eBay Testbericht
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ebay ist die größte Auktionsplattform im deutschsprachigen Internet. Sowohl private als auch gewerbliche Anbieter können Neu- oder Gebrauchtwaren verkaufen. Hier kann man super Schnäppchen machen oder sich von überflüssigen Dingen trennen. Regelmäßig gibt es spezielle Angebote.
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Freizeitvergnügen: ebay
Pro:
sh. Bericht
Kontra:
sh. Bericht
Empfehlung:
Ja
WAS IST EBAY
============
Ebay ist wohl die größte und bekannteste Auktionsplattform im Internet. Unter www.ebay.de erreicht man die deutsche Plattform. Der Firmensitz ist in Potsdam.
Die Anmeldung ist sehr einfach. Außerdem kann man von der Startseite aus gleich weitergeleitet werden, um Informationen über das Prinzip von ebay zu erhalten. Man wird in die Regeln des Kaufens und Verkaufens eingewiesen.
Die Nutzeroberfläche ist sehr bedienerfreundlich und leicht verständlich aufgebaut. Wer dennoch Fragen hat und Hilfe benötigt, ist hier auch sehr gut aufgehoben, da es dafür zahlreiche Links zu den Antworten gibt.
KATEGORIEN
Verkaufen kann man nun wirklich fast alles bei ebay. Gleich auf der Startseite erhält man eine Übersicht der Hauptkategorien, die sich dann noch in viele weitere Unterkategorien teilen. Aufgrund des Umfangs möchte ich mir die Auflistung ersparen. Wer ebay noch nicht kennen sollte (gibt´s das?), der kann ja mal die Seite besuchen.
Das Einstellen des Artikels in die richtige Kategorie ist hier bei ebay sehr wichtig, da das die Verkaufschancen erhöht. Man sollte auch auf Rechtschreibung achten, da sonst der Artikel leicht übersehen werden kann. (Ich konnte so schon auf anderer Leute Kosten ein Schnäppchen machen.)
Es gibt aber auch Artikel, die nicht verkauft werden dürfen. So zum Beispiel Waffen, Pornografisches Material, Drogen etc. Darüber kann man sich vorab die Richtlinien von ebay durchlesen.
GEBÜHREN
Das Verkaufen bei ebay ist allerdings nicht kostenlos. Ebay verlangt sowohl Einstellungsgebühren als auch Verkaufsprovision. Dazu eine kleine Übersicht:
Startpreis > Gebühr
1,00 € > 0,25 €
1,01 € - 9,99 € > 0,40 €
10,00 € - 24,99 € > 0,60 €
25,00 € - 99,99 € > 1,20 €
ab 100,00 € > 2,40 €
Den Startpreis kann man selbst bestimmen, ist aber 1 Euro minimum. Die Gebühren werden auch an ebay fällig, wenn der Artikel nicht verkauft wird. Wenn er verkauft wird, ist noch zusätzlich eine Provision zu zahlen. Die liegen bei 4% des Verkaufspreises bis 50 Euro, bei 3% bis 500 Euro und 1,5 % bei über 500 Euro.
Beispiel: Stelle ich einen Artikel für 1 Euro ein und verkaufe diesen für einen Euro, zahle ich an ebay 29 Cent und habe somit einen Gewinn von 71 Cent. Naja!
Es gibt weitere verkaufsfördernde Möglichkeiten, die man nutzen kann, zum Beispiel die Einstellung eines oder mehrerer Fotos des Artikels. Man kann seine Angebote durch Fettschrift hervorheben oder auch in der Galerie einstellen usw. Dieses kostet natürlich alles zusätzlich.
Tja, und dann kommen ab 1. Juli noch die zu zahlenden Mehrwertsteuern dazu, aber nur für den kleinen Mann, nicht für Geschäftsleute.
Einmal monatlich erhält man dann die Abrechnung und der entsprechende Geldbetrag verschwindet vom Konto.
NACH DER VERSTEIGERUNG
Nach erfolgreicher Versteigerung erhalten der Käufer und Verkäufer automatisch von ebay eine Mail. Darin erfährt man die Anschrift des anderen ebay Partners und seine eMail-Adresse. Nun kann man in persönlichen Kontakt treten. Man teilt dem Höchstbieter seine Bankdaten mit und erwartet den Eingang des Geldes auf seinem Konto bzw erfährt diese und darf dann seine Überweisung tätigen. Nach erfolgter Zahlung wird die Ware versendet.
Da ich online-Banking mache, kann ich schnell meine Überweisungen tätigen und auch fix den Zahlungseingang kontrollieren. Das ist sehr praktisch.
BEWERTUNGEN
Den Abschluß der Geschäftsbeziehung stellt die gegenseitige Bewertung der ebay-Partner dar. Dabei kann man zwischen „positiv“, „neutral“ und „negativ“ wählen und das ganze noch mit einem kurzen Kommentar abrunden. So erhält man Punkte und ab bestimmten Punktzahlen Sternchen mit bestimmten Farben. Man kann also auf einen Blick dank der Bewertungen den ebay-Partner als vertrauenswürdig oder eben als nicht vertrauenswürdig einschätzen.
Doch wie weiter unten beschrieben, gibt es auch hier das leidige Thema der Rachebewertungen. Daher würde ich es besser finden, daß man in seinem Profil zwar sehen kann, daß der andere Partner seine Bewertung abgegeben hat, aber erst nach getätigter Rückbewertung sehen kann, wie man bewertet wurde. Dann ist das Thema aus der Welt.
BETRUG UND TREUHANDSERVICE
In letzter Zeit machte ebay ja in den Medien viel schlechte Schlagzeilen, wegen Betrügern, die sich hier tummeln. Doch die meisten Leute sind da wohl zu naiv an die Sache rangegangen. Ich würde nie mehrere hundert Euro einer fremden Person überweisen und auf Zusendung der Ware warten. Dafür gibt es ja extra den Treuhandservice von ebay. Als erstes überweist der Käufer das Geld an ebay. Der Verkäufer erhält daraufhin eine Mail von ebay, daß das Geld eingetroffen ist und er die Ware versenden kann. Wenn dann der Käufer eine Mail an ebay schreibt, daß die Ware wohlbehalten angekommen ist, leitet ebay das Geld an den Verkäufer weiter. Seriöser und sicherer geht es ja wohl nicht.
* * * * * * * * * *
ERFAHRUNGEN
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Als Käufer
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Meine Hobbys sind Lesen, Musik hören und Gesellschaftsspiele. Dank ebay und der sehr großen Auswahl an Produkten auf dieser Plattform habe ich sowohl meinen Bestand an Büchern und Spielen als auch an CDs erhöht. Mit fast allen ersteigerten Waren war ich weitaus mehr als nur zufrieden. Die Qualität war wie beschrieben und so hatte ich große Freude, meinen Hobbys weiterhin nachzugehen.
Doch es gibt auch ein paar negative Beispiele. So bekam ich auch mal eine gebrannte und keine Original-CD zugeschickt. Das ist natürlich ärgerlich. Auch erhielt ich einmal ein total zerfleddertes Buch, welches mit „einmal gelesen“ beschrieben wurde. Naja, es geht wohl nicht jeder so ordentlich mit Büchern um, wie ich. Da ich auch etwas auf der Ostalgie-Welle schwimme, habe ich mir einmal ein Spiel ersteigert, welches ich noch aus meiner Kinderzeit kannte. Doch auch das war nur billig nachgemacht, nicht original, wie eigentlich beschrieben. Noch dazu war es voller Stockflecken und roch entsprechend. Dieser Spaß tat am meisten weh, denn er kostete mich 25 Euro.
Als Verkäufer
-----------------
Verkaufen kann man ja nun wirklich fast alles bei ebay. Wenn sich also zu Hause alles hortet, man diese Dinge nicht mehr braucht, es aber viel zu schade wäre, diese Dinge wegzuwerfen, dann ist das wohl ein Fall für ebay.
Man sollte allerdings genau überlegen, ob es „würdige“ Sachen sind. Ich finde es voll daneben, wenn man auf dieser Plattform nur seinen Müll loswerden möchte.
Außerdem sollte man die Sachen und vor allem deren Zustand genaustens beschreiben. So kommt hinterher kein Ärger auf. Seitdem ich einen Scanner habe, stelle ich ebenfalls stets ein Bild mit ein. Das erhöht die Verkaufschance ungemein – konnte ich feststellen.
Somit weiß also jeder, der bei mir bietet, was ihn erwartet. Dadurch habe ich fast nur positive Bewertungen erhalten (mal abgesehen von den 3 Rachebewertungen, doch dazu gleich mehr…).
Nun habe ich aber auch negative Erfahrungen als Verkäufer gemacht, daran bin ich aber mehr oder weniger selbst schuld. Meist stelle ich ja mehrere Dinge gleichzeitig ein. Damit ich nicht jeden Tag zur Post flitzen muß, habe ich auch schon ein paar mal vor Erhalt des Geldes die Ware losgeschickt. Das ist meistens kein Problem, aber von vier ebay-Mitgliedern erwarte ich noch heute die Zahlung. Aber wie gesagt, da bin ich ja selber schuld.
Es wurde aber auch schon auf etliche meiner Artikel geboten und es kam nie ein Kontakt mit dem Ersteigerer zustande. Doch da ist ebay fair und ersetzt die Einstellungsgebühr und die Verkaufsprovision.
Mit ebay-Mitgliedern
--------------------------
Nach erfolgreicher Auktion treten die ebay-er per Mail in Kontakt. Dieser ist fast 100%ig freundlich. Als allerletztes erfolgt ja dann immerhin die gegenseitige Bewertung, die von jedem User einzusehen ist. Und hier liegt der Hase im Pfeffer!
Wenn ich nicht ganz so zufrieden war, habe ich auch schon mal eine neutrale oder auch sogar negative Bewertung abgegeben. Ist ja auch mein gutes Recht. Doch die Retourkutsche kam prompt mit einer negativen Gegenbewertung. Das ist mir dreimal passiert und hat mich tierisch geärgert, da ich ja nicht gegen irgendwelche Prinzipien verstoßen habe. Sicherlich kann man diese Bewertung kommentieren, doch wer liest denn das? Keiner! Die meisten ebay-er gucken eh nur ins Profil und da stehen dann eben bei mir die 3 negativen Bewertungen.
Was ich daraus gelernt habe? Ich warte erstmal die Bewertung des anderen ebay-Mitgliedes ab und bewerte erst dann.
Mit ebay-Mitarbeitern
---------------------------
Natürlich habe ich mich auch mal mit dem ebay-Kundenservice in Verbindung gesetzt. Einmal wegen einer Rachebewertung, die ich gern löschen lassen wollte und einmal wegen der kopierten CD.
Vorab kann man sich auf der ebay-Seite unter „Regeln und Sicherheit“ alle erforderlichen Informationen einholen und dann eine eMail mit seinem Anliegen an das Mitarbeiterteam senden. Es gibt da speziell die Rubrik „Verstöße melden“ und darunter dann eben auch „bei Bewertungen“ und „Urheberrechtsverletzungen“.
Doch da erhält man eh nur lapidare und wenig zufrieden stellende Antworten:
Die Löschung von Bewertungen ist leider nur bedingt möglich. Rachebewertungen gehören nicht dazu. „Man solle sich genau überlegen, ob man positiv, neutral oder gar negativ bewertet.“ So steht es inhaltlich bei den Bewertungsregeln. Doch man wird ja geradezu genötigt eine positive oder eben keine Bewertung abzugeben, da man ja dann allein auf weiter Flur steht, sollte man eine Rachebewertung erhalten. Das finde ich sehr traurig.
…und:
„Man könne sich kein Urteil darüber erlauben, ob das Urheberrecht tatsächlich verletzt wurde, da man sich ja den Artikel nicht ansehen könne.“ Tja, soll ich nun mit der CD nach Potsdam fahren oder was?
Also ich schreibe da nicht mehr hin. Ich rege mich über solche Antworten dann nur noch mehr auf, als über die Angelegenheit an sich. Da hat sich ebay in meinen Augen ein Armutszeugnis ausgestellt…
* * * * * * * * *
FAZIT
=====
Ich mache das ja nur als Freizeitvergnügen, es gibt aber auch viele reale Geschäftsleute auf dieser Plattform.
So macht mir ebay schon eine Menge Spaß. Man freut sich über Dinge, die man preiswert ersteigern konnte und man freut sich über ein paar Euros, die man sich so dazuverdient.
Es handelt sich ja bei mir nur um Kleinigkeiten und somit um geringere Geldbeträge. Sollte ich aber mal was teureres ersteigern, würde ich den Treuhandservice nutzen. Ich gestehe es jedenfalls jedem zu, der bei mir bietet. Tolle Einrichtung.
Ich habe positive und auch negative Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ja die positiven.
Ich habe gelernt, sowohl was das Bewerten betrifft als auch das Zusenden von Artikeln vor Erhalt des Geldes. Vertrauen ist ja gut und schön, aber leider manchmal nicht angebracht.
Der Kundenservice von ebay läßt in meinen Augen sehr zu wünschen übrig.
Soll ich ebay nun weiterempfehlen? Jein! Es gibt ja nun mal Mängel. Doch andererseits bin ich immer noch dabei und lebe damit.
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Dieser Bericht enthält natürlich nicht alles Wissenswerte zum Thema ebay. Dafür ist es auch viel zu umfassend.
Somit habe ich mich mit einer allgemeinen Vorstellung dieses Unternehmens begnügt und dafür meine Erfahrungen mitgeteilt.
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Ebay ist wohl die größte und bekannteste Auktionsplattform im Internet. Unter www.ebay.de erreicht man die deutsche Plattform. Der Firmensitz ist in Potsdam.
Die Anmeldung ist sehr einfach. Außerdem kann man von der Startseite aus gleich weitergeleitet werden, um Informationen über das Prinzip von ebay zu erhalten. Man wird in die Regeln des Kaufens und Verkaufens eingewiesen.
Die Nutzeroberfläche ist sehr bedienerfreundlich und leicht verständlich aufgebaut. Wer dennoch Fragen hat und Hilfe benötigt, ist hier auch sehr gut aufgehoben, da es dafür zahlreiche Links zu den Antworten gibt.
KATEGORIEN
Verkaufen kann man nun wirklich fast alles bei ebay. Gleich auf der Startseite erhält man eine Übersicht der Hauptkategorien, die sich dann noch in viele weitere Unterkategorien teilen. Aufgrund des Umfangs möchte ich mir die Auflistung ersparen. Wer ebay noch nicht kennen sollte (gibt´s das?), der kann ja mal die Seite besuchen.
Das Einstellen des Artikels in die richtige Kategorie ist hier bei ebay sehr wichtig, da das die Verkaufschancen erhöht. Man sollte auch auf Rechtschreibung achten, da sonst der Artikel leicht übersehen werden kann. (Ich konnte so schon auf anderer Leute Kosten ein Schnäppchen machen.)
Es gibt aber auch Artikel, die nicht verkauft werden dürfen. So zum Beispiel Waffen, Pornografisches Material, Drogen etc. Darüber kann man sich vorab die Richtlinien von ebay durchlesen.
GEBÜHREN
Das Verkaufen bei ebay ist allerdings nicht kostenlos. Ebay verlangt sowohl Einstellungsgebühren als auch Verkaufsprovision. Dazu eine kleine Übersicht:
Startpreis > Gebühr
1,00 € > 0,25 €
1,01 € - 9,99 € > 0,40 €
10,00 € - 24,99 € > 0,60 €
25,00 € - 99,99 € > 1,20 €
ab 100,00 € > 2,40 €
Den Startpreis kann man selbst bestimmen, ist aber 1 Euro minimum. Die Gebühren werden auch an ebay fällig, wenn der Artikel nicht verkauft wird. Wenn er verkauft wird, ist noch zusätzlich eine Provision zu zahlen. Die liegen bei 4% des Verkaufspreises bis 50 Euro, bei 3% bis 500 Euro und 1,5 % bei über 500 Euro.
Beispiel: Stelle ich einen Artikel für 1 Euro ein und verkaufe diesen für einen Euro, zahle ich an ebay 29 Cent und habe somit einen Gewinn von 71 Cent. Naja!
Es gibt weitere verkaufsfördernde Möglichkeiten, die man nutzen kann, zum Beispiel die Einstellung eines oder mehrerer Fotos des Artikels. Man kann seine Angebote durch Fettschrift hervorheben oder auch in der Galerie einstellen usw. Dieses kostet natürlich alles zusätzlich.
Tja, und dann kommen ab 1. Juli noch die zu zahlenden Mehrwertsteuern dazu, aber nur für den kleinen Mann, nicht für Geschäftsleute.
Einmal monatlich erhält man dann die Abrechnung und der entsprechende Geldbetrag verschwindet vom Konto.
NACH DER VERSTEIGERUNG
Nach erfolgreicher Versteigerung erhalten der Käufer und Verkäufer automatisch von ebay eine Mail. Darin erfährt man die Anschrift des anderen ebay Partners und seine eMail-Adresse. Nun kann man in persönlichen Kontakt treten. Man teilt dem Höchstbieter seine Bankdaten mit und erwartet den Eingang des Geldes auf seinem Konto bzw erfährt diese und darf dann seine Überweisung tätigen. Nach erfolgter Zahlung wird die Ware versendet.
Da ich online-Banking mache, kann ich schnell meine Überweisungen tätigen und auch fix den Zahlungseingang kontrollieren. Das ist sehr praktisch.
BEWERTUNGEN
Den Abschluß der Geschäftsbeziehung stellt die gegenseitige Bewertung der ebay-Partner dar. Dabei kann man zwischen „positiv“, „neutral“ und „negativ“ wählen und das ganze noch mit einem kurzen Kommentar abrunden. So erhält man Punkte und ab bestimmten Punktzahlen Sternchen mit bestimmten Farben. Man kann also auf einen Blick dank der Bewertungen den ebay-Partner als vertrauenswürdig oder eben als nicht vertrauenswürdig einschätzen.
Doch wie weiter unten beschrieben, gibt es auch hier das leidige Thema der Rachebewertungen. Daher würde ich es besser finden, daß man in seinem Profil zwar sehen kann, daß der andere Partner seine Bewertung abgegeben hat, aber erst nach getätigter Rückbewertung sehen kann, wie man bewertet wurde. Dann ist das Thema aus der Welt.
BETRUG UND TREUHANDSERVICE
In letzter Zeit machte ebay ja in den Medien viel schlechte Schlagzeilen, wegen Betrügern, die sich hier tummeln. Doch die meisten Leute sind da wohl zu naiv an die Sache rangegangen. Ich würde nie mehrere hundert Euro einer fremden Person überweisen und auf Zusendung der Ware warten. Dafür gibt es ja extra den Treuhandservice von ebay. Als erstes überweist der Käufer das Geld an ebay. Der Verkäufer erhält daraufhin eine Mail von ebay, daß das Geld eingetroffen ist und er die Ware versenden kann. Wenn dann der Käufer eine Mail an ebay schreibt, daß die Ware wohlbehalten angekommen ist, leitet ebay das Geld an den Verkäufer weiter. Seriöser und sicherer geht es ja wohl nicht.
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Als Käufer
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Meine Hobbys sind Lesen, Musik hören und Gesellschaftsspiele. Dank ebay und der sehr großen Auswahl an Produkten auf dieser Plattform habe ich sowohl meinen Bestand an Büchern und Spielen als auch an CDs erhöht. Mit fast allen ersteigerten Waren war ich weitaus mehr als nur zufrieden. Die Qualität war wie beschrieben und so hatte ich große Freude, meinen Hobbys weiterhin nachzugehen.
Doch es gibt auch ein paar negative Beispiele. So bekam ich auch mal eine gebrannte und keine Original-CD zugeschickt. Das ist natürlich ärgerlich. Auch erhielt ich einmal ein total zerfleddertes Buch, welches mit „einmal gelesen“ beschrieben wurde. Naja, es geht wohl nicht jeder so ordentlich mit Büchern um, wie ich. Da ich auch etwas auf der Ostalgie-Welle schwimme, habe ich mir einmal ein Spiel ersteigert, welches ich noch aus meiner Kinderzeit kannte. Doch auch das war nur billig nachgemacht, nicht original, wie eigentlich beschrieben. Noch dazu war es voller Stockflecken und roch entsprechend. Dieser Spaß tat am meisten weh, denn er kostete mich 25 Euro.
Als Verkäufer
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Verkaufen kann man ja nun wirklich fast alles bei ebay. Wenn sich also zu Hause alles hortet, man diese Dinge nicht mehr braucht, es aber viel zu schade wäre, diese Dinge wegzuwerfen, dann ist das wohl ein Fall für ebay.
Man sollte allerdings genau überlegen, ob es „würdige“ Sachen sind. Ich finde es voll daneben, wenn man auf dieser Plattform nur seinen Müll loswerden möchte.
Außerdem sollte man die Sachen und vor allem deren Zustand genaustens beschreiben. So kommt hinterher kein Ärger auf. Seitdem ich einen Scanner habe, stelle ich ebenfalls stets ein Bild mit ein. Das erhöht die Verkaufschance ungemein – konnte ich feststellen.
Somit weiß also jeder, der bei mir bietet, was ihn erwartet. Dadurch habe ich fast nur positive Bewertungen erhalten (mal abgesehen von den 3 Rachebewertungen, doch dazu gleich mehr…).
Nun habe ich aber auch negative Erfahrungen als Verkäufer gemacht, daran bin ich aber mehr oder weniger selbst schuld. Meist stelle ich ja mehrere Dinge gleichzeitig ein. Damit ich nicht jeden Tag zur Post flitzen muß, habe ich auch schon ein paar mal vor Erhalt des Geldes die Ware losgeschickt. Das ist meistens kein Problem, aber von vier ebay-Mitgliedern erwarte ich noch heute die Zahlung. Aber wie gesagt, da bin ich ja selber schuld.
Es wurde aber auch schon auf etliche meiner Artikel geboten und es kam nie ein Kontakt mit dem Ersteigerer zustande. Doch da ist ebay fair und ersetzt die Einstellungsgebühr und die Verkaufsprovision.
Mit ebay-Mitgliedern
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Nach erfolgreicher Auktion treten die ebay-er per Mail in Kontakt. Dieser ist fast 100%ig freundlich. Als allerletztes erfolgt ja dann immerhin die gegenseitige Bewertung, die von jedem User einzusehen ist. Und hier liegt der Hase im Pfeffer!
Wenn ich nicht ganz so zufrieden war, habe ich auch schon mal eine neutrale oder auch sogar negative Bewertung abgegeben. Ist ja auch mein gutes Recht. Doch die Retourkutsche kam prompt mit einer negativen Gegenbewertung. Das ist mir dreimal passiert und hat mich tierisch geärgert, da ich ja nicht gegen irgendwelche Prinzipien verstoßen habe. Sicherlich kann man diese Bewertung kommentieren, doch wer liest denn das? Keiner! Die meisten ebay-er gucken eh nur ins Profil und da stehen dann eben bei mir die 3 negativen Bewertungen.
Was ich daraus gelernt habe? Ich warte erstmal die Bewertung des anderen ebay-Mitgliedes ab und bewerte erst dann.
Mit ebay-Mitarbeitern
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Natürlich habe ich mich auch mal mit dem ebay-Kundenservice in Verbindung gesetzt. Einmal wegen einer Rachebewertung, die ich gern löschen lassen wollte und einmal wegen der kopierten CD.
Vorab kann man sich auf der ebay-Seite unter „Regeln und Sicherheit“ alle erforderlichen Informationen einholen und dann eine eMail mit seinem Anliegen an das Mitarbeiterteam senden. Es gibt da speziell die Rubrik „Verstöße melden“ und darunter dann eben auch „bei Bewertungen“ und „Urheberrechtsverletzungen“.
Doch da erhält man eh nur lapidare und wenig zufrieden stellende Antworten:
Die Löschung von Bewertungen ist leider nur bedingt möglich. Rachebewertungen gehören nicht dazu. „Man solle sich genau überlegen, ob man positiv, neutral oder gar negativ bewertet.“ So steht es inhaltlich bei den Bewertungsregeln. Doch man wird ja geradezu genötigt eine positive oder eben keine Bewertung abzugeben, da man ja dann allein auf weiter Flur steht, sollte man eine Rachebewertung erhalten. Das finde ich sehr traurig.
…und:
„Man könne sich kein Urteil darüber erlauben, ob das Urheberrecht tatsächlich verletzt wurde, da man sich ja den Artikel nicht ansehen könne.“ Tja, soll ich nun mit der CD nach Potsdam fahren oder was?
Also ich schreibe da nicht mehr hin. Ich rege mich über solche Antworten dann nur noch mehr auf, als über die Angelegenheit an sich. Da hat sich ebay in meinen Augen ein Armutszeugnis ausgestellt…
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FAZIT
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Ich mache das ja nur als Freizeitvergnügen, es gibt aber auch viele reale Geschäftsleute auf dieser Plattform.
So macht mir ebay schon eine Menge Spaß. Man freut sich über Dinge, die man preiswert ersteigern konnte und man freut sich über ein paar Euros, die man sich so dazuverdient.
Es handelt sich ja bei mir nur um Kleinigkeiten und somit um geringere Geldbeträge. Sollte ich aber mal was teureres ersteigern, würde ich den Treuhandservice nutzen. Ich gestehe es jedenfalls jedem zu, der bei mir bietet. Tolle Einrichtung.
Ich habe positive und auch negative Erfahrungen gemacht, aber es überwiegen ja die positiven.
Ich habe gelernt, sowohl was das Bewerten betrifft als auch das Zusenden von Artikeln vor Erhalt des Geldes. Vertrauen ist ja gut und schön, aber leider manchmal nicht angebracht.
Der Kundenservice von ebay läßt in meinen Augen sehr zu wünschen übrig.
Soll ich ebay nun weiterempfehlen? Jein! Es gibt ja nun mal Mängel. Doch andererseits bin ich immer noch dabei und lebe damit.
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Dieser Bericht enthält natürlich nicht alles Wissenswerte zum Thema ebay. Dafür ist es auch viel zu umfassend.
Somit habe ich mich mit einer allgemeinen Vorstellung dieses Unternehmens begnügt und dafür meine Erfahrungen mitgeteilt.
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