Pro:
beeindruckende Grafik, schöne Horrorsounds, Horroratmosphäre, zu Anfang gibt es viele Schockmomente, viele Monster,
Kontra:
schlechte Waffensounds, läuft nur auf Windows 2000/XP, keine Inovationen, so gut wie keine Story, Spiel ist nicht als DVD Version erhällich, kurze Spielzeit, Levels ähneln sich arg, so gut wie keine KI,
Empfehlung:
Ja
Da ich seit kurzem eine neue Grafikkarte habe habe ich nun auch die Möglichkeit „Doom 3“ zu spielen. Ich muss ehrlich sagen dass ich „Doom 3“ schon immer skeptisch gegenüber stand. Die alten Teile habe ich nur mal kurz gezockt aber das ist schon Jahre her. Ob es sich lohnt nur wegen diesem Spiel die Hardware neu zu kaufen und was es Spielerisch überhaupt bringt erfahrt ihr nun.
Story:
Da es auf einer Marsstation immer öfters zu seltsamen Zwischenfällen kommt, entschließt man sich ein paar Marines zusätzlich zur Station zu schicken. Als diese angekommen sind wird einer der Marines (der Spieler) mit dem Auftrag vertraut gemacht, einen verschwundenen Wissenschaftler zu finden. Der Marine findet den Professor auch. Doch er weigert sich mit dem Marine mit zu kommen und schreit verrücktes Zeug. Auf einem Bildschirm sieht man schließlich wie das Tor zur Hölle geöffnet wird. Es wird Dunkel. Es erscheinen merkwürdige Lichter. Als das Licht wieder angeht sieht man wie ein Zombie auf den Marine zugelaufen kommt. Es ist der Professor. Auf der Station ist die Hölle ausgebrochen...
Gameplay:
Die Missionen:
Die Missionen laufen im Prinzip wie in Spielen a la „Serious Sam“ ab. Das heißt das man meistens irgendeinen Schalter finden muss der wiederum eine Tür öffnet. Diese Tür befördert den Spieler ins nächste Level. Zwischendurch muss man noch ein paar Heere Gegner erledigen und trifft auf Zwischengegner die aber auch kein großes Hindernis darstellen. Eigentlich finde ich es Schade das die Entwickler sich ans Spielprinzip der alten „Doom“ Teile gehalten haben da ich mir denke das man mit einem besseren Missionsdesign das Spiel sehr viel spannender hätte machen können. Gucke ich mir Spiele wie „Far Cry“ an, überlege ich mir ernsthaft ob die Entwickler einfach keine Lust hatten die Missionen abwechslungsreicher zu gestalten oder ob sie keine Ideen für Anständige Missionen hatten. Bei dem Add – On welches demnächst rauskommen soll hoffe ich das „Id – Software“ die Missionen besser gestaltet.
Die Waffen:
Was ich gut finde ist das die Waffen größtenteils aus den alten Teilen übernommen wurden (Pistole, Shotgun, Chaingun u.s.w). Was ich wiederum nicht so gut finde ist das es kaum neue Waffen gibt. Ich glaube ledeglich die Granaten, der Soul Cube und die Plasmagun sind neu. Ich hätte mir ein paar mehr Waffen gewünscht. Besonders ein paar Innovationen wie es im ersten Teil von „Half Life“, mit den Alien Waffen, der Fall war hätten dem Spiel nur besser getan. Die Auswahl der Waffen ist zwar ganz cool, besonders die Kettensäge, aber das Arsenal hätte man meiner Meinung nach vergrößern können. Zwar gibt es keine besonderen Waffen aber jede einzelne ich sehr gut ausbalanciert und spielt sich unterschiedlich. An Munition mangelt, es zumindestens bei den schwächeren Waffen, im Spiel selten. Im großen und ganzen finde ich die Waffen zwar gut aber man hätte dem Spieler ruhig ein paar mehr zur Verfügung stellen können.
Die Monster:
Wie auch bei den Waffen, haben die Entwickler im dritten Teil ihrer „Doom“ Reihe auf altbewehrtes gesetzt. Zu einem hätte wir da die Zombies die nicht sonderlich stark sind und die man mit einem Kopfschuss außer Gefecht setzen kann. Es gibt aber auch Zombies mit Waffen, nämlich die „Super Soldaten“ oder wie man sie auch immer nennen will. Da sie eine Rüstung tragen sind sie etwas schwerer zu knacken als die normalen Zombies aber mit ein paar Schüssen aus der Shotgun ist man diesen Gegner auch wieder los. Dann hätte wir da auch noch fliegende Höllenköpfe und kleine Spinnenartige Wesen, welche wie die Zombies auch nicht sonderlich Stark sind aber sehr Nerven da sie oft in ganzen Rudeln auf den Spieler zu kommen und relativ flink unterwegs sind. Aber auch diese kann man mit ein paar Kugeln aus der normalen Pistole, locker töten. Ein Monster welches jeder „Doom“ Spieler nur zu gut kennen sollte sind die sogenannten „Imps“. Diese sind schon etwas stärker, da sie sich mit Feuerbällen wehren, aber nicht ganz so schnell wie kleinen Spinnen. Für die „Imps“ sollte man am besten ein Maschinengewehr einsetzen. Eine Gegner Rasse der man auch nicht selten begegnet ist die „Arch Villes“ welche besiegte Dämonen zu neuem Leben erwecken kann. Dauert es zu lange bis man die „Arch Villes“ erledigt hat, kann es vorkommen das man noch mehr Besuch aus der Hölle bekommt. Sie sind zwar nicht die schnellsten aber im Nahkampf absolut Stark. Die Rede ist natürlich von den „Hell Knights“. Diese sieht man etwas später im Spiel wieder. Wie in den Vorgängern auch gibt es einige Zwischengegner z.b eine riesige Spinne, die aber nicht allzu schwer zu besiegen sind. Natürlich sind die oben genannten Gegner nur wenige der Gegner die im Spiel vorkommen.
Momente der Angst:
Die Entwickler haben versucht in „Doom 3“ so viele Schock Momente wie möglich einzubauen. Es ist ihnen auch ganz gut gelungen. Glaubt man zumindestens am Anfang. Nach zwei Stunden Spielzeit war es bei mir schon vorbei mit den Schockmomenten. Immer wenn irgendwo ein Licht ausgeht weiß ich das gleich ein paar Gegner auf mich zugestürmt kommen. Öffne ich eine Tür und sehe wie ein Monster weggeht weiß ich das mich gleich ein IMP angreift. Sprint im Boden oder an der Decke ein Gitter auf kann ich bereits voraussehen das ich schon bald wieder eine Waffe benutzen darf um mich zu verteidigen. Zwar habe ich mich im späteren Verlauf des Spieles auch noch manchmal erschrocken aber die Schockmomente wiederholen sich zu oft. Was ich allerdings sehr gut gemacht finde, ist das man oft mit der Taschenlampe durch die Gegend rennen muss da das Spiel sehr dunkel ist. Wenn dann ein Zombie aus einer Ecke herbei kommt steigt auch gleich die Atmosphäre. Hätten die Entwickler die Schockmomente nicht so oft wiederholt wäre das Spiel unheimlicher geworden. Wobei selbst mir aber noch der Schauer im Rücken hinunter läuft sind die teils echt kranken Sounds die man aus der Ferne hört. Öfters im Spiel hört man ein ziemlich fieses Lachen. Da steigt der Adrenalin Spiegel gleich ein wenig in die Höhe. Die Sounds sind aber nichts hingegen dem genialen Sounds aus „Silent Hill“. Kenner beider Games sollten wissen was ich meine.
Nichts für Schwache Nerven:
Wie auch in den Vorgängern fließt in „Doom 3“ reichlich Blut. Waren es in den alten Teilen riesige Pixelbausteine die das Blut darstellen sollten, sind es im Aktuellen Doom realistisch Aussehende Bluteffekte die aus einem Splatterfilm entsprungen sein könnten. Auch an Splattereffekten mangelt es dem Spiel nicht. Schieße ich z.b mit der Shotgun einem Zombie in den Kopf, explodiert dieser normalerweise. Treffe ich hingegen nur den Bauch sieht man auf ihm eine große Fleischwunde. Ein echtes Fest für Fans von Splatterfilmen bzw. Splatterspielen. Was ich dann aber etwas seltsam finde ist das die erledigten Gegner sich in Luft auflösen. Das ist aber nur bei direkten Headshots so. Ich bin aber der Meinung da das Spiel eh schon brutal ist, hätte man die Gegner auch liegen lassen können. Wer Blut nicht sehen kann sollte die Hände von „Doom 3“ lassen.
Ein waschechter Ego – Shooter:
Wenn man mich fragen würde was für eine Art Spiel „Doom 3“ ist würde ich antworten: „Stupide Ballerei mit geiler Grafik. Nicht mehr und nicht weniger“. Wie auch in ähnlichen Spielen und natürlich den Vorgängern geht es in „Doom 3“ um sinnlose Ballerei. Zur Abwechslung finde ich solche Titel ganz Spaßig und ich bekenne mich auch als jemand der „Serious Sam 2“ Mähreremahle durchgezockt hat aber bei einen solchen Titel wie „Doom 3“ hätte ich mir mehr erhofft. Ich finde wenn man schon mit einer solchen guten Technik, wie es in „Doom 3“ absolut der Fall ist, trumpfen kann sollte man auch ein gutes Konzept suchen. Man hätte sich an Ego – Shootern wie „Far Cry“ oder „No one Lives Forever“ orientieren sollen da diese vor guten Ideen (fast) platzen. Zumindestens ein paar knifflige Rätsel hätte ich mir gewünscht. Das ewige Schalter suchen habe ich schon in anderen Spielen oft genug gemacht. Spätestens jetzt habe ich auf so was keine Lust mehr.
Multiplayer Action, oder doch nicht?:
Wie in den meisten Aktuellen Ego – Shootern, verfügt auch „Doom 3“ über einen Multiplayer Modus. Doch leider überzeugt der Multiplayer fast gar nicht. Für die normalen „Doom“ Spieler wird er sogar relativ uninteressant sein. Es gibt nur fünf Maps, man kann nur mit maximal vier Spielern auf einen Server spielen ( es sei den das man einige Mogeltricks anwendet und so die Zahl der Spieler auf 16 erhöht was aber auf den stärksten Rechnern für Performance Einbüßen sorgt) und es gibt nur vier Spielmodi. Das finde ich schon sehr mager. Aber es gibt ja glücklicher Weise eine fleißige Community die auch sehr schöne Maps für den Multiplayer entwickelt. Wie bereits gesagt wird der normale Spieler kaum am Multiplayer Interesse finden. Interessant ist „Doom 3“ in Sachen Multiplayer Modus für die E – Sports Szene. „Doom 3“ ist bis jetzt das Spiel mit den höchsten Preisgeldern. Auf der kommenden CPL World Tour 05 spielen die E – Sportler um ein sagenhaftes Preisgeld von 1 Millionen US Dollar. Das am höchsten ausgezahlte Geld war bisher, meines Wissen nach, ein Preisgeld von 250000 US Dollar in „Counterstrike“. Wenn man nicht grade in diversen Ligen spielt wird der Multiplayer also recht uninteressant sein.
Technik:
Grafik:
Das was einem bei „Doom 3“ als erstes auffällt ist natürlich die super Grafik. Die Grafikengine von „Doom 3“ schafft es sehr schöne Innenareale darzustellen aber da ist auch schon Schluss. Im ganzen Spiel gibt es keine Außenareale. Man befindet sich immer nur in geschlossenen Räumen und Gebäuden. Mehr als dass schafft die eigentlich sehr gute Engine leider nicht. Auch die Texturen sehen eigentlich Spitze aus. Bis man mal näher an sie ran geht. Dort merkt man schon das die Texturen etwas Unscharf und Verwachen wirken. Aber das fällt beim spielen nicht sonderlich auf. Wobei sich „ID Software“ wiederum mehr Mühe gegeben hat sind die sehr guten Playermodels. Besonderes die der Gegner sind gestochen Scharf. Ein Nachteil der guten Grafik ist aber leider die sehr hohe Hardwareanforderung.
Sound:
Die Sounds sind, bis auf die der Waffen, klasse geworden. Die englische Sprachausgabe gefällt mir persönlich sehr gut da sie teils ziemlich düster klingt was natürlich super zum Spiel passt. Auch die Sounds der Monster sind gut gelungen. Die Hintergrundmusik passt sich oft auch dem Spielgeschehen an, wird also bei Kampfsituationen hektischer und bei ruhigen Situationen baut sie Spannung auf. Für die Atmosphäre tragen besonders die Sounds aus der Ferne bei, wie bereits angesprochen das fiese Lachen was man oft hört. Nur bei den Waffen haben es die Entwickler ziemlich vergeigt. Ich finde das die Waffen zu gedämpft klingen. Ich nehme als Beispiel mal die Shotgun. Ich will das sie richtig krach macht wenn ich mit ihr die Monster von mir fern halte. So wie in „Max Payne 2“. Die Waffen hören sich einfach zu lasch an und hätten vielleicht mal überarbeitet werden sollen.
KI:
Ich erwarte nicht viel von Zombie Gegnern aber wenigstens die Zwischengegner und Endbosse hätten ein bisschen mehr Intelligenz haben können. Die normalen Zombies verhalten sich eigentlich so wie in „Resident Evil“, laufen also dumm auf einen zu. Diese sind natürlich leichtes Kanonenfutter für den Spieler. Das ist ja auch in Ordnung. Doch dann gibt es auch noch die Super Soldaten welche eigentlich früher die Marines auf der Basis waren. Diese sind zwar nicht ganz so blöde wie die normalen Zombies, trotzen aber auch nicht wirklich von Intelligenz.
Physik - Engine:
Wie auch in „Max Payne 2“ wird in „Doom 3“ auf die Havok Engine gesetzt. Doch in „Doom 3“ wurde auf sämtliche Spielereien, wie man es aus „Max Payne 2“ kennt, verzichtet was ich etwas schade finde.
Animationen:
Was ich sehr schön am Spiel finde sind die Animationen wo man merkt das der Entwickler sich Mühe gegeben hat. Die Animationen der Menschen wirken gerade zu Lebensecht und die der Monster wirken so realistisch das man meinen könnte es gebe sie wirklich.
Steuerung:
Die Steuerung ist bei jeden anderen Ego – Shooter auch und deshalb denke ich das ich nicht viel dazu sagen brauch. Nur eines will ich erwähnen. Da man, wie bereits gesagt, oft die Taschenlampe benutzen muss finde ich die Taste F sehr nützlich. Man wählt einfach eine Waffe aus dem Inventar z.b die Shotgun und drückt F. Damit wechselt der Spieler auf die Taschenlampe. Wird er angegriffen braucht er nicht hektisch das Mausrad bewegen und suchen bis er seine Waffe gefunden hat. Der Spieler drückt einfach F und hat sofort seine gewählte Waffe in der Hand. Ist zwar simpel, kann aber Virtuelle Leben retten.
Systemanforderungen:
Minimal:
Windows: 2000 oder XP
Prozessor: Athlon XP 1500+
Ram: 384MB
Grafikkarte: Radeon 8500
Festplattenspeicher: 2.2GB
Mit diesem System kann man dass Spiel zwar zocken aber die Einstellungen müssen auf sehr niedrig gestellt sein. Aber selbst so macht „Doom 3“ eigentlich noch ansatzweise Spaß.
Ich empfehle:
Prozessor: Athlon XP 2400+
Ram: 512MB
Grafikkarte: Radeon 9600 XT
Am besten wäre aber alles was über diesem System liegt. Aber mit dieser Hardware kann man „Doom 3“ mindestens auf 800x600 mit High Details zocken. Es wird aber ab und zu zu kleineren Rucklern kommen.
Kritik:
Viele sehen als grössten Kritikpunkt die sehr hohe Hardwareanforderung. Da gebe ich schon mal recht, aber bei dieser Grafik kann man wirklich nicht´s anderes erwarten, oder? Ausserdem kann man auch auf älteren Rechnern das Spiel noch zocken, man muss nur die Details und die Auflösung etwas runterschrauben, dann geht das schon. Ich sehe als grössten Kritikpunkt allerdings das „Doom 3“ nicht wirklich was neues bringt. Ich meine damit das sich „Doom 3“ im Prinzip wie „Serious Sam 2“ oder „Painkiller“ spielt. Es ist ein reiner Ego – Shooter wo die Story im Hintergrund bleibt. Anfangs wird zwar eine Story erzählt, aber im Laufe des Spiels geht sie einfach verloren und es taucht nur zwischenzeitig wieder das Gefühl auf, das auch eine Story erzählt wird. Was mich auch auf Dauer gestört hat das die Levels fast alle gleich aussehen. Wie bereits angesprochen schafft die Engine zwar keine Außenlevels aber man hätte trotzdem ein bisschen mehr Abwechslung in den Levels einbringen können. Als „Doom 3“ kurz vor den Release stand wurde gemunkelt das, das Spiel ca. 24 Stunden dauert. Nun ja, ich habe das Spiel auf den Schwierigkeitsgrad Normal in nur 9 Stunden durchgehabt. Etwas das mich auch ein wenig geärgert hat ist, das „Doom 3“ nicht auf DVD erschienen ist. Langsam nervt es mich wirklich das die Spiele auf mehreren CD´s erscheinen obwohl die meisten Leute mittlerweile schon ein DVD Laufwerk in ihrem PC haben. Und um zum letzten Kritikpunkt zu kommen sage ich nur eins: „Die ID und Microsoft Verarsche“. Was ich mit diesen Satz meine ist das „Doom 3“ nur die Betriebssysteme „Windows 2000/ XP“ unterstützt. Besitzer von „Windows 98/ME“ bleiben auf ihren „Doom 3“ Spielen sitzen oder sie steigen eben um. Aber es gibt ja Gott sei Dank eine fleißige Community die schon einige Patches released haben damit „Doom 3“ auch auf Betriebssystemen unterhalb von „98 und ME“ laufen. Für alle die kein „2000 oder XP“ haben habe ich am Ende meines Berichtes einen Link angehangen wo man sich einen der Patches saugen kann.
Wertung in Prozent:
Story: 81%
Grafik: 95%
Sound: 92%
Atmosphäre: 88%
Steuerung: 95%
Innovation: 79%
Langzeitmotivation: 83%
Singleplayer: 88%
Multiplayer: 83%
Gesamt Prozentzahl des Spieles: 84%
Fazit:
Tja, was soll ich noch sagen? „ID Software“ hat fast ein ganzes Jahrzehnt an diesen Spiel gearbeitet, es wurde unzählige male verschoben und dann kommt es endlich raus und ist eine (größere) Enttäuschung. Versteht mich bitte nicht Falsch: „Doom 3“ ist ein gutes Spiel aber es bietet nicht mehr als ein „Serious Sam“ oder „Will Rock“. „Doom 3“ ist einfach nur stupide Ballerei mit guter Grafik. Das Spiel macht zwar von Anfang an Spass, es sieht alles super gut aus. Aber spätestens nach Level 8 kommt die erste Langeweile da die Umgebung immer gleich aussieht. Auch bei der Story hätte man sich mehr Mühe geben können. Anfangs ist sie zwar noch relativ interessant aber sie verliert sich nach einigen Stunden Spielzeit völlig und man bekommt nur noch Häppchenweise etwas von ihr mit. Nur wegen diesem Spiel würde ich niemals ein neues System kaufen (auch wenn ich es mal nötig hätte). Was mich immer gewundert hat ist das ein fast identisches Spiel namens „Painkiller“ teilweise Wertungen unter der 80% Hürde bekommen haben und „Doom 3“ teilweise Wertungen von über 90%. Ich denke es ist einfach der Name des Spieles der die hohen Wertungen bei vielen rechtfertigt (da die „Doom“ Reihe ja wirklich als Bahnbrechend gilt) was ich etwas schade finde. Wer sich nicht sicher ist ob er das Spiel kaufen soll, sollte sich das Spiel in einer Videothek ausleihen und testen. Wie gesagt ich bin enttäuscht bereue es andererseits aber auch nicht das Spiel gezockt zu haben. Probiert es einfach aus. Ich denke die einen werden das Spiel vergöttern und die anderen werden meiner Meinung sein.
Links zum Spiel:
Homepage von „Doom 3“:
http://www.doom3.com/
Homepage von „ID Software“:
http://www.idsoftware.com/
Homepage von Publisher „Activision“:
http://www.activision.com/
Patch für Windows 98/Me:
http://www.ad724.com/download.php?Doom3w98!zip
Screenshots:
http://www.ciao.de/opinion_images_view.php/OpinionId/2857639 weiterlesen schließen
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