Pro:
Abwechslungsreiche, leidenschaftliche Pop - Musik; Retro - Sounds, 10 starke Lieder, ordentliche Texte, DVD
Kontra:
Das kann doch nicht ihr letztes Studio - Album gewesen sein : - ( ? ! ? !
Empfehlung:
Ja
Im nächsten Bericht geht es um das folgende Musikalbum:
>>>>> A-ha - "Foot of the mountain" <<<<<
Inhalte:
1.) Die Songs des Albums "Foot of the mountain" im Überblick
2.) Weitere Informationen zu diesem Album und ein wenig mehr
3.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
4.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums
5.) Mein Fazit
1.) Die Songs des Albums im Überblick, zudem mit mit der jeweiligen Spieldauer angegeben
1. "The Bandstand" - 4:02 Minuten
2. "Riding the Crest" - 4:16 Minuten
3. "What there is" - 3:43 Minuten
4. " Foot of the Mountain " - 3:57 Minuten
5. "Real Meaning" - 3:40 Minuten
6. " Shadowside " - 4.55 Minuten
7. " Nothing Is Keeping You Here " - 3:17 Minuten
8. "Mother Nature Goes to Heaven" - 4:08 Minuten
9. "Sunny Mystery" - 3:30 Minuten
10. "Start the Simulator" - 5:17 Minuten
DVD:
1. Foot of the mountain (SWR3 Hautnah Live Version)
2. Riding the crest (SWR3 Hautnah Live Version)
3. Foot of the mountain (Video)
4. Shadowside (Video)
5. Nothing is keeping you here (Video)
2.) Weitere Informationen zu diesem Album und ein wenig mehr...
Genre: Pop
Label: Warner Music Group Germany Holding / Warner Bros. Records
Format: Audio-CD; DVD; 2 Datenträger
Laufzeit der CD: 40 Minuten und 45 Skunden; 10 Songs (genauso wie das Album "Hunting high and low" - 1. Parallele zum wegweisenden Album in den 80er Jahren...)
Erschienen ist diese Edition am 12. Juni 2009 in Deutschland (gar einige Tage früher als in Norwegen
* Beteiligte Musiker:
~ Gesang = Morten Harket
~ Gitarre = Pål Waaktaar-Savoy
~ Keyboard = Magne Furuholmen
(... never change a winning team...)
* Dieses Werk gibt es als normale Version im Jewel Case (mit Booklet), als Version mit CD und DVD, und als "Pur Edition", und diese habe ich mir gekauft. Diese hat kein Booklet... und darauf lässt man sich eben ein, wenn man weniger zahlen will, aber auf ein Booklet verzichtet...
... die CD ist hierbei in einem Digipack enthalten, also kein herkömmliches Jewel-Case
Die Compact Disc ist bei dieser Edition in einer Plastikhalterung eingeklemmt; durch ein Herausziehen kann diese zum Vorschein gebracht und entnommen werden...
* Ausgekoppelte Singles sind bisher diese gewesen:
- " Foot of the Mountain "
[als Vorab-Single zum entsprechenden Album "Foot on the mountain"]
- " Nothing Is Keeping You Here "
und
- " Shadowside "
(sämtliche Singles sind im Jahr 2009 erschienen...)
... Ach, die Norweger haben schon tolle Sachen auf die Beine gestellt...
* In den 80ern bereits stiegen Sie empor mit Songs wie "Take on me" oder auch "The Sun Always Shines on T.V.", die Songs waren überwiegend schnelleren Tempos, spielten nach wie vor "in einer eigenen Liga".
Auch im Nachhinein brachten Sie wahre Popperlen wie "Stay On These Roads", "Touchy!" oder auch "Crying In The Rain" heraus.
WENN WIR SCHON EINMAL DABEI SIND...
* Klitzekleiner Rückblick / Kurz etwas zum Werdegang der Band:
Die Gründung der Band erfolgte im Jahr 1982. Zur Band gehörten von Anfang an Morten Harket (Gesang), Pål Waaktaar-Savoy (an der Gitarre) und Magne Furuholmen (am Keyboard). Bis heute wurde die Band nie verändert.
Von Mitte der 80er Jahre bis fast Mitte der Neunziger Jahre waren "A-ha" zunächst zugegen in den Charts, eine Art Dauergast der Charts mit starker Popmusik.
Die Norweger trennten sich aber dann, gingen zunächst getrennte Wege.
Ihr Stern ging 1985 auf mit dem Album "Hunting High and Low" und der legendären Single-Auskopplung "Take on me".1986 folgte das Album "Scoundrel Days", 1988 dann "Stay On These Roads", im Jahre 1990 "East Of The Sun, West Of The Moon", das vorerst letzte Album war dann "Memorial Beach" im Jahr 1993.
Danach widmeten sich die Bandmitglieder eigenen Projekten...
Danach kamen nach langer Zeit (7 Jahre waren immerhin vergangen...) wieder Studioalben heraus, wobei man schon anerkennen musste, dass die Skandinavier nichts an Gespür für schöne Pop-Musik verloren hatten...
Im letzten Jahr erschien dann ihr bislang letztes Album "Foot of the mountain"...
... Dies war ein kleiner Rückblick auf das Schaffen der Band in wenigen Worten...
~ Ihre bisherigen Alben:
- 1985: Hunting high and low
- 1986: Scoundrel Days
- 1988: Stay on these Roads
- 1990: East of the Sun, West of the Moon
- 1993: Memorial Beach
- 2000: Minor Earth, Major Sky
- 2002: Lifelines
- 2005: Analogue
- 2009: Foot of the Mountain [in Deutschland erreichte das Album den Platin-Status]
- Die Band wird sich aller Voraussicht nach leider auflösen nach 25 Jahren Bandbestehen. Es wird noch eine offizielle Abschiedstour geben!
... Zu guter Letzt zu diesem Punkt:
- Die Internetseite lautet: www.a-ha.com!
3.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
- Das ich die Musik der skandinavischen Truppe echt gut leiden kann, konnte man in dem Bericht ''Mein persönlicher "A-ha-Effekt!", einem Bericht über das Album "Minor Earth, Major Sky" erfahren sowie beim Bericht "Songs auf meiner Wellenlänge" über die Compilation "Die Hit Giganten Pop & Wave". Da war auch ein Song der Band aus Norwegen dabei... vor einiger Zeit kam dann noch ein Bericht heraus, der den Titel "Mein persönlicher "A-ha"-Effekt! geht in die 2. Runde!" trug. Dieser Bericht behandelte das Album "Hunting high and low".
Zumindest drei Titel des Albums "Hunting high and low" könnten vielen Lesern bekannt vorkommen, da bin ich mir sicher:
- "Take On Me"
- "The Sun Always Shines On TV"
- "Hunting High And Low"
Fakt ist:
Ob man diese Titel mag oder nicht, man hat sie zumindest schon einmal gehört...
Da sie wieder etwas schwungvoller agierten und wieder in die 80iger-Ebenen vom Sound her eintauchten, war ich schon sehr neugierig auf dieses Album aus dem Jahr 2009 gewesen... Da es in diese Richtung ging, habe ich mir das Album gerne zu Gemüte geführt
4.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums:
* 1. "The Bandstand" - 4:02 Minuten:
- Das 1. Stück "The Bandstand" klingt einerseits zeitgemäß, weckt aber schon die ersten Erinnerungen an die 80er Jahre durch die teilweise eingebrachten Soundstrukturen dieses Jahrzehnts. Dieser 1. Track ist im angenehmen Midtempo, das heißt im mittleren Tempo-Bereich. Bei "The Bandstand" müsste zumindest der sehnsüchtige Refrain im Ohr hängenbleiben, während es die Strophen wahrscheinlich nicht tuen könnten...
Diese Lyrics werden bestimmt hängen bleiben:
"Cold and windblown on the old bandstand
You and I walking hand in hand
A neon-glow shining
Down on us
Don´t wait up for us
Don´t wait up for us"
Schon einmal ein willkommener Einstieg in bewährter Qualität.
(Meine Einzelbewertung: 4,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 2. "Riding the Crest" - 4:16 Minuten:
- War beim Einstiegssong ein Hauch von 80er Jahre-Stimmung zu verspüren, so fällt der Track "Riding the Crest" ausserordentlich fest in dieses schöne Schema:
zunächst sollte die durchgehend fröhliche Melodie erwähnt werden. Dieser Song weckt sofort ähnliche Eindrücke der Granaten aus den 80er Jahren wie zum Beispiel "Take on me". Stark ist auch der kleine langsame Part nach 2 Minuten, der echt himmlisch klingt. Ein zuckersüßes, schnelles Stück, dass mit einer hervorragender Melodie glänzt... Synthie-Pop vom Feinsten... und das keineswegs angestaubt...
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 3. "What there is" - 3:43 Minuten:
- "What there is" bewegt sich vom Tempo-Format ähnlich wie der 1. Track. Besonderes Erkennungsmerkmal sind die tiefer und durchdringender angebrachten Synthie-Klänge und ein sehnsüchtiger Refrain in dem Song...
(Meine Einzelbewertung: 4,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 4. " Foot of the Mountain " - 3:57 Minuten:
- " Foot of the Mountain " war die 1. Single aus diesem Album und erschien bereits vor Veröffentlichung des Albums.
Meinem Eindruck nach ist das auch der 1. Track, der nicht so stark vom 80er-Feeling bestimmt wird. Nachhaltig findet man in diesem Song einen sehr starken Pop-Song wieder mit hohem Wiedererkennungswert... Die Single lief auch des Öfteren im letzten Sommer in der ARD, denn sie wurde während der Leichtatlethik-WM in Berlin als Erkennungsmelodie eingesetzt. Sportlich, diese Single: schon aufgrund ihres pushenden Tempos... Angenehme Synthie-Klänge sind zwar enthalten, dennoch klingt diese Single sehr modern und zeitgemäß, zugleich sehr fröhlich.
Der Refrain ist äusserst gelungen:
"But we could live by the foot of the mountain
We could clear us a yard in the back
Build a home by the foot of the mountain
We could stay there and never come back"
Ein absolutes Highlight ist meiner Meinung nach dieser Song... Ein Song, der die Unterschiede zwischen Großstadt und Natur aufzeigen soll...
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 5. "Real Meaning" - 3:40 Minuten:
- Bei "Real Meaning" singt Harket teils dann endlich mal etwas tiefer... Beeindruckend die Wechselspielchen, die er zwischen tifen und bewährt hohen Tönen so veranstaltet...
Ich finde es zur Abwechslung mal nicht so schlecht, wenn sich ein Musikstück findet, dass ihm die Möglichkeit lässt, etwas dunkler bzw. einfach tiefer singen lässt... Genau das trifft in diesem Fall zu!
Was fällt bei "Real Meaning" noch so auf? Es sind eher experimentelle Sounds, die mittendrin eingestreut worden sind; der Song fällt zudem in vielen Ebenen minimalistischer aus. Aber deswegen nehme ich keine Abstriche vor. Ganz im Gegenteil. Der Song zeigt zudem bewährt gutes Songwriting, eine feine Pop-Melodie, fällt aber durch die genannten besonderen Gegebenheiten anders, aber auch vor allem positiv, auf... Der Track hat so samtige, wohltuende Züge an sich. Der Song ist herausragend, weil er etwas ruhiger ausgefallen ist.
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 6. " Shadowside " - 4.55 Minuten:
- " Shadowside " erinnert mich an die Sounds des eher melanchlisch ausgefallenen Albums "Minor earth, major sky". Diese Singleauskopplung tritt etwas klagender, verletzlicher an den Zuhörer heran. Nach dunklen Erlebnissen will man einfach nix mehr mit den Schattenseiten zu tun haben...
Hier zeigt sich nochmals die Stärke der Band: schöne Melodien, sehr symphatische Keyboard-Sounds, konstruktive Songs, unverwechselbar mit der starken Stimme des Sängers Morten Harket...
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 7. " Nothing Is Keeping You Here " - 3:17 Minuten:
- Als ich " Nothing Is Keeping You Here " das erste mal zur Probe gehört habe, fiel mir die positive Ausstrahlung des Songs auf. Schon bei den ersten Tönen habe ich plötzlich eine Verbindung zu Bands wie "The Killers" herstellen wollen... Der Track hätte auch beispielsweise zum Soundtrack von "Keinohrhasen" passen können
Das waren natürlich nicht die einzigen Eindrücke bei diesem Track. Es blieb logischerweise auch nicht beim Probehören...
Zum zwischenzeitigen Glücklichsein bedarf es lediglich einer einfachen, aber feinen, Melodie und eines einfachen, aber durchdringenden sowie positiven Textformats:
"The phone is off the hook
As you sink into a book
You don´t know where you are".
Schön, dass die Startegen aus Norwegen so was auf "ihre alten Tage" nochmals zustande bekommen haben...
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 8. "Mother Nature Goes to Heaven" - 4:08 Minuten:
- "Mother Nature Goes to Heaven" ist widerum ganz anders aus- bzw. aufgefallen, als es noch beim Vorgänger der Fall gewesen ist... Soundtechnisch werden hierbei Sounds verwendet, die an "Depeche Mode´s" Album ULTRA erinnern, aber in etwas freundlicherem Erscheinungsbild. Dafür sorgt dann letzten Endes die optimistisch klingende Struktur des Refrains. Achtungszeichen werden im Text gesetzt, Mutter Erde soll gut behütet sein. Zu guter letzt kommen diese eindringlichen Texte zum Tragen:
"And there will be no sadder day
When all the birds
Have flown away"
Ein Achtungszeichen, sowohl vom Thema her als auch vom Sound!
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 9. "Sunny Mystery" - 3:30 Minuten:
- "Sunny Mystery" bewegt sich vom Erscheinungsbild auf der Ebene eines Songs " Nothing Is Keeping You Here ", ist zwar schnelleren Formats, wirkt aber auch etwas nachdenklicher und lange nicht so fröhlich. Der Song zeigt die Band nochmals von einer abwechslungsreicheren Seite, da der Gesang höher ist, aber auch mal wieder etwas tiefer ist (Wirkung gerade durch die bearbeiteten Hintergrundgesänge); aber auch die kurzen, ruhigeren Phasen sind sehr unterhaltsam ausgefallen...
(Meine Einzelbewertung: 5 Sterne von maximal 5 Sternen).
* 10. "Start the Simulator" - 5:17 Minuten:
- "Start the Simulator" ebnet wieder die Erinnerungen in die Sounds der glorreichen 80er Jahre und mag auch zugleich in den ersten Momenten an den Interlude "And You Tell Me" vom Album "Hunting high and low" erinnern. Nach ca. 1 Minute und 45 Sekunden wird dieser Song etwas lebendiger, da nun das Schlagzeug andere Facetten zeigt und nun ein gemütlicher Takt entwickelt wird. Mit dem letzten Song kann ich genauso leben, auch weil hier wieder eine andere Seite der Band entstanden ist und weil der Song durch elektronische "Spielereien" irgendwie auch spannend ist...
(Meine Einzelbewertung: 4,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
Die Videos sind allesamt gelungen, vor allem das zu "Shadowside"!
Alles in allem ist die DVD ein nettes Beiwerk.
(Meine Einzelbewertung: 3,5 Sterne von maximal 5 Sternen).
5.) Mein Fazit:
* Das Album ...
- ist mal wieder "lecker Pop-Musik" mit vielen Einflüssen der 80er Jahre
- garantiert bei vielen Titeln großartige Stimmung und optimale Melodien
- hat mehr zu bieten als die drei oben gelisteten richtig guten Singles
- hat den unverwechselbaren Gesang eines Morten Harket zu bieten!
- zeigt aus meiner Sicht gar keinen Ausfall, einfach einen der besten Momente in der nunmehr 25 Jahre andauernden Bandgeschichte
* * * - - - Negatives - - - * * *:
- innerhalb des Albums meines Erachtens keine negativen Auffälligkeiten
GRUNDSÄTZLICH / ALLGEMEIN natürlich in dem Zusammenhang, dass die Band bald auf Abschiedstournee gehen wird
Die einzelnen Bewertungen zu den Titeln sollten doch in der Gesamtheit verdeutlichen, warum im Folgenden eine gute Bewertung fällig sein sollte...
Dieses Album ist für alle,
- die den älteren Sound der Band A-Ha mögen ["retro"-orientiert sind
- die auf leidenschaftliche Pop-Musik stehen
Die DVD bietet 5 gute Inhalte, vor allem die Musikvideos sind gelungen!
* Unter´m Strich reicht das jedenfalls aus meiner Sicht für eine erneute gut gemeinte Empfehlung und kompakt betrachtet für die Vergabe von
5 Sternen
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Gruß,
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