Pro:
teilweise billige Angebote
Kontra:
keine Garantie für Qualität, kleines Angebot
Empfehlung:
Ja
Ich will hier mal das alte Vorurteil widerlegen, der Zoll versteigert lediglich seine alten, verschottungsreifen Autos.
Ich habe mich auf der Homepage etwas umgesehen :
TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN
Wie bei allen Auktionshäusern ist die Teilnahme an eine Registrierung geknüpft. Diese ist hier sehr leicht. Einfach seine Adresse eingetippt und man erhält sein Passwort per eMail-
SEITENAUFBAU
Die Seite ist sehr übersichtlich aufgebaut ohne grosse Verschnörkelungen. Die Ladezeit ist sehr schnell.
Nach Eingabe der Adresse www.zoll-auktion.de wird man sofort auf eine Seite der normalen Zoll-Homepage geleitet. Hier gibts ein Menü für Inhalte, Fachbegriffe FAQs etc. Diese sind aber nur für die Leute interessant, die sich mit dem Zoll und den Zollbestimmungen etc. näher auseinandersetzen wollen.
Unten rechts am Bildschirm klickt man dann auf "Zur Versteigerung" und landet auf der eigentlichen Auktionsseite.
Diese besteht aus einem Überblick über die verschiedenen Kategorien.
Oben am Bildschirm gibt es eine Menüleiste, die wie folgt aufgeteilt ist :
Start : Anfangsbildschirm
Kategorien : Angebote
Registrieren
Daten ändern
Bedingungen : AGB
FAQs
Zu den Punkten Registrieren, Daten ändern und FAQs denke ich, muss ich nichts mehr sagen. Auf die Bedingungen werde ich gleich noch etwas eingehen.
ANGEBOT (Kategorien)
Es werden Artikel versteigert, die durch den Zoll oder andere öffentliche Vollstreckungseinrichtungen beschlagnahmt wurden. Selbstverständlich werden nur legale Dinge angeboten. Das Angebot ist mit einem grossen Auktionshaus nicht zu vergleichen. Überschlagsmässig waren heute ca. 560 Artikel eingestellt.
Die angebotenen Gegenstände kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, z.B. Kommunikation (Handys), Computer, Haushaltsgeräte, Jahreswagen, Kfz, Anhänger, Teppiche, Wertsachen, Spirituosen ..., insgesamt 24 Kategorien.
Die gebotenen Preise waren für mein Empfinden zumindest im Bereich Computer nicht unbedingt niedrig. Ich glaube nicht, dass hier jemand "nen Appel fürn Ei" bekommt. Allerdings kann man auch eine Damenbluse für schlappe 3 Euro ergattern.
Die meisten Angebote sind mit Bild dargestellt.
BEDINGUNGEN
Ein ganz grosses Manko dieser Versteigerungen ist es, dass gemäss den Versteigerungsbedingungen die Objekte abgeholt und dann bezahlt werden sollen. Holt man die Ware nicht innerhalb von 4 Wochen ab, so wird sie erneut versteigert. Eine Löschung der Registrierung ist dann möglich (Löschung ist aber auch ohne Angaben von Gründen möglich). Ein Versand ist aber gegen Absprache mit der jeweils anbietenden Dienststelle möglich.
In den Bedingungen wird ausdrücklich erklärt, dass der Zoll keinerlei Bedingungen zusichert, man die Objekte aber besichtigen kann. Wer hier etwas entfernt von der zuständigen Dienststelle wohnt, ist hier aber ziemlich arm dran. Der Nachteil hier ist ganz klar, dass man unter Umständen den grössten Schund gekauft hat und dann darauf sitzen bleibt.
Der Zoll behält sich vor, jede Versteigerung einzustellen, unabhängig davon, ob Gebote vorliegen oder nicht.
FAZIT
Die Idee des Zoll ist nicht schlecht. Leider ist das Angebot im Vergleich zu anderen Auktionshäusern relativ klein. Für mein Empfinden sollten hier lieber die Kosten aufgebracht werden, die Ware mit einem entsprechenden Verweis auf besondere Verkaufsbedingungen in einem der grossen Auktionshäuser zu verkaufen. Ich denke mal, dass die Einstellgebühren auch nicht höher sind, als der Verwaltungsaufwand eines eigenen Auktionsportals.
Trotzdem lohnt sich vielleicht ab und zu mal ein Reinschauen.
Problematisch bleibt, dass man doch irgendwie immer die Katze im Sack kauft weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben