Pro:
Darsteller (Starbesetzung)/Inszenierung/Thematik/Theaterstück ordentlich umgesetzt
Kontra:
Wenig Spannung/Keine Action/Handlung spielt nur mit 4 Darstellern und in einer Wohnung
Empfehlung:
Ja
Vorwort
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Zuletzt haben wir in der Videothek noch über diesen Film diskutiert und alle meinten irgendwie, das der Film ganz schlecht sein soll. Jetzt zum Produkt der Woche habe ich natürlich doch den Ansporn ihn mitzunehmen und kann euch heute die DVD dazu vorstellen. Ich wünsche euch viel Spaß mit "Der Gott des Gemetzels" und bin mal gespannt was auf mich zukommt!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Amazon.de Preis 14,99 Euro auf DVD (Blu Ray 16,99 Euro)
Spielfilmdauer ca. 79 Minuten
Produktionsjahr 2011
Studio Constantin Film
Erscheinungstermin 10. Mai 2012
Kinostart 24. November 2011
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Komponist Alexandre Desplat
Regisseur Roman Polanski (Rosemary´s Baby oder Bitter Moon)
Produktionsland Frankreich, Spanien, Polen & Deutschland
Genre Tragikomödie
Die Darsteller
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Jodie Foster spielt Penelope Longstreet
Kate Winslet spielt Nancy Cowan
Christoph Waltz spielt Alan Cowan
John C. Reilly spielt Michael Longstreet
Eliot Berger spielt Ethan
Roman Polanski
Es ist ein Film mit wenig Besetzung, dafür aber in meinen Augen mit Starbesetzung :-) Angefangen mit Jodie Foster, von der ich auch schon lange keinen Film mehr gesehen habe und dies ist wirklich mal ein Film, wo die Darsteller ihre schauspielerischen Fähigkeiten zeigen können. Und wohlgemerkt, das beweisen sie wirklich alle, das sie richtig gut sind in dem was sie als Beruf machen. Die Fremde in Dir oder Der Biber mit Mel Gibson, beide noch nicht gesehen, sind unter anderem mit Jodie Foster, also eher spärlich oder auch nicht unbedingt die Blockbuster, ähnlich wie dieser hier. Aber das ist nicht schlimm, sie spielt Penelope wirklich klasse und dasselbe kann man auch von Kate Winslet sagen, die berühmte Titanic Darstellerin :-) Contagion oder Der Vorleser waren zuletzt Filme mit ihr und in diesem Streifen spielen beide weiblichen Darstellerinen Mütter ihrer beiden Söhne, sowie John C. Reilly sowie Christoph Waltz die beiden Väter. Und einen mag ich ganz ehrlich hervorheben und das ist Christoph Waltz, der seine Rolle einfach klasse spielt, fies und auf eine Art und Weise sehr lustig. Man kennt ihn spätestens aus Inglorious Basterds sowie Wasser für die Elefanten oder Die drei Musketiere. Wäre da noch John C. Reilly, den man aus Cyrus oder ganz aktuell Der Diktator her kennen könnte. Alles in allem hätte man keine bessere Besetzung für diesen Film finden können, der durch die Darsteller erst richtig unterhaltsum und gut inszeniert worden ist!
Die Handlung
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Es dreht sich alles rund um ein Geschehen im Brooklyn Bridge Park von New York, denn dort kam es zu einem Zwischenfall, den nun zwei Eltern-Paare sehr schwer beschäftigen. Ein 11-jähriger Junge gerät nämlich in einen Konflikt mit einem gleichaltigen Jungen und schlägt diesen kurzer Hand mit einem Stock ins Gesicht. Und wie sich später herausstellt, verliert dieser beide Vorderzähne und es wird bei einem Zahn sogar der Nerv verletzt, so dass Langzeitschäden die Folge sind...
Die Eltern des Jungen, Ethane heißt er, treffen sich mit dem anderen Elternpaar in ihrer Wohnung. Dort wollen sie ganz schnell eine Einigung und fertigen eine Stellungnahme aus, um dann schnell wieder getrennte Wege zu gehen. Doch draus entwickelt sich anfangs noch ein sehr positives Gespräch, welches dann später zum Streitgespräch wird...
Denn anfangs wird Kaffee und Kuchen gegessen und sich nett und positiv unterhalten. Man wäre froh so zivilisiert die Sache zu klären, was aber je mehr Zeit vergeht, immer komplizierter wird. Es kommen viele Faktoren zueinander und am Ende wird sogar etwas Alkohol getrunken, bis dann die ganze Sache eskaliert. Am Ende des Films sieht man nur noch, wie die beiden Jungs wieder ganz normal miteinander spielen, ein Theaterstück soll es sein, von daher ganz gut umgesetzt, aber sollte man vorher vielleicht wissen...
Das Bonus-Material
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Man bekommt als Auswahl die Sprachen Deutsch und Englisch geboten, jedoch nur im Tonformat Dolby Digital 5.0. Standardmäßig 5.1 kenne ich ja, aber Punkt 0 habe ich noch nie gehört oder gelesen. Aber man kann in deutscher Sprache sich auch noch DTS in 5.1 aussuchen, dann ist ja alles gut :-)
Es gibt aber nicht viel Bonus auf dieser DVD und es beginnt mit Darsteller-Informationen. Dazu dann den Original Kinotrailer und als Letztes und größtes Special auf dieser DVD, Interviews in einer Gesamtlänge von ca. 32 Minuten.
Alles in allem dürftig, aber für mich nicht störend, da ja Blu Ray das A und O ist, nicht die DVD und auch gar nicht soviel Platz drauf ist. Und da ich persönlich halt viel mehr Wert auf den eigentlichen Film lege, ist das entscheidend für mich!
Meine Meinung
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Alles in allem fanden wir beide den Film nicht so schlecht, wie manche Kunden ihn gemacht haben. Er ist auch nicht gut, daher bekommt er von mir als Bewertung ein "Mittel", was meine Freundin genauso gemacht hätte an ihrer Stelle. Gut das wir die DVD nur kostenfrei in der Videothek ausgeliehen haben, da ich ja dort nebenbei arbeite :-) Von daher gut ihn gesehen zu haben, so kann man sehr gut mitreden und hat ein Theaterstück gespart :-) Es soll ja ein Theaterstück sein angeblich und von daher ist es filmmäßig dann eigentlich gut umgesetzt worden. Aber erwartet bitte keine Action, man sieht nur im Vorspann, quasi im Hintergrund eine Szene wo der Junge den anderen Jungen ins Gesicht schlägt und von da an hat man nur noch mit 4 Darstellern zu tun, nämlich den beiden Eltern-Paaren. Dazu spielt alles in der Wohnung eines Eltern-Paares statt, ein wenig noch im Flur, da sie immer im Begriff sind zu gehen. Doch sie können sich nicht lösen, trinken bevor sie gehen doch noch einen Kaffee, essen Kuchen und es passieren noch mehr Unglücke. Telefonanrufe kochen das Ganze erneut auf, Nancy muss sich übergeben und ihr Mann Michael telefoniert ständig mit seiner Kanzlei. Ein heides Durcheinander, wobei am Anfang nur am PC eine Stellungnahme angefertigt wird und alle Parteien zufriedengestellt sind. Es scheint aber nur so und als dann auch noch Alkohol mit ins Spiel kommt, drehen alle irgendwie durch. Es ist schon aufgrund der Problematik richtig gut umgesetzt wie ich finde, dafür das die Handlung alleine nur in der Wohnung und mit 4 Darstellern stattfindet, über eine Laufzeit von fast 79 Minuten. Klar wiederholen sich manche Sachen, aber lustig ist es schon irgendwie mit anzusehen. Aus dem Grund entscheidet selber ob ihr euch den Film ansehen wollt oder lieber doch mal das Theaterstück. Wir finden einmal gesehen reicht und ob ihr ihn euch ansehen wollt, überlassen wir euch :-)
Daher auf zum nächsten Film, euer Sky! weiterlesen schließen
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