Comdirect Testbericht
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Als führende Direktbank und Marktführer im Online- Wertpapiergeschäft für moderne Anleger bietet comdirect Brokerage, Banking und Beratung.
Erfahrungsbericht von Olli201
Comdirect wird immer besser
Pro:
Günstiger Anbieter mit gutem Service
Kontra:
Wie alle Onlinebroker in finanziellen Nöten
Empfehlung:
Nein
Wie dem folgenden Text zu entnehmen ist, ist dieser Beitrag schon etwas älter. Es hat sich aber grundsätzlich nichts verändert, mal abgesehen davon, daß es keinen Run auf Neuemissionen mehr gibt und daher dieser Teil meines Berichtes mittlerweile zu vernachlässigen ist. Alles in allem ist Comdirect meiner Meinung nach die beste Direktbank.
Was habe ich mich aufgeregt, daß Comdirect für meinen Depoteröffnungsantrag 7!!! Wochen gebraucht hat. Habe ich das Depot doch nur eröffnet um über more-IPO bevorrechtigt Web.de zeichnen zu können. Als mein Konto dann endlich freigeschaltet war, war die Zeichnungsfrist dann seit 3 Tage beendet. In einem ersten Wutausbruch wollte ich mein Depot sofort wieder löschen lassen. Aufgrund des anstehenden Börsenganges von Comdirect, habe ich mich dann aber doch entschieden, das Depot aufrechtzuerhalten. Stattdessen schrieb ich einen Beschwerdebrief. In dem Antwortschreiben wurde auf die Probleme (großer Kundenzustrom) hingewiesen. außerdem hat man sich noch einmal entschuldigt und versprochen, daß durch ein neues Callcenter diese Probleme der Vergangenheit angehören dürften.
Dies scheint auch wirklich der Fall zu sein. Freunde, die sich aufgrund des Börsenganges von Comdirect angemeldet haben, waren nach 1-2 Wochen freigeschaltet.
Im Callcenter selbst bekome ich nun auch innerhalb einer Minute jemanden an die Strippe, während es früher bis zu 30 Minuten gedauert hat.
Die Auftragsbestätigungen und Ausführungsbestätigungen per Post sind meistens am Folgetag bereits im Briefkasten.
Die Orderausführung erfolgt mittlerweile innerhalb kürzester Zeit, was Anfang des Jahres auch nicht immer der Fall war.
Prunkstück von Comdirect ist aber die Zeichnungsseite im Orderbereich. Hier erkennt man sofort, welche Aktien gezeichnet werden können, wie hoch die Preisspanne ist, wie hoch die Mindestzeichnungsmenge ist und die Zeit in der gezeichnet werden kann. Wird das Zeichnungsfenster frühzeitig geschlossen entfällt sofort die Möglichkeit zu zeichnen. Hiervon könnte sich Consors wirklich mal eine Scheibe abschneiden, denn die Zeichnungen bei Consors sind eine Zumutung.
Da die Commerzbank häufig im Konsortium für eine Neuemission ist, bestehen auch relativ gute Zuteilungschancen. Bei T-Online (ohne Bevorrechtigung), Comdirect, Adphos und leider Travel24 habe ich dieses Jahr bereits eine Zuteilung erhalten.
Für eine Online-Order zahlt man mindestens 18,00 DM, ansonsten betragen die Gebühren im unteren Bereich 0,4% (Online) der Auftragssumme. Dies ist um einiges höher als bei den Konkurrenten Consors und Direkt Anlage Bank. Wem es also in erster Linie auf die Gebühren ankommt ist bei der Comdirect falsch aufgehoben.
In Kürze wird bei der Comdirect auch der außerbörsliche Handel , den es bei der DAB schon lange gibt, eingeführt. Dann macht man gegenüber der Konkurrenz wieder einige Punkte gut, denn Consors bietet diesen service noch nicht und kündigt ihn auch für die nahe zukunft nicht an.
Im Bereich Fonds läuft die Comdirect den Konkurrenten noch hinterher. Es werden wesentlich weniger Fonds angeboten und die Preisnachlässe sind auch geringer.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten, daß Anleger, die auf guten Service setzten, bei der Comdirectbank mittlerweile gut aufgehoben sind, wem es allerdings um günstige Preise geht oder um ein gutes Fondsangebot, der hat bei Consors (mit Abstrichen) und bei der Direkt Anlage Bank (meine Lieblingsdirektbank) bessere Karten.
Update 29.10.2000
Comdirect senkt ab dem 01.11.2000 die Preise. Für eine Order bis 5000 Euro zahlt man dann pauschal 9 Euro. Je angefangene weitere 5000 Euro kommen 9 Euro Gebühren hinzu, bis maximal 54 Euro. Damit ist Comdirect nun gerade in den Bereichen kurz vor dem Sprung in die nächste Stufe erheblich günstiger als die Konkurrenten Consors, Diraba und Pulsiv. Dies führt dazu, daß es einen weiteren Kritikpunkt weniger zur Comdirectbank gibt.
Was habe ich mich aufgeregt, daß Comdirect für meinen Depoteröffnungsantrag 7!!! Wochen gebraucht hat. Habe ich das Depot doch nur eröffnet um über more-IPO bevorrechtigt Web.de zeichnen zu können. Als mein Konto dann endlich freigeschaltet war, war die Zeichnungsfrist dann seit 3 Tage beendet. In einem ersten Wutausbruch wollte ich mein Depot sofort wieder löschen lassen. Aufgrund des anstehenden Börsenganges von Comdirect, habe ich mich dann aber doch entschieden, das Depot aufrechtzuerhalten. Stattdessen schrieb ich einen Beschwerdebrief. In dem Antwortschreiben wurde auf die Probleme (großer Kundenzustrom) hingewiesen. außerdem hat man sich noch einmal entschuldigt und versprochen, daß durch ein neues Callcenter diese Probleme der Vergangenheit angehören dürften.
Dies scheint auch wirklich der Fall zu sein. Freunde, die sich aufgrund des Börsenganges von Comdirect angemeldet haben, waren nach 1-2 Wochen freigeschaltet.
Im Callcenter selbst bekome ich nun auch innerhalb einer Minute jemanden an die Strippe, während es früher bis zu 30 Minuten gedauert hat.
Die Auftragsbestätigungen und Ausführungsbestätigungen per Post sind meistens am Folgetag bereits im Briefkasten.
Die Orderausführung erfolgt mittlerweile innerhalb kürzester Zeit, was Anfang des Jahres auch nicht immer der Fall war.
Prunkstück von Comdirect ist aber die Zeichnungsseite im Orderbereich. Hier erkennt man sofort, welche Aktien gezeichnet werden können, wie hoch die Preisspanne ist, wie hoch die Mindestzeichnungsmenge ist und die Zeit in der gezeichnet werden kann. Wird das Zeichnungsfenster frühzeitig geschlossen entfällt sofort die Möglichkeit zu zeichnen. Hiervon könnte sich Consors wirklich mal eine Scheibe abschneiden, denn die Zeichnungen bei Consors sind eine Zumutung.
Da die Commerzbank häufig im Konsortium für eine Neuemission ist, bestehen auch relativ gute Zuteilungschancen. Bei T-Online (ohne Bevorrechtigung), Comdirect, Adphos und leider Travel24 habe ich dieses Jahr bereits eine Zuteilung erhalten.
Für eine Online-Order zahlt man mindestens 18,00 DM, ansonsten betragen die Gebühren im unteren Bereich 0,4% (Online) der Auftragssumme. Dies ist um einiges höher als bei den Konkurrenten Consors und Direkt Anlage Bank. Wem es also in erster Linie auf die Gebühren ankommt ist bei der Comdirect falsch aufgehoben.
In Kürze wird bei der Comdirect auch der außerbörsliche Handel , den es bei der DAB schon lange gibt, eingeführt. Dann macht man gegenüber der Konkurrenz wieder einige Punkte gut, denn Consors bietet diesen service noch nicht und kündigt ihn auch für die nahe zukunft nicht an.
Im Bereich Fonds läuft die Comdirect den Konkurrenten noch hinterher. Es werden wesentlich weniger Fonds angeboten und die Preisnachlässe sind auch geringer.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten, daß Anleger, die auf guten Service setzten, bei der Comdirectbank mittlerweile gut aufgehoben sind, wem es allerdings um günstige Preise geht oder um ein gutes Fondsangebot, der hat bei Consors (mit Abstrichen) und bei der Direkt Anlage Bank (meine Lieblingsdirektbank) bessere Karten.
Update 29.10.2000
Comdirect senkt ab dem 01.11.2000 die Preise. Für eine Order bis 5000 Euro zahlt man dann pauschal 9 Euro. Je angefangene weitere 5000 Euro kommen 9 Euro Gebühren hinzu, bis maximal 54 Euro. Damit ist Comdirect nun gerade in den Bereichen kurz vor dem Sprung in die nächste Stufe erheblich günstiger als die Konkurrenten Consors, Diraba und Pulsiv. Dies führt dazu, daß es einen weiteren Kritikpunkt weniger zur Comdirectbank gibt.
14 Bewertungen, 2 Kommentare
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04.06.2002, 10:29 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHat sich wirklich nicht viel geändert.
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05.04.2002, 20:00 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichHab gerade genug von Aktien ... gruß vom alias
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