Pro:
Schmeckt phantastisch, ist leicht zuzubereiten
Kontra:
Für mich nichts.
Empfehlung:
Ja
Das war ja mal eine angenehme Überraschung: Der Schreiber dieser Zeilen kam (Achtung, klassische Rollenverteilung!) des Abends von der Arbeit heim und die beste Ehefrau von allen überraschte ihn mit einem ausgesprochen wohlschmeckenden Drei-Gang-Menü. Das allein ist schon höchstes Lob wert und sorgte für ausgesprochen gute Laune beim Empfänger der Wohltätigkeiten, aber das Dessert steigerte die Begeisterung nur noch - und dessen Grundsubstanz sei deswegen an dieser Stelle sehr gern vorgestellt.
Der Kauf
Ein kleines Tütchen ist es nur, das für Begeisterung sorgte. Drinnen befinden sich 63 Gramm eines Pulvers, fällig waren dafür in der örtlichen Filiale des Marktkaufes genau 73 Cent. Ausreichend sein soll das Pulver für zwei Dessert-Portionen, wobei allerdings weitere Zutaten vonnöten sind.
Das Aussehen
Die Tüte ist 16 mal 10,5 Zentimeter groß und hat ein zartes violett als Grundfarbe. Auf der Vorderseite werden der Namen des Herstellers und des Produkts genannt, zudem gibt es den Hinweis, dass die Zubereitung mit 150 Millilitern kalter Milch und 250 Gramm Quark erfolgt. Zwei gefüllte Gläser zeigen das bereits fertige Produkt mit jeweils zwei Mandarinenscheiben darauf. Auf der Rückseite gibt es weitere Informationen zum Pulver.
Der Hersteller
Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, 33547 Bielefeld, Internet: www.oetker.de; Dr. Oetker Versuchsküche, Telefon: (0 08 00) 71 72 73 74 (gebührenfrei), Mail: [email protected].
Die Zutaten
Zucker, modifizierte Stärke, Glukosesirup, 3,1 % Sahnepulver, Milcheiweiß, Emulgator E472b, Säuerungsmittel: Citronensäure, Aroma, Farbstoff Beta-Carotin.
Die Nährwertangaben (pro 100 Gramm fertiges Produkt)
Energie 483 kJ/114 kcal
Eiweiß 8,7 Gramm
Kohlenhydrate 14,9 Gramm
- davon Zucker 13,7 Gramm
Fett 2,0 Gramm
- davon gesättigte Fettsäuren 1,5 Gramm
Ballaststoffe 0,0 Gramm
Natrium 0,05 Gramm
Die Zubereitung
250 Gramm Speisequark und 150 Milliliter kalte Milch werden in einen Rührbecher gegeben und mit einem Mixer kurz verrührt. Dann wird das Cremepulver hinzugegeben und kurz auf niedrigster Stufe untergerührt, ehe es zwei Minuten lang auf höchster Stufe aufgeschlagen wird. Abschließend wird die Creme in Dressertgläser oder -schalen gefüllt und zumindest eine Stunde lang im Kühlschrank gekühlt.
Meine Meinung
Nun war ich an der Herstellung meines eigenen Desserts zwar gar nicht beteiligt, aber ich bin mir sicher, dass auch ich es geschafft hätte, eine schöne Creme aus den Zutaten zu zaubern - sonderlich kompliziert ist das nämlich definitiv nicht. Gut, möglicherweise wäre ich nicht auf die gleiche Idee wie die beste Ehefrau von allen gekommen, die sich nämlich erinnerte, dass sie im Sommer vergangenen Jahres Himbeeren aus dem eigenen Garten eingefroren hatte. Und diese Himbeeren krönten des Abends mein Dessert, was es zu einem Gaumenschmaus machten. Aber auch andere Früchte können natürlich dafür verwendet werden - zum Beispiel Mandarinen, wie auf der Tüte abgebildet. Aber auch mit Kirschen oder Erdbeeren schmeckt diese Creme ganz sicher köstlich.
In erster Linie war es das Zusammenspiel von Creme und Himbeeren, das bei mir für Begeisterung sorgte. Aber die Creme selbst stellte wirklich schon einen Genuss dar - das hätte ich nie und nimmer erwartet. Eine Käse-Sahne-Creme schien mir vor dem Genuss doch eher etwas Trockenes zu sein - natürlich dachte ich an Käse-Sahne-Kuchen. Damit aber hat mit Einvernehmen diese Creme nichts zu tun, sie macht einfach ihrem Namen alle Ehre, ist sehr mild und eben cremig, wobei ich nicht genau weiß, woher der Vanille-Geruch des Pulvers stammt. Vanille indes ist geschmacklich nicht festzustellen; vielmehr ein leicht sahnig-milder Geschmack mit dem leichten Aroma von Käsekuchen. Und das passt nun einmal hervorragend mit Früchten zusammen, wobei hier auch kleine Portionen ausreichen, um ein gelungenes Menü perfekt abzurunden - das Dessert wirkt doch recht sättigend.
Gerne spreche ich für dieses Pulver aus dem Hause Dr. Oetker eine Kaufempfehlung aus, wobei das Dessert allerdings nicht unbedingt der Billig-Schiene zuzuordnen ist, schließlich werden für nur zwei Portionen auch noch Milch und Quark benötigt. Deswegen auch sollte dieses Dessert etwas Besonderes darstellen - jede Woche würde ich es auch nicht essen wollen, weil dann der besondere Reiz auch verloren würde. weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben