Andere tun es doch auch

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ab 16,20
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ER glaubt nicht mehr an die große Liebe. SIE hat sie noch nicht gefunden. ER hasst Cocktails, SIE den Geschmack von Whisky. Kai und Lara sind wie Campari und Orangensaft ganz unterschiedlich und doch
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Summe aller Bewertungen
  • Handlung:  durchschnittlich
  • Niveau:  anspruchsvoll
  • Unterhaltungswert:  sehr hoch
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Stil:  sehr ausschmückend

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Produktbeschreibung

Andere tun es doch auch

EAN 9783548284392
gelistet seit 08/2012

Allgemeine Informationen

Hersteller / Verlag Ullstein Verlag GmbH

Pro & Kontra

Vorteile

  • Feinsinniger Humor aus dem Alltagsleben

Nachteile / Kritik

  • Dem Finale fehlt die Überraschung

Tests und Erfahrungsberichte

  • Der Spiegel sorgt für Schmunzeln

    • Handlung:  durchschnittlich
    • Niveau:  anspruchsvoll
    • Unterhaltungswert:  sehr hoch
    • Spannung:  durchschnittlich
    • Humor:  sehr humorvoll
    • Stil:  sehr ausschmückend
    • Zielgruppe:  Erwachsene

    Pro:

    Feinsinniger Humor aus dem Alltagsleben

    Kontra:

    Dem Finale fehlt die Überraschung

    Empfehlung:

    Ja

    Der Kauf

    Das 2012 im Ullstein-Verlag erschienene Taschenbuch mit 331 Seiten und einem Reise tauglichen Gewicht von weniger als 300 Gramm wurde beim Internet-Anbieter buecher.de gesucht und gefunden. Zu zahlen waren dortselbst dafür 8,99 Euro, geliefert wurde ohne die Berechnung von zusätzlichen Versandkosten nur zwei Tage nach der Bestellung per DHL.

    Das Aussehen

    Das Taschenbuch im Format 19 mal 12 Zentimeter hat einen roten Umschlag, auf dessen Vorderseite der name des Autoren und seines Werkes genannt werden. Zudem sind hier ein Paar in gelbe Hosen gewandete Frauenbeine samt einer Handzu sehen, in der sich eine Hundeleine befindet. Der dazugehörende kleine Hund trägt einen Hut - ein erstes Indiz dafür, dass der Inhalt des Buches nicht zu ernst genommen werden sollte. Auf der Rückseite wiederholt sich neben einer kurzen Inhaltsangabe des Hunde-Motiv, im Inneren ist auf der Umschlagseite vorn ein großes Farbfoto des Autoren zu sehen, während es hinten noch einmal eine Auflistung seiner vorhergehenden Romane gibt.

    Der Autor

    Matthias Sachau, geboren 1969, lebt seit sechzehn Jahren in Berlin. Hauptberuflich hält er seinen kleinen Sohn bei Laune, nebenher arbeitet er als freier Texter und Journalist. Er gilt als erster Erwachsener, der sich auf einem Bobbycar die Veteranenstraße in Berlin hinuntergestürzt hat.

    Leseprobe

    KAI: Dass ich gerade an der Bar sitze, hat nichts damit zu tun, dass ich gerne an der Bar sitze. Wenn überhaupt, dann nur in Gesellschaft. Bevorzugt in betrunkener Gesellschaft. Und idealerweise in betrunkener Gesellschaft, die Unsinn redet. So wie mein Freund Frank, der bis vor ein paar Minuten noch neben mir saß.
    Seit er verschwunden ist, ist die Bar ein ziemlich deprimierender Ort. Ich will nicht stumm in mein Glas starren. Und noch weniger will ich den Barmann anstarren. Ich kann seine Gedanken lesen: "Haha, ich langweile mich hier genauso wie du, aber ich bekomme Geld dafür. Und Toilettensex mit Gästen." Dann starre ich am Ende doch lieber mein Glas an. Das scheint wenigstens leise "Fehlt dir was?" zu fragen.
    Ich erzähle ihm, dass mein Freund Frank von seiner Freundin Irena und einem beschwipsten Damengrüppchen, das ihm eine lange Federboa als Hundeleine um den Bauch geschlungen hat, entführt wurde und ich seitdem eine einsame, traurige Barwaise bin. Und während mein Glas mich angähnt, denke ich mir, dass "vor ein paar Minuten" wahrscheinlich gar nicht stimmt. Kann gut sein, dass es erst wenige Sekunden her ist. Aber die können sich für eine Barwaise in die Länge dehnen,
    dass es fast bis zum nächsten Vormittag reicht.
    Dabei bin ich eigentlich sehr gern unter Leuten. Vor allem unter Leuten, die nicht, wie ich, Architekten sind. Und in dieser Hinsicht ist diese Party perfekt für mich. Eine Filmpremierenfeier. Das heißt, hier laufen nur Filmmenschen rum. Und Filmmenschen nehmen garantiert den ganzen Abend keine Worte wie "Regelgeschoss", "Aussteifung" und "Gussasphaltestrich" in den Mund. Und auch wenn sie am Anfang noch so hochnäsig daherkommen, sie kümmern sich rührend um einen, sobald man sie darüber aufgeklärt hat, welche Filme man alle noch nicht gesehen hat. Deswegen war es mir ein großes Glück, dass Frank mich auf die Gästeliste der Premierenfeier von "Dein Heiß ist mein Kalt" schmuggeln konnte. Aber dann mussten ja die trunkenen Federboadamen kommen und so weiter.

    Meine Meinung

    Matthias Sachau ist immer wieder für kleinere Überraschungen gut, denkt aber offenbar auch gern an seine treuen Leser, die er dadurch ein wenig verwöhnt, dass er Hauptpersonen aus seinen früheren Romanen in Nebenrollen des aktuellen Werkes einpasst, was übrigens auch Sachau-Neulinge keineswegs überfordert, weil Vorkenntnisse absolut nicht gefordert werden. Für eine Überraschung sorgt der Autor aber dieses Mal mit seinem Stil, denn er schildert den Fortgang des Geschehens wechselweise aus zwei Sichtweisen, nämlich der des Mannes und der der Frau. Das ist zwar auch nicht ganz neu, wird aber vom Autoren hervorragend umgesetzt, denn immer wieder verdeutlicht er die völlig unterschiedlichen Denk- und Sichtweisen zweier Menschen. Und dabei setzt er dann beim Leser doch Vorkenntnisse voraus, nämlich die um die Unterschiedlichkeit zwischen Angehörigen der Geschlechter.

    Die Komik des Buches besteht aus den besonderen Macken der beiden Protagonisten - und aus ihrem sehr unterschiedlichen Denken, das ein gemeinsames Ziel hat, durch die Sichtweisen von Ihr und Ihm aber unerreichbar erscheint. Da will einer dem anderen Gutes tun - und bewirkt nahezu das Gegenteil. Irgendwie kommt mir das doch bekannt vor. Und richtig: Ich darf erkennen, dass der Autor uns einen Spiegel vorhält - und genau der sorgt für Schmunzeln, denn genau das, was wir doch eigentlich schon kennen und über das wir uns im eigenen privaten Umfeld so herrlich aufregen können, sorgt in der Literatur für Komik. Nun gut, die Protagonisten sind schon sehr besonders. Aber genau das arbeitet der Autor hervroragend heraus, wobei Sachau - wie bei seinen Vorgänger-Romanen - einmal mehr phantastische Metaphern verwendet und dem Leser zum Teil zwar grammatikalisch korrekt, aber merkwürdig anmutende Satzbauten vorsetzt, die die Komik nur noch verstärken. Wobei: Laut lachen musste ich während der Lektüre dieses Romans eigentlich nicht, weil die ganz großen Schenkelklopfer hier vergebens gesucht werden. Dafür aber umspielte ein ständiges Schmunzeln meine Lippen, denn gerade das normal Anmutende, in Wirklichkeit aber Subtile ist doch das, was gekonnte Comedy ausmacht. Und Sachau kann Comedy. Das hat er mit diesem Werk einmal mehr bewiesen.

    Mancher Leser mag einwenden, dass dem Roman die Spannung ein wenig abgeht, denn schon nach den ersten Seiten ist doch jedem klar, dass sie sich kriegen. Aber: Muss denn Komik zugleich auch Spannung beinhalten? Ich sage nein. Und bin bei diesem Buch sogar ein wenig dankbar dafür, dass die Handlung selbst eher linienförmig zu betrachten ist, denn ich habe dieses Buch keineswegs atemlos und in einem Zuge gelesen. Es lag in unserem Wohnzimmer, und immer, wenn ein wenig Zeit war, habe ich ein paar Seiten gelesen. In die Handlung fand ich mich jedes Mal problemlos wieder hinein - und das Schmunzeln setzte regelmäßig spätestens dann ein, wenn ich wieder eine Seite umblätterte. Hervorragend kann ich mir dieses Werk auch während einer Urlaubsreise vorstellen - kleinere Unterbrechnungen durch Störungen am Swimming-Pool verkraften das Werk und seine Leser problemlos.

    Gewöhnungsbedürftig befand ich lediglich die Kapiteleinteilung, denn mit Einvernehmen sind die einzelnen nach Tagen vorgenommenen Gliederungen, zu lang. Gerade einmal 13 Kapitel beinhaltet das Buch, von denen manche rund 40 Seiten lang ist - zu viel. Aber so richtig schlimm ist das auch nicht, denn Lesepausen können hier nicht nur am Ende eines Kapitels vorgenommen werden, sondern ganz einfach auch bei jedem Perspektivwechsel. Und dennoch war ich so manches Mal bemüht, ein Kapitel doch zu Ende zu lesen - es gelang nur selten, teils aus zeitlichen Gründen, teils aber auch, weil ich Humor gern eher dosiert genieße. Absolut herrlich ist übrigens auch der Anhang, In "Kai Findlings kleine Schuhkunde" habe ich sogar noch etwas gelernt, das Cocktail-Rezept (in zwei Versionen) für den "Happy Ending" ist sogar kopierbar, das Interview mit Matthias Sachau lesenswert und die Hitparade der Matthias-Sacha-Tweets ein phantastisches Sammelsurium von Zitaten, die irgendwann noch einmal gewinnbringend eingesetzt werden könnten....

    Der geneigte Leser meines Berichts wird es schon ahnen: Sehr gern spreche ich für dieses Buch eine Kauf- und Leseempfehlung aus und vergebe außerdem natürlich die Bestnote. Ach ja: Der nächste Sachau kommt bestimmt.
  • Ich tue es auch - das Buch lesen ...

    Pro:

    siehe Text

    Kontra:

    siehe Text

    Empfehlung:

    Ja

    Ich mag es immer wieder, zwischendurch einen komischen und witzigen Comedy-Roman zu lesen, der nicht zu anspruchsvoll ist, der mich kurzweilig unterhält. Hier mit diesem habe ich mal wieder überhaupt nichts verkehrt gemacht.