Pro:
Fantasie- und humorvoll und sehr romantischer Märchen- und Liebesfilm
Kontra:
keiner
Empfehlung:
Ja
Mein heutiger Bericht handelt von einem fantasievollen Märchenfilm, den wir uns zusammen zum Weihnachtsgeschenk gemacht haben, wobei ich erst jetzt, nach wieder- und wiederholten male anschauen dahintergekommen bin, in was für einem Zusammenhang dieser Märchenfilm "Der Sternenwanderer" überhaupt steht. Klar, in groben Zügen erkannte ich schon um was sich dieser Film dreht, jedoch wenn man einen Bericht darüber schreiben möchte, reichen mir persönlich diese groben Züge nicht aus. Das muss dann schon tiefgründiger gehen.
Doch zunächst einmal die Geschichte
Der Sternwanderer ist ein sehr, sehr schönes Fantasy - Märchen für Erwachsene, das von einem jungen Mann handelt, der auf der Suche nach seiner Herkunft und der großen Lieben ist, wobei er aber auch viel Mut beweisen muss um alle Abenteuer zu bestehen. Tristan Thorne (Charlie Cox) ist dieser neugierige, wissbegierige junge Mann, der als einfacher Kaufmannsgehilfe in einem kleinen englischen Dorf arbeitet, dass Wall, nach einer grauen Steinmauer die diese Ortschaft umgibt, genannt wird, wobei gerade in diesem kleinen Ort ein sehr hübsches Mädchen wohnt, dass jedoch nicht Tristan, sondern den recht eingebildeten, arroganten und streitsüchtigen Humphrey (Henry Cavill) liebt. Und da Humphrey nur mit Geld und Reichtum aufzutrumpfen weiß, jedoch keinerlei Fein- und Taktgefühl besitzt, was wiederum diesem schönen Mädchen Victoria (Sienna Miller) sehr gefällt, ist dieser auf Tristan eifersüchtig, sieht in ihm einen Nebenbuhler.
Eines Tages jedoch, als Tristan wieder einmal an einem Abend Victoria besucht, sehen sie, wie in weiter Ferne ein Stern vom Himmel fällt, wobei er ihr verspricht sich auf die Suche nach diesem Stern zu machen, um ihr ihn als Liebesbeweis zu schenken. Dazu hat Tristan eine Woche Zeit, bevor Humphrey wieder bei ihr auftaucht, und ihr zu ihrem Geburtstag einen Heiratsantrag macht. Also macht sich Tristan auf den Weg, bis er am Rand dieser kleinen Ortschaft auf eine hohe Steinmauer stößt, davor ein alter Mann schon viele, viele Jahre wache hält, damit niemand in die andere Welt nach Stormhold gelangt.
Und trotzdem ist dies einem Mann vor 18 Jahren gelungen über diese Mauer zu gelangen, wobei sich dieser in eine verzauberte Königstochter verliebt hat, die nun die persönliche Sklavin der Hexenfrau ist, welche sie mit einem Silberkettchen um das Beingelenk, an einem fahrbaren Stand gefesselt hat. An diesem Stand verkauft sie an Dunstan, Tristans Vater ein Schneeglöckchen, jedoch nicht für Geld, sondern für einen Kuss, wobei aus dieser Liebelei Tristan entsteht, der gleich nach der Geburt an der Steinmauer in einem Körbchen abgegeben, und dem leiblichen Vater überbracht wurde.
Tristan versucht es auch über die Steinmauer zu gelangen, wird aber von dem alten Mann mit Stöcken taktiert, sodass ihm zuhause sein Vater das Schneeglöckchen und eine magische, babylonische Kerze gibt, die Zauberkräfte besitzen, die seine ihm unbekannte Mutter, auf deren Suche er unter anderem ist, ihm mit ins Körbchen damals gelegt hat. Das Schneeglöckchen hat die magische Kraft, dass ihm die Zauberkräfte der Hexen nichts antun können, und mit der entzündeten Kerze kann er in Windeseilen dort hin reisen, wohin er sich sehnt. So z.B. nach Stormhold, ohne dass er die Steinmauer überwinden muss. Diese pechschwarze Kerze zündet nun Tristan an, worauf er wie von Zauberhand getragen nach Stormhold gelangt und in einem großen Krater auf dem gefallenen Stern landet, der in der Zwischenzeit die Gestalt einer wunderschönen, schlanken, jungen Frau die Yvaine (Claire Danes) heißt, angenommen hat, die jedoch nicht nur wunderhübsch, sondern auch bestimmend, energisch und widerspenstig sein kann, da sie ja "Nachtaktiv" ist, aber im Grunde noch immer ein Stern ist, das heißt, dass sie Tags müde und nachts munter ist, wobei sie jedoch zurück nach Wall gelangen wollen, da er ja Victoria diesen Stern versprochen hat. Jedoch muss sie den ganzen Weg nicht zu Fuß zurücklegen, zumal sie von der kosmischen Reise durch Raum und Zeit recht unsanft gelandet ist, sodass ihr ihr Bein weh tut. Nein, sie darf auf einem Einhorn reitet das ihr entgegen kommt, als Tristan die Gegend allein durchforstet, und er sie an einem Baum mit dem silbernen Kettchen angebunden hat, damit sie nicht davon läuft. Das Kettchen löst sich wie von selbst, als das Einhorn auf sie zukommt.
Bis sie wieder nach Wall zurückkehren können, müssen sie noch etliche Herausforderungen annehmen und diesen auch gewachsen sein. Es ist garantiert nicht leicht, zumal sich nicht nur Tristan für Yvaine interessiert, sondern auch drei, sichtlich sehr gealterte Hexen, die jedoch mit dem verspeisen des noch warmen Herzen eines gefallen Sternes, ihre Jugendlichkeit und Unsterblichkeit erlangen. Eine der Hexenschwestern ist Lamia (Michelle Pfeiffer), die die Aufgabe hat, diesen Stern zu finden und nach Hause zu bringen. Mit schwarzer Magie, die Lamia gebraucht, verwandelt sie einen jungen Mann in einen Ziegenbock, den sie vor ihren Karren spannt, und zaubert an eine Wegkreuzung, an der viele Reisende vorbeikommen eine Herberge. Eine weitere Hexe, Straßengraben-Sally (Melanie Hill) die sie ebenfalls mit einem Karren unterwegs trifft, hat Tristans Mutter Una (Kate Magowan) bei sich, die sie jedoch in ein blaues Vögelchen verzaubert hat, das um den Fuß ein silbernes Kettchen trägt, damit es nicht wegfliegen kann. Und da sich beide Hexen nicht trauen, gibt Straßengrabe-Sally Lamia ein Kraut zu essen, sodass sie nur die Wahrheit spricht, was sie im Schilde führt. Da aber beide die Unsterblichkeit und Schönheit erlangen wollen, wozu sie das Herz des gefallenen Sterns brauchen, verzaubert kurzerhand Lamia Straßengraben-Sally so, dass für sie Yvaine unsichtbar ist.
Nun, was aber hat diese Herberge auf sich, die Lamia führt? Einen Ziegenbock hatte sie ja schon vor ihren Karren gespannt gehabt, bevor sie diesen jungen Mann, den sie unterwegs traf, ebenfalls in einen Ziegenbock verzauberte, wobei sie nun diesen in eine Magd und den anderen als ihren Mann verhexte, mit allem drum und dran. Na ja, lang dauerte es nicht, bis Yvaine mit ihrem Einhorn dort einkehrt und rast macht, weil sie müde und erschöpft ist, wobei schon kurze Zeit später Tristan eintrifft und das schlimmste verhindert.
Genauer möchte ich mich dazu nicht äußern, denn sonst wäre ja die ganze Spannung futsch.
An dem gefallenen Stern sind nur die Hexen interessiert, wobei sich die Söhne des verstorbenen Königs (Peter O Toole) auf der Suche nach dem Amulett sind, das Yvaine um den Hals trägt, und das seine Farbe wechselt, sobald es der letzte, männliche Überlebende der Königsfamilie, der dann Stormhold zu regieren hat in den Händen hält. Ingesamt waren es 7 Brüder und eine Schwester, die jedoch recht bald schon das Haus verlassen hat, und somit sich nur mehr 4 Brüder um das Bett des sterbenden Vaters versammelt, wobei jeder auf den Titel bedacht ist. Und dazu ist ihnen jedes Mittel recht, dass sie sogar über Leichen gehen. So wird einer aus dem Fenster gestoßen, wobei der sterbende Vater noch hämisch darüber lacht, ein anderer wird vergiftet, wobei die bereits zu Tode gekommenen Brüder als Geister gespannt die Zuschauerrolle übernehmen, wer am Ende der Rechtschaffene Nachkomme sein wird.
Zur größten Überraschung kommt es als Yvaine und Tristan mit Hilfe der Babylonischen Kerze vor der Hexe Lamia flüchteten, wobei sie zuerst auf Wolken und wenig später sich in einem Netz finden, das Piraten an Bord ihres Luftschiffes ziehen, auf welchem Kapitän Shakespeare (Robert De Niro) das Sagen hat, der jedoch nicht die Person verkörpert, wie es zu sein scheint.
Weiter möchte ich dieses fantastische Märchen nicht erzählen, jedoch eins kann ich sagen, dass es ein glückliches Happyend nimmt, obwohl so manche nachfolgenden Szenen, nach einem weniger glücklichen Ausgang hindeuten.
Nun zu den Haupt-Charakteren und meiner eigenen Meinung
Fangen wir mit der Hauptperson Tristan an, der von Charlie Cox gespielt wird. In meinen Augen verkörpert dieser eine sehr feinfühlige, romantische und natürliche Person, die, obwohl er weis, dass er so gut wie keine Chancen bei einem Mädchen aus dem Dorf hat, nicht locker lässt und mit einem ganz gewöhnlichen Blumenstrauß, der wie selbstgepflückt aussieht, bei ihr unterm Fenster aufwartet. Und obwohl er weis, dass dieses Mädchen einem andern versprochen ist, und sie ihn sogar auslacht, weil er nichts, außer seiner Romantik zu bieten hat, lässt er dennoch nicht locker und nimmt von seinem Nebenbuhler sogar Demütigungen und Hiebe in kauf, nur um das schöne Mädchen zu sehen.
Wir würden sagen, ist der (Tristan) aber dumm. Warum sucht er sich nicht ein anderes Mädchen, das seine Natürlichkeit akzeptiert? Aber so ist es nun mal. Dort wo halt die Liebe gerade hinfällt.
Und trotzdem gibt er nicht auf, sondern gibt sein ganzes Geld für ein teures Picknick aus, obwohl er arbeitslos geworden ist, nur um dem Mädchen zu imponieren, was ihm auch damit gelingt. Gut, er hat sein ganzes Geld aufs Spiel gesetzt, was dem Mädchen auch sehr gefällt, jedoch sie wiederum nicht abhält, einen der nichts hat den Laufpass zu geben. Erst als dann der Stern vom Himmel fällt, und Tristan ihr verspricht nach ihm zu suchen und ihr als Liebespfand zu schenken, lacht sie ihn zuerst aus, weil sie denkt, sie hat einen "Spinner" vor sich, der nie im Leben mit einem Stern daherkommen wird.
Im Grunde kann man ja keinen schöneren Liebesbeweis erbringen, zumal es ja für Verliebte nichts Schöneres gibt, als unterm Sternenhimmel zu stehen, die Sterne betrachtend, und dann noch die Worte zu hören: Ich hole für dich einen Stern vom Himmel. Romantischer geht es wohl kaum noch.
Und als er dann diesen gefallen Stern findet, wobei ich sagen muss, dass diese Person hundertmal hübscher und reizender ist als das Mädchen aus Dorf, verliebt er sich erst viel, viel später in sie, wobei er das Mädchen aus dem Dorf trotzdem noch nicht vergessen hat, und noch immer an sie denken muss. Trotz der Abfuhr und den Demütigungen.
Ja, und bleiben wir noch bei den Personen im Dorf, so nehmen wir uns mal Victoria (Sienna Miller) vor, für welche nur Ansehen, Ruhm und Reichtum zählt, wobei sie sich trotz alledem doch nach Romantik sehnt. Nur eben sollte ihr Traummann beide Eigenschaften besitzen. Reif, was Liebe wirklich heißt und ist, ist Victoria auf jeden Fall nicht, denn sonst kicherte und tuschelte sie nicht mit ihrer Freundin oder Schwester am Fenster, als Tristan mit einem gewöhnlichen Blumenstrauß seine Aufwartung machte.
Humphrey (Henry Cavill), ist ein recht arroganter, hochnäsiger, egoistischer Kerl, der glaubt alles sei käuflich und für Geld zu haben. Keinerlei Sinn für Fein- und Taktgefühl, geschweige denn für Romantik. Alles muss nach Schema-F ablaufen, wobei Gefühle zeigen verpönt ist.
Yvaine (Claire Danes), stellt den gefallen Stern dar, die die Schwester der 7 Brüder ist. Nicht nur wunderhübsch und anmutig erscheint sie mit ihren ganz hellen langen Haaren, sondern sie hat auch ihren eigenen Dickkopf, wobei sie mit Schimpfwörtern nicht geizt, worauf mir spontan das Sprichwort einfällt: "Was sich liebt das neckt sich". Es dauert bei ihr nicht lange, bis sie sich in ihn verliebt hat, was sich jedoch nicht nur im Glanz ihrer Augen widerspiegelt, sondern sie fängt förmlich an in einem hellen Licht zu "erstrahlen", das am Ende so stark ist, dass sie sogar die Hexenschwester Lamia damit so lange blendet bis sie stirbt. Was soviel zu bedeuten hat, dass wieder einmal das Gute, was ich in diesem Fall mit Liebe betiteln möchte, stärker ist als das Böse und die Feindschaft.
Okay, das Einhorn bleibt das Einhorn, aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen, wer dieses zu Yvaine geschickt hat. Der Mond, der die Mutter aller Stern ist, hat diese Gefahr erkannt, in welcher sich der gefallene Stern befindet, und hat zur Rettung ihr das Einhorn geschickt.
Und da wären wir schon bei den Hexen, wobei eigentlich nur die Oberhexe Lamia (Michelle Pfeiffer) eine große Rolle in diesem Film spielt, da sie es sich ja zur Aufgabe gemacht hat, den gefallenen Stern zu finden. Sie ist diejenige die ihre Jugendlichkeit zurückerlangen will. Den anderen zwei ist es mehr oder weniger egal. Bösartig und hinterlistig, so wie nun mal Hexen in Märchen auftreten ist sie ja, wobei sie auch vor Morden nicht zurückschreckt. Und damit der Zuschauer auch merkt, dass solch eine Wandlung von alt und hässlich auf jung und schön auch gelingt, verzehrt sie das Herz eines zuvor gefallenen Sterns. Mit solch einer jugendlichen Ausstrahlung macht sie sich auf die Suche. Nur mit jedem Mal, sobald sie ihre Zauberkräfte gebraucht, altert so nach und nach auch ihr Aussehen und ihr Erscheinen.
Sehr amüsant fand ich die Filmszene, als ihr praller, voller Busen, von jetzt auch nachher erschlafft und ohne Saft und Kraft runterhängt wie ein leerer Sandsack, oder so als ob jemand den Stöpsel gezogen hätte.
Na ja und Straßengraben-Sally (Melanie Hill), ist wohl auch eine Hexe, die jedoch wie eine recht ungepflegte Marktfrau in Erscheinung tritt, wobei man bei ihr auf den ersten Blick, keine Hexe vermutet. Ihr Handwerk versteht sie dennoch genauso gut wie all die anderen Hexen, nur gar so böse wie die Oberhexe erscheint sie mir nicht. Gut, es kann sein, dass es daran liegt, dass sie den gefallenen Stern nicht erkennt, aber genau scharf drauf ist wie all die anderen Hexen. Aber dennoch hält sie schon viele Jahre die wahre Königstochter dieses Reiches gefangen, und geizt auch nicht mit ihrem Zauber, als Tristan von ihr in eine Maus verzaubert wird, den sie in einen Käfig sperrt, wobei Yvaine ihm ihre ganz große Liebe gesteht.
Nun zu dem sterbenden König (Peter O Toole) und seinen Söhnen, wobei am Ende nur ein Königssohn, Septimus übrig bleibt, der als einziger sich als gutmütiger Prinz entpuppt, und Tristan bei seinem letzten Kampf zur Seite steht, wobei er, Septimus dafür sterben muss. Zum sterbenden König ist nur soviel zu sagen, dass, so scheint es mir, ein recht niederträchtiges, hundsgemeines Wesen an sich hat, und sozusagen seine Söhne aufstachelt, misstrauisch aufeinander zu sein, wobei sie vor Morde auch nicht zurückschrecken. Sozusagen dezimieren sie sich gegenseitig, da jeder auf den Herrschertitel bedacht ist.
Eine Frage, die sich vielleicht etliche stellen. Was hat das Luftschiff auf sich und warum sind sie dort gelandet? Tristan und Yvaine sind auf der Flucht vor der Oberhexe Lamia. Und da die beiden eine babylonische Kerze dabei haben, entzündeten sie diese und wünschen sich wieder zuhause zu sein. Tristan in Wall und Yvaine als Stern am Himmel. Nur eben war Yvains Wunsch stärker, überzeugender, sodass sie es nur bis zu den Wolken geschafft haben, bevor die Kerze erlosch. Und so landeten sie dann in diesem zauberhaften und fantasievollen Luftschiff, das von Kapitän Shakespeare (Robert De Niro), der heimlich ein rosa Tutus anzieht und Cancan tanzt, geschippert wird.
Eine recht lustige Szene kann ich da nur sagen. Oben an Deck findet ein Säbelgerassel statt und unten in der Kabine tanzt der Kapitän Cancan, wobei dieses Säbelgerassel im Ballettstil, nach der Musik des Cancans abgehalten wird. Etliche solcher lustigen und spaßigen Szenen gibt es noch, wobei doch im Großen und Ganzen die Spannung haushoch überwiegt.
Klar, ich (Frau) musste mir diesen Film x-mal anschauen, bevor ich hinter die wahren Hintergründe, den richtigen Zusammenhang kam. Es ist nicht so, dass mich Märchenfilme nicht interessieren, jedoch sobald so "passive Geisterwesen" oder gar "Untode" auftauchen, komme ich schon etwas ins schleudern. Nun ja, den Unterschied hab ich nun auch kapiert, was Untode und Geisterwesen sind. Und es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Märchen von den Gebrüder Grimm z.B. viel einfacher aufgebaut und zu verstehen sind, wobei diese im Grunde, genauso wie "Der Sternwanderer" für Erwachsene geschrieben worden sind.
Viel mehr Aktion ist schon mit reingepackt, wobei jedoch die Grundidee die selbe ist, dass nämlich das Gute gegen das Böse siegt, und es dann eine Hochzeit und ein Happyend gibt.
Ach ja, die Filmmusik ist einfach genial, wobei diese sich so ähnlich anhört wie aus "Fluch der Karibik" und "Herr der Ringe". Ob es noch mehr Filme mit solch einer grandiosen Filmmusik gibt, kann ich nicht 100%ig sagen, denn mir sind ehrlich gesagt nur diese zwei Filme bekannt.
Okay, diese DVD "Der Sternwanderer" zu kaufen war meine Idee, wobei ich mich zunächst ziemlich schwer tat, warum nun plötzlich das Einhorn aufgetaucht war, oder als sie z.B. auf den Wolken landeten, oder in was für einem Zusammenhang das Luftschiff steht. Aber wozu hat man zwei Söhne, die beide eine Vorliebe für solche Fantasiereichen Märchenfilme haben? Von diesen ließ ich es mir erzählen, wobei ich beim wiederholten anschauen genau auf diese "Kleinigkeiten" achtete, bis ich den Film dann letztendlich auch gecheckt habe.
Die Schauspieler, die Idee der Geschichte, die Filmmusik, alles ist einfach genial, wobei ich dennoch sagen möchte, dass dieses Märchen "Der Sternwanderer" wirklich erst für Erwachsene ist, und nicht schon ab 12 Jahren, zumal sich in diesem Märchen, sowie in allen Märchen, ein tieferer Hintergrund verbirgt. Und ich muss zugeben, dass es gerade bei neuen Märchenfilmen nicht immer leicht ist, zumal man doch oft Mut und noch mehr Fantasie braucht, um überhaupt dieses Märchen ernst zu nehmen. Jedoch man kann es wieder erlernen, mit solchen Erlebnissen, die in Märchen vorkommen umzugehen. Mir macht es Spaß, Märchenfilme anzuschauen, wobei ich mich dann oftmals frage, wo des Pudels Kern darin begraben ist. Klar, man kann sich auch nur berieseln lassen, aber dann, so finde ich, macht es keinen Sinn sich Märchenfilme überhaupt anzuschauen.
Und gerade weil diese DVD "Der Sternwanderer" so grandios ist, vergebe ich die volle Punktezahl.
Und nun die Daten zur DVD
Darsteller: Claire Danes, Charlie Cox, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer
Regisseur: Matthew Vaughn
Komponist: Ilan Eshkeri
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungstermin: 6. März 2008
Produktionsjahr: 2007
Spieldauer: 122 Minuten
Extras: Making of von: Der Sternenwanderer:
Entfallene Szenen
Blooper Reel (misslungene Szenen)
Entfernte Szenen:
Cadlelight Small Talk
Lift the Stone
Carriage Game
Goat Man
The Next Ruler of Stormhold
Ton- und Bildqualität ist super und entspricht voll meinen Ansprüchen. weiterlesen schließen
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