Verrückt nach Steve (DVD) Testberichte
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Pro & Kontra
Vorteile
- Sandra ist super
- satirische Ansätze, manchmal doch zum Schmunzeln
- Darsteller/Ein paar gute Lacher sind dabei/Gag Reels beim Bonus - Material/Kamera - Team
Nachteile / Kritik
- aber Logik fehlt
- Geschichte ist flach, Mary (Sandra Bullock) extrem nervig, hoher Fremdschäm - Faktor
- Zu wenig gute Lacher/Handlung/Darsteller alle auf Jung gemacht, aber nicht nur Kontra dieser Punkt
Tests und Erfahrungsberichte
-
Ich muss verrückt sein
Pro:
satirische Ansätze, manchmal doch zum Schmunzeln
Kontra:
Geschichte ist flach, Mary (Sandra Bullock) extrem nervig, hoher Fremdschäm - Faktor
Empfehlung:
Nein
Weil ich die Oscar-Prämierung einiger Filme nicht nachvollziehen kann, wollte ich mal schauen, ob ich wenigstens die Vergabe des Anti-Oscars, der „Goldenen Himbeere“ verstehe, oder ob ich vielleicht doch so simpel gestrickt bin, dass mir diese von einer Jury als grottenschlecht bezeichnete Werke sehr gut gefallen.
Für diesen kleinen Test habe ich mir den Film „Verrückt nach Steve“, für den Sandra Bullock die goldene Himbeere bekam (einen Tag bevor sie den Oscar für ihre Rolle in „Blind Side“ erhielt), ausgesucht.
Ok, ich gebe ich es zu, dieser Test ist nur ein Vorwand, denn eigentlich wollte ich den Film wegen Bradley Cooper sehen.
_Darum
Die Kreuzworträtsel-Autorin Mary Horowitz ist das, was man eine ´verrückte Nudel´ nennen würde. Sie trägt ständig knallrote Lack-Stiefel, redet ohne Punkt und Komma und lebt mit ihrem Haustier bei ihren Eltern.
Die Eltern sind schließlich auch der Meinung, dass ihre Tochter dringend einen Mann braucht und deshalb organisieren sie für Mary ein Blind-Date mit dem attraktiven Kameramann Steve.
Der haut Mary beim ersten Anblick von den Socken und sie stürzt sich kurzerhand in seinem Wagen auf ihn, was Steve, der zunächst nicht abgeneigt ist, dann doch etwas zu weit geht.
Unter dem Vorwand, er müsse arbeiten, setzt er Mary kurzerhand vor die Tür seines Wagens und verschwindet.
Mary ist aber so angetan von dem smarten, jungen Mann, dass sie ihm einfach bei seiner Arbeit verfolgt und für Steve quer durchs Land reist und sich partout nicht abwimmeln lässt…
_Meine Meinung
Die Jury der „Goldenen Himbeere“ kann ich völlig verstehen, denn „Verrückt nach Steve“ ist wirklich großer Mist und Sandra Bullocks Leistung unterirdisch. Dafür ist die Auszeichnung als schlechteste Darstellerin wirklich berechtigt. Allerdings hätte eine andere Schauspielerin den Film auch nicht wesentlich besser gemacht.
Eigentlich ist die Geschichte von der verliebten „Stalkerin“, die ihrem Traummann hinterherjagd und dabei in allerlei skurille Situationen gerät, gar nicht so schlecht und für eine romantische Komödie ganz gut geeignet, aber die Figuren sind allesamt so nervig, dass die Geschichte völlig in den Hintergrund tritt.
Allen voran finde ich die Mary völlig übertrieben, überdreht und nervtötend und es wird überhaupt nicht klar, warum Mary so ist wie sie ist. Ihre Charaktereigenschaften sind teilweise wirklich liebenswert und auch durchaus amüsant, aber in ganz vielen Szenen ist es einfach zu viel des Guten.
Durch die sehr auffällige Mary treten die anderen Charakter leider zu stark in den Hintergrund. Besonders Steve macht im Film nichts anderes als gut auszusehen und Mary abzuwimmeln. Lediglich Steves Kollege, der Reporter Hartman Hughes, zeigt etwas Profil und hat mich einige Male zum Schmunzeln gebracht.
In seiner Figur und seiner Tätigkeit zeigt sich wenigstens etwas Tiefgang in der ansonsten sehr platten Komödie. Ähnlich wie bei „Americas Sweethearts“ (Film mit Julia Roberts und John Cusack) fließt hier auch hin und wieder eine Medien-Kritik ein und nimmt sogar in einigen Szenen satirische Züge an.
Trotz aller Nervigkeit hat mir an dem Film gefallen, dass es nicht das Happy End gibt, das ich erwartet hatte und hier weiß „Verrückt nach Steve“ dann doch zu überraschen.
Hätte man die weibliche Hauptrolle vielleicht an jemand andern vergeben, oder sie zumindest nicht so überspitzt angelegt, hätte der Film durchaus Potential zu einer ordentlichen „Romantic-Comedy“ gehabt, aber so wie es ist, ist der Film wirklich unterdurchschnittlich und teilweise auch zum Fremdschämen und Abschalten.
_Allgemeines
"Verrückt nach Steve" (All about Steve). USA 2009
Regie: Phil Traill
Drehbuch: Kim Baker
Darsteller: Sandra Bullock, Bradley Cooper, Thomas Haden Church, Ken Jeong
Länge: 95 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
_Die DVD
Sprachen: Deutsch, Englich, Italienisch, Spanisch (in 5.1 Dobly Digital)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch
Bild: 16:9
Ländercode: 2
_Bonusmaterial
• entfallene & alternative Szenen
• Gag Reel
Was ich bei einer Komödie an Bonusmaterial erwarte, bekomme ich hier. Ich muss allerdings sagen, dass ich teilweise bei den verpatzten Szenen mehr gelacht habe als während des Films, denn wenn Sandra Bullock eine Szene verbockt und einen Lachanfall bekommt, weiß ich wieder, warum ich sie mag, denn das hatte ich bei „Verrückt nach Steve“ schon mal vergessen.
_Mein Fazit
„Verrückt nach Steve“ ist wirklich kein guter Film, aber doch durchaus unterhaltsam. Ich habe definitiv schon schlechtere Filme gesehen, allerdings auch schon sehr viel mehr wesentlich bessere.Kommentare & Bewertungen
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Miraculix1967, 11.07.2011, 15:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
WWW = Wunderschöne Wochenstarts-Wünsche! LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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