Pro:
das Tanzen, die Schritte, die Musik, der Spaßfaktor
Kontra:
recht viel Geld, langatmige Erklärungen beim Schritte-Lernen
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
Heute möchte ich euch ein anderes Geschenk vorstellen, das ich von meinen Eltern bekommen habe:
„Tanzkurs im Gesellschaftstanz“
~~~ Wie kam ich dazu? ~~~
Vor einem Jahr ging ich ja noch fleißig zur Schule und da stand im Dezember ein Schulball an. Der sollte zur Tradition werden und damit auch viele hingegen und daraus keine Party wird, sondern schön partnerweise getanzt wird, handelte die Schule mit der Tanzschule „Die Linksfüßer“ einen Vertrag aus. Von dem Angebot erzählte ich meinen Eltern und kurzerhand schenkten sie mir den Tanzkurs.
~~~ Zur Tanzschule „Die Linksfüßer“ ~~~
ADTV-Tanzschule die "Linksfüßer"
Kurfürstenstr. 52
14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 600 3 666
Fax: 0331 / 600 3 667
http://www.die-linksfuesser.de
„Die Linksfüßer“ sind eine Tanzschule, die viele verschiedene Tanzgenre vertreten. Zum einen natürlich den hier thematisierten Gesellschaftstanz, aber auch Hip Hop, Modern, etc.
Sowohl Kinder sind dort herzlich willkommen, als auch Jugendliche oder Erwachsene.
~~~ Welche Tanzkurse werden dort angeboten? ~~~
Erwachsene:
Zum einen gibt es die Einstiegskurse. Die sind immer je 90 Minuten und das 8 Mal. Man lernt Discofox, Wiener Walzer, Foxtrott, Langsamen Walzer, Cha-Cha-Cha und Jive/Boogie.
Dann kann man Aufbaukurse belegen. Die gehen genauso lang und man festigt die Tänze und lernt jeweils noch einige neue Figuren dazu. Außerdem erlernt man die Rumba.
Wenn man dann diese Tänze beherrscht, kann man Hobbyclubs besuchen, bei denen es um den Spaß geht und man einfach wöchentlich die Hüfte schwingen kann.
Für die etwas älteren Damen und Herren, die sich nicht zu alt für das Tanzen fühlen, gibt es Agilado-Kurse, in denen sie sich sportlich betätigen können.
Auch für ältere und auch jüngere Erwachsene gedacht sind dich angebotenen Hip Hop Kurse.
Jugendliche:
Der Leftfoot-Club ist für die Jugendlichen gedacht, die an Hip Hop interessiert sind. Es werden zahlreiche Kurse für die verschiedenen Altersklassen angeboten und man wird auch auf Wettkämpfe vorbereitet, so man es denn will.
Kinder:
Auch für die Kleinen ist gesorgt: Im Leftfoot Kids Club lernen schon kleine Kinder die Grundschritte des Hip Hops und können mit 14 direkt in den richtigen Leffoot Club aufsteigen.
Zusätzlich bietet die Tanzschule Workshops am zu Bewegungslehre und vielem anderen. Es gibt Mottopartys und vieles mehr um einfach zu tanzen.
~~~ Preise in der Tanzschule ~~~
Einstiegskurs für Erwachsene/ Paare: 8 mal 90 Minuten, pro Person 89,- EUR
Aufbaukurs für Erwachsene/ Paare: 8 mal 90 Minuten, pro Person 89,- EUR
Einstiegskurs für Jugendliche/ Schüler: 8 mal 90 Minuten, pro Person 65,- EUR
Aufbaukurs für Jugendliche/ Schüler: 8 mal 90 Minuten, pro Person 65,- EUR
Hobby-Club für Erwachsene: pro Person monatlich 34,- EUR
Hobby-Club für Jugendliche: pro Person 25,- EUR
Leftfoot Kids-Junior Club (60 Minuten Unterricht): pro Person 25,- EUR monatlich
Leftfoot Club (90 Minuten Unterricht): monatlich pro Person 27,- EUR
Privatstunde p. Paar: 50,- EUR
Hochzeitsvorbereitung: 2 mal 60 Minuten, pro Paar 100,- EUR
Rückbuchungsgebühr: pro Buchung 5,- EUR
Profikurs (Teilnahme nur in Verbindung mit Hobbyclubmitgliegschaft): monatlich pro Person 15,- EUR KinderTanzen (Pampersbomber, TanzZwerge, TanzRiesen): monatlich pro Kind 23,- EUR
Hiphop für Erwachsene: monatlich pro Person 31,- EUR
Känguru KinderTanzen Kurs: 8 mal 90 Minuten, pro Kind 65,- EUR
~~~ Mein Tanzkurs ~~~
Das Angebot, das meine Schule uns unterbreitete war folgendes: 8 mal 90 Minuten für 65,- EUR pro Schüler. Da ich schon lange dieses Tanzgenre näher kennen lernen wollte, fragte ich also mehrere Freunde von mir und los ging es. Glücklicherweise mussten wir nicht erst zur Tanzschule hinfahren, sondern der Tanzlehrer kam zu uns in die Schule. In der Turnhalle hatten wir ja genug Platz und so war es weitaus bequemer, da wir direkt nach dem Unterricht zum Tanzen gehen konnten.
Unser Tanzlehrer hieß Martin. Auf der Internetseite der Linksfüßer sieht man auch ein Bild von ihm und eine kleine Beschreibung. Doch nichts hat uns auf ihn vorbereitet. Er war wirklich ein schräger Typ: Entertainer durch und durch, hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und bringt einen irgendwie immer wieder zum Lachen. Er war natürlich auch von sich ziemlich überzeugt, aber gut, dass ist jetzt nicht unbedingt schlimm bei einem Tanzkurs, sondern eher hilfreich, weil er sehr selbstbewusst war und nicht auf den Mund gefallen ist.
Wir haben uns ja schon im Vornherein einen Tanzpartner gesucht, weil das so viel leichter war und dann nicht noch so ein Gewusel vor dem Kurs gab. Also denn, losgetanzt.
Aber so leicht war es noch nicht. Ziel des Tanzkurses war es, die Tänze Discofox, Foxtrott, Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Cha-Cha-Cha und Jive zu lernen. Und zusätzlich sollten wir noch einen Eröffnungstanz einstudieren, den wir dann am Tag des Schulballes aufführten, um damit den Ball zu eröffnen. Gesagt getan. Wir lernten abwechselnd mal einen Tanz und mal übten wir unseren speziellen Balltanz. Und das war ein Spaß! Martin hatte tolle Lieder mitgebracht, zu denen man natürlich super tanzen konnte, aber vor allem kannten wir sie alle und hatten einen riesen Freude dabei. Die Tanzstunde ging immer viel zu schnell rum und wir hätten gern einfach noch länger getanzt. Denn schließlich sind nicht alle so schnelle Lerner und oft mussten wir so oft die Schritte langsam und ohne Musik wiederholen, dann das schon richtig langweilig wurde. Glücklicherweise konnten wir aber auch ziemlich viel einfach tanzen. Das häufigste Lied, das ich mir bis heute gemerkt habe ist Kling Klang zu dem wir immer den Discofox getanzt haben. Es hat wirklich wahnsinnig Spaß gemacht und die Partnerwechsel waren dann ziemlich blöd. Zwar war es auch mal interessant zu erfahren, wie die anderen so tanzen, aber es war halt kein Junge so gut wie mein Tanzpartner, und da er noch mein bester Freund war, machte es super Spaß mit ihm zu tanzen, weil wir es auch richtig gut hinbekommen haben. Die anderen eben nicht so. ïŠ
Schade, dass die Zeit so schnell verging, aber es ist auch wirklich nicht viel 8 Mal 90 Minuten. Die nutzten wir jedoch sehr gut, wie ich finde, es war niemals langweilig. Was noch toll war ist, dass wir zusätzlich zu den Tänzen noch die Annemarie-Polka lernten. Das war echt witzig, vor allem, weil das Lied ja immer schnell wird. Wir haben aber noch so einen Gruppentanz gelernt, dessen Name mir entfallen ist. Das war toll. Zu dem Lied „Cotton Eyed-Joe“ tanzten wir dann alle zusammen und immer wieder kam man zu anderen Leuten und musste einfach nur seine Schritte machen, durfte aber nicht raus kommen, weil man sonst die anderen behindert hätte.
Aber mein und unser liebster Tanz war der Cha-Cha-Cha. Seltsamerweise weiß ich gar nicht mehr, welches Lied wir dabei meistens hörten. Jedenfalls hat das echt Spaß gemacht, weil es auch ziemlich viele Figuren gibt und das halt lateinamerikanischer Tanz ist.
Wir wurden super auf unseren Schulball vorbereitet und konnten letztlich alle super tanzen. Der Einführungstanz hat auch geklappt und der darauf folgende Wiener Walzer war ebenfalls ein voller Erfolg. Beim Discofox wirbelten wir so richtig ordentlich über die Tanzfläche und wurden abschließend von unserer Direktorin gelobt, was uns natürlich etwas unangenehm war. Auch der Annemarie-Polka war lustig am späteren Abend. Was ich etwas schade fand ist, dass Martin sich wirklich strikt an den Kursplan gehalten hat und uns nicht einfach mal so zwischendurch noch eine andere Figur oder so gezeigt hat. Er wollte uns halt anlocken, dann wir Aufbaukurse bei ihm machen und in seiner ganzen Art war er ziemlich berechnend, aber eben auch sehr nett und unterhaltsam.
Da der Kurs ja in Vorbereitung auf den Schulball war und die Tanzschule sich nicht mit uns blamieren wollte, wurden wir natürlich auch instruiert, was wir denn tragen sollten und die Herren sollten natürlich im Anzug kommen. Doch da begann das Problem. Keiner konnte eine Krawatte binden. Und das fand ich wirklich super von Martin, er hat einen Sack Krawatten mitgebracht und wir haben alle gelernt wie es geht. Ich kann das noch heute und muss allen Männern in meiner Verwandtschaft und Freundeskreis die Krawatten binden, allen voran meinem Vater. Aber ich kann es ja jetzt und das ist doch mal eine Bereicherung fürs Leben. Auch die Tänze kann ich alle noch, was ich wirklich super finde, weil Paartanz meistens viel mehr Spaß macht, als einfach so nebeneinander herzuhoppeln und das am besten noch zu Elektro oder so. Schrecklich.
Wir hatten wirklich einen riesenspaß auf der Tanzfläche und haben unsere erworbenen Tanzkünste auch bei sämtlichen anderen Gelegenheiten genutzt und davon profitiert. Allein schon so grundlegende Dinge wie Walzer tanzen, sollte man können, können die meisten aber nicht. Ich kann es und das hab ich nicht etwa meinen Eltern zu verdanken, die leider nicht so tanzbegabt sind, sondern besagtem Tanzkurs. Darüber bin ich sehr froh und ich kann wirklich nur sagen, dass der Tanzkurs rundum gelungen war. Der Lehrer war gut, die Musik war noch besser und der Spaß war endlos. Absolut empfehlenswert so ein Anfängerkurs!
~~~ Meine Bewertung ~~~
Ich gebe dem Tanzkurs, den mir meine Eltern schenkten, vier von fünf Sternen, weil es teilweise zu langatmig war, als wir die Schritte lernten und dafür etwas wenig freies Tanzen vorhanden war.
Ansonsten empfehle ich das weiter, weil jeder ja ein anderes Lerntempo hat und es für einige vielleicht sogar zu schnell ist.
Ich bedanke mich fürs Lesen und Bewerten.
Liebe Grüße weiterlesen schließen
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