ARAG Unfallversicherung Testbericht
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ARAG steht für Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG und bietet alles rund um Versicherungen.
Erfahrungsbericht von Nanni75
ARAG? NIE WIEDER!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Also was wir, mein Lebensgefährte und ich, erlebt haben, geht auf keine Kuhhaut.
Angefangen hat das ganze Disaster, als mein Freund von der Arbeit nach Hause kam und mir erzählte: "Stell Dir mal vor, ich bin mit dem Firmenbuss unterwegs und die ganze Zeit drängelt mich ein schwarzer Golf fährt so dicht heran, daß ich schon seine Pickel hätte zählen können". Ich fand das natürlich bis dahin noch lustig, aber dann erzählte er weiter: "Ich bin links gefahren, weil die rechte Spur von Rechtsabbiegern besetzt war. Aber als die Spur frei war, bin ich sofort rechts rüber. Der Golf der mich dann links überholen wollte, mit überhöhter Geschwindigkeit natürlich knallte in das davorstehende linksabbiegende Auto."
Das bekam mein Freund allerdings nicht so ganz mit, er war ja schon an den linksabbiegenden Autos vorbeigefahren. Er kam dann also nachhause und erzählte mir das. Plötzlich klingelt es an der Tür und die Polizei steht da und möchte ihm wegen Fahrerflucht ersteinmal den Führerschein entziehen. Ich dachte echt ich bin im falschen Film. Da darf jemand einfach eine Aussage machen, sich den Vordermann oder Nebenmann aussuchen, sich das Kennzeichen aufschreiben und sagen, der war schuld.
Wir sind dann natürlich sofort zu einem Anwalt, weil wir haben ja Rechtsschutz und ausserdem kann man sowas doch nicht auf sich sitzen lassen, übrigens war ja auch der Führerschein weg. Die Polizei sagte für 3-4 Tage. Na ja 3-4 Tage aber für etwas was man nicht begangen hat.
Die ARAG schrieb uns dann an, daß sie Deckungsschutz gewährt, aber nur dann, wenn erwiesen ist, daß er unschuldig ist. Bei vorsätzlichen Verhalten würden sie nicht zahlen. Ist ja auch richtig im Prinzip, aber ich denke es ist leichter zu sagen du bist Schuld als wenn man ersteinmal seine Unschuld beweisen muß. Oder?
Ich setzte mich dann aber nochmal mit der ARAG in Verbindung und wollte einfach nochmal genau wissen, wann sie zahlen und wann nicht. Am Anfang war der junge Mann ziemlich unfreundlich, wurde aber dann doch ein wenig freundlicher als ich ihm sagte wie die Lage wirklich ist.
Er sagte das solche Fälle meistens sowieso eingestellt werden und dann die ARAG die Kosten auch übernimmt. Die Sache ist für uns nochmal gut ausgegangen, der Fall wurde eingestellt, trotzdem hatte mein Freund 1 Woche keinen Führerschein. Aber wie gesagt, wenn jemand einen anderen beschuldigt, daß der Vordermann schuld an dem Unfall ist, ist ziemlich leicht aber beweisen sie mal ihre Unschuld.....
Angefangen hat das ganze Disaster, als mein Freund von der Arbeit nach Hause kam und mir erzählte: "Stell Dir mal vor, ich bin mit dem Firmenbuss unterwegs und die ganze Zeit drängelt mich ein schwarzer Golf fährt so dicht heran, daß ich schon seine Pickel hätte zählen können". Ich fand das natürlich bis dahin noch lustig, aber dann erzählte er weiter: "Ich bin links gefahren, weil die rechte Spur von Rechtsabbiegern besetzt war. Aber als die Spur frei war, bin ich sofort rechts rüber. Der Golf der mich dann links überholen wollte, mit überhöhter Geschwindigkeit natürlich knallte in das davorstehende linksabbiegende Auto."
Das bekam mein Freund allerdings nicht so ganz mit, er war ja schon an den linksabbiegenden Autos vorbeigefahren. Er kam dann also nachhause und erzählte mir das. Plötzlich klingelt es an der Tür und die Polizei steht da und möchte ihm wegen Fahrerflucht ersteinmal den Führerschein entziehen. Ich dachte echt ich bin im falschen Film. Da darf jemand einfach eine Aussage machen, sich den Vordermann oder Nebenmann aussuchen, sich das Kennzeichen aufschreiben und sagen, der war schuld.
Wir sind dann natürlich sofort zu einem Anwalt, weil wir haben ja Rechtsschutz und ausserdem kann man sowas doch nicht auf sich sitzen lassen, übrigens war ja auch der Führerschein weg. Die Polizei sagte für 3-4 Tage. Na ja 3-4 Tage aber für etwas was man nicht begangen hat.
Die ARAG schrieb uns dann an, daß sie Deckungsschutz gewährt, aber nur dann, wenn erwiesen ist, daß er unschuldig ist. Bei vorsätzlichen Verhalten würden sie nicht zahlen. Ist ja auch richtig im Prinzip, aber ich denke es ist leichter zu sagen du bist Schuld als wenn man ersteinmal seine Unschuld beweisen muß. Oder?
Ich setzte mich dann aber nochmal mit der ARAG in Verbindung und wollte einfach nochmal genau wissen, wann sie zahlen und wann nicht. Am Anfang war der junge Mann ziemlich unfreundlich, wurde aber dann doch ein wenig freundlicher als ich ihm sagte wie die Lage wirklich ist.
Er sagte das solche Fälle meistens sowieso eingestellt werden und dann die ARAG die Kosten auch übernimmt. Die Sache ist für uns nochmal gut ausgegangen, der Fall wurde eingestellt, trotzdem hatte mein Freund 1 Woche keinen Führerschein. Aber wie gesagt, wenn jemand einen anderen beschuldigt, daß der Vordermann schuld an dem Unfall ist, ist ziemlich leicht aber beweisen sie mal ihre Unschuld.....
12 Bewertungen, 1 Kommentar
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12.06.2002, 01:35 Uhr von Mischka27
Bewertung: sehr hilfreichWenn er im bei einen Unfall nicht mutwillig dauffährt und nicht absichtlich Fahrerflucht begangen hat ist das doch kein Vorsatz und die ARAG zahlt dann. Stell Dir mal vor die würden jeden vorsätzlichen Verbrecher die Gerichtskosten bezahlen,
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