FollowMe Tandemkupplung

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  • Lieferschnelligkeit:  sehr gut
  • Information & Kundenservice:  gut
  • Preisniveau:  durchschnittlich
  • Verpackung:  gut
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Produktbeschreibung

FollowMe Tandemkupplung

EAN 4039645021619
gelistet seit 10/2011

Tests und Erfahrungsberichte

  • Verfolgungswahn

    • Qualität & Verarbeitung:  gut
    • Handhabung & Komfort:  gut

    Pro:

    - Cleveres System - Praxisnutzen - Handling - Fahrverhalten - Wächst mit dem Kinderrad

    Kontra:

    - Montage je nach Radtyp u.U. knifflig - Partielle Korrosionsanfälligkeit

    Empfehlung:

    Ja

    Irgendwann, ab einer gewissen Größe und entsprechendem Gewicht, wird das Mitführen des Nachwuchses auf dem Fahrrad komplizierter. Auch wenn das Selbstrradeln eigentlich kein Problem darstellen sollte, so sind längere Ausfahrten einfach zu ermüdend für die Zwerge. Gut, wenn man die fix und fertige Brut an die Kandarre nehmen kann. Der Markt kennt da ja so einige Vorrichtungen. Am bekanntesten ist wohl ein Beiwagen/Buggy, den man ans elterliche Rad hängt - doch wohin dann mit dem Kinderrad? Also: nicht für uns geeignet. Dann eine Art Abschleppstange, an welcher das Kinderrad befestigt wird. Schon besser. Das Problem: Hohes Kippmoment, da an der Sattelstange angeschlagen und konstruktionsbedingt permanent leichte Schräglage. Also auch irgendwie doof. Aber es gibt da tatsächlich noch etwas pfiffigeres - den "FollowMe"-Tandemanhänger. Und wer hat's erfunden? Klar. Die Schweizer!


    Folgekosten

    Gefunden haben wir das gute Stück im "Bike & Co." Katalog, allerdings erwies es sich als unmöglich die Anhängevorrichtung über einen entsprechenden Fachhändler zu besorgen. Auch der Schweizer Hersteller berichtete auf seiner Website von offensichtlichen Lieferengpässen in deutschen Gefilden. Auch auf der weltgrößte Ramschbörse Ih-Bäh war niemand Willens einen neuwertigen Artikel feil zu bieten. Gebrauchte gab es zwar, doch die Wenigen wechselten beinahe zum Neupreis den Besitzer. An sich ein gutes Zeichen, wenn der Wertverlust offenbar so niedrig ausfällt. Schlecht jedoch für diejenigen, die so'n Ding gerne zu einem erträglichen Kurs ergattert hätten. Hoffnung keimte auf, als uns eine der vielen Suchanfragen auf die Handelsplattform Tradoria linkte. Tatsächlich gabs dort einen Shop, der den FollowMe - inklusive Anbau-Set - für den offiziellen Katalogpreis und versandkostenfrei als "sofort lieferbar" anzeigte. Na bitte!


    Folgerichtig

    Eine kleine Klippe gibt es allerdings schon im Vorfeld zu umschiffen. Es handelt sich hierbei um die Frage: "Welche Hinterradachse bzw. Schaltung habe ich denn?" Das (im Preis inbegriffene) Montage-Set gibt es nämlich in drei Varianten: A - Vollachse mit Schnellspanner, B - Vollachse mit Achsmuttern (beides passt z.B. auf fast alle Ketten- sowie Nabenschaltungen von Shimano oder vielleicht lieber doch: C - Hohlachse für SRAM-Nabenschaltungen (Also hauptsächlich Klick-Boxen von Fichtel & Sachs). Der Telefonjoker brachte Erleuchtung - Die freundliche Dame des Shops wusste weiter. Für den zunächst angedachten Einsatz auf "Prince Road Glider" (Shimano Acera Kettenschaltung) und einem "Kalkhoff Pro Connect" (Shimano Nexus-8 Nabenschaltung) bestellten wir den FollowMe inklusive Adapter Typ B. Später dann noch einmal extra einen Typ C-Adapter, da das "Rabeneick Vitality Spectro-7" der Göttergattin eine SRAM-Schaltung hat, aber auch für den Tandem-Anhänger vorbereitet werden sollte.


    Folgeauftrag

    Das ist nämlich einer der vielfältigen Clous bei der Sache. Sind die Achs-Adapter einmal angebracht, verbleiben sie am entsprechenden Rad und fortan ist der An- und Abbau der Vorrichtung tatsächlich - wie beworben - "werkzeuglos". Bis es soweit ist, muss aber doch zumindest einmal der Schrauber walten. Nämlich nicht nur die Adapter ans Zugrad, sondern auch die Schnellaufnahme am Kinderfahrrad muss montiert werden. Das erfordert also doch Werkzeug: Hier waren es: 15er Maulschlüssel (für das Entfernen der Original-Achsmuttern), 19er Maulschlüssel (Anbringen der passenden Adapter-Muttern des FollowMe) und Last but not least einen 5mm Sechskant-Winkelschlüssel - vulgo: "Inbus" (für die Schnellaufnahme am Rahmen des anzuhängenden Fahrrads). Die SW19-Spezialmuttern sind in drei verschiedenen Formaten (5/16 und 3/8 Zoll sowie 9mm/metrisch) beigelegt. Man braucht natürlich nur das Pärchen, welches zum Rad passt. Für gewöhnlich ist dies das 3/8" Gewinde.

    Es muss aber noch etwas vorbereitet werden. Das Kinderrad bekommt nicht nur den Schnellspanner an den Rahmen gepappt, dessen endgültige wie ideale Position zu finden übrigens durchaus ein paar Tage dauern kann, sondern auch zylindrische Verlängerungen statt der normalen Achsmuttern an der Vorderachse. Verschiedene Bolzen in den gängigen Gewindegrößen liegen auch hier bei (wie schon für die Hinterachse des elterlichen Rades). Aus technischer Sicht, war es das. Für den halbwegs geübten Schrauber ist derweil eine gute halbe Stunde vergangen - Doppellinkshänder fragen vielleicht doch besser jemanden der sich damit auskennt.


    Folgsam

    Nun steht ein wenig Übung auf dem Plan. Denn die braucht man schon. Keine Sorge, es ist wirklich alles ganz einfach, doch erst wenn die richtigen Handgriffe in der richtigen Reihenfolge sitzen, wechselt man die komplette Zugvorrichtung - oder auch nur das Kinderrad - mühelos innerhalb einer Minute von einem Eltern-Rad zum anderen oder koppelt das Kinderrad zum Selbstfahren ab und später bei Bedarf auch wieder an. Auch ohne angehängtes Rad kann die Kupplung montiert bleiben, sie lässt sich pfiffigerweise zusammen- bzw. hochklappen, wenn sie grade nicht gebraucht wird. Das generelle Funktionsprinzip sieht wie folgt aus:

    Die gesamte Vorrichtung wird an die Hinterachse des Zugfahrrades angehängt. Die schwingengleichen Arme sind dabei meist etwas auseinander zu ziehen, was unter Umständen Kraft und Geschick erfordert nicht zu verkanten. Sitzen die "Augen" auf den Achsadaptern, wird auf jeder Seite eine Schraubsicherung handfest eingedreht und das FollowMe mit Splinten auf den Prismen gesichert. Die gesamten Tandemkupplung bleibt im angehängten Zustand übrigens vertikal frei beweglich, um während der Fahrt für Höhenausgleich sorgen zu können. Am Verbindungsstück zwischen Schwinge und Ausleger ist ein Horizontalgelenk eingebaut - das sorgt für, dass Kurven möglichst eng gefahren werden können und man sich auch beim Rangieren keinen abbricht. Aber weiter.

    Das Kinderrad wird leicht angehoben und mit den zuvor montierten Achsverlängerungen der Vorderachse in die Prismenführung des Aufnahmeauslegers eingeführt/-geschoben, fast gleichzeitig muss dessen Haltebügel in die Rahmenhalterung eingeklinkt werden. Wie gesagt: Mit entsprechender Übung ist dies eine einzige fließende Bewegung. Mit den beiden seitlichen, knubbeligen Klemmschrauben wird der Bügel nun fixiert. Handfest - das genügt.

    Das Vorderrad befindet sich jetzt idealerweise um die 6 cm frei schwebend über dem Boden. Je nach Radgröße und gewünschter Höhe lassen sich die Prismen auf dem Ausleger übrigens verschieben (8 mm Maulschlüssel erforderlich - macht man aber sehr selten). Ist das Kinderrad einmal fest eingehängt, verhindert eine Sperrklinke an jeder Seite, dass es aus den Prismen rutscht. Insgesamt eine höchst durchdachte Konstruktion, deren einzige Schwäche die leichte Korrosionsneigung der nicht pulverbeschichteten Bauteile ist. Mit einem Tropfen Ballistol dann und wann ist aber auch das kein Problem.


    Folge mir - (un)auffällig!

    Das Gespann ist nun einsatzbereit und kann vom Nachwuchs geentert werden. Zur Demontage verfährt man logischerweise in genau umgekehrter Reihenfolge. Am leichtesten und bequemsten hat man es, wenn das Zugrad über einen Zwei-Arm-Mittelständer verfügt und dementsprechend senkrecht und kippstabil abgestellt werden kann. So wie beim Bike der Pharaonin. Doch auch mit Seitenständer kann man nachweislich gut leben. So wie bei mir: Der ESGE Pletscher Hinterbauständer erfordert Geschicklichkeit und Kraft beim Ankuppeln, da das Zugrad durch dessen Bauart bedingt immer schräg steht und die Anhängevorrichtung alleine schon 4 Kilo wiegt und physikalisch einen Hebel darstellt - Hinzu kommt dann noch das einzuhängende Kinderfahrrad. Aber noch einmal: Alles eine Sache der Übung - und die kommt automatisch, da die Tochter am liebsten den ganzen Tag nur noch ins Schlepp genommen werden will, also das Teil also auch entsprechend häufig verwendet wird. Übrigens bleibt der Gepäckträger dabei voll nutzbar.

    Schon von den ersten Metern weg, fühlt sich das FollowMe-Gespann angenehm an. Klar, das Zusatzgewicht merkt man schon, sofern hinten nicht fleißig mitgetrampelt wird, besonders dann wenn der Zwerg so aus Langeweile, Jux und Dollerei obendrein auch mal spontan ausprobiert, wie sich das so mit dem Rücktritt verhält. Bedingt durch den vergleichsweise tiefen Anschlag, ist der Schwerpunkt aber günstig und somit das Kippmoment sehr gering, sodass man allerhand Unbill recht entspannt verdauen kann. Das heißt in der Praxis, dass weniger Unruhe in die Fuhre eingeleitet wird. Fahrbahnunebenheiten, Bodenwellen, harsche Bremsmanöver oder ein zappeliges Kind schlagen sich nicht so sehr unangenehm nieder, wie es bei den ebenfalls weit verbreiteten, Tandem-Koppelstangen der Fall ist. Zudem ist man dank der frei in alle Richtung schwenkbaren Gelenke überraschend agil unterwegs und sorgt für Gesprächsstoff bei allseits staunenden Passanten und radelnden Auch-Eltern.

    Die kleinen Fahranfänger sind grundsätzlich immer hinter Mama oder Papa unterwegs, werden zwangsgebremst und können im Straßenverkehr auch keine gefährlichen Extratouren auf eigene Faust unternehmen - egal wie dickköpfig, müde und unkonzentriert (oder alles zusammen) sie auch sein mögen. Aktiv auf dem eigenen Rad mit zu fahren ist natürlich auch zehnmal toller als passiv und vergleichsweise abgeschirmt in einem dösigen Anhänger zu hocken. In Sachen Verkehrserziehung ist dies auch ein sehr wichtiger Beitrag, denn durch Mitmachen erlernen die Kiddies auch gleich die richtigen Verhaltensmuster - so die Erziehungsgenötigten mit gutem Beispiel vorangehen... äh ... fahren. Pech für verkehrssündige Eltern: Ab jetzt werden alle eventuellen Missetaten und Fehlverhalten gnadenlos registriert und von den hinteren Plätzen klugscheißend kommentiert. Disziplin und verantwortungsvolles Handeln ist demnach hier besonders anzuraten. Little Brother (Sister optional) is watching you. Aber sowas von.


    Schlussfolgerung

    Die FollowMe-Tandemkupplung nimmt (Kinder-)Räder bis 20-Zoll auf, ist ordentlich verarbeitet, technisch ausgeklügelt, wie -gereift und weist - sieht man von leichter Korrosionsneigung einmal ab - keine nennenswerten Schwächen auf. Das alltägliche Handling erfolgt werkzeuglos und ist schnell erlernt, das Fahrverhalten einwandfrei. Die Vorbereitung der Räder macht - je nach Rad-/Schaltungstyp - mal mehr, mal weniger Arbeit, fällt aber prinzipiell nur dann an, wenn Zug- oder Kinderrad dauerhaft ausgetauscht/umgebaut werden sollen. Nach Zukauf entsprechender Achs-Adapter sind inzwischen alle Erwachsenen-Fahrräder des Haushalts für das Ankoppeln gerüstet. Alles ins allem also eine absolut lohnenswerte Investition, bei der es nicht wundert, dass Neu- und Gebrauchtpreise nicht weit auseinander liegen. Demnächst wird wohl noch ein Fahrrad-Lasten-Anhänger, welches nach dem gleichen System funktioniert, angeschafft, was uns dann noch mehr (Beladungs-)Möglichkeiten eröffnet, doch das ist wieder eine andere Geschichte.

FollowMe Tandemkupplung im Vergleich

Alternative Zubehör für Fahrradanhänger