Comag SL 25 HD

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Produktbeschreibung

Comag SL 25 HD

EAN 4043052110590
gelistet seit 02/2011

Ausstattung

DVB-C-Empfänger nicht vorhanden
DVB-S-Empfänger DVB-S2
DVB-T-Empfänger nicht vorhanden
Elektronische Programmzeitschrift (EPG) vorhanden
HDTV-Empfänger vorhanden
Twin Tuner nicht vorhanden

Anschlüsse

Anzahl Scart-Anschlüsse 1
HDMI-Anschluss vorhanden
USB-Anschluss vorhanden
WLAN Schnittstelle nicht vorhanden

Verschlüsselungssysteme

Free-to-Air vorhanden

Tests und Erfahrungsberichte

  • Süße 18 cm

    • Bildqualität:  sehr gut
    • Empfangsqualität:  sehr gut
    • Senderanzahl:  sehr viel
    • Ausstattung:  sehr gut
    • Zuverlässigkeit:  sehr gut
    • Verarbeitung:  sehr gut
    • Support & Service:  sehr gut
    • Besitzen Sie das Produkt?:  nein

    Pro:

    gut

    Kontra:

    nichts

    Empfehlung:

    Ja

    ==Comag HD 25==
    Einige haben Kabelanschluss um Fernsehen zu können und die anderen müssen sich eine Satellitenschüssel montieren um Programme empfangen zu können. Dazu braucht man dann einen Receiver, der heute schon so Mini ist, das man ihn in der Tasche mitführen könnte. Wir haben beides, Kabel- und Satellitenanschluss und somit ist der Receiver Verschleiß bei uns auch recht groß, da mein Mann diese gerne testet. Dieses Ding bekommt man bereits ab 40 Euro und ist alle mal gut um hunderte von Satellit Programme empfangen zu können.

    ==Hersteller==
    COMAG Handels AG
    Zillenhardtstraße 41
    D-73037 Göppingen
  • HD-TV Empfang zum Spartarif

    • Bildqualität:  sehr gut
    • Ausstattung:  durchschnittlich
    • Zuverlässigkeit:  gut
    • Verarbeitung:  gut
    • Support & Service:  gut
    • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

    Pro:

    + klasse Bild & Tonqualität + voreingestellte Programmliste mit den populärsten TV-Sendern

    Kontra:

    - weder CI-Slot noch PVR-Funktion noch Displayanzeigen am Gerät vorhanden

    Empfehlung:

    Ja

    Flaue Bilder, verschwimmende Konturen, "verzerrende Bildzeilen" (Originalkommentar von Heribert Fassbender beim Tennis-Endspiel der Herren des French Open 1992, der der Frage auf den Grund gehen wollte, ob der Ball nun aus oder doch auf der Linie war) - das alles gibt es nicht mehr im Zeitalter des digitalen Satellitenempfangs. Ganz im Gegenteil: durch die sukzessive Einführung des HD-TV Standards sind Auflösungen und Zeilendarstellungen der modernen Fernsehbilder aktuell so gut wie niemals zuvor. Der Pferdefuss dabei: ein HD-fähiger Fernseher muss dafür den entsprechenden HD-Empfänger eingebaut haben. Hat er dies nicht, braucht man einen "Solo"-HD-TV Empfänger.

    So kam ich auf

    Für meinen Hannspree-Fernseher war ich auf der Suche nach einem möglichst kostengünstigen HD-Receiver. Die kosten leider meistens knapp 100 € - doch da gibt es seit kurzem den Comag SL-25 HD der für einen Preis, den normalerweise ein "normaler" PAL-SAT-Receiver kostet, glatt HD-TV bietet. Ganze 49,99 € zahlte ich so bei meiner lokalen Filiale der "real"- Supermarktkette nur für Comags kleinstes HD-TV fähiges Gerät. Im Internet habe ich jedenfalls zum Datum des Kaufs kein günstigeres Angebot gefunden - der Listenpreis seitens Comag für den SL 25 HD liegt bei 79,99€.

    Lieferumfang

    In dem kleinen Pappkarton finde ich neben dem eigentlichen SL 25 HD Receiver eine deutschsprachige Anleitung vor. Dazu gibt es eine kleine Fernsteuerung und 2 AAA-Zellen, mit denen diese Bedienung betrieben wird.

    Installation

    Viel zu tun gibt es eigentlich nicht, um das Gerät in Verbindung mit seinem HD-Fernseher in Betrieb zu setzen. Damit man überhaupt in richtiger HD-Qualität bei HD-Sendern auf dem HD-Fernseher schauen kann, sollte der Anschluß des Receivers über ein HDMI-Kabel erfolgen. Nach dem Anschluß des HDMI-Kabels gilt es nur noch, das SAT-Antennenkabel an dem "In"-Eingang des Gerätes anzustecken und zu verschrauben. Danach muss nur noch das Stromkabel angeschlossen werden, dann noch die Batterien in die Fernbedienung einlegen und es kann eigentlich schon los gehen, die eigentliche Installation dauerte in meinem Fall, wo alle Kabel eigentlich schon lagen und nur wieder neu angeschlossen werden mussten, übrigens nur wenige Minuten...


    Erster Eindruck

    Der Receiver an sich macht optisch gar nicht viel her. Ich würde ihn mal als "Blackbox" beschreiben, und das im wahrsten Sinne des Wortes: das Gerät ist durchweg schwarz, verfügt über keinerlei Display (außer, wenn man die "An/Aus LED" als Anzeige(Display)) beschreiben will...) und weist an der Frontseite lediglich die USB 2.0 Buchse auf. Knöpfe und Tasten am Gerät selber sind ebenso absolute Fehlanzeige ! Die Bedienung geschieht also ganz allein über die beiliegende Fernbedienung. Dazu ist das Gerät mit den Abmaßen von 18cmx13cmx4,5cm doch ein auch für SAT-Empfänger eher kleines Gerät, welches deshalb auch in die kleinste Ecke noch passen dürfte. Auf der Rückseite des kleinen Kastens finde ich nur die beiden SAT-Kabel Schraubanschlüsse "LNB In" und "LNB Out" vor, letztere reicht das vom SAT-Multiswitch kommende analoge SAT-Signal an einen analogen Receiver weiter oder schaltet es auf einen nachfolgend angeschlossenen, digitalen SAT-Receiver durch, wenn der SL25-HD ausgeschaltet ist. Des weiteren finde ich einen SCART-Anschluß in CVBS-Beschaltung ("Composite Video Base Signal") vor sowie einen digitalen Audioausgang in Form eines CINCH-Anschlusses.
    Die Verarbeitung des Gerätes an sich macht einen guten Eindruck, es gibt keine scharfen Ecken oder Kanten und überstehende Bauteile gibt es auch nicht.

    Die Fernbedienung...

    ... ist ,ebenso wie der Receiver, ganz in schwarz gehalten. Das Design ist ebenso recht schmucklos ausgefallen, das Tastenlayout überzeugt jedoch schon, da es recht übersichtlich gestaltet wurde. Die Drucktasten sind die vielfach auf "normalen" Fernbedienungen anzutreffenden Gummitasten und somit fast schon "Standard". Die Bedienung ist schon fast ein wenig zu klein für meine großen Finger, andere mit kleineren Fingern würden hier vielleicht die Bezeichnung "handlich" bemühen...

    Der SL 25 HD - was er kann und was er nicht kann

    Beim SL 25 HD handelt es sich um einen sog. "FTA"-Receiver. "FTA" heisst soviel wie "Free To Air", grob kann man das mit "Frei gesendet" übersetzen, was wiederum bedeutet, dass das Gerät nur Sender empfangen kann, die unverschlüsselt gesendet werden. Pay-TV Träume mit dem Gerät platzen daher genauso wie Wünsche, Programme über die von den privaten Sendern wie RTL, SAT.1 , Pro 7 uvm. im letzten Jahr gegründete Plattform "HD+" zu empfangen. Das Gerät besitzt nämlich keinerlei CI-Slot - sowohl HD+ als auch Pay-TV Programme wie Sky z.B. setzen einen solchen Slot allerdings voraus. In Österreich oder der Schweiz dürfte dieses Gerät daher wohl auch nicht viele Freunde finden, da die jeweiligen Sender wie der ORF oder SRG via SAT ebenfalls ausschließlich über verschlüsselte Kanäle senden, die es eben erforderlich machen, dass der SAT-Receiver einen CI-Slot besitzt. In Deutschland dagegen kommt man schon eher mit einem FTA-Gerät weiter: ARD und ZDF senden beide jeweils unverschlüsselt in HD, genauso wie ARTE, ANIXE HD und Servus TV, ein Sender aus Österreich. Weitere Sender sollen "bald" in HD unverschlüsselt auf Sendung gehen. Unverschlüsselte "PAL"-Sender ("SD-Sender") kann das Gerät natürlich auch empfangen - die PAL-Varianten der Privatsender sind via Sat über dieses Gerät also ebenfalls zu empfangen. Das Gerät verfügt übrigens trotz des USB-Anschlusses NICHT über eine sog. "PVR"-Funktion, d.h. Aufnahmen können vom Gerät nicht auf eine hierüber angeschlossene externe Festplatte oder einen USB-Stick abgespeichert werden. Der Anschluß dient allein zum Einspielen von Programmlisten/Firmware-Updates bzw.dem Abspielen Foto- oder MP3-Dateien...

    Der erste Start

    Nachdem alle Kabelverbindungen vom Gerät zum Fernseher hergestellt waren, konnte ich das Gerät zum ersten Mal in Betrieb setzen.
    Dies geschieht über den "Power"-Schalter an der Fernbedienung, die das Gerät ggf. auch wieder in den Standby versetzt - das Gerät an sich hat nämlich keinen Ein/Ausschalter eingebaut, d.h. es läuft minimal im Standby. Das ist beim SL 25 HD aber nicht ganz so schlimm, da es in diesem Modus gerade einmal 1W an Leistung aufnimmt. Dennoch: wer das Gerät ganz stromlos stellen möchte, wenn er es nicht benutzt, macht es wie ich und schließt das Netzkabel des Gerätes einfach an eine abschaltbare Steckdosenleiste an.

    Einschaltvorgang

    Nach dem Einschalten aus dem Standby braucht das Gerät leider seine 5-7 sec., dann startete nach ganz kurzer Anzeige des "Comag"-Logos auf dem Bildschirm das Gerät mit dem Kanalplatz 1 des Astra 19,2°-Satellitenverbundes - und hier war werksmässig bereits "ARD HD" als Kanal eingestellt. So konnte ich gleich begutachten, wie gut die Bildqualitöt des Gerätes in diesem Modus ist.
    Was ich lobenswert finde: Comag hat dem Gerät werksmässig schon eine, wie ich finde, recht sinnvoll, aus 50 durchaus "massentauglichen", deutschsprachigen Sendern bestehende Programmliste für den Astra 19,2 ° eingespeichert - so entfällt das sonst immer notwendige Durchscannen und anschließende Durchsuchen der aus über 500 gefundenen TV-Kanälen so entstehenden Programmliste und die Anordnung der Sender nach seinem Gusto ggf.

    Hauptmenu und Bedienung

    Der erste Schritt

    Nachdem ich das Gerät also soweit in Gang gebracht hatte, dass es zu meiner Zufriedenheit via HDMI auf meinem FlatTV ein sauberes Bild und einen ebenso sauberen Ton abspielte, ging es nun an die Feinheiten, will sagen: der Neuanordnung der voreingestellten Programmplätze in der Reihenfolge "unserer" Programmliste, die wir im Hause bei anderen SAT-Empfängern so eingestellt haben. Besonders die ersten 30 Kanäle der SAT-Programmliste sind bei uns einfach "Standard", danach kann die Reihenfolge, je nachdem, ob es ein HD-Receiver ist oder nicht, auch gerne variieren.

    Stellen wir die Programmliste nach unserem Gusto ein

    Um nun beim SL 25 HD möglichst schnell und einfach die Programmliste zu editieren, empfiehlt sich aus meiner Sicht absolut, dies nicht etwa recht mühselig über das Hauptmenu des Receivers zu bewerkstelligen (was über die Option "Programmliste bearbeiten" im Untermenupunkt "Programmliste" (Symbol: Fernseher I) geschieht) , sondern hier den Weg über die USB-Schnittstelle des Receivers zu wählen, will sagen: über die Menuoption "Installation" (Symbol: Lupe) die auf dem Gerät gespeicherte Programmliste mit der "Programmlistenverwaltung" auf einen FAT32-formatierten USB.-Stick zu kopieren. Die Programmliste wird mit dem Suffix "ABS" auf dem Stick gespeichert. Im Internet kann man sich unter comag.de den für das Gerät passenden Programmlisteneditor für den PC (Dateigröße: ca. 400 kB) herunterladen. Mit diesem Programm nun habe ich die zuvor unter beschriebener Weise gespeicherte Programmlistendatei eingeladen und recht schnell und komfortabel mit dem Programm editiert. Anschließend brauchte ich die fertig editierte Datei nur wieder auf den Stick zurück speichern. Nun konnte ich vom wieder am Receiver angeschlossenen Stick die zuvor am PC editierte Programmlistendatei wieder über "Programmlistenverwaltung" auf den Receiver einladen. Nach knapp 30 s war die neue Liste im Gerät fertig gespeichert. Diese Aktion hat mir jedenfalls viel Mühe erspart - die ganze, aus immerhin 50 Kanälen bestehende Programmliste zu editieren, das wäre über die Steuerung mit der Fernbedienung doch ungleich mühseliger und zeitaufwändiger gewesen.
    Firmware-Updates, so es sie mal gibt (was im Augenblick, Februar 2011 , noch nicht der Fall ist) werden ebenso ggf. über den USB-Stick auf das Gerät gespeichert .

    Sonstiges zum Hauptmenu - Meine Einstelltipps

    Das Hauptmenu ist recht ordentlich in sieben Unterkategorien unterteilt.

    1.) Einstellungen zur Programmliste bzw. zu Bild- und Toneinstellungen werden in zwei separaten Menus (Fernseher I & II) eingestellt. Voreingestellt in "Fernseher II" war hier die Auflösung "1080i" - das dürfte für die meisten Fälle, wo das Gerät via HDMI angeschlossen wird, so hinkommen.

    2.) Wem die voreingestellten 50 Programme in der Programmliste nicht ausreichen, der kann im Menu "Installation" neben allen Transpondern des eingestellten Satelliten auch einzelne Transponder nach mehr Programmen suchen lassen. Ich würde letztere Option im Zweifel empfehlen, da sich gerade auf Astra 19,2° Ost mehr als 500 verschiedene, teils verschlüsselte, TV-Programme tummeln. Letztere kann das Gerät (wie schon geschildert) gar nicht empfangen, diese Programme stören dann nur in der Liste und der Überblick geht so verloren. Daher mache ich die "Nachtragssuche" immer so, dass ich nur die Transponder des Satelliten gezielt nach Programmen suchen lasse, die auch die Programme beinhalten, die ich später in der Programmliste auch haben möchte. Erkennen kann man diese Transponder an den verschiedenen Frequenzen, auf denen sie senden- in der sog. "TP-Liste" sind diese aufgeführt. Im Internet gibt es zu allen Sendern, die über Astra empfangbar sind, eine entsprechende Frequenzliste. Mein Tipp: Sender raussuchen, die Frequenz notieren (reicht zur Kanalsuche in der Transponderliste allemal) und dann sukzessive die gewünschten Programme suchen lassen. Maximal senden 8 Sender pro Transponder .- die "störenden" kann man dann immer noch recht schnell manuell löschen.

    3. ) Die Uhrzeit musste ich noch einstellen - eingestellt war "GMT+2" - die MEZ entspricht GMT+1

    4.) Hier wird in "Option" die Menusprache, Untertitelsprache etc. eingestellt. Voreingestellt war schon "deutsch" - kann also so bleiben.

    5.) Die Werkseinstellungen liess ich unangetastet. Der Code, der eingegeben werden muss, um die Programmliste zu editieren, lautet standardmässig "000000" (6x die Null) - ich habe ihn so gelassen...

    6.) Das Gerät kann über einen am USB-Anschluß angeschlossenen USB-Stick auch Mediendateien wie Fotos oder MP3 abspielen , eine Fotoshow kann auch abgespielt werden - Videodateien können dagegen nicht vom Gerät abgespielt werden - eine Aufnahme als "PVR" (programmable Video Recorder) ist mit dem Gerät leider ebenso nicht möglich.

    Praxisbetrieb

    Umschaltzeiten

    Das Gerät ist - im Vergleich zu meinem ebenfalls von Comag stammenden SL-100 HD, leider in Puncto Umschaltzeiten etwas langsamer. Es dauert z.B. knapp 5 s. bis das Gerät von einem HD-Sender auf einen anderen HD-Sender umgeschaltet hat, d.h. diese Zeit über ist kein richtiges Bild auf dem TV zu sehen. Etwas schneller geht das beim Umschalten von PAL Sender zu PAL Sender - hier sind knapp 3s Wartezeit einzuplanen. Von SD auf HD umschalten dauert knapp 4 sec.. Was hier dazu gesagt werden muss: das Gerät sucht vor jedem Durchschaltevorgang den EPG (Electronic Program Guide = elektronischer Programmführer) nach Informationen der gerade auf den neu zugeschaltenden Sender laufenden Sendung durch - das dauert dann eben 1-2 s. länger. Per Optionsmenu ist in der aktuellen Firmwareversion dieser Umstand leider nicht abstellbar...

    Bildschirmauflösungen

    Standardmässig hatte das Gerät bereits die volle HD-Auflösung von 1080i eingestellt, d.h. HD-Sendungen werden mit der jeweils größten von ihnen gesendeten Auflösung vom Gerät via HDMI auf dem FlatTV angezeigt. Das gilt entsprechend auch für PAL-Sender, die vom Gerät dann allerdings auf 1080i "upgescalet" werden. 720p Sendungen werden allerdings (da sie dem HD1-Standard entsprechen) dem TV auch als 720p übermittelt - hier scalet das Gerät nicht etwa auf 1080i noch hoch.

    Bild- & Ton

    Die HD-Qualität der Bilder von ARD HD und ZDF HD ist auf meinem HannspreeTV sichtbar besser als die entsprechend vom Gerät upgescaleten SD-Ausgaben beider Sender. Besonders bei eigens von diesen Sendern in HD produzierten Sendungen wie letztens z.B. dem "Winterfest der Volksmusik" (ja, ich habe da mal reingezappt ;-)) fiel mir dieser Umstand besonders deutlich auf. Sogar kleinste Grübchen im Gesicht von Florian Silbereisen stachen in HD recht deutlich hervor, während das upgescalete PAL-Bild der Sendung diese Details einfach im Pixelmeer "absaufen" liess. "So scharf, da brennt das Auge", wie Comag anmerkte, das kann man bei solchen Sendungen eben besonders deutlich feststellen.
    Auch die Tonübertragung ist OK. Wer meinen Bericht über den Hannspree-TV gelesen hat, der weiss, dass dieser Fernseher ohnehin nicht die besten Toneigenschaften aufweist. Der Receiver klingt allerdings genauso gut/schlecht am Hannspree wie mein vorher an diesem Gerät eingesetzter nicht HD-Receiver, der Comag SL 35. Wer mehr möchte: das Gerät bietet immerhin auch einen digitalen Tonausgang, mit dem man die Verbindung zu einer "richtigen" digitalen Surroundanlage im Zweifel herstellen kann.

    Wärmeentwicklung im Betrieb

    Für einen digitalen Sat-Empfänger nimmt das Gerät mit gerade einmal 11,5 W erstaunlich wenig Strom auf. Entsprechend gering ist die Wärmeentwicklung des kleinen, schwarzen Kästchens während des Betriebs. Maximal wird das Gerät handwarm. Ebenso erfreulich anspruchslos in Bezug auf den Stromverbrauch zeigt sich das Gerät auch im Standby-Modus, wo gerade einmal knapp 1 W pro Stunde aufgenommen wird.

    Auf einen Blick

    * Produktbezeichnung: Comag SL-25 HD
    * Kategorie: digitaler Free-to-Air (FTA) SAT-Receiver
    * Unterstützte Standards : DVB-S2 / DVB-S
    * Abmaße: 18cm x 13cm x 4,5cm / Gewicht: 500 g / Betriebstemperatur: 0°C - 40°C
    * Empfangsbereich: 950 MHz - 2150 MHz / Leistungsaufnahme: 11,5 W (Betrieb), 1W (Standby)
    * Elektronische Programmzeitschrift (EPG): ja
    * Anschlüsse: 1x HDMI, 1x SCART, 1x USB 2.0 Anschluss, 1x digital Audio Out (Cinch)



    Hier wurde gespart

    Um ein möglichst günstiges Gerät "hinzaubern" zu können, welches wenigstens noch HD-Empfang gewährleistet, hat Hersteller Comag sichtbar am SL-25 HD gespart. Folgende "normale" Zutaten für einen Receiver fehlen hier gänzlich:

    * keinerlei Gerätetasten: ob "standby on/off, ch+/ch-" - nichtmal einen Ein/Ausschalter gibt es !
    * keinerlei Form von digitaler Funktionsanzeige (Kanalnummer/Uhrzeit geschweige denn alphanumerische Anzeigen)
    * keinerlei CI-Slots - das heisst: niemals HD+, Pay TV oder Empfang von verschlüsselten Sendern allgemein


    FAZIT

    Gut, der SL 25 HD hat nicht alles, was sich der ambitionierte HD-Fan wünscht. In erster Linie fehlt ihm natürlich neben einer PVR-Funktion auch ein CI-Slot. So scheidet der Empfang von HD+ oder Pay-TV mit dem Gerät von vorneherein aus. Auf ein Display, wenigstens zur Kanalnummernanzeige, muss man als SL-25 HD-Fan ebenso verzichten - ich kann dies auf jeden Fall, da die vom Gerät eingeblendeten Bildschirminformationen m.E. im Zweifel sowieso aussagekräftiger sind als eine vielsagend-nichtssagend am Display eingeblendete Kanalnummer.Wer auf diese Features zugunsten eines HD-fähigen Receivers für einen dafür sehr günstigen Preis verzichten kann, der sollte sich dieses Gerät vielleicht mal näher anschauen.
    Dafür glänzt das Gerät mit einem hervorragenden, absolut HD-würdigen Bild beim Anzeigen von HD-Sendern und gewährleistet bei normalen "PAL"-Sendern ein sehr solides Upscaling dieser geringer aufllösenden Programme. Ob jemandem nun das doch eher an eine schwarze Kiste erinnernde Design gefällt, das ist nun Geschmackssache. Das Gerät ist dafür so klein, dass man es im Zweifel fast überall hinstellen könnte - viel zu schauen gibt es da ohnehin nicht. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem "Schnapp". Unter 50 € für einen HD-Receiver - damit ist das Preisniveau von SD-Empfängern erreicht. Für alle, die auf HD+ oder Pay TV verzichten können, nicht auf Sender wie ORF oder SRG "bauen" können empfehle ich diesen FTA-Receiver auf jeden Fall und gebe ihm -preis-leistungsgerecht - fünf Sternchen und eine Empfehlung. Das, was es soll, nämlich frei empfangbare HD- und SD-Programme mit guter Bild-und Tonqualität empfangen und wiedergeben kann der SL 25 HD auf jeden Fall sehr gut

Comag SL 25 HD im Vergleich

Hersteller Comag comag
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