Pro:
Kleines, handliches Gerät mit gutem Resultat
Kontra:
Die Kleidung des Kärchernden leidet
Empfehlung:
Ja
In den vergangenen Jahren ist in Deutschland ein interessantes Verb entstanden. Wenn Jemand ankündigt, er werde kärchern oder habe gekärchert, dann weiß eigentlich Jeder, was gemeint ist: Der Einsatz eines Hochdruckreinigers der Marke Kärcher. Diesen Einsatz haben wir inzwischen auch hinter uns, denn seit Neuestem wird auch in unserem Haus ein gelbes Gerät der bekannten Marke genutzt. Genau davon soll hier nun die Rede sein.
Der Kauf
Über viele Jahre hatten die beste Ehefrau von allen und die gemeinsame Tochter Umfragen des GfK Panelservices beantwortet - und nun bestand die Möglichkeit, sich zur Belohnung eine Prämie auszusuchen. Die Wahl fiel auf den Hochdruckreiniger, den es bis daton in unserem Haushalt nicht gegeben hatte. Bezahlt werden musste dafür also in diesem speziellen Fall nichts; normalerweise aber werden rund 50 Euro für das Gerät verlangt. Auf der Hersteller-Homepage wird das Gerät aktuell übrigens für 59,99 Euro angeboten.
Der Hersteller
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Alfred-Kärcher-Straße 28-40, 71364 Winnenden, Telefon (0 71 95) 14-0, Internet: www.kaercher.com
Das Aussehen
Geliefert wurde unsere neueste Errungenschaft auf dem Gebiet der Technik in einem großen Pappkarton - und der war richtig gut gefüllt. Neben dem gelben Korpus (rund 44 Zentimeter lang, rund 28 Zentimeter breit und 17 Zentimeter hoch) enthielt der Karton einen drei Meter langen Schlauch, die Hochdruckpistole, einen Dreckfräser, einen Reinigungsmittelansaugschlauch und einen Adapter für den Anschluss an den Gartenschlauch. Beigefügt war außerdem eine umfangreiche Bedienungsanleitung in 28 (!) Sprachen und ein kleiner Katalog mit Zubehörteilen.
Das Versprechen (Homepage des Unternehmens)
Kleiner, leichter Allrounder für gelegentliche Einsätze bei leichten Verschmutzungen. Zum Beispiel für Gartenmöbel, Fahrräder, Autos und kleine Flächen rund ums Haus. Auch ideal als Zweitgerät.
Kompakt, leicht, praktisch, robust - der Hochdruckreiniger K 2.100 ist wie gemacht für gelegentliche, kleinere Reinigungseinsätze rund ums Haus. Er ist mühelos tragbar und eignet sich z. B. ideal zur Reinigung von Fahrzeugen, Gartenmöbeln oder Terrassen. Eine Vollverkleidung aus schlagfestem, recycelbarem Kunststoff schützt das Antriebs- und Pumpenaggregat vor Schmutz und Beschädigung. Zudem verhindert ein Sicherheitsventil eine Drucküberlastung. Das Gerät verfügt über eine Motor-Stopp-Funktion, die bei und geschlossener Pistole die Direktabschaltung des Motors veranlasst. Trotz hohem Gerätewirkungsgrad ist die Geräuschentwicklung dank hochwertiger N-Cor-Pumpe reduziert. Das Gerät ist mit einem Reinigungsmittelinjektor ausgestattet, der die Ansaugung und Ausbringung des Reinigungsmittels im Niederdruckbereich ermöglicht. Ein großer Ein-/Ausschalter für einfache Bedienbarkeit, eine praktische Zubehöraufbewahrung für Strahlrohre sowie die ergonomisch gestaltete Spritzpistole für ermüdungsfreies Arbeiten sind weitere überzeugende Komfortmerkmale des K 2.100.
Technische Angaben
Druck (bar/MPa) max. 100/max. 10
Fördermenge (Liter/Stunde) maximal 340
Anschlussleistung (kW) 1,3
Gewicht ohne Zubehör 4 Kilogramm
Die Inbetriebnahme
Obwohl ich nicht mit sonderlich großem technischen Verständnis gesegnet bin, versuchte ich mich am Zusammenbau unserer Kärchers, ohne die Bedienungsanleitung zu Hilfe zu nehmen - und es gelang! Okay, ich hatte das wahrscheinlich nicht in der schnellsten aller möglichen Zeiten geschafft, aber nach gut 10 Minuten sah das Gerät so aus, als sei es benutzbar. Und, oh Wunder, das war es dann auch . . .
Im Einsatz
Nachdem ich den neuen Kärcher an unseren Gartenschlauch angeschlossen hatte, konnte ich mein erstes Vorhaben, das Reinigen der Terasse, in die Tat umsetzen. Und sehr schnell kam Begeisterung auf, denn nachdem ich den Sicherheitshebel an der Handspritzpistole gelöste hatte, sahen die zuvor von Grünspan besetzten Pflastersteine bald wie neu aus. Das ging enorm schnell, wobei ich mich zunächst schon auf kleine Flächen konzentrieren musste, die mit der Hochdruckpistole bearbeitet wurden. Aber nach und nach vergrößerte sich die gesäuberte Fläche wunschgemäß - und ich war mir sicher, dass ich mit anderen Reinigungsmethoden dafür sehr, sehr viel länger gebraucht hätte. Und auch die vor unserem Hauseingang liegenden Waschbetonplatten sahen bald wieder richtig gut aus, selbst die Fugen waren prima gereinigt. Das Resultat also war wirklich einfach nur als hervorragend zu bezeichnen.
Kein Problem bereitet der angekündigte Rückstoß des Geräts bei Inbetriebnahme - der war meiner Meinung nach nur unwesentlich stärker als bei einem Wasserschlauch. Und auch die Lärmbelästigung bei diesem eher kleinen Hochdruckreiniger lag im Bereich des Ertragbaren. Zwar war da ein ständiges Brummen zu hören, aber das war einfach hinnehmbar und dürfte für keine sonderliche Belästigung der Nachbarn gesorgt haben. Und so blieb am Ende nur eine negative Erkenntnis: Da das Wasser (zusätzliches Reinigungsmittel kann benutzt werden, was aber bei uns nicht geschah) doch recht stark spritzt, wenn es auf dem Boden aufkommt, sollte die entsprechende Kleidung angezogen werden. Mit meiner etwas helleren Hose war ich defintiv falsch gekleidet - was mir die beste Ehefrau von allen wenig später auch deutlich zu verstehen gab.
In der Summe sind wir mit unserem neuen Kärcher hoch zufrieden, zumal er sehr einfach zu bedienen ist und kleinere Außenflächen hervorragend und einfach reinigt. Genau so hatten wir uns das auch vorgestellt! Über die Haltbarkeit des Geräts kann ich leider nichts sagen, da es bei uns bislang erst vier Mal im Einsatz war. Sollten sich spätere Probleme ergeben, werde ich diesen Bericht gern aktualisieren. Für den einen oder anderen Verwendungszweck kann es sinnvoll sein, sich weitere Zubehörteile wie Flächenreiniger, Teleskopstahlrohr, weiche oder rotierende Bürsten oder Schwämme zuzulegen. Von all diesen Teilen besitzen wir allerdings nichts - gut möglich, dass da irgendwann einmal nachgelegt wird. weiterlesen schließen
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