Der Professor (gebundene Ausgabe) Testberichte

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- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Pro & Kontra
Vorteile
- Spannung, Hauptfigur
- Spannung, Thematik, Hauptfigur
- Geniale Vermischung von Realität und Fiktion
- Idee, Modernes Thema
Nachteile / Kritik
- Ende hat Schwächen
- Keine
- Absolut nichts erkannt.
- Viele unnötige Längen
Tests und Erfahrungsberichte
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Langweilig
Pro:
Idee, Modernes Thema
Kontra:
Viele unnötige Längen
Empfehlung:
Nein
Irgendwie hatte mich dieses Buch schon mehrmals beim Kramen auf diversen Büchertischen angelacht, nicht zuletzt deshalb, weil sich auch der Teaser auf dem Bücherrücken durchaus interessant liest. Somit konnte ich beim letzten Besuch bei Jokers dann auch nicht mehr widerstehen und griff letzten Endes beherzt zu.
ALLGEMEINE DATEN
560 Seiten
Erschienen im Knaur Verlag
ISBN-10: 3426500701
ISBN-13: 978-3426500705
Original: What Comes Next
EUR 10,99
HANDLUNG
Adrian, verwitweter und pensionierte Professor bekommt von seinem Arzt eine bedrückende Diagnose. Er leidet unter einer seltenen Krankheit, die
MEINE EINDRÜCKE
Der Klappentext liest sich super interessant, was mich ja letzten Endes auch dazu bewogen hat, das Buch zu kaufen. Und die Grundidee mit dem verwirrten Professor, der seinen Wahrnehmungen nicht mehr traut, aber Zeuge eines Verbrechens wird, finde ich auch super interessant. Und auch die Entwicklung, die die Entführung von Jennifer nimmt, nimmt eine spannende und moderne Wendung, so dass eigentlich die Basis für eine gute Story gelegt ist. ABER: Diese gute Ausgangssituation wird durch die Umsetzung total zunichte gemacht. Zunächst sind die Halluzinationen von Adrian einfach nur verwirrend und eigentlich auch gänzlich überflüssig. In unterschiedlichen Situationen helfen ihm seine „Erscheinungen“ weiter und leiten ihn durch seine Ermittlungen. Hierbei kommuniziert er unentwegt mit ihnen, was ich grundsätzlich schon mal völlig schwachsinnig finde. Was aber eigentlich noch viel schlimmer ist, ist der Umstand, dass er in der Kommunikation mit seinen Halluzinationen sein Leben und seine Beziehung zu dem jeweiligen „Gegenüber“ aufarbeitet. Soll heißen, er entschuldigt sich in langen Ausführungen bei seiner Frau für Versäumnisse ihrer Ehe oder versucht dem Selbstmord seines Bruders auf den Grund zu gehen. Das mag zwar für den einen oder anderen interessant sein, hat für mich aber in einemThriller in der gebotenen Ausführlichkeit nichts zu suchen. Das wird dadurch noch schlimmer, dass auch die ermittelnde Vertreterin der Polizei durch Selbstzweifel und private Probleme geplagt ist, die auch teils in epischer Breiter dargestellt werden. So kann ich mich an zwei Kapitel hintereinander erinnern, in denen eigentlich gar nichts passiert, was die Handlung voran bringt, sondern in denen lediglich die privaten Themen der beiden dargestellten Personen dargelegt werden. Dadurch bekommen die Figuren zwar mehr Profil, aber die Handlung kommt einfach nicht voran und Spannung will so schon mal gar nicht aufkommen. Das ist sooo langweilig, dass ich es eigentlich gar nicht beschreiben kann und das ich mich nach wie vor dafür bewundere, dass ich das Buch geschafft habe. Dies ist eigentlich auch der Hauptkritikpunkt an dem Buch. Nämlich, dass es durch Nebenhandlungen und epische Abschweifungen unendlich in die Länge gezogen wird und somit einfach nur schlecht zu lesen ist. Weitere Mängel weist das Buch eigentlich nicht auf. Logikfehler in der Handlung kann ich nicht ausmachen und die verwendete Sprache ist eigentlich unproblematisch, so dass es für jedermann einfach zu lesen sein sollte.
Kommentare & Bewertungen
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anonym, 31.03.2013, 09:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG Damaris
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Clarinetta2, 16.03.2013, 11:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ich mag keine langweiligen bücher-guter bericht
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