Pro:
Geschmack, Aroma
Kontra:
Preis und Preis-Leistung hinsichtlich der Folgekosten
Empfehlung:
Nein
*********************
******* Einleitung *****
*********************
Weder bin ich ein Gesundheitsapostel noch ein begnadeter Teetrinker, der einen halben Nachmittag damit verbringen kann, über die indische Abbauarten verschiedener Sorten in der Abendsonne an Südhängen jenseits des Nebelgebirges zu philosophieren.
Trotzdem habe ich einen Wasserfilter. Keinen, der direkt bei den hiesigen Stadtwerken eingebaut ist und keinen, der die Hausbaukosten um 10 Prozent in die Höhe getrieben hat, aber auch kein NoName-Produkt, das man für 4,99 Euro um die Ecke besorgen kann.
*********************
******* Das Gerät *****
*********************
Der Wasserfilter ist ein durchsichtiger Plastikstandbehälter, der je nach Ausführung 2,4 oder 3,5 Liter (der XL-Version) Wasser fasst. Sinn und Zweck ist die Filterung des heimischen Leitungswassers, das von oben in das Gerät gefüllt durch eine Filterkartusche läuft, die separat eingesetzt wird. Ein Ausgießer ermöglicht dann das Ausschenken des so gefilterten Wassers.
Besonderheit der Brita-Serie ist die Kartuschenfilterwechselanzeige Brita Memo, das im Deckel des Geräts eingebaut ist. Nach jedem Kartuschenwechsel kann ein Reset gesetzt werden und nach vier Wochen und dem sukzessiven Erlöschen von vier waagerechten Balken wird man dann durch ein Blinken daran erinnert, dass eine neue Kartusche einzusetzen ist.
Die STandform des Geräts ist oval, somit kann bei den meisten Kühlschränken ein Plätzchen in der Tür gefunden werden, obwohl dadurch schon ziemlich viel Platz verbraucht wird. Unser Gerät steht immer neben dem Kaffeevollautomaten - dort, wo er hauptsächlich zum Einsatz kommt.
*********************
** Was es kann *****
*********************
Das Gerät kann Leitungswasser enthärten. Das ist gut so und wird von uns auch dankbar genutzt. Ein Test, ob man das dem Wasser anmerkt, wenn es im Vergleich zu sich nimmt, haben wir nie unter notariellen Bedingungen durchgeführt, aber ähnlich wie bei der Wirksamkeit von Placebo-Medikamenten glauben wir daran.
Das Gerät kann den Kalkgehalt des Wassers reduzieren. Ob Kaffee gekocht, Tee aufgesetzt oder Leitungswasser im Soda Maxx-Sprudler zubereitet wird - hier kann man sich mehr als nur einbilden, dass der Brita Aluna mit eingesetzter Originalkartusche das Aroma von Tee und Kaffee verbessert.
*********************
* Was es nicht kann *
*********************
Dinge wie Keime, Biozide und weiteres Schlimmes Zeug kann das Gerät nicht filtern, oder zumindest nur in geringem Maße. Man sollte sich beim Gebrauch also keinen Illusionen hingeben.
*********************
** Preis - Leistung *
*********************
Das Ganze steht und fällt natürlich etwas mit den Kartuschen. Die Originalkartuschen sind auch von Stiftung Warentest und unserem hauseigenen Testlabor für durchaus gut befunden worden.
Das Gerät selber kostet nur noch circa 15 EUro, die Originalkartuschen schlagen aber mit 4-5 Euro aber kräftig zu Buche. Laut Testberichten soll man insgesamt bei mäßigem Gebrauch und damit durchschnittlichem Wechsel der Kartuschen nach 4 Wochen auf einen Mehrpreis von bis zu mehr als 10 Cent pro Liter kommen.
Das halte ich für deutlich zu hoch.
*****************************
* Matze hat das letzte Wort *
*****************************
So ganz nett, aber die Kosten sollten es einem wirklich wert sein. Mein Tipp: macht den Wasser-, Tee- und Kaffeetest mit verbundenen Augen bei gefiltertem und ungefiltertem Wasser. Schmeckt ihr den Unterschied raus, bleibt bei Brita - ansonsten lasst es bleiben! weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben