunking“ wurde gedacht. Man steuert einen Spieler seiner Mannschaft, den man mit den A-, B- und Z-Knopf wechseln kann. Diese Tasten dienen auch zum Zuspiel, wenn man im Ballbesitz ist. Befindet man sich dann in der Nähe des Korbes, sollte man die Wii Bernbedienung nach oben schwingen. Nun springt die Figur schon mal. Jetzt sollte man den Controller nach unten schwingen, wenn die Figur am höchsten ist. Wenn man alles richtig gemacht hat, hat man soeben einen Korb erzielt. Basketball ist alleine und zu zweit Spielbar, was in Ordnung geht. Im Minispiel steht man in der roten Zone vor dem Korb. Es werden Bälle aus allen Richtungen zugespielt, die man dann aufnehmen und in den Korb werfen soll. Nicht leicht, aber nicht unmöglich!
Basketball macht Spaß, eignet sich aber nicht als Party-Spiel, da man es nur zu zweit spielen kann. Ein Nunchuk wird benötig!
Bogenschießen
Kommen wir nun zu einer meiner Lieblingsdisziplinen: Bogenschießen. Alles, was hier zählt, ist eine ruhige Hand und Konzentration. Wenn man gegen den Computer antritt, bestreitet man eine art Duell. Die Spieler scheißen abwechselnd auf das Ziel, welches in der Mitte einen gelben Punkt besitzt. Wenn man diesen Trifft, gibt es 10 Punkte. Um diesen Punkt sind Ringe angeordnet, also nicht wie eine Dartscheibe, sondern mehr wie Zwiebelringe. Den Bogen spannt man mit dem B-Knopf und einer schwungvollen Handbewegung. Zielen tut man mit der Fernbedienung. Nun hat man 10 Sekunden, um den B-Knopf loszulassen und der Pfeil schnellt ins Ziel. Es gibt 2 Runden, einmal die 30-Meter-Runde und einmal die 50-Meter-Runde. Wie viele Pfeile pro Runde geschossen werden, kann man vorher festlegen. Man muss auch die Windrichtung berücksichtigen, besonders bei der 50-Meter-Runde. Teilweise gibt es Windstärken von bis zu 10 Meter pro Sekunde. Im Mehrspielermodus ist das ganze gleich, nur, dass die Ergebnisse im Vergleich zueinander Angezeigt werden. Sinn des Minispiels ist es, das immer kleiner werdende Ziel du treffen. Auch das ist fast unmöglich, da das Ziel viel zu klein wird.
Bogenschießen macht viel Spaß und ist Partytauglich, jedoch bietet es nicht sehr viel Spielspaß, sondern erfordert viel Konzentration.
Fußball
Ja, Fußball, aber mal ganz anders. Das Spielfeld ist im Kleinfeldformat, oder besser gesagt, es hat die Größe eines Handballfeldes. Es treten immer 5 Spieler pro Mannschaft an. Einen Schiedsrichter gibt es nicht. Ja, ihr habt richtig gehört, es gibt keinen Schiri! Das einzige, was ab und zu mal angezeigt wird, sind die Tore. Man kann grätsche wie man will, es ist alles erlaubt. Deshalb ist das Spiel auch sehr amüsant. Übrigens ist auch bei dieser Sportart der Nunchuk erforderlich, mit dem man die Spieler steuert. Mit den A-, B- oder Z-Knopf, um einen anderen Spieler zu steuern. Wenn man im Ballbesitz ist, Kann man flanken, passen oder schießen. Alles mit nur einer Aktion: Die Wii Fernbedienung nach unten schwingen. Wenn man in der Nähe der Eckfahne steht, kann man in die Mitte flanken und auf einen guten Kopfball deines Kollegen hoffen. Die Kopfbälle werden auch gut gespielt, im Gegensatz zu den Schüssen. Wenn man sich gegen alle Verteidiger durchgesetzt hat, bringt der Stürmer nur einen schwachen Schuss zu Stande. Schade, das Spiel ist verbesserungswürdig. Im Minispiel geht es darum, so viele Tore wie möglich hintereinander zu schießen, ohne, dass der Torwart den Ball berührt. Es ist sehr schwer, 6 mal hintereinander den Ball am Torwart vorbei zuschieben. Mit Freunden macht das Spiel noch viel Mehr Spaß.
Fußball ist verbesserungswürdig, keine Frage, aber es macht unglaublich viel Spaß und ist absolut Partytauglich.
Fazit
Sports Island ist eigentlich ein ganz lustiges Partyspiel. Manche Sportarten sind jedoch meiner Meinung nach überflüssig, aber jedem das seine. Für 20 Euro kann ich das Spiel nur jedem Empfehlen, denn es hält eine Menge Spaß und Spannung bereit. Kurze Ladezeiten lassen keinen Frust aufkommen, sondern machen Lust auf’s Spielen. Ich mag Sportspiele, es sollte noch mehr von diesen geben. Jedoch ist das nicht jedermanns Sache, da manche Leute eben eine Hammergrafik und eine superpräzise Steuerung erwarten. Ich verstehe nicht, warum dieses Spiel HD kompatibel ist. So gut ist die Grafik ja nun bei weiten nicht.
So, dann wär’s vollbracht (endlich).
Vielen Dank für eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!
Euer McWerner weiterlesen schließen
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