In Todesangst (Taschenbuch) / Linwood Barclay

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ab 4,23
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Die 17-jährige Sydney kommt eines Abends nicht von ihrem Sommerjob in einem Hotel nach Hause. Sie ist nicht über Handy zu erreichen. Ihr Vater macht sich große Sorgen. Er fährt los, um sie abzuholen.
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Summe aller Bewertungen
  • Handlung:  sehr spannend
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  sehr hoch
  • Spannung:  hoch
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Stil:  ausschmückend

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Produktbeschreibung

In Todesangst (Taschenbuch) / Linwood Barclay

EAN 9783548282718
ISBN 3548282717
gelistet seit 03/2012

Pro & Kontra

Vorteile

  • Spannung, keine Längen
  • Guter Plot, der aus dem Alltag entstanden zu sein scheint

Nachteile / Kritik

  • Ende zu unglaubwürdig und übertrieben
  • Zu viel Action im Finale

Tests und Erfahrungsberichte

  • Wie gut kenne ich meine Tochter?

    • Handlung:  sehr spannend
    • Niveau:  durchschnittlich
    • Unterhaltungswert:  sehr hoch
    • Spannung:  sehr hoch
    • Humor:  kein Humor
    • Stil:  durchschnittlich
    • Zielgruppe:  Erwachsene

    Pro:

    Guter Plot, der aus dem Alltag entstanden zu sein scheint

    Kontra:

    Zu viel Action im Finale

    Empfehlung:

    Ja

    Der Kauf

    Fündig wurde ich bei meiner Suche beim Internet-Anbieter buecher.de, der das Taschenbuch mit 445 Seiten und Reise tauglichen 300 Gramm Gewicht für 9,95 Euro anbot. Geliefert wurde nur zwei Tage nach der Bestellung - ohne Berechnung von Versandkosten - per DHL.

    Das Aussehen

    Das Buch hat ein handliches Format von 19 mal 12 Zentimetern und passte so gut in mein Reisegepäck. Auf der Vorderseite werden in erster Linie der Name des Autoren und seines Werkes genannt, untermalt ist das alles von einer unscharfen Zeichnung (oder Fotografie?) eines Menschen in Abwehrhaltung. Auf der Rückseite gibt es eine kurze Inhaltsangabe.

    Der Inhalt (buecher.de)

    'Eigentlich wollte Tim einen schönen Sommer mit seiner Teenagertochter verbringen. Seit der Trennung von seiner Frau lebt Sydney bei ihrer Mutter am anderen Ende der Stadt. Doch für einen Sommerjob in einem Hotel zieht sie vorübergehend zu Tim. Und verschwindet nach wenigen Wochen spurlos. Voller Sorge macht Tim sich auf die Suche nach seiner Tochter, richtet eine Website ein, geht allen Hinweisen nach. Als sein eigenes Haus verwüstet wird, ahnt er, dass er selbst in Lebensgefahr schwebt. Dann verschwindet auch noch Sydneys beste Freundin, und eine Frau wird vor Tims Haustür ermordet. In panischer Angst sucht er weiter, und nach und nach wird ihm klar, dass er seine Tochter viel weniger gut kannte, als er dachte.

    Der Autor

    Linwood Barclay stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er arbeitete lange als Journalist und hatte eine beliebte Kolumne im Toronto Star. Seit dem Erscheinen seines ersten Thrillers Ohne ein Wort ist Barclay ein internationaler Bestsellerautor. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto.

    Leseprobe

    Eigentlich hatte ich zum Abendessen Spaghetti machen wollen, beschloss dann aber doch, zwei Pizzen kommen zu lassen - als Friedensangebot sozusagen, nachdem ich ihr wegen der Sonnenbrille die Daumenschrauben angelegt hatte.
    Um sieben war sie immer noch nicht da. Angerufen hatte sie auch nicht.
    Vielleicht hatte sie für jemanden einspringen müssen, der krank geworden war. Normalerweise rief sie zwar an, wenn sie sich verspätete, aber nach unserem Zusammenstoß beim Frühstück konnte ich durchaus verstehen, dass sie heute über die üblichen Höflichkeitsregeln hinwegsah.
    Als ich bis acht aber immer noch nichts von ihr gehört hatte, begann ich mir allmählich Sorgen zu machen.
    Im Fernsehen in der Küche liefen gerade die Nachrichten. Irgendetwas über ein Erdbeben in Asien, aber ich hörte nur mit einem Ohr hin, während ich überlegte, wo Syd stecken mochte.
    Manchmal traf sie sich nach der Arbeit noch mit Patty oder einer ihrer anderen Freundinnen, meistens in der Post Mall, um einen Happen zu essen.
    Ich rief auf ihrem Handy an. Es klingelte mehrmals, dann sprang die Voicemail an. "Ruf mich doch bitte kurz an, Schatz", sagte ich. "Ich wollte uns Pizza bestellen, würde aber gern noch wissen, was du drauf haben willst."
    Dann wartete ich weitere zehn Minuten ab. Ich wollte gerade die Nummer des Hotels herauskramen, als das Telefon läutete. Ich hob ab, ohne einen Blick auf das Display zu werfen. "Hey", sagte ich. "Also, was willst du auf die
    Pizza?"

    Meine Meinung

    Wie schon bei "Ohne ein Wort" spielt Linwood Barclay auch bei diesem seinen Werk mit den geheimen Ängsten seiner Leserschaft. Eigentlich kommt die Handlung zunächst recht unspektakulär daher - und genau das sorgt für die schnell entstehende immense Spannung, denn irgendwie mag sich ein jeder Leser fragen, wie gut er seine nächsten Angehörigen wirklich kennt, wem er trauen kann und wem nicht. Da gibt es immer neue Geheimnisse, denen ein Autoverkäufer - der ganz sicher nicht dem Klischee des typischen Krimi-Helden entspricht - nachspüren muss. Und es gibt immer wieder neue Wendungen in einem Fall, bei dem lange Zeit völlig unklar ist, ob er nur eine tragische Familiengeschichte darstellt oder ein Verbrechen. Das alles berührt, denn auch ich habe mich gefragt, wie gut ich meine Tochter kenne, ob auch ich mich irgendwann in der Rolle des Tim wiederfinden könnte. Und so drückte ich dem Helden der Geschichte natürlich sehr schnell innerlich alle zur Verfügung stehenden Daumen, dass des Rätsels Lösung sich als harmlos erweisen würde. Aber auch schon bei "Ohne ein Wort" glaubt ein Familienmensch, seine Angehörigen bestens zu kennen und muss später erkennen, dass das ganz und gar nicht der Fall war. Sollte sich das in diesem Barclay-Werk wiederholen? Natürlich werde ich die Antwort auf diese Frage an dieser Stelle nicht geben, denn dann müsste das Buch nun wirklich nicht mehr gelesen werde.

    Was als ganz solide Geschichte beginnt, bekommt immer mehr Schwung, was den Leser auch darüber hinweg sehen lässt, dass das Ganze sprachlich eher einfach-unkompliziert dargestellt wird. Aber genau das ist wohl auch gewollt, denn das Buch gehört sicherlich nicht zur großen Literatur, weiß aber sehr wohl mit Spannung bestens zu unterhalten. Möglicherweise übertreibt es Barclay ein wenig, als er aus dem ruhigen Autoverkäufer Tim nach und nach so etwas wie einen Action-Helden werden lässt - aber möglicherweise versteht er auch einfach nur die Menschen, die bei enormen Problemen eben über sich hinauswachsen können. Mir persönlich ist das Finale ein wenig zu actionlastig geraten, die Lösung aller Probleme ein wenig zu weit hergeholt. Und trotzdem habe ich das Buch ausgesprochen gern gelesen, habe mich von ihm fesseln lassen und nur wenige Lesepausen eingelegt. Wer sich auf die Handlung einlässt, wird immer weiter vordringen wollen, auch das Ende eines der 46 Kapitel animiert nicht wirklich dazu, das Werk zur Seite zu legen, zumal oftmals ein Cliffhanger nur für neue Spannung sorgt. Gefallen hat mir auch, dass die Handlung vorwiegend aus nur einer Perspektive, nämlich der des Tim, und das auch noch in der Ich-Form geschildert wird. Der Leser also weiß niemals mehr als die Handelnden, und seine Identifaktion mit dem Protagonisten wächst immer mehr an.

    Zum Stil des Autoren und speziell dieses Werkes passt auch, dass er vor allem den Protagonisten hervorragend charakterisiert, die weiteren Personen aber eher oberflächlich behandelt. Barclay zieht den Leser sehr bewusst an seine Hauptfigur heran und lässt ihn zugleich im Unklaren darüber, ob alle anderen Personen eher zu den Guten oder zu den Bösen gehören. Das ist geschickt gemacht - und der flüssige Schreibstil mit wenigen Schnörkeln bremst den Lesefluss kaum. In der Summe also hat mir dieser Thriller, dessen Grundlagen sicherlich im psychologischen Bereich liegen, ausgezeichnet gefallen. Gelesen habe ich das Buch übrigens während einer Urlaubsreise - und dafür eignet sich meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet, denn wer will im Urlaub schon mit anspruchsvoller Literatur überfordert werden? Gerne also spreche ich eine Kauf- und Leseempfehlung aus.
  • Sydney ... verzweifelt gesucht

    • Niveau:  durchschnittlich
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  hoch
    • Humor:  durchschnittlich
    • Stil:  durchschnittlich
    • Zielgruppe:  Männer

    Pro:

    Spannung, keine Längen

    Kontra:

    Ende zu unglaubwürdig und übertrieben

    Empfehlung:

    Ja

    Unterm Strich liegt hier ein kurzweiliger und spannender Thriller vor, der sich thematisch an die vorherigen Werke des Autors einreiht. Das letzte Drittel allerdings lässt Glaubwürdigkeit vermissen und ist zu übertrieben actionlastig gestaltet. Nicht das Beste von Linwood Barclay, aber insgesamt solide.
  • "Am Morgen des Tages, an dem ich sie verlor..."

    • Niveau:  anspruchsvoll
    • Unterhaltungswert:  hoch
    • Spannung:  sehr gering
    • Humor:  wenig humorvoll
    • Stil:  ausschmückend
    • Zielgruppe:  Männer

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    „In Todesangst“ mag sich für die Leser, die eigenen Nachwuchs haben, noch ein wenig bedrohlicher anfühlen ~ doch auch ich, die schätzungsweise mitsamt 20 Katzen in die Ablebensgeschichte eingehen wird, fieberte von der ersten Zeile an ultimativ mit und fühlte mich noch Stunden nach Beendigung des Thrillers vÃ