DEVK Hausratversicherung Testbericht

devk-hausratversicherung
Shop-Informationen
5 Sterne
(9)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)

Erfahrungsbericht von Michael-at-Home

Wenn „der tut schon nix“ dann doch mal beißt…

Pro:

Aus meiner Sicht ein unbedingtes Muss, Relativ Günstig, Deckt eventuelle Schäden ab und sichert so vor dem finanziellen Ruin

Kontra:

Nichts

Empfehlung:

Ja

• Vorwort

Sie kennen doch sicher eine dieser Standardsituationen. Sie gehen gemütlich irgendwo spazieren und urplötzlich kommt ihnen ein Monsterteil von Hund entgegen, und noch ehe sie panisch die Flucht ergreifen können, steht „es“ vor ihnen und eine Stimme von ganz weit entfernt ruft: „Der tut nix, der ist ja sooo lieb…“

Anders herum wäre das Beispiel, sie gehen an einer anderen Person vorbei, welche so eine kleine behaarte Leberwurst an der Leine führt und so richtig hinterhältig, schnappt mal eben diese kleine Filzlaus nach einem…

Für sie als da eventuell Geschädigten wäre die Sache klar. Materieller Schaden hat dann der Hundehalter zu tragen, ebenso bei möglichen Gesundheitlichen Folgen. Doch hat man sich schon einmal die Frage gestellt, ob dann der oder die Halter überhaupt das finanzielle Polster haben, für den entstandenen Schaden gerade zu stehen?

So wie wir uns und unsere Kinder mit einer ganz normalen Haftpflichtversicherung gegen drohende Schäden abgesichert haben, tut eigentlich jeder Tierbesitzer gut daran, sein vierbeiniges Familienmitglied ebenfalls zu versichern. Das große Stichwort heißt hier: Tierhalterhaftpflicht, speziell für dieses Thema, die Hunde-Haftpflicht


• Wichtig?

Nun einmal aus der Sicht des Tierbesitzers. Hand aufs Herz, schon einmal wirklich darüber nachgedacht, was so ein Wau Wau ernsthaft für Schäden anrichten könnte? Und der Satz, meiner tut doch wirklich nichts, gilt hier absolut nicht und für niemanden. Klein Waldi kann noch so „lieb“ aussehen, auch diese Seele kann an einem Fahrzeug einen Totalschaden verursachen. Ist sicherlich weit hergeholt, doch was ist, wenn Fiffi ausbüxt und einfach über die Straße läuft, der Autofahrer erschrickt und verreißt das Steuer und kracht volle Socke in ein anderes Auto? Beispiele gäbe es Dutzende, doch will ich nicht vom Thema abkommen.


• Wichtig!

So bieten eigentlich fast alle Versicherungen namhafter Häuser eine so genannte Tierhalterhaftpflicht an. Logisch… Und wie das bei allen Sachen im Leben so ist, und gerade bei Versicherungen, trennt sich die Spreu vom Weizen in Form der Prämie. Sprich, was der „Spaß“ dann kostet. Zu meiner Verwunderung gebe ich zu, dass bei dieser Versicherungssparte die Unterschiede nicht allzu groß sind und sich diese mehr im Cent Bereich bewegen, wenn man es auf einen Monatsbeitrag umrechnet.

Generell werden von den Versicherungen, so auch bei der D.E.V.K., zwei Deckungssummen angeboten. Einmal mit 5 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden, sowie für die Hälfte, sprich 2,5 Millionen Euro.

So war es bei uns, als wir im Januar 2003 unseren Charly bekamen, eigentlich keine Frage, dachte ich mir, 2,5 Mio. reichen völlig aus. Hey man, das sind 5 Millionen D-Mark…

Dann machte unser Betreuer von der Versicherung ein weiteres Beispiel, welches mich schnell stutzig werden lies und ich meine ursprüngliche Entscheidung schnell revidieren lies. Nach einem „Biss“ können durch die Folgekosten schnell ein paar Millionen entstehen, erst recht wenn womöglich bleibende Schäden entstanden sind. Immerhin werden Arztkosten hinzu gerechnet, und die sind bekanntlich auch nicht gering.

Weiterhin beträgt der Preisunterschied zwischen diesen beiden Stufen lächerliche 3 Euro pro Jahr, so das ich hierbei keine weiteren Überlegungen mehr anstellte und mich für eine Versicherungspolice über 5 Millionen Euro entschied.


• Das Produkt

Somit ist unser Hund, übrigens ein Mix aus altdeutschen Schäferhund und einem Collie, bestens gegen allerlei „Unfug“ abgesichert. Vielmehr bin ich es auch, denn würde man sich im Falle eines Schadens an mich halten, da ja ein Hund kein Geld verdient. Selbst wenn ich in diesem Augenblick ebenfalls behaupten kann, „unser Hund tut keinem was“, kann und will ich diese Pauschale nicht auf immer garantieren.

Die D.E.V.K. versichert mit diesem Vertrag alle entstehenden Sach- sowie Personenschäden bis zu der ausgestellten Deckungssumme, die durch unseren Hund entstehen. Wenn ich nun einen „Werbeslogan“ der D.E.V.K. übernehme, dann könnte es ja mal sein, das auch unser Hund das Handy unseres Besuches mit einem Knochen verwechselt und dieses kaputt beißt.

Nun kann ich voller Stolz sagen, dass wir diese Versicherung bisher noch nicht in Anspruch nehmen mussten. So kann ich folglich zum Ablauf bei einem Schadensfall nichts berichten. Ist aber auch besser so…


• Kosten

Da keine Versicherung um sonst ist, stellt sich die Frage nach dem wie viel. Und glaubt mir, der Preis ist wirklich erschwinglich. Im Jahr kostet die Versicherung bei einer Deckungssumme von 5 Millionen Euro ganze 70 Euro, wobei mir hier ein Rabatt durch meinen Arbeitgeber gewährt wird, da ich im öffentlichen Dienst bin und uns dadurch in Versicherungstarifen Beamtenrabatt gewährt wird. Da ich meine Versicherungen immer Monatlich bezahle (ebenfalls über meine Bezüge), zahle ich im Monat für diese Versicherung 5,90 €. Rein rechnerisch wird bei monatlicher Zahlungsweise ein Aufschlag von 5% der Jahressumme dazu addiert. Ich kann damit leben.

Ich habe vorhin nochmals recherchiert und fand bei der kleineren Deckungssumme von 2,5 Mio. Euro einen Jahresbeitrag von 67 Euro heraus. Also wer hierbei sparen will, spart wirklich am falschen Ende.


• Fazit

Ein prinzipielles „muß“ für alle Hundebesitzer. Ich argumentiere immer, wer sich einen Hund leistet, der sollte auch für solch ein Thema ein paar Euros übrig haben. Die D.E.V.K. kann ich aus meiner Sicht nur empfehlen, da ich auch andere Verträge bei denen laufen habe und seit über zehn Jahren in Punkto Service, Kundenfreundlichkeit und Preis Leistung vollends Zufrieden bin.


• Anm. am Rande

Da ich mit Kritik menschlich umgehen kann, möchte ich die Anregung eines Users von einer anderen Plattform nutzen, folgendes zur Zahlungsbereitschaft der D.E.V.K. zu sagen.

Wie schon vorab erwähnt, hatte ich bisher zum Glück noch keinen Haftpflichtschaden mit unserem Hund. So allerdings, da wir ja etliche Versicherungen bei der D.E.V.K. haben, sehr wohl im Laufe der letzten Jahre insgesamt 3 Hausratschäden, einen Haftpflichtschaden und im letzten Jahr einen Teilkaskoschaden an unserem Pkw.

In allen Fällen, man beachte in allen, wurden die Schäden binnen weniger Tage beglichen. Nicht nur, dass die D.E.V.K. eine Namhafte Versicherung ist, sondern sich auch in schwierigen Situationen mehr als Kulant zeigte, habe ich keinen Grund der Annahme, das sie für diese Haftpflicht bei einem eventuellen Schaden ihre Zahlung verweigern sollte.



In diesem Sinne
Euer Micha



Remscheid, 20.07.04
© Michael-at-Home für Yopi & Ciao



(Bereits im April ´04 auf Ciao veröffentlicht...)

31 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Frankenmetal

    04.08.2004, 01:20 Uhr von Frankenmetal
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hi, sehr informativer Bericht - meiner Meinung nach sollte eine Haftpflichtvers. für Hundehalter zur Pflicht gemacht werden - beim Auto gehts ja auch. Grüße von Orlando und seinem Hund (versichert)