DKB Deutsche Kreditbank Testbericht
Erfahrungsbericht von maertens
Die Bank die nix kostet.
Pro:
gute Konditionen, kostenlose Abhebungen an allen Automaten im Euroland
Kontra:
nur für Gutverdiener
Empfehlung:
Nein
Ein Kollege hat mich geworben, doch ein Girokonto bei der DKB-Bank zu eröffnen. Es wäre kostenlos und ganz super. Eine kostenlose Kreditkarte gibt's dazu, und als Schmeckerli Geldabhebungen an allen (!!!) Geldautomaten im Euroland kostenfrei. Ja warum nicht dachte ich, da ich eh' meiner alten Bank den Rücken zuwenden wollte, passte mir das in den Kram.
Gesagt getan, Konto online eröffnet, hab mich dann bei der Post identifizieren lassen und seit diesem Zeitpunkt war ich Kunde bei der DKB-Bank. Zufriedener Kunde, muss ich noch sagen.
Wer ist die DKB werden sich jetzt einige fragen. Nun, eine 100prozentige Tochterbank der Bayrischen Landesbank und hervorgegangen aus der ehemaligen Staatsbank der DDR. Und hier kommen wir zu dem einen von zwei Mankos der DKB, zum zweiten komme ich noch: Wer neben den Internetbanking noch die Filialbank braucht, wird sie nur in den ehemaligen Bezirksstädten der DDR finden, das heißt für alle Nichtossis in Berlin, Chemnitz, Cottbus, Dresden, Erfurt, Frankfurt/O., Gera, Halle, Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg, Potsdam, Rostock, Schwerin und Suhl. Ich sehe das jedoch nicht als Manko, welchen Grund sollte es für Privatkunden geben, in eine Filialbank zu gehen?
Aber nun zu den Konditionen im Einzelnen:
Das Produkt, welches quasi als kostenloses Girokonto mit Kreditkarte bezeichnet werden kann nennt sich DKB-Cash. Das heißt Kontoführung, Überweisungen, Internet-Banking, Kontoauszüge (werden quartalsweise zugeschickt) und Daueraufträge sind komplett kostenlos. Das Guthaben wird mit 0,5% verzinst. Am Monatsende bekommt man also von der Bank etwas dazu, wo gibt das schon.
Als Kreditkarte wird eine Visacard sowie wenn gewünscht eine Partnerkarte kostenlos ausgegeben. Auf Guthaben auf der Visacard gibt es Zinsen in Höhe von 2,35 % (Stand 15. Juli 2003). EC-Karte und Partnerkarte sind natürlich auch kostenlos.
Das beste an DKB-Cash ist meiner Meinung jedoch die Tatsache, dass man an allen Geldautomaten im Euroland kostenlos Geld abheben kann. Wer schon mal in Griechenland oder Spanien Geld abgehoben hat weiß, wie teuer das sein kann.
Ist man doch etwas knapp bei Kasse, gibt es den DKB-Cash-Kredit für 7,9 % Sollzinsen, verglichen mit anderen Banken auch sehr günstig.
Internetbanking:
Das Banking bei der DKB ist sehr übersichtlich, leicht navigierbar und grafisch ansprechend. Die Ladezeiten sind extrem kurz, wenn ich mit anderen Anbietern vergleiche. Man erhält seine Kontenübersicht, kann sich die Umsätze anzeigen lassen und sortieren, Daueraufträge einsehen und einrichten und Überweisungen tätigen. Leider gibt es nicht die Möglichkeit, vordatierte Überweisungen einzugeben.
Zum DKB-Broker kann ich momentan leider noch keine eigenen Erfahrungen präsentieren, da ich es noch nicht nutze. Nur soviel, 15 Euro Depotgebühr im Jahr, bei geringen Ordergebühren von 10 Euro für inländische Wertpapiere und kostenfreiem Setzen, Ändern und Streichen von Limits, das sind schon gute Konditionen.
Bonusprogramm:
Ein keines Bonbon gibt es noch: Das kostenlose Bonusprogramm der DKB. Es nennt sich DKB-Plus; man sammelt DKB-Plus-Punkte und kann sich davon dann Prämien aussuchen. Diese reichen von kleineren Geschenken bis zu Reisen. Die Punkte bekommt man für verschiedene Aktionen oder Merkmale. Beispielsweise für Umsätze auf der Kreditkarte, das durchschnittliche Guthaben auf dem Girokonto, den Kauf von Fonds etc. Mit Kontoeröffnung gibt es schon mal 1500 Punkte gratis. Wirbt man einen Neukunden, verdient man sich 15.000 Punkte. Damit kann man immerhin schon in einem Wellness-Hotel übernachten. Kein Wunder, dass mein Kollege so aktiv war, mich zu werben.. J Genauere Informationen gibt’s hier: http://www.dkb-plus.de/mehrdkbplus.htm
Aber ich habe Euch ja noch versprochen, einen zweiten Haken der ganzen Sache zu nennen. Und der liegt in der Philosophie der Bank. Logischerweise kann sie solche exzellenten Konditionen nur bieten, wenn auf der anderen Seite etwas reinkommt und das Risiko minimiert wird. Die DKB nimmt nämlich nur Kunden auf, die einen entsprechenden Gehaltseingang vorweisen können. Über die Höhe wird zwar nichts konkret gesagt, aber dem inoffiziellen Verlauten nach werden Kunden mit Gehältern unter 1500 Euro nicht aufgenommen.
Fazit:
Bequemer und preiswerter geht's nicht. Die DKB bietet ein kostenloses Girokonto welches ohne versteckte Kosten auskommt. Wer auf Filialen verzichten kann und einen ansprechenden Gehaltseingang hat, ist hier richtig.
Gesagt getan, Konto online eröffnet, hab mich dann bei der Post identifizieren lassen und seit diesem Zeitpunkt war ich Kunde bei der DKB-Bank. Zufriedener Kunde, muss ich noch sagen.
Wer ist die DKB werden sich jetzt einige fragen. Nun, eine 100prozentige Tochterbank der Bayrischen Landesbank und hervorgegangen aus der ehemaligen Staatsbank der DDR. Und hier kommen wir zu dem einen von zwei Mankos der DKB, zum zweiten komme ich noch: Wer neben den Internetbanking noch die Filialbank braucht, wird sie nur in den ehemaligen Bezirksstädten der DDR finden, das heißt für alle Nichtossis in Berlin, Chemnitz, Cottbus, Dresden, Erfurt, Frankfurt/O., Gera, Halle, Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg, Potsdam, Rostock, Schwerin und Suhl. Ich sehe das jedoch nicht als Manko, welchen Grund sollte es für Privatkunden geben, in eine Filialbank zu gehen?
Aber nun zu den Konditionen im Einzelnen:
Das Produkt, welches quasi als kostenloses Girokonto mit Kreditkarte bezeichnet werden kann nennt sich DKB-Cash. Das heißt Kontoführung, Überweisungen, Internet-Banking, Kontoauszüge (werden quartalsweise zugeschickt) und Daueraufträge sind komplett kostenlos. Das Guthaben wird mit 0,5% verzinst. Am Monatsende bekommt man also von der Bank etwas dazu, wo gibt das schon.
Als Kreditkarte wird eine Visacard sowie wenn gewünscht eine Partnerkarte kostenlos ausgegeben. Auf Guthaben auf der Visacard gibt es Zinsen in Höhe von 2,35 % (Stand 15. Juli 2003). EC-Karte und Partnerkarte sind natürlich auch kostenlos.
Das beste an DKB-Cash ist meiner Meinung jedoch die Tatsache, dass man an allen Geldautomaten im Euroland kostenlos Geld abheben kann. Wer schon mal in Griechenland oder Spanien Geld abgehoben hat weiß, wie teuer das sein kann.
Ist man doch etwas knapp bei Kasse, gibt es den DKB-Cash-Kredit für 7,9 % Sollzinsen, verglichen mit anderen Banken auch sehr günstig.
Internetbanking:
Das Banking bei der DKB ist sehr übersichtlich, leicht navigierbar und grafisch ansprechend. Die Ladezeiten sind extrem kurz, wenn ich mit anderen Anbietern vergleiche. Man erhält seine Kontenübersicht, kann sich die Umsätze anzeigen lassen und sortieren, Daueraufträge einsehen und einrichten und Überweisungen tätigen. Leider gibt es nicht die Möglichkeit, vordatierte Überweisungen einzugeben.
Zum DKB-Broker kann ich momentan leider noch keine eigenen Erfahrungen präsentieren, da ich es noch nicht nutze. Nur soviel, 15 Euro Depotgebühr im Jahr, bei geringen Ordergebühren von 10 Euro für inländische Wertpapiere und kostenfreiem Setzen, Ändern und Streichen von Limits, das sind schon gute Konditionen.
Bonusprogramm:
Ein keines Bonbon gibt es noch: Das kostenlose Bonusprogramm der DKB. Es nennt sich DKB-Plus; man sammelt DKB-Plus-Punkte und kann sich davon dann Prämien aussuchen. Diese reichen von kleineren Geschenken bis zu Reisen. Die Punkte bekommt man für verschiedene Aktionen oder Merkmale. Beispielsweise für Umsätze auf der Kreditkarte, das durchschnittliche Guthaben auf dem Girokonto, den Kauf von Fonds etc. Mit Kontoeröffnung gibt es schon mal 1500 Punkte gratis. Wirbt man einen Neukunden, verdient man sich 15.000 Punkte. Damit kann man immerhin schon in einem Wellness-Hotel übernachten. Kein Wunder, dass mein Kollege so aktiv war, mich zu werben.. J Genauere Informationen gibt’s hier: http://www.dkb-plus.de/mehrdkbplus.htm
Aber ich habe Euch ja noch versprochen, einen zweiten Haken der ganzen Sache zu nennen. Und der liegt in der Philosophie der Bank. Logischerweise kann sie solche exzellenten Konditionen nur bieten, wenn auf der anderen Seite etwas reinkommt und das Risiko minimiert wird. Die DKB nimmt nämlich nur Kunden auf, die einen entsprechenden Gehaltseingang vorweisen können. Über die Höhe wird zwar nichts konkret gesagt, aber dem inoffiziellen Verlauten nach werden Kunden mit Gehältern unter 1500 Euro nicht aufgenommen.
Fazit:
Bequemer und preiswerter geht's nicht. Die DKB bietet ein kostenloses Girokonto welches ohne versteckte Kosten auskommt. Wer auf Filialen verzichten kann und einen ansprechenden Gehaltseingang hat, ist hier richtig.
Bewerten / Kommentar schreiben